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Archiv: Mittwoch, 8. März 2017

Dukovany an der tschechischen Grenze darf nicht erweitert werden, weil das Kraftwerk hat kein Containment (= Schutzhülle aus Stahl und Beton), sondern ein Druck-Abbausystem, dessen Wirksamkeit sehr umstritten ist. Ein AKW mit dieser Ausstattung würde in keinem Land Westeuropas eine Betriebserlaubnis bekommen.Europa hat den Atomausstieg versprochen !Darum könnte geklagt werden.Deutschland will in 5 Jahren atomstromfrei werden, weil die Erneuerbaren Energien den Strombedarf flächendeckend abdecken!Tschechien und Ungarn setzen gegen den Willen der Bevölkerung immer noch auf Atom! Das ist einklagbar weil der eventuelle Schaden den Nutzen weitaus übersteigt!Der Uranabbau in Tschechien für Atombombenbau in den USA gehört verboten, weil es das Grundwassersystem belastet!Österreich hat kein Atomkraftwerk und könnte somit aus Euratom aussteigen!

Nur 35 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt steht in Dukovany das ältere der beiden Atomkraftwerke in der Tschechischen Republik. Das Foto oben wurde von einem Hügel in Platt, ca. 10 km südlich (!) von Retz, mit einem starken Teleobjektiv aufgenommen. Links im Vordergrund sieht man die Kirche von Unterretzbach, knapp an der Staatsgrenze zu Tschechien.
Dieses Kraftwerk besteht aus 4 Reaktorblöcken vom sowjetischen Typ WWER-440, dem am weitesten verbreiteten Druckwasserreaktor im Bereich des früheren Ostblocks..Sie sind schon 30 Jahre in Betrieb und sollten schon seit dem Vorjahr 2016 wegen Veralterung und zahlreichen  Störfällen stillgelegt werden.Nun soll ein weiterer neuer AKW-Block hinzukommen? Die Bürger sagen ,,Nein“!

Vom gleichen Typ der 4 bestehenden Reaktorblöcke sind zum Beispiel 2 der 4 Reaktorblöcke, die in Bohunice, Slowakei, stehen.

Auch Greifswald in der ehemaligen DDR ist vom gleichen Typ. Nach der Wiedervereinigung wurde das Kraftwerk wegen mangelnder Sicherheit stillgelegt.

Die Anlage in Dukovany ist in der Zeit von 1985 bis 1987 in Betrieb gegangen. Das Kraftwerk hat kein Containment (= Schutzhülle aus Stahl und Beton), sondern ein Druck-Abbausystem, dessen Wirksamkeit sehr umstritten ist.

Jedenfalls würde ein AKW mit dieser Ausstattung in keinem Land Westeuropas eine Betriebserlaubnis bekommen. Insbesondere ist das Kraftwerk gegen gewaltsame Einwirkungen von außen oder durch Erdbeben kaum geschützt, da es auf einem Erdbebenzone sich befindet.

Nur wenige Kilometer von Dukovany entfernt liegt ein Militärflugplatz. Der Raum über dem Kraftwerk ist zwar zur Sperrzone erklärt. Im Falle eines unkontrollierbaren Absturzes kann jedoch ein Flugzeug eine der sensiblen Einrichtungen der Anlage (Reaktoren, Atommüllager) treffen und Radioaktivität freisetzen.

Im Frühjahr 2000 wäre das fast geschehen: ein Jet der tschechischen Lufwaffe stürzte in der Nähe von Dukovany ab. Hätte er ein Reaktorgebäude getroffen, so wäre es wahrscheinlich zu einer Katastrophe gekommen, die mit dem Unfall in Tschernobyl vergleichbar gewesen wäre.

Weitere Informationen zum Thema Dukovany hier

Maßnahmen vom Ökoland Österreich zusammen mit anderen Antiatomländern könnten sein:

1.Klage um den versprochenen Atomausstieg Europas in allen EU-Staaten durchzusetzen!

2.Euratomausstieg bei weiteren Todesstrom-AKW-Bauten!

3.
○Boykott von Kauf von E-Fahrzeugen, solange noch AKW-Neubaupläne in Europa bestehen!
○Streichung der staatlichen Förderungen für E-Fahrzeuge ohne grüne Ökostrom-Nummerntafel!
○Grüne Ökostromtaferln in ganz Europa durchsetzen!

4.Geschlossener Austieg aus allen atomlastigen Aktienfonds aller willigen Antiatomländer die mit Österreich sich für den Atomausstieg entschlossen haben.Keine Börsengewinne mehr aus Atomstrom.

5.Keine Börsengewinne aus Atomwaffenhandel, die den Neubau von Akw begünstigen.

6.Keine wirtschaftlichen Beziehungen mehr mit Ländern, die auf Atomkraft setzen

7.Neues Bündnis mit Antiatomländern in Europa, um das neue Öko-Europa anzustreben mit atomfreiem Börsenhandel!

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