Wilmas Bienenblog

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Archiv: Mittwoch, 28. Dezember 2016

Ticket-Systeme unsicher?

Niederösterreich und die traurigen Kriminalitätszahlen:

Es gilt die Unschuldsvermutung!

Unser Öko-Papst!

Beanstandet wurden nur ungefährliche Bakterien der Brunnen; weit gefährlicher sind Nitrat-Verbindungen  der konvetionellen Pestizid-Landwirtschaft die Krebs verursachen!Dies wurde aber verschwiegen!Gefordert wird gesunde Bio-Landwirtschaft weltweit!

Gute Sache,wenn Polit-Gespräche was bewirken können…Für Ideen-Arbeit der Bürger gibts dann Politiker- Löhne?

Trump’s Kritik an handlungsunfähiger UNO nicht unberechtigt!

Es ist Sternsingerzeit!2016-2017 wird gesammelt gegen ÖkoLandraub von Genlobby-Börsen-Investoren in Tansania

Mit den Spenden der Sternsingaktion kann Das Projekt ,,MIICO“ die tansanischen Kleinbäuerinnen und –bauern auch in Zukunft bei ihrem langen Kampf gegen Landraub unterstützen.

Landraub

In Tansania und vielen anderen Ländern werden kleinbäuerliche Familien von ihren Feldern vertrieben. Erfahre mehr über die Hintergründe!

Gruppenstunde Tansania

Unsere Gruppenstunde „Eine Familie vereint ihre Kräfte“ setzt sich spielerisch mit der Situation der Kleinbäuerinnen und -bauern in Tansania auseinander.

Der Weg der Spenden

Wie kommt der Euro aus der Sternsingkassa eigentlich zu den rund 500 engagierten Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika? Mehr…

DKA Danke Kino

Alle Sternsinger/innen verdienen ein großes Dankeschön: Komm mit deinen Kindern zum Danke Kino und schau dir mit uns den Film „Der blaue Tiger“ an!

Organisation der Sternsingaktion

Du bist in der Pfarre für die Organisation des Sternsingens verantwortlich, oder möchtest es gerne werden? Dann findest du hier hilfreiche Tipps, einen Zeitplan sowie viele organisatorische Infos!

DKA Cocktail

Wir wollen uns bei all den fleißigen König/innen und Begleiter/innen bedanken: Kommet alle zum DKA Cocktail am 14.1.2017! Es erwarten euch köstliche Cocktails, leckeres Essen, tolle Musik und viele nette Menschen!

LernEinsatz

Mach dich auf den Weg zu einer einzigartigen Erfahrung! Beim LernEinsatz reist du für ca. einen Monat zu Projektpartner/innen der DKA, um von deren Erfahrungen zu lernen.

Bauernfamilien kämpfen um ihr Land

Die DKA-Partnerorganisation MIICO unterstützt Bio-Kleinbäuerinnen und -bauern in Tansania im Kampf um ihr Recht auf Land. Mehr…

Über die Hintergründe des globalen Landraubs und was die Projektpartner/innen der DKA dagegen tun

Tagtäglich werden kleinbäuerliche Familien und Gemeinschaften von ihren Feldern verdrängt oder gewaltsam vertrieben, um Agrarunternehmen oder finanzstarken Investor/innen zu weichen, die das Land zur Produktion für den Weltmarkt nutzen. Dieses Phänomen das gemeinhin als Landgrabbing oder Landraub bezeichnet wird sorgt seit einiger Zeit für großes Aufsehen. In den vergangenen 15 Jahren haben rund 45 Mio. Hektar Land auf diese Weise ihre Besitzer/innen gewechselt – das entspricht ca. 5 mal der Gesamtfläche Österreichs.

Doch in ihren Grundzügen ist diese Verdrängung Kleiner durch Große tief in der kapitalistischen Art zu wirtschaften verankert und damit alles andere als neu. Wenn Geld und Reichtum und Gen-Pestizide zum höchsten Ziel des guten Lebens werden, scheint nützlich nur, was am Markt zu Profit gemacht werden kann. Kleinbäuerliche Familien folgen jedoch oft einer anderen Logik: sie produzieren nicht für den Markt, sondern hauptsächlich für den eigenen Bedarf und die lokale Gemeinschaft.

Außerdem zwingt die Konkurrenz auf diesem Markt die Unternehmen dazu, immer weiter zu wachsen, um sich im Wettbewerb behaupten zu können. Doch wer immer mehr produziert, die/der braucht auch immer neue Ressourcen – Land, Rohstoffe und Arbeitskräfte. Und so werden seit Jahrhunderten Menschen in allen Ecken der Welt vertrieben, verdrängt, enteignet.

Land wird zu einer lukrativen Finanzanlage

Die jüngste Welle von Landnahmen begann mit dem Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise vor rund zehn Jahren. Während die einst himmelstürmenden Aktienkurse in sich zusammenfielen, erlebten die Preise für Bio-Lebensmittel und andere landwirtschaftliche BIO-Güter plötzlich einen ungeahnten Aufschwung. Inmitten dieser wirtschaftlichen Turbulenzen wurde somit Land zur ebenso lukrativen wie sicheren Finanzanlage. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Zum einen sorgt der wirtschaftliche Aufstieg einst armer Länder wie China, Indien oder Brasilien dafür, dass sich auch der westliche Gentech-Pestizide-Lebensstil und Ressourcenverbrauch globalisiert. Die aufstrebenden Industrien benötigen Rohstoffe und die Ernährungsgewohnheiten der Menschen ändern sich. So entsteht ein enormer Bedarf an Öko-Land, etwa um genfreie BIO Futtermittel für die wachsende Bio-Fleischproduktion zu erzeugen.

Doch auch der Klimawandel spielt eine wesentliche Rolle. Neben dem Verlust von Bio-Agrarflächen durch Gen-Pestizide, Dürren und Naturkatastrophen haben vor allem die Maßnahmen der internationalen Klima- und Umweltpolitik zu Landnahmen geführt, die mittlerweile auch als „Green Grabbing“ bezeichnet werden. Die gesetzliche Förderung von Agrartreibstoffen in vielen europäischen Staaten etwa, hat den Bedarf an ÖKO-Ackerland massiv erhöht und verdrängt vielerorts die Produktion von BIO-Lebensmitteln.

Emissionshandel ermöglicht Investitionen in vermeintlich klimafreundliche Projekte mit Bio-Landwirtschaft

Ähnliche Auswirkungen hat der sogenannte Emissionshandel. Dieser Mechanismus ermöglicht Unternehmen durch Investitionen in vermeintlich klimafreundliche Öko-Projekte, Lizenzen für zusätzliche CO2-Emissionen zu erwerben und hat dafür gesorgt, dass Land im „Globalen Süden“ zur Kompensation des übermäßigen CO2-Ausstoßes im „Norden“ genutzt wird und den Boden mit GenPestiziden vergiften.

All diese Faktoren lassen die Nachfrage nach ÖkoAckerflächen steigen und machen sie so zu einem beliebten Spekulationsobjekt. Manche Investor/innen haben gar nicht erst die Absicht, das Land zu bewirtschaften, sondern hoffen, es später zu einem höheren Preis wieder verkaufen zu können.

Von ihren Verteidiger/innen aus Politik und Wirtschaft wird die Landnahme oft als historische Notwendigkeit dargestellt. Die Methoden der Kleinbäuerinnen und –bauern gelten ihnen als „rückständig“ und wenig produktiv. Um die wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft ernähren zu können, brauche es, ihrer Meinung nach, daher eine mehr als eine umfassende Modernisierung und PestizidGENIndustrialisierung der Landwirtschaft sondern Öko-Bio-Umstellung.

Regionale, kleinbäuerliche BioLandwirtschaft ist langfristig effizienter, weil der Boden nicht vergiftet wird.

Dabei ist eine regionale, kleinbäuerliche ÖkoLandwirtschaft langfristig betrachtet sogar effizienter. Denn die Agrarindustrie zielt auf kurzfristige Ertragssteigerungen und Profite. Monokulturen, chemische GenDüngemittel und GenPestizide zerstören aber Böden und Gewässer und machen das Land für die kommenden Generationen unfruchtbar.

Trotzdem unterstützen viele Regierungen die Investitionen der GENAgrarindustrie. Denn für die Staaten bedeuten diese eine neue Einnahmequelle und die häufig sehr undurchsichtigen Verkaufsprozesse bieten lokalen Entscheidungsträger/innen Gelegenheit, sich persönlich zu bereichern. So wird Land oft einfach über die Köpfe der Betroffenen hinweg vergeben.

Die kleinbäuerlichen Familien wiederum besitzen nur selten einklagbare Eigentumsrechte wie Besitzurkunden für die Äcker, die sie seit Generationen bewirtschaften. Und gegen die hochbezahlten Anwält/innen der Gegenseite sind ihre Chancen vor Gericht ohnehin gering. Zum Teil wird die lokale Bevölkerung aber auch einfach gewaltsam von ihrem Land vertrieben oder mit falschen Versprechungen von Geld, Jobs, Schulen oder Straßen, zum Verkauf gedrängt.

Ein Schauplatz dieses globalen Kampfes um die Äcker ist Tansania, das Schwerpunktland der heurigen Sternsinger/innenaktion. Hier leben rund 70 % der Menschen am Land – von Ackerbau, Viehzucht, Fischerei und Jagd. Eigenes ÖkoLand besitzen und biologisch bebauen ist für die Familien dort lebenswichtig, denn viele von ihnen sind Selbstversorger/innen und die kleinbäuerlichen Betriebe produzieren den Großteil der ÖkoLebensmittel für die hiesige Bevölkerung.

Doch die Regierung hat andere Pläne. Mittels großer Investitionsprojekte möchte sie die GenLandwirtschaft industrialisieren und für den Wettbewerb am Weltmarkt fit machen. Sie vergibt riesige Flächen an die Agrarindustrie, die dort GEN-Mais und GENSoja für den Export pflanzt. UNGEKENNZEICHNETE konventionelle GEN-NAhrungsmittes..Als konventionelle Futtermittel oder Basis für Agrartreibstoffe landen die GENProdukte auch in unseren Tanks und auf den Tellern der Welt.

Mit der Vertreibung ist das Überleben bedroht

Den Bauernfamilien wird ihr Land oft ganz einfach weggenommen – gegen bestehendes Recht. Mit der Vertreibung ist das Überleben bedroht. Unterernährung und Hunger sind die dramatischen Folgen. Ohne ein regelmäßiges Einkommen sind aber auch die medizinische Versorgung und der Schulbesuch der Kinder nicht mehr möglich.

Jetzt schließen sich die Bäuerinnen und Bauern zusammen, um den Landraub zu verhindern. MIICO, eine Partnerorganisation der Dreikönigsaktion, unterstützt sie dabei. Sie fördert die Selbstorganisation und Vernetzung der Bauernfamilien und schult sie in rechtlichen Fragen, damit diese ihren Zugang zu Land besser einfordern und durchsetzen können.

Anwaltschaftliche Kampagnen und Medienarbeit bringen die skrupellosen Praktiken von Investor/innen und lokalen Entscheidungsträger/innen ans Licht der Öffentlichkeit. Auf diese Weise konnten viele Landflächen wieder zurückgewonnen und die Armut in der Region erheblich verringert werden und die Öko-Schiene gewählt werden. Dank des unermüdlichen Einsatzes und die Unterstützung von MIICO haben die tansanischen Bauernfamilien so bereits viele kleine ÖkoSiege im globalen Kampf gegen Genfirmen -Landgrabbing errungen – und wir kämpfen weiter.

Jonathan Scalet

Spendenabsetzbarkeit neu

Ab 1.1.2017 gilt eine neue gesetzliche Regelung für die Absetzbarkeit von Spenden. Was das fürs Sternsingen bedeutet erfährst du hier.

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