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Archiv: Sonntag, 28. April 2013

Perilla oder Roter Shiso(Perilla frutescens purpurea)

Das Aroma von Perilla oder Shiso, wie es in der japanischen Küche genannt wird, ist leicht minzig. Frische und eingelegte Blätter und Samen würzen japanische Gerichte wie Sushi und Tempura. Für Umeboshi sind sie gar unverzichtbar.

In der koreanischen Küche werden die Blätter (kkaennip 깻잎 [k͈ɛɲɲip]) frisch als Salat gegessen, oder man verwendet sie als Beilage, wofür sie in salzig-scharfe Gewürze eingelegt werden. Das aus den Samen durch Pressen gewonnene Öl wird in Ostasien als Speiseöl oder Gewürz verwendet.

Die Blätter des Roten Shisos sind dunkelpurpur und haben ein warmes Aroma nach Kreuzkümmel. Man nennt die Pflanze daher auch Blattkumin.Sie ist vom Frühjahr bis zum Herbst zu ernten.

In Japan wird rotes Shiso zum Einlegen von Umeboshipflaumen verwendet. Es gibt nicht nur seinen Geschmack, sondern auch einen milden hellroten Farbstoff ab.

Für die asiatische Küche kann Shiso reichlich zu Gemüse, Fisch oder als Rohkost eingesetzt werden. Der Geschmack ist zwar dominant, aber passt sich harmonisch an und kann auch an Süßspeisen eine besondere Note geben.

In Vietnam und Korea wird es gerne in Nudelsuppen und Frühlingsrollen verwendet.In Palatschinken(Pfannkuchen)oder als Gelee. In Japan auch an Tempura und Sashimi.
Kultivierung:
Aussaat:
Die Aussaat kann bei kühlen oder warmen Bedingungen erfolgen. Ab ca 15°C beginnen die Samen zu keimen. Die Keimtemperatur sollte allerdings nicht wesentlich höher liegen, da sonst die Keimung unregelmäßig ist.
Shiso mag einen halbschattigen Standort mit feuchtem Boden. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 1.20 m, sind dabei jedoch windbrüchig. Besser man erntet sie regelmässig und hält sie auf einer Höhe von etwa 60 cm.

Rotes Shiso (Perilla) ist nicht nur eine schmackhafte Gewürzpflanze, sondern eignet sich aufgrund seiner interessanten tiefroten Blattfärbung auch hervorragend zur Gestaltung von Blumenkästen oder Blumenbeeten.

Das Kraut (Absud) wirkt krampflösend, abführend und schleimlösend sowie gegen Übelkeit und Erkältungen. Das Öl wird vor allem wegen seiner gesundheitlichen Wirkungen geschätzt. Da es zu den trocknenden Ölen gehört, wird es auch ähnlich wie Leinöl in der Technik eingesetzt.

Erhältlich bei Gärtnerei Eder
Franz Matthias Eder · Gärtner- und Floristenmeister

Unterretzbach · Weinviertel · Niederösterreich

Neu im Garten ausgetrieben- den strengen Winter überlebt: Die Frauenminze (Tanacetum balsamita), auch Balsamkraut oder Marienblatt genannt

Weitere Namen: Marienblatt, Marienbalsam, Riechblättchen, Kaugummipflanze, Schmeckablaadl, Bibelblatt (Erste Siedler haben in Amerika getrocknete Blätter des Balsamkrauts als aromatisches Lesezeichen in die Bibel gelegt.)
Das Balsamkraut ist eine, leider weitgehend in Vergessenheit geratene Heilpflanze, die 795 n. Chr., von Karl dem Großen vorgeschrieben, auf allen kaiserlichen Gütern angebaut werden mußte.

Seit dem 16. Jahrhundert wurde sie gegen Krämpfe, Würmer und zur Förderung der Menstruation gebraucht.

Für die Gesundheit: Fein gehackte, zarte Blätter (oder getrocknetes Pulver) gibt man sparsam zu Eierspeisen, Suppen, Salaten, Lamm, Wild, Geflügelfüllungen, Früchtekuchen, gekochten Erdäpfeln und Erbsen. – Der erfrischende Tee hilft bei Erkältungen, Menstruationsbeschwerden, Magen- und Nierenleiden. Insektenstiche mit einem Marienblatt einreiben.

Mit dem Mutterkraut und dem Rainfarn verwandt wird das Marienblatt über einen Meter hoch und blüht im Sommer mit wenig ansehnlichen gelben Röhrenblüten. Die elliptischen, silbergrünen, 30 Zentimeter langen Blätter sind fein gesägt und verströmen einen balsamischen, minze-zitronenartigen Duft.

Chrysanthemum balsamita (Tanacetum balsamita) stammt aus Vorder-asien und wird traditionell in der ostasiatischen Küche verwendet.
Der ausdauernde Korbblütler wuchs schon im Klostergarten auf der Insel Reichenau und in unseren heimischen Bauerngärten.

Jungpflanzen: Sie sind in Gärtnereien auch unter „Balsamita major“ und im Arche Noah Verein in Schiltern erhältlich.
Auf einem vollsonnigen Platz bei einer Gartenbank erfreut die Pflanze Geruchssinn und Geist, wenn man öfter mit den Händen darüberstreift.

… sie ist ist eine Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

In „wein gesotten vnnd getruncken“ helfe sie gegen verschiedene tierische Gifte, „stillet auch den bauchfluss/vnd das Grimmen im leib“, äußerlich angewendet als „Fomenta [Umschläge] und schweissbäder auss dem kraut“ sei die Frauenminze menstruationsfördernd und schmerzstillend; „Das Kraut zerstossen vnd pflasters weiss auffgelegt/zertheilt die harten knollen/vnd andere geschwulst“ [11].

Die Frauenminze ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit kräftigem Wurzelwerk.

Marienblatt kommt aus dem ostasiatischen Raum und ist ein Verwandter von Rainfarn und Mutterkraut.Volksnamen: Balsamkraut,Frauensalbei, Frauenminze, Suppenkraut.Im Volksglauben wird Marienblatt manchmal in ähnlichen Zusammenhängen erwähnt wie der Rainfarn als dämonenabwehrendes Mittel und Blitzkraut.Der Name Balsamkraut kommt vom Geruch dieser audauerden Pflanze, die an eine Mischung von Zitronen und Minzen erinnert und immer dann besonders intensiv ist, wenn man die Blätter zerreibt oder an einem heißen Tag nahe der Pflanze steht.Die aromatischen Blätter sind der Rahmen für zarte,unauffällige gelbe Blüten, die sich an langen Stängeln entwickeln.Balsamkraut wurde früher häufig verwendet, ist aber ein wenig aus der Mode gekommen.Erst jetzt erinnert man sich wieder der vielen guten Eigenschaften.Der Teeaufguß wirkt krampflösend auf den Verdauungsapparat, bei Leberleiden, Gelbsucht,Säuremangel im Magen, bei Milz- und Nierenleiden.Marienblatt ist ein ausgesprochenes Frauenkraut und hilft bei Menstruationsproblemen und den dabei entstehenden Krämpfen.Man bereitet Tee aus den getrockneten aber natürlich auch aus frischem Kraut(doppelte Menge).Es ist auch gut bei Wehenschmerzen.Das Kraut aber nicht während der Schwangerschaft anwenden, erst in der Geburtsphase.

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