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Archiv: Donnerstag, 25. April 2013

Charolais-Kühe in einem landwirtschaftlichen Biobetrieb im Retzerland

Psalm 23

Gicht muß kein Schicksal sein: GIRSCH(Gichtkraut,Zipperleinkraut)…so wie der „Gute Heinrich“,Garten-Kerbel,Aniskerbel,die Gartenmelde,der Baumspinat;der Erdbeerspinat,der Waldschnittlauch;die Brennesseln,die Knoblauchraute, der Bärlauch- wilde Spinatsorten aus dem UNKAUT-Kräutergarten kommen zu neuen Ehren und verdienen auch unser Hochachtung

Girsch gehört zu den Wildformen -Spinatsorten und wurden lange Zeit mit giftigen Unkrautvernichtungsmittel ungerechtfertigt rücksichtslos als unordendlich bekämpft und kommt jetzt wieder zu neuen Ehren …
wie der guter Heinrich,
Gartenmelde,
junge Brennesseln Knoblauchraute,
Bärlauch.
Eigenschaften: entgiftend, blutreinigend,harnsäuretreibend.

Girsch(Aegopodium podagraria)

Volksnamen: Erdholla,Geißfuß,Zipperleinkraut

Pflanzenart-Höhe: Doldenblütler, mehrjährig, 50 cm
Boden&Standort: nährstoffreicher Boden, Schatten bis Halbschatten
Vermehrung durch Wurzelausläufer
Blütezeit: Juni bis August
Sammelzeit: März bis September
Verwendete Teile: Blätter
Inhaltstoffe: Kalzium,Magnesium und Phosphor,Silizium,Vitamin C, natürliche Nitrate, Kaffeesäure, ätherisches Öl;
Eigenschaften: entgiftend, blutreinigend,harnsäuretreibend

Allgemeines
Vor dem Sammeln dieser Wildspinatpflanzen(Girsch,Guter Heinrich,Gartenmelde,Brennesseln,
Knoblauchraute-
Bärlauch usw.)
muß man die Wildkräuter-vor der Spinatzubereitung genau bestimmen können, immer wieder werden sie mit giftigen Doldenblütlern zum Beispiel den Schierling, verwechselt.
Schon im Mittelalter wurde Girsch als Heilmittel gegen Gicht und Herzerkrankungen eingesetzt.Daher stammt der lateinische Name: Podaga = Gicht.
Vor allem bei Beschwerden im Fußbereich war Girsch immer beliebt;herausgefallen aus der Ordnung der Nutzpflanzen kommt er heute wieder zu neuen Würden & neuen Ehren.
Der Tee aus dem getrockneten oder frischen Kraut kann ein Heilmittel bei Gichtknoten und schlecht heilenden Wunden sein.;außerdem bei Reuma und Ischias

Äußerlich ist die Abkochung als Kräuterwickel bei Gichtknoten an den Füßen und Händen und bei Insektenstichen denkbar; der frische Pflanzensaft des Girsch verhindert meistenes das Anschwellen nach einem Stich, wenn er sofort auf die Stichstelle gerieben wird.

Tee aus Girschblättern:
2 EL frische zerkleinerte Girschblätter(bitte genau bestimmen…schmeckt mild, ein wenig nach Petersilie und kann als Petersilersatz gut genommen werden) mit 1/4 Liter kochendes Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, dann abgießen.
3 Tassen täglich reichen.

Baumspinat

Baumspinat

Spinat-Omelette
8 dag rote Gartenmelde,Spinat,oder Mangold
3 EL Olivenöl(bio)
20 dag Zwiebel(bio)
4 Eier
0,2 l Milch(bio)
Meersalz
Chilipulver
Muskatnuß

Zwiebel in feine Streifen schneiden, Eier und Milch gut verrühren und würzen.
Olivenöl erhitzen,Zwiebeln darin hellgelb dünsten.Rote Gartenmelde oder andere junge Frühlingsspinatkräuterpflanzen zufügen und zusammenfallen lassen.Eiermasse darüber gießen, bei schwacher Hitze stocken lassen.Omelette wenden und fertig braten.


Gartenkerbel

Gichtkraut-Kerbel(Antihriscus cedrefolium)Im Frühling kann der Tee als Blutreinigungs- und Stärkungsmittel getrunken werden.1 TL getrocknetes (oder 2 TL frisches Kraut)mit 1/4 Liter kochendes Wasser übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.3 Tassen täglich kurmäßig über 2 Wochen trinken. Der echte Kerbel riecht nach Anis und hat im Frühsommer weiße Blütenstände.Bei häufigen Hautausschlägen wird der Genuß von ca.50 g frischen Blättern täglich empfohlen.Das Kraut soll für frische Anwendungen stets vor der Blüte geerntet werden..Später ist es nicht mehr so zart.Sammelzeit Frühjahr bis Herbst. Achtung vor Verwechslung mitHundspetersilie"> Hundspetersilie,Schierling,Taumelkerbel

Aniskerbel
„Süßdolde,Aniskerbel,Körbelkraut,Myrrhenkerbel,ewiger Kerbel,spanischer Kerbel,wilder Anis,wohlriechende Süßdolde. lateinischer Name: Myrrhis odorata.Wie Gartenkerbel als Gewürz zu verwenden.Der Tee ist blutreinigend.“

Kerbel im Biogarten im November 2014

Gichttee vom Kräuterpfarrer
Einst hat Hermann-Josef Weidinger folgende Mischung bei Schmerzen empfohlen, die durch Gicht und Rheuma ausgelöst werden: 3 Teile getrocknete und zerkleinerte Weidenrinde, 2 Teile ebenso aufbereitete Birkenblätter und 1 Teil Brennnesselblätter. Alle drei abmischen und 2 Teelöffel davon mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Am besten täglich 3 Schalen voll davon trinken.

Wer auf Salbei baut – den Tod nicht schaut!

Sammeln in der Natur
Ursprung des Gartensalbei war in den Mittelmeerländern, vornehmlich Dalmatien und griechische Inseln.
Bei uns ist sie eine winterharte Gartenpflanze, die regelmäß9g verjüngt werden sollte in dem man einen grünen Zweig in die Erde steckt und nicht aus den Augen verliert.
>>Wer auf Salbei baut, den Tod nicht schaut<<, heißt es in alten Kräuterbüchern bewahrt und aufgeschrieben von gottesfürchtigen Mönchen die den Respekt vor Gottes Schöpfung noch nicht verloren haben bis heute.
In mystischen Schriften erzählt man sich auch von Mutter "Maria", die, als sie mit dem Jesuskind vor Herodes flüchtete, alle Blumen des Feldes gebeten hatte ihr zu helfen, keiner aber gewährte ihr Obdach, bis auf den Sabei, der sie unter seinem schützenden Blätter-Mantel versteckte.Als die Gefahr überstanden war, soll die Mutter Gottes hervorgekommen und zum Salbei gesagt haben: Du hast die Kraft von Gott erhalten die Menschen zu heilen;erretten sie vom Tod, wie Gott das auch bei mir getan hat.
Der Name allein kann nicht vollkommen erzählen vom hohen Wert der Pflanze – leitet sich doch >>slavia<< vom lateinischen salvare (heilen),salvere (gesund sein),ab.

 

Hildegard von Bingen
Nimm Sabei und pulverisiere ihn, und iss dieses Pulver mit Brot, dies vermindert die schlechten Säfte in Dir. Wer einen unangenehmen Atem oder einen aufdringlichen Köpfergeruch hat der koche Sabei in Wein, un das trinke er oft.wer aber an einer Lähmung leidet, der koche Sabei in Wasser.

 

Tee: 2 Teelöffel Sabeiblätter werden mit 1/4 Liter kochendes Wasser übergossen.Mindestens 15 Minuten ziehen lassen.Bei Bedarf eine Tasse trinken.dies ist auch die Mischung der Gurgellösung.

Der Tee hilft bei Nieren- und Leberleiden, Nachtschweiß, übermäßigen Schwitzen an Händen und Füssen, Schmerzen und Lähmungen, die vom Rückenmark ausgehen; der Tee begünstigt eine schnelle Geburt,, ist gut gegen zu häufigen und darum lästigen Harndrang und wirkt menstruationsfördernd.

In der Küche braucht man Sabei als Gewürz für Schweinefleisch, Lammfleisch, Paradeisersoße(Tomatensoßen), Marinaden, Suppen, Gemüse und Fisch.

Sabeiblätter in Omlettenteig herausgebacken, sind eine köstliche Hauptspeise.

Italienische Köche zaubern damit vorzügliche Kalbfleischspeisen, in Coordon bleu macht er die Speise zur Delikatesse.

Chinesische Medizin
Die thermische Wirkung ist kühl.Die zugehörigen Organe sind Magen und Lunge.Sabei vertreibt feuchte Kälte aus der Blase und Milz und bewegt das Qi.
Er wirkt auf das Milz-Yang und vertreibt Feuchtigkeit in der Lunge.Man verwendet Sabei bei Lungenerkrankungen, bei schmerzhaften Perioden, PMS und allgemeiner Müdigkeit.

Regelmäßiges Gurgeln mit Sabeitee begünstigt die Heilung von Halsentzündungen und verhilft zu festen Zähnen; allerdings soll die Flüssigkeit zumindestens 5 Minuten im Mund bleiben.
Die Gerbstoffe im Sabei-Tee stärken gesunde und kranke Schleimhäute und machen es Erregern schwer, sich festzusetzen.Darum ist gurgeln auch eine gute Möglichkeit, sich vorbeugend vor Ansteckung zu schützen, das ätherische Öl der Sabeipflanze desinfiziert.

Sabei in Wein gekocht und als Sitzbad verwendet, vertreibt Jucken.ein Brei aus frischen Sabeiblättern stillt Blutungen.

1/4 Liter Sabeisaft, mit etwas Salz getrunken erhöht die Empfängnisbereitschaft der Frau.Ist eine Frau dann aber schwanger, soll sie auf die Anwendung wegen des enthaltenen Thujons(auch äußerlich)verzichten, der Sabeitee zum Gurgeln oder spülen ist aber unproblematisch.
Das ätherische Öl des Salbei auf Narben massiert, kann diese mildern.
Innerlich ist das „ätherische Öl“ des Sabei nicht geeignet.

wilma, 25.04.2013, 10:28 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Kommentare geschlossen

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