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Archiv: Sonntag, 16. Dezember 2012

Ingwer-WURZEL samt Verwandte „Kurkuma“

Ingwer bei Verdauungsprobleme und Blähungen:

Ingwerwurzel lässt sich trocknen und pulverisieren. Von der damit gewonnenen Substanz nimmt man 3-mal täglich 1 Messerspitze voll, vermischt sie mit 1 Teelöffel Honig und trinkt am besten 1 Glas Schwarzen Ribiselsaft hinterdrein. Das behebt so manches Problem im Magen- und Darmbereich.

Kurkuma
Kurkuma ist ein Ingwergewächs, dass bis zu einem Meter hoch wachsen kann.

Kurkuma ist unter verschiedenen Namen und Bezeichnungen bekannt z.B. als Gelber Ingwer,Gelbwurz oder Gelbwurzel, oder auch indischer Safran.In englisch sprachigen Ländern ist sie als Turmeric oder als Curcumin popolär.Die lateinische Bezeichnung lautet Curcuma longa.

Curcumin hat eine krebshemmende Wirkung: Es kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen, wie eine Studie mit Patienten mit familiärer adenomatösen Polyposis (bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm, unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs) zeigte. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60 Prozent zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50 Prozent.[6] Außerdem kann Curcumin die Bildung und Ausbreitung von Metastasen bei Brustkrebs hemmen. Das haben Wissenschaftler der Universität von Texas in Houston in Experimenten mit Mäusen herausgefunden. Die aus der Gelbwurz gewonnene Substanz könnte besonders wirksam in Kombination mit dem Wirkstoff Paclitaxel sein, einem gängigen Mittel bei der Behandlung von Brustkrebs.[7] Einige epidemiologische Studien zeigen zudem ein antikanzerogenes Potential und damit eine mögliche chemopräventive Wirkung bei Prostatakrebs

Curcumin unterstützt offenbar auch die Knochengesundheit.Außerdem wirkt es dem durch Estrogenmangel bedingten Verlust der Knochendichte entgegen, wie eine Studie mit Mäusen vermuten lässt.

In der traditionellen Medizin Indonesiens wird Kurkuma als Hauptbestandteil von Jamu, den traditionellen indonesischen Heilmitteln, gegen eine Vielzahl von Krankheiten, zur allgemeinen Stärkung des Immunsystemes sowie zur Prävention von Infektionen und Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird als Nebenwirkung über eine verstärkte Neigung zu Blutungen berichtet.

Gelbwurzel als Arzneimittel
In Deutschland wurde die Gelbwurzel als Rhizoma Curcumae 1930 im Ergänzungsband 5 (Erg.-B. 5) zum DAB als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. In der überarbeiteten Ausgabe 10 des DAB ist sie als Curcumae Longae Rhizoma gelistet. Der ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. gehörende javanische Gelbwurz (Curcuma xanthorrhiza) Roxb., ist seit 1978 im DAB 8 enthalten.

Der ganze Reichtum der Kurkuma steckt in der aromatisch duftenden Wurzel,dessen ätherisches Öl desinfizierend wirkt und Krankheitserreger in Schach hält.
Kurkuma ist nicht nur Medizin sondern auch Gewürz und Farbstoff, zum Beispiel als Bestandteil von Curry.In Indien und auch in anderen asiatischen Ländern wird Kurkuma vorbeugend gegenInfektionskrankheiten und vielen anderen Beschwerden.
In Indien gilt Kurkuma als heilige Pflanze, in der Ayurvedischen-Medizin ist sie ein heiliges Gewürz mit reinigender Funktion für den ganzen Körper.

Kleine Knolle,große Wirkung

Die ersten Lebewesen die diese Knolle entdeckten waren Tiere.
Wenn sich Axishirsche,Wasserbüffel,Wildschweine, Makaken oder auch kleinere Raubtiere wie Mungos oder Füchse verletzten, sich infizierten oder an Entzündungen litten, suchten sie instiktiv den Duft ätherischer Öle, der von den Kurkuma-Pflanzen verströmt wurde.Sie gruben die knolligen Rhizome aus dem feuchten Erdreich, um an ihnen zu knabbern.Schon vor rund 8000 Jahren beobachteten die Ureinwohner Südasiens oder der Halbinsel Kathiarwar wie verwundete Tiere diese natürliche Arzneipflanze aufspürten, um sich zu heilen.Sie setzten dann Kurkuma bei der Behandlung kranker Menschen ein – offenbar mit Erfolg.

Kurkuma-Knolle = ein Universalmittel für die Behandlung nahezu aller Familienkrankheiten.Darüber hinaus hilft die Pflanze bei Nervenschwäche, mentalen Problemen und sogar als Schönheitsmittel.
Kurkuma stabilisiert den Kreislauf,weckt Selbstheilungskräfte im Körper und stärkt das Immunsystem und hilft bei der Fettverbrennung und den Aufbau von Muskeln und gesunden Gelenken.

Rund drei Viertel der Gesamternte werden in Indien produziert und auch verbraucht
Kurkuma beansprucht bestimmte Nährstoffbedingungen im Boden, liebt feuchten Boden und Wärme.
Inzwischen wächst die Beliebtheit auch bei uns, als Folge davon wird die Pflanze inzwischen auch nahezu in allen tropischen und subtropischen Ländern als Feldfrucht angebaut so zum Beispiel in der Karibik, in Mittel- und Südamerika und auch in Nordafrika.Weil Kurkuma nicht nur Gewürz und Heilmittel ist, sondern auch Bestandteil des Currypulvers sowie in der Kosmetik und Färbeindustrie eine Rolle spielt,wächst der weltweite Bedarf ständig.In schwülheißen regenreichen Regionen Sri Lankas und Indiens gibt es Kulturflächen, die sich viele Kilometer weit erstrecken.Sie verströmen zur Blütezeit einen unvorstellbaren Reichtum an betörenden Aromen -Pheromon-Moleküle aus Hunderten oder Tausenden verschiedenen ätherischen Ölendie Myriarden summende flatternde Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten wie Schwebfliegen anlocken – eine duftende, beriebsame Demonstration des Artenreichtums der Natur.

Gleichzeitig lockt Kurkuma natürlich mit den betörenden Düften auch zahlreiche Fressfeinde an.Dies nicht zuletzt deshalb, weil ihre fleischigen Wurzeln beliebtes Nahrungsmittel für Wildschweine,Rinder und viele andere Tiere sind.Und gegen diese muß sich die Kurkumapflanze natürlich wehren, ebenso gegen Parasiten und Miroben aller Art
Dies gelingt indem die Pflanze in den ätherischen Ölen Stoffe synthetisiert, die Kleinstlebewesen und größere Tiere abschrecken und sogar töten kann,
indem sie zum Beispiel stark blutdrucksenkend wirkt und in den Enzymen Zellstoffprozesse hemmt.

Weil Kurkuma mehr als jede andere Pflanze ätherische Öle und deren Pheromone verströmt, erregte sie schon vor 1000 Jahren die Aufmerksamkeit fernöstlicher Ärzte.
Die Heilwirkung der Inhaltsstoffe hat sich bis heute bewährt und zusätzlich zur Erfahrungsmedizin behauptet.

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