Wilmas Bienenblog

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Archiv: Freitag, 29. Juni 2012

Und immer wieder geht die Sonne auf… „Phönix aus der Asche“: Ein neuer Bienenschwarm erfreut das Herz und hat Herberge gefunden!

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Gott sendet immer wieder Zeichen seiner Liebe damit wir uns freuen, denn Gott will, dass wir uns freuen!
Freude und Traurigkeit liegen so nah zusammen.Darum sollen wir den Weg der Freude suchen und wählen.
Schulkinder haben ab heute Ferien; die Zeugnisverteilung erzählt von Freude gleichsam wie von Enttäuschungen.Die Freude, dass gestern Italien gegen Deutschland einen Spielsieg(2:1) verdient errungen hat ist heute schon nicht mehr aktuell.Ein neues Spiel, neue Herausforderungen warten. Dennoch sollten wir nicht vergessen worum es im Leben wirklich geht;Gott will dass wir Freude haben.
Als ich gestern auf den Hof.Seerosenteich fahren wollte um mich im Seerosen-Schwimmteich abzukühlen,ging ich schnell nochmals zurück um das Buch von Kräuterpfarrer Weidinger zu holen „Stumme Kräuter plaudern„Eine entspannende Lektüre die mit lustigen Heilkräutergeschichten zum Atmen anregen.Da läutet das Telefon und von meiner Ortschaft ruft jemand an und meldete einen Bienenschwarm.Wäre ich wegen dem Buch nicht nocheinmal zurückgegangen, hätte ich den Telefonanruf verpasst und hätte den Bienenschwarm nicht mehr erwischt.
Der Schwarmkasten stand bereit, ich richtete meine Imkerkleidung, den Raucher ein Beserl einen Kübel ein Wasserspritzerln mit Honigwasser, weil Schwärme zwar immer Honigreserven mittragen aber durch Honigwasser beruhigt und erquickt werden.
Ich kam also beim Anrufer an – „gerade eben ist der Schwarm weitergezogen, fragens im Garten beim Nachbarn …“ … das war nun keine leichte Sache, den weitergezogenen Schwarm so schnell ausfindig zu machen; ich kenne im Ort die Leute und die Leute kennen mich; darum wußte ich auch wem die Gärten gehörten und ich fragte mich telefonisch durch; ja bei Fam.Kö.war der Schwarm kurzzeitig da ist aber weitergezogen in einem anderen Garten, wo der Besitzer gerade im Urlaub weilte erklärten mir die Nachbarskinder die sich sehr für das Thema Bienenschwarm interessierten und mich bei der Suche begleiteten.Gott sei Dank gab es einen Nachbarn der die Hühner und die Katzen fütterte und den Gemüsegarten goß; der hatte den Schlüssel zum Garten wo die Bienen sich in einem unbenutzten Rauchfangloch gerade im Einziehen waren.Es war ein gewaltiger Schwarm.Eine Leiter wurde mir bereitwillig zur Verfügung gestellt, obwohl es nicht sehr hoch war aber so groß bin ich nun auch wieder nicht.Gut dass ich so schnell vor Ort war; im aufgelassenen Rauchfangloch tummelten sich unzähligen Kundschafterbienen und vor dem Loch war gerade noch erreichbar das Knäuel mit der Bienenkönigin zu erkennen; sofort nahm ich das Beserl und kehrte das Bienenköniginnenknäuel in den Kübel und dann in den Schwarmbeutenkasten; er beinnhaltete 3 ausgebauter Mittelwände und eine Futterwabe und ein Glas Honig.Und VIEEEEEEEEEEEEEEL Platz!WEr die Königin hat kriegt alle anderen dazugeschenkt.Die Königin war also schon im Schwarmkasten und schön langsam kamen nach und nach alle Kundschafterbienen und Arbeiterbienen dazu.Das Rauchfangloch roch aber noch nach „Königin“ und darum suchten viele Bienen im Rauchfangloch noch nach der Königin.Damit der Umzug gut und schnell von statten ging mußte ich schnell eine Lösung finden.Ich räucherte das Rauchfangloch aus, das schien aber nur kurzzeitig zu nützen; Ich brachte Moderholz mit dem Gasbrenner zum Glühen und legte ein kleines Stück glühendem Weidenmoderholz am äußeren Rand des Rauchfangloches.Vorher stocherte ich bis ganz tief Rauchfangloch mit einer dünnen , Eisenstange die im Garten gelegen hatte; dabei konnte ich feststellen dass es schon Altwaben von früheren Bienenschwärmen gab, ich räumte das Rauchfangloch fein säuberlich frei,gab eine Altwabe die nach Königin roch in den Bienenkasten(das beschleunigte den Umzug) und verstopfte das Rauchfanloch des stillgelgten Rauchfanges mit den großen Blätter der Sonnenblumen und großen Kürbisblättern.Noch drinnen befundene Bienen waren ausgeräuchert und die Bienen draussen konnte durch die Blättersperre nicht mehr hinein.
So war der Umzug in meinen Bienenbeutekasten erleichtert … bald schon stellte sich ein Umdenken ein und alles bewegte sich in Richtung meines Schwarmbeutekasten.Da bemerkte ich, dass in einer Mauerritze die Bienen immer noch in die alte Behausung aus und einfliegen wollten;ich verschloss die Mauerritze ebenso nachdem ich die – sich darin befundenen Bienen ausgeräuchert hatte.
2 Stunden dauerte der Einzug in die Schwarmbeute … da alles den richtigen Lauf nahm konnte ich beruhigt eine Pause einlegen was trinken und nach Hause fahren; denn wenn die Königin unter Dach und Fach sich befindet dann wird das Volk sie nicht in Stich lassen.Und wirklich als mein Mann und ich am Abend nach dem Sonnenuntergang nochmals kamen war der Bienenschwarmbeutekasten gefüllt mit Bienen und das Rauchfang und die Mauer bienenleer.Beim Heben schätzte mein Mann und ich ca 3 Kg.Also eigentlich ein sehr großer Schwarm, wenn man bedenkt dass ein Kunstschwarm 1.5 Kg nur hat und das sind auch nicht wenige Bienen.In Ruhe konnte wir das Spundloch zumachen und die Bienen ins Auto laden.Vor dem Schlafengehen wurde das Flugloch geöffnet und heute morgen sahen wir dass nur ab und zu vereinzelt Kundschafterbienen unterwegs waren.Der Bienenschwarm blieb also noch sehr geschlossen.Die Bienen müssen sich erst orientieren und sind erstmal eher vorsichtig; der Schutz der Königin geht bevor.Nahrung ist fürs erst im Bienenstock vorhanden, sodass kein Hunger aufkommt und sie genug Zeit haben zum Neu- orientieren und sich einzufinden.Normal sagt man 3 Tage Dunkelhaft für Schwarmbienen; die halten sie aber von selber ein bei geöffneten Flugloch.Ein Bienenschwarm hat für 3 Tage mindestens Futter mit.Wenn man zufrüh füttert könnte man den Bienenschwarm wieder vertreiben.
Dabei ist mir die Idee gekommen dass die Bienen auch beim Überwintern Platz haben müssen um eine Kugel zu bilden, wenn alles voll mit Rähmchen ist bleibt wenig Platz für eine geschlossenen Winterkugel.
Auch jetzt beim Nachsehen tut sich nicht viel beim Flugloch währdend die 3 anderen Völker sehr viel Bienenbetrieb haben.
Zum Abschluß des gestrigen Tages konnte ich doch ohne einen Bienenstich abbekommen zu haben nach Hof.fahren und im Schwimmteich mich abzukühlen.
Wieder mit einer neu gewonnene Erfahrung reicher geworden bin ich mir sicher dass Schwarmbienen ihren Schwarm lange vorher vorbereiten und Kundschafterbienen die neue Behausung sorgsam vorbereiten bevor sie mit der Königin endgültig einziehen und umziehen.Die Königin kann in ein gemachtes Nest einziehen; wenn dabei ein Drohnenplatz gekreuzt wurde, kann sie sich unterwegs begatten lassen und kann mit dem Eierlegen sofort im neuen Zu Hause beginnen wenn es ein Schwarm ist mit einer jungen Königin.Meist schwärmt eine alte Königin; dies erkennt man an der Menge der Bienen die einen sehr großen Schwarm bilden.Junge Königinnen die schwärmen haben meist nicht so einen großen Anhang.Es gibt auch Schwärme die im Freien überwintern und von Futterquelle zu Futterquelle ihre Behausung wechseln, bis sie von einem von uns Imkern schlußendlich eingefangen werden.Sicher ist es noch nicht dass der Schwarm bleibt.Wenn ihm sein Zuhause nicht gefällt gehts auf nach der nächsten Bleibe.Man könnte bienenleere Brutwaben hineinhängen um zum Bleiben zu animieren.Da muß man aber als Imker genau aufpassen dass nicht Nachschaffungsköniginnen die alte Königin „abstechen“ wie das in der Imkersprache genannt wird.Das wäre zu schade,darum wäre es besser den neuen 3-kg-Schwarm genau zu beobachten wie er sich weiter entwickelt.Eine alte Königin ist natürlich begattet und fängt alsbald dann zum Eierlegen an; und es könnte heuer noch Honig davon geben …DEr Schwarm verhält sich außerordentlich friedlich und schickt überwiegend nur vereinzelt Kundschafterbienen aus.Ein gutes Zeichen!Unruhige Schwarmbienen könnten eher den Standort wechseln wollen.

Seerosenschwimmteich in Hofern

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Da ist mir ein Bibelspruch eingefallen …

Das Buch Jesaja, Kapitel 43
Zum nächsten Kapitel in der Bibel
Jes 43,1 Jetzt aber – so spricht der Herr, / der dich geschaffen hat, Jakob, / und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, / ich habe dich beim Namen gerufen, / du gehörst mir.
Jes 43,2 Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, / wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, / keine Flamme wird dich verbrennen.
Jes 43,3 Denn ich, der Herr, bin dein Gott, / ich, der Heilige Israels, bin dein Retter. Ich gebe Ägypten als Kaufpreis für dich, / Kusch und Seba gebe ich für dich.
Jes 43,4 Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist / und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder / und für dein Leben ganze Völker.
Jes 43,5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. / Vom Osten bringe ich deine Kinder herbei, / vom Westen her sammle ich euch.
Jes 43,6 Ich sage zum Norden: Gib her!, / und zum Süden: Halt nicht zurück! Führe meine Söhne heim aus der Ferne, / meine Töchter vom Ende der Erde!

Und noch was zum Thema Lebensfreude:

Zu Pfingsten fand heuer zum ersten Mal in Retz das Kinderfreunde-Zeltlager statt.Organisator GR Martin Riemel freut sich dass an der Veranstaltung über 130 Kinder teilgenommen haben und bedankt sich herzlich bei allen Betreuern und Helfern für die großartige Unterstützung.

http://de.myalbum.com/Album=EQF7SZUY

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