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Archiv: Dienstag, 19. Juni 2012

Imker und Neugierige aufgepasst: Drohenlarven(Drohnenrahmen) sind kein Abfallprodukt zur Varroareduktion sondern ein gesundes Stärkungsmittel

Das Gelée Royal der DROHNEN
Drohnenlarven
In unserem Kulturkreis tun wir uns schwer mit dem Gedanken Insektenlarven zu essen. Anders in unseren östlichen Nachbarländern, dort kennt man schon seit einigen Jahrzehnten das Heilpotential von Drohnenlarven. Meist gefriergetrocknet werden die proteinreichen Larvenextrakte zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet und in Kapselform angeboten. Dabei sind sie mehr als ein Potenzmittel für das sie meistens genommen werden. Vor allem für Leistungssportler haben wir hier eine interessante Alternative zu den üblichen Proteinquellen, weil wir mit den Drohnenlarven gleichzeitig auch viele Schutzstoffe erhalten, ähnlich wie mit Gelée Royal.

Drohnenbaurahmen sind in der Imkerei weniger gerne gesehen aber vom Bienenvolk nicht wegzudenken. Weil die meisten Varroen sich mit Vorliebe in den Drohnenrahmen sich befinden sollen, lehrten die alten Imker Drohnenbaurahmen möglich auszuschneiden und zu entfernen zur Varroareduktion und den Hühnern zum Fraß zu geben, da Drohnen nur „Unnütze Honigfresser“ wären und Platzhalter für Varroen wären.Jedoch sind Drohnen sehr wichtig für die Königin zur Begattung und um befruchtete Eier zu legen.Lediglich gegen Ende des Bienenjahres werden die Drohnen von den Arbeiterinnenbienen mit Gewalt aus dem Bienenvolk befördert um das Überleben des Bienenvolkes über den Winter zu sichern.Jedoch schon lange vor der Medientierschutzkampagne ist der Tierschutzgedanke bei den Imkern gewachsen; viele Imker schneiden keine Drohnenrahmen heraus zur Varroenreduktion.

Dennoch sind Drohnenlarven auf besondere Weise  in Imkerkreisen wieder aktuell geworden nehmlich für den privaten Gebrauch  für Heilzwecke zu Stärkung des persönlichen Allgemeinbefindens in Erschöpfungzeiten besonders bei uns Imkern selber.

Drohnenlarven,

…das besondere Gelée Royal der Drohnen.Gelée Royal wird normalerweise von Königinnenweiselzellen gewonnen.Jetzt weiß man dass auch die Drohenlarvenzellen stärkend sich auswirken auf den gesamten Organismus.

In einer meiner ersten imkerlichen Tätigkeiten vor 3 Jahren wunderte sich mein Imkerpate, dass ich mich besonders für die –  für den Abfall bestimmten –  Drohnenlarven interessierte und sie mit Freude sofort zu naschen begann.

Ist das „Gelee Royal“ fragte ich und er lachte mich aus und sagte das wäre nur Abfall für die Hühner.Das wollte ich nicht recht glauben und heute auf mich allein gestellt verwerte ich  stets anfallende Drohnenlarven auf meine eigene Weise.Zum Beispiel zur DrohnenEISerzeugung.Und das geht so:

Drohnenrahmen, die unten im Bienenstock durchhängen kann man mit ruhigen Gewissen ernten, ohne den Tierschutzgedanken zu beleidigen.

Ich nehme also einen Drohnenbaurahmen mit den Drohnenlarven und presse den Drohnensaft mit sauberen Händen aus und fangen diesen wertvollen Drohnensaft der Drohnenlarven fein gefiltert in ein sauberes Honigglas.Dann beginne ich sofort mit der Eiserzeugung mittels  meiner Eismaschine und mische den frisch gepressten Drohnensaft dazu.Der Geschmack bleibt neutral und das Drohneneis wirkt sehr belebend.Man könnte noch viel mehr machen mit Drohnensaft von Salben und Cremen zu Haarshampoo, denn Königinnen-Gelee-Royal fällt weitaus weniger an in der Imkerei und sollte geschützt bleiben.
Auch hab ich Drohnensaft schon in Honig gemischt und frisch im Kirschkuchen verwendet an Stelle von Zuckerrübenzucker – Dohnensafthonig ist aber nicht jedermanns Sache.Der Drohnensaft im Honig hält sich nur gefroren aber frisch wird der Honig mit Drohnensaft auf lange Sicht ungekühlt sauer.Das ist also nur eine sehr kurzlebige Variante um Drohnensaft im Honig nutzbar zu machen.Drohnensaft enthält ähnlich wie Gelee Royal und Honig bei 20 Aminosäuren,Vitamin A,das Provitamin Betacarotin,Vitamin C,alle B-Vitamine,wie B1,B2,B3,B6 und B12,Enzyme,Magnesium,Eisen,Chrom,Hormon-Aufbaustoffe,Flavonoide,entzündungshemmende und antibiotische Substanzen.3%der Wirkstoffe der Bienenprodukte sind immer noch ein Geheimnis.
Drohen-Gelée Royal sollte natürlich nur gewonnen werden und genutzt werden bei natürlicher giftfreier Bienenhaltung und natürlich nur privat und nicht gewerblich, weil ja Muttermilcheis ja gewerblich auch wieder verboten wurde am Markt.Wer das ganze Jahr über zur Varroareduktion Mittel verwendet im Bienenstock, die zwar natürlich sind aber nicht geschmacksneutral sind kann auch das Drohnen – Gelée Royal nicht verwerten weil es nicht rückstandsfrei ist.

Das selbstgemachte Drohen-Gelée Royal-Eis sollte möglichst rasch wieder aufgebraucht werden(auch im gefrorenen Zustand als Eis in der Gefriertruhe)um die gute gesundheitlich stärkende Wirkung voll für sich selber zu nutzen.

Wer also jetzt neugierig geworden ist mache sich auf den Weg zum nächstbesten Imker, und mit ein wenig Glück nimmt sich der Imker Zeit das Bienenvolk zu öffnen und ein Stück Drohenwabe anzubrechen und eine Kostprobe anzubieten; bei mir selber hat sich diese Situation leider noch viel zu wenig eingestellt,dass jemand aus meiner Nachbarschaft neugierig geworden ist auf das Innenleben meiner Bienenvölker…dabei sollte das Imkerdasein eher kommunikativ sein als einsam.Wahrscheinlich fehlen mir noch Erfahrungsjahre und unter uns Imkern selber liegt das Bienensterbenthema noch immer sehr sehr schwer im Magen und jeder kämpft sich allein durchs Bienenjahr und zittert einen ganzen Winter lang wenig Bienenverluste durch Varroen ect.aufweisen zu können.
Doch die Situation verbessert sich zusehends sobald das Pflanzenschutzgesetz von den Bienenfreundlichen Landwirten freiwillig biologisch angewendet wird.Sogar der Spar bieten jetzt kostengünstig Biowein von der Region an mit extra Werbung für bienenfreundlichen Weinbau.Auch im Retzerland wird immer mehr Biowein produziert, weil die Nachfrage gewachsen ist.Im Biotop Weingarten kann auch im Retzerland ohne Chemie reiner Wein aus intakter Natur erzielt werden – mit Stärkung der natürlichen Widerstandskraft der Rebe sowie Schaffung eines natürlichen Lebensraums für die Nützlinge. Im Weingarten wird nach den biodynamischen Regeln gearbeitet, mit Kuhhornmistpräparaten, Kräuterextrakten und Rücksicht auf Mondphasen und Gestirnkonstellationen. Doch im Keller ist Hightech angesagt. Mit diesem Methodenmix entstehen überzeugende Weine in großer Vielfalt, egal ob Welschriesling, Weißburgunder, Blaufränkisch, Blauburgunder oder die Top-Cuvée Zwerest und sogar mein Lieblingwein „Merlot“ und „Reinriesling“ ist im Retzerland zu haben und ein gut gehüteter Geheimtipp für alle Bioliebhaber und Bienenfreunde.

Biene auf Taubnessel

Biene auf Oregano

Fast 20.000 Arten vom Aussterben bedroht

Rote Liste

Fast 20.000 Arten vom Aussterben bedroht

Die Liste der bedrohten Arten ist länger geworden. Damit schwinden Quellen für Medikamente. Die Hälfte der 100 meistverschriebenen Medikamente in den USA hat Ursprung in wilden Pflanzen oder Tieren.

Bedrohte Arten 1/10

DPADer Große Feuerfalter (Lycaena dispar) steht auf der aktualisierten Roten Liste der bedrohten Arten.

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Trotz aller Schutzbemühungen nimmt die Zahl der bedrohten Arten zu. Von den knapp 64.000 untersuchten Tier- und Pflanzenarten seien fast 20.000 vom Aussterben bedroht, berichtete die Weltnaturschutzunion (IUCN). Die jüngste Rote Liste bedrohter Arten sei ein Weckruf an die Politiker, die sich am Mittwoch zum dreitägigen UN-Gipfel für Nachhaltigkeit in der brasilianischen Stadt treffen. Das rasche Absinken der Zahl der Tier- und Pflanzenarten könne die Quellen für Nahrung, Medikamente und sauberes Wasser ebenso gefährden wie die Existenzgrundlage von Millionen Menschen.

„Nachhaltigkeit ist eine Frage von Leben und Tod für die Menschen auf unserem Planeten“, sagte IUCN-Chefin Julia Marton-Lefèvre. „Eine nachhaltige Zukunft kann nicht erreicht werden, ohne die Artenvielfalt zu erhalten – die Tier- und Pflanzenarten, ihre Lebensräume und ihre Gene…“ Das gelte nicht nur für die Natur selbst, sondern auch für die sieben Milliarden Menschen, die davon abhängig sind.

Nach jüngster Zählung sind 41 Prozent der Amphibien bedroht sowie 33 Prozent der Riffe bildenden Korallen, 25 Prozent der Säugetiere, 13 Prozent der Vögel und eine von fünf Pflanzenarten.

Ursprung in wilden Pflanzen oder Tieren

Selbst in Hochtechnologie-Ländern wie den USA haben der IUCN zufolge die Hälfte der 100 meistverschriebenen Medikamente ihren Ursprung in wilden Pflanzen oder Tieren. Insbesondere Amphibien spielten eine wichtige Rolle bei der Suche nach neuen Medikamenten, viele Grundstoffe seien aus Hautsubstanzen von Fröschen entwickelt worden.

Mehr als 70.000 verschiedene Pflanzen werden demnach in der traditionellen oder der modernen Medizin genutzt. Ein erwachsener Laubbaum produziere zudem in etwa den Sauerstoff, den zehn Menschen verbrauchen.

Einige Tiere kamen neu auf die Rote Liste, die neben stark bedrohten auch mehr oder weniger gefährdete Arten enthält. Darunter sind der Tintenfisch Sepia apama, der Springaffe Callicebus caquetensis, der Stechrochen Himantura leoparda, der Schwarzleguan Ctenosaura nolascensis und die Schlange Python bivittatus.

Positive Nachrichten

Andere wurden innerhalb der Liste von bedroht zu stark bedroht hochgegestuft, wie die südostasiatische Kobra Naja siamensis. Aber es gibt auch positive Nachrichten. So wurde beispielsweise ein als ausgestorben geltender Frosch in Israel wiederentdeckt: Der weiß gepunktete Israelische Scheibenzüngler (Discoglossus nigriventer) wird nun als „stark vom Aussterben bedroht“ gelistet.

„Die meisten Gründe für den Verlust der Artenvielfalt sind wirtschaftlicher Natur“, betont Simon Stuart, Leiter der IUCN Species Survival Commission. Insbesondere die Folgen von Klimawandel und eingeschleppten Arten sind nach IUCN-Angaben nur schwer rückgängig zu machen. So verbreite sich die vom Amazonas stammende Dickstielige Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) in afrikanischen Gewässern und verursache dort jährlich einen Schaden bei Trinkwasserversorgung, Transport und Fischerei von rund 100 Millionen Dollar.

Die IUCN (International Union for Conservation of Nature) in Genf ist das weltweit größte Netzwerk staatlicher und nichtstaatlicher Umweltorganisationen. Zu den über 1000 Mitgliedern zählen auch der Deutsche Naturschutzring, der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und WWF Deutschland.

dpa/cl
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Heidelbeerblättertee (Blutzucker – regulierend)

Jetzt ist die Zeit günstig Heidelbeerblätter zu sammeln bevor die Heidelbeeren Früchte ansetzen.
Aber vorsicht; die Pflanzen nicht verletzen und nur pflücken wenn man sich ganz sicher ist in der Pflanzenkunde denn es gibt sehr viele ähnliche Pflanzen, die leicht verwechselt werden können und auch giftig sein können.
Wer vor Zecken im Wald angst hat lieber im Kräuterladen kaufen.
Die Blätter enthalten Myrtillin, welches eine positive Wirkung hat bei Diabetes.

Heidelbeerblätter – Tee
Er wird stets aus getrockneten Blättern zubereitet. Von diesen nimmt man 2 Teelöffel voll, gießt 1/4 Liter kochendes Wasser darüber und lässt den Aufguss 15 Minuten lang ziehen.
Danach seiht man den fertigen Tee ab.
Auf den Tag über verteilt trinkt man davon nach einer Empfehlung von Kräuterpfarrer Weidinger nicht mehr als 2 Tassen.


köstliche Walderdbeeren

Walderdbeeren in unserem biologischen Kräuterwaldgarten


Erdbeeren sind frisch gepflückt am besten und sehr vitaminreich und gut fürs Herz sowie fürs Blut; da sie schnell verderben sollte man sie frisch fürs Eis oder Milchshake oder Marmelade verarbeiten.Es gibt Leute die reagieren auf Erdbeeren empfindlich,nach Hildegard von Bingen sollen von Krankheit geschwächte Menschen und Leute mit chronischen Entzündungen Erdbeeren meiden; für Kinder sind Walderdbeeren nur dann gesund wenn man sich sicher ist, dass keine Pflanzenschutzgifte oder chemische Düngermittel die Beeren belasten.Wer zu chronischen Mittelohrentzündungen neigt sollte mit Erdbeeren vorsichtig sein und nur geringe Mengen zu sich nehmen und dann lieber biologischen Ursprungs.
Wer Walderdbeeren im Wald sammelt sollte immer den Eigentümer des Waldes zuerst fragen; nur für den Hausgebrauch sammeln; gewerbliche Mengen zu sammeln ist verboten, das gilt auch für die Eierschwammerl; wenn zuviel gesammelt wird, können Walderdbeeren und Schwammerl gefährdet werden in ihrem Bestand;das gilt auch für Heidelbeeren.Beim Sammeln nie die Pflanze selbst und die Wurzeln verletzen und so wenig als möglich zertreten.

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