Wilmas Bienenblog

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Archiv: Samstag, 16. Juni 2012

gestern „Freitag“ gute Honigernte

Da das Wetter ideal war zum Honigernten wurde gestern eine gute Honigernte eingebracht und danach(ohne Bienenstiche) bei den Weintagen mit Biowein gefeiert.
Der Honig ist diesesmal ein „Honigtauhonig“ vom Kräuter-Waldgarten und dementsprechend relativ dunkel.Der Regen sorgte dafür dass der Kräuterwaldgarten gehonigt hat und die Farbe rubinähnlich ist und dementsprechend sehr wertvoll ist.Die Lindentracht dauert an; nach den Sommerlinden blühen nun die Winterlinden und verlängern die Lindentracht.
Das Retzerland ist ein sehr bienenfreundliches Land weil es genug Möglichkeiten für die Bienen gibt und neben den Haupttrachten(viel Sonnenblumen,Phaecelia,Buchweizen, auch Kräuterläppertracht anzufliegen.Dadurch wird der Honig gesundheitlich und geschmacklich besonders wertvoll.
Durch die Akazienrodungen war die Akazienblüte eher kurz und der Frost hat in den Weingärten soviel Schaden anrichten können, da nehmlich die Akazien als Winschutzgürtel auch den Frost eingedämmt haben.
Durch die Frostschäden war die Stimmung bei den Weintagen eher gedämpft aber dennnoch sehr gastfreundlich wie das Wetter jetzt; weil sehr viele Weinbauern hohe Frostschäden zu verzeichnen haben; der Biokürbis im Retzerland jedoch wurde sofort nach dem Frost wieder nachgebaut und die Pflänzchen stehen nach dem gesegneten Regen wieder stark und grün da.Der Kürbishonig ist neben dem Lindenhonig einer der besten und beliebtesten Honigsorten bei uns.
Dass es im Retzerland jemals auch einen echten Waldhonig geben könnte daran hat vor einigen Jahren noch niemand gedacht, weil es bei uns durch die starke Trockenheit nie die Bäume gehonigt haben und vom Honigtauhonig man nur träumen konnte.Jetzt hat sich durch die leichte Klimaänderung es sich ergeben dass unser Retzerland allgemein viel fruchtbarer geworden ist und es an Sonne auch nicht fehlt damit der Bio-Wein im Retzerland Sonnte auftanken kann und seine Qualität behält und die Bienen genug gesunden Lebensraum haben um sich zu entfalten.Im Schwarmbienenvolk war zwar weniger Honig aber sehr viel Brut; und hier kann es in einer Woche schon zu einer Jungvölkerbildung kommen.Die Bienen holen sehr rasch wetterbedingte Entwicklungsdefizite auf und bei gutem Wetter kann es in ein-bis zwei Wochen wieder zu einer Lindenblütenhonigernte kommen.
Beobachten konnten wir auch dass unsere Bienen im Garten bei den etwas von Blattläusen befallenen Nektarinenbaum Honitauhonig ernteten.Nicht mit Pflanzenschutz behandelte Obstbäume in unseren Kräuter-Obst-Waldgarten haben einen leichten Blattlausbefall was dem reichhaltigen Früchtestand bei den Obstbäume nicht schadet und den Bienen wieder zugute kommt wenn sie Honigtauhonig produzieren, weil Regen,Blattläuse und Ameisen wichtig sind bei der Honigtauproduktion und dann ein guter Waldhonig das Ergebnis ist.
Unbehandelte Obstbäume halten eine leichten Blattlausbfall sehr gut aus und die Früchte sind trotzdem gut und vor allem bio und bienenfreundlich.Von Pflanzenschutz verschonte Obstbäume werden auch viel lieber von Bienen besucht auch um das wertvolle Propolis zu erzeugen was so wichtig ist für die Bienengesundheit und auch für uns Menschen, wenn wir Imker im Herbst wieder unbelastetes Propolis ernten dürfen.

seltener Besuch wie "Das Taubenschwänzchen" findet sich immer wieder ein in unserem Biogarten

DAs Taubenschwänzchen besucht gerne das Oswegeokraut im Kräutergarten

Nektarinenbaumblüte im Retzerland

Bienenfreundlicher Bio-Obstbaumwald-und Kräutergarten im Retzerland

„Bienenfreundlicher Bio-Obstbaumwald-und Kräutergarten im Retzerland“

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