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Archiv: Sonntag, 15. April 2012

Tango der Sehnsucht/Ich möchte einmal einen Mann vernaschen…

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Tango der Sehnsucht

ER ist ein intellektueller Mann,
einer, mit dem man über alles reden kann,
vielseitig engagiert und äußerst kompetent,
ein Mann, der was zu sagen hat und seinen Wert auch kennt.

Sie ist an sich eine selbstbewußte Frau,
und was sie will, weiß sie meistens ganz genau.
Sie versteht was vom Leben, hat so manches gesehn,
spricht aus, was sie sich denkt, und ist nicht leicht zu übergehn.

Aber wenn er kommt, wird ihre Stimme plötzlich leise,
und ihr Verstand dreht sich im Kreise
wie ein buntes Ringelspiel.
Sie wollte grade etwas sagen,
jedoch ihr Puls beginnt zu jagen,
drum stellt sie lieber ein paar Fragen,
denn er redet gern und viel.

Sie grübelt lang und beschließt, dorthin zu gehn,
wo sie annimmt, zufällig ihn zu sehn,
spricht ihn beiläufig an – er scheint hoch erfreut
und nimmt sich spontan für sie ein Stündchen Zeit.

Er spricht über Wirtschaft, Kultur und Politik.
Sie schaut auf seine Hände, lächelt und nickt,
sie schaut in seine Augen und durch seine Theorien.
Er springt auf, es ruft sein nächster Termin …

Und zum Abschied küßt sie in flüchtig auf die Wange,
und dabei fragt sie sich: Wie lange
spiel ich diese Rolle mit?
Doch die Gedanken wie in Trance
schielen schon nach der nächsten Chance.
Er raubt ihr jegliche Balance,
indem er sich entzieht.

Wenn sie an ihn denkt, durchrieselt’s sie warm,
sie träumt wilde Nächte in seinem Arm,
führt heiße Diskussionen mit einem Phantom,
das erinnert entfernt an seine Person.

Sie schwört sich: Ich sag ihm alles ins Gesicht!
Da sieht sie in gleich viele Wochen nicht,
gewinnt Distanz, denkt: jetzt komm ich klar.
Da trifft sie in wieder – und es ist, wie es war.

Ja, die Sehnsucht, die macht süchtig nach dem Sehnen,
sie lebt von Träumen und von Tränen
und nährt sich aus der Phantasie.
Könnte die Lust sich frei entfalten,
sie würde irgendwann erkalten.
Die Sehnsucht läßt sich ewig halten,
denn sie erfüllt sich nie.

© Claudia Mitscha-Eibl, A-2100 Korneuburg

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Ich möchte einmal einen Mann vernaschen

Ich schau mir manches Mal die Männer etwas länger und genauer an,
so vom Kopf bis zu den Füßen, um zu prüfen, was einer bieten kann.
Weiche Lippen, zarte Hände, um die Lenden keine Spur von Fett…
Und ich träum davon, zu landen mit einem Unbekannten
in einem fremden Bett.

Ich möchte einmal einen Mann vernaschen,
nur diesen Augenblick der Lust erhaschen,
ganz ohne diskutieren und erklären
und ohne Anspruch ihm dann zu gehören.
Ich möchte ihn mit allen Sinnen spüren
und mich im Augenblick der Lust verlieren,
ihm dann noch lachend in die Augen sehen
und allein nach Hause gehen.

Dort drüben mit den sanften Augen, würde der taugen nur für einen Tag?
Und der dort mit den langen Haaren, ist der erfahren, was eine Frau gern mag?
Denn ich brauch keinen, der mich anlacht und sich ranmacht,
und mir bleibt der Frust.
Nein, ich such das einzig Wahre, eins der selt’nen Exemplare,
die verstehn der Frauen Lust.

Ich möchte einmal einen Mann vernaschen …

Bloß das, was ich mir vorgenommen, zu bekommen, ist schwerer als gedacht,
wenn auch manche von den Herren durchaus zu haben wären für eine heiße Nacht.
Jedoch mir kommen die Gedanken an die Schranken schon vor dem ersten Schritt.
Fang ich an zu phantasieren, wie sie wohl drauf reagieren,
schwindet schon mein Appetit:

Der eine will erst lange drüber reden,
der zweite treibts wahllos mit einer jeden,
den dritten packt auf halbem Weg die Reue,
der vierte fordert von mit ew’ge Treue,
der fünfte hängt an mir wie eine Klette,
der sechste macht auf Leistungssport im Bette,
und ach wie viele seh ich schon versagen,
geht es erst einmal um Verhütungsfragen.

Ich fühle, wie sie um sich selber kreisen,
sich plagen, sich ihre Potenz beweisen,
und wie sie kommen wolln und sehn und siegen,
um ihre Selbstbestätigung zu kriegen.
Ach, ich verzichte auf das Abenteuer,
bleib lieber doch allein mit meinem Feuer,
denn wenn das Fleisch vielleicht auch willig wäre,
ist mein Geist doch nicht so schwach!

© Claudia Mitscha-Eibl, A-2100 Korneuburg

Löwenzahn blüht und honigt jetzt…

….heute konnten wir unzählige Bienen(Hummeln und Wildbienen) auf dem blühenden Löwenzahn sehen.Nur bei genügend feuchtem Wetter honigt der Löwenzahn!

Heute unbedingt Kronenzeitung lesen…

Da ist auf Seite 79 eine Karikatur von „Bruno am Sonntag“ die wieder ein wichtiges Bienenthema anspricht und auf den Punkt bringt!

Untertitel: Die Spritzmittelindustrie und der Umweltminister warten noch auf den allerletzten Beweis! –
Sind Maisbeizmittel und Co. wirklich schuld am millionenfachen Bienensterben?

Das Bild zeigt Minister Berlakovich mit den – in Österreich immer noch erlaubten Maisbeizmittel -der mitten im Berg toter Bienen immer noch wartet auf den „richtigen Beweis“ fürs Bienensterben…

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