Wilmas Bienenblog

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Archiv: Dienstag, 18. Januar 2011

…keine Zeit?

Die Lüge beginnt mit dem Wort:
„Ich habe keine Zeit.“

Ich habe keine Zeit,
in mich hineinzuhorchen,
keine Zeit,
mit mir allein zu sein,
keine Zeit,
auf mich einzugehen,
keine Zeit, an mir zu arbeiten.
Ich sage stattdessen:
„Ich bin eben so.“

Ich habe keine Zeit,
auf meinen Partner zu hören,
keine Zeit,
den Klang seiner Worte aufzunehmen,
keine Zeit,
die Ursachen der Krise kennenzulernen,
keine Zeit,
mir zu überlegen, was ich sage.
Ich sage stattdessen:
„Ich bin eben so.“

Ich habe keine Zeit,
Lügner und Scharlatane zu entlarven,
keine Zeit,
die Natur zu betrachten,
keine Zeit,
Gott zu spüren.

Die Lüge beginnt mit dem Wort:
„Ich habe keine Zeit.“
die Wahrheit ist:
Ich habe Zeit.
Die Wahrheit ist:
Ich habe keinen Mut.

Martin Gutl / Josef Dirnbeck

Inserat
Ein Mensch wird gesucht,
einer unter 5 Milliarden:
Größe und Aussehen unwichtig,
Bankkonto und Wagentype nebensächlich.
Geboten wird eine interessante Tätigkeit.
Gefordert wird unmenschlich viel:
mehr spüren als reden,
mehr verstehen als richten,
mehr helfen als klagen.
Ein Mensch wird gesucht.
Für Dankbarkeit wird keine Garantie übernommen.
Sollten sie sich der Arbeit gewachsen fühlen, melden sie sich bitte so bald wie möglich beim Nächstbesten!

Jemand hat mit mir gesprochen:

Jemand hat zu mir gesprochen und nicht an mir vorbei.
Jemand hat sich mit mir eingelassen und nicht das Risiko gescheut.
Jemand hat mir in die „Augen geschaut“
und nicht auf die Uhr gesehen.
Jemand hat sich mir zugewandt und nicht ungeduldige Augen gemacht.
Jemand hat mich mitgenommen und nicht sitzenlassen.
Jemand hat sich helfen lassen und nicht stolz abgelehnt.
Jemand hat sich als „Mensch“bewährt.

So spricht Gott
Ich wollte schon immer mit dir reden,
aber du hast mir keine Zeit gelassen.
Ich wollte dir schon immer sagen:
Ich bin für dich da.
Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt,
Menschenkind.Ich kenne deine Geschichte, mir ist nichts verborgen.
Ich warte bist du ja zu mir sagst.
Ich möchte dich nicht erpressen.
Ich kreuze ab und zu deine Wege,
ich warte hoffnungsvoll, angstlos auf dein Gredo, auf dein Vertrauen zu mir.
Ich habe nichts davon,
wenn du Angst hast vor mir,
aber um dein Vertrauen zu erreichen tue ich alles für dich.

Texte aus:
„und ich begann zu beten“
von Josef Dirnbeck und Martin Gutl

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