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Drogeriemarktkette DM ersetzt bienengiftigen Fipronil-Ameisenköder durch unschädliche Alternativen | bbl-mv – Aktuell

http://www.biene-oesterreich.at/dm-listet-ameisenkoeder-mit-bienengiftigem-fipronil-aus+2500+1133979?env=bW9kZT1uZXh0JnBhZ2luZz15ZXNfXzIwJmN0PTIxJmJhY2s9MSZjZD0yMQ

Alternative mit natürlichen Bio-Wirkstoffen soll konventionelles Produkt ersetzen

In einem Schreiben, dass diese Woche an die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 erging, bekräftigte die österreichische Drogeriemarktkette DM , den Ameisenköder Nexa Lotte auszulisten. Alternative mit natürlichen Wirkstoffen sollen folgen! 
Dem vorangegangen war, dass GLOBAL 2000 letzte Woche auf eine Gesetzeslücke aufmerksam gemacht hatte: Bienengiftiges Fipronil ist trotz EU-Verboten für landwirtschaftliche Anwendungen noch immer als Haushaltspestizid, in Insektenvernichtungsmitteln, frei erhältlich. Im letzte Woche veröffentlichten Einkaufstest zeigte sich, dass Fipronil in circa 20 Prozent der Ameisenbekämpfungsmittel enthalten ist und fipronilhaltige Ameisenmittel in Drogeriemärkten, im Lebensmitteleinzelhandel, in Baumärkten und Gartencentern verkauft wurden – u.a. auch bei der Drogeriemarktkette DM. Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000, stellte dazu fest: „Die Auslistung durch DM ist ein positiver Schritt. Denn gerade wenn eine gesetzliche Lösung noch dauert, kann der Handel und jeder Konsument im Sinne der Umwelt voraus gehen. Schließlich stellt Fipronil laut Bewertung der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA ein ‚inakzeptables Risiko für Bienen‘ dar. Und laut österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) kann ein ‚mögliches Risiko für Honig- und Wildbienen‘ durch die Anwendung von Fipronil in Haus und Garten nicht ausgeschlossen werden.“

Fipronil wurde wegen seiner Bienengiftigkeit von der EU in der Landwirtschaft weitgehend verboten.
GLOBAL 2000 fordert nun, dass EU-Verbote für Fipronil auch für Haus und Garten gelten. Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter ist gefordert, auf EU-Ebene dafür einzutreten, dass diese Gesetzeslücke so bald als möglich geschlossen wird. 

Anstatt bienengiftigen Insektenvernichtungsmitteln können in Haus und Garten auch bewährte bienenfreundliche und gesundheitsfreundliche Hausmittel eingesetzt werden – wie Backpulver oder Essigwasser

Gefährliche konventionelle Landwirtschafts-Gifte verbieten! Am 22. März entscheidet die EU – Rettet den Regenwald e.V.

https://www.regenwald.org/petitionen/1022/gefaehrliche-gifte-verbieten-am-22-maerz-entscheidet-die-eu

Auf Europas Äckern tobt ein Giftkrieg gegen die Natur. 

Die Pestizide töten wahllos alles Leben, auch alle Bienen und Hummeln. Besonders gefährlich sind Nervengifte aus der Stoffgruppe der Neonicotinoide. Bitte fordern Sie deren Verbot.

Die Chemiekonzerne BASF, Bayer, Dow und Syngenta erzeugen für die Landwirtschaft hochgefährliche Nervengifte. Die Stoffgruppe der Neonicotinoide vernichtet alle Insekten einschließlich Honigbienen und Hummeln. Auch Monsanto und Dupont sollen Samenkörner verkaufen, die damit behandelt sind.

Die Pestizide töten nicht nur auf den Äckern. An Staubpartikeln anhaftende winzige Giftmengen reichen aus, um mit dem Wind die tödliche Wirkung der Nervengifte in der Landschaft zu verteilen. So geschehen im April 2008 im Rheintal. Die Aussaat von Maiskörnern, die mit Neonicotinoiden gebeizt waren, führte zu einem massiven Bienensterben.

Aufgrund des Bienensterbens in Europa hat die EU Kommission schließlich 2013 den Einsatz einiger Neonicotinoide – Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid – sowie der Substanz Fipronil eingeschränkt. BASF, Bayer und Syngenta haben dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof Klagen angestrengt – die Verfahren laufen noch.

Andere Neonicotinoide wie Thiacloprid (Markennamen Biscaya und Calypso von Bayer) dürfen weiter verkauft werden. Und inzwischen hat Dow Chemicals das neue hochgiftige Insektizid und Nervengift Sulfoxaflor entwickelt. Im Juli 2015 genehmigte die EU-Kommission den Einsatz von Sulfoxaflor.

Im Februar 2017 hat die UNO vor katastrophalen Auswirkungen von Pestiziden auf die Umwelt und Menschen gewarnt. Geschätze 200.000 Personen sterben jedes Jahr an akuten Vergiftungen.


Nach jahrelangen Protesten und Warnungen plant die EU nun, Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid und damit gebeiztes Saatgut im Freiland komplett zu verbieten. 


Am 22. März 2018 entscheiden die Mitgliedsländer über eine Gesetzesvorlage der EU Kommission.

Bitte unterstützen Sie die Petition zum Verbot der Neonicotinoide und anderer Nervengifte wie Fipronil und Sulfoxaflor in der EU.


Hier die Petition unterschreiben




Konventioneller Pestizid-Eier-Skandal!Insektizid Fibronil entdeckt!

180 Geflügelzüchterbetriebe wurden gesperrt. Mit Fipronil belastete Eier waren auch nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gelangt.

Agrarpolitik:
EU schränkt Einsatz von Fipronil zum Schutz der Bienen samt Angang ein.
Seit 2014 darf Fipronil nicht mehr zur Behandlung von konventionellen Mais- und Sonnenblumen-Saatgut verwendet werden, teilte die EU-Kommission mit.
Der Bioanbau ist Pestizid-frei!

Die Grünen – Wir starten Bienenschutz-Offensive!

https://www.gruene.at/themen/umwelt/wir-starten-bienenschutz-offensive#bienenschutz

BIENENSCHUTZ-PLAN

Der Einsatz von bienenschädlichen Giftstoffen muss umfassend verhindert werden. Die Pestizide Imidacloprid, Thiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin und Deltamethrin gefährden die Bienen und haben auf dem Acker, auf öffentlichen Flächen und im Privatgebrauch nichts zu suchen.

Weniger Pestizide!Gift gegen Bienen europaweit beschränken: Verlängerung und Ausweitung der EU-weiten Beschränkung bienengefährlicher Pestizide.Biologisch-Öko statt Chemiekeule: Forschung der ökologischen Alternativen zu Pestiziden fördern und Schädlinge wie den Maiswurzelbohrer und den Drahtwurm mit ökologischen Mitteln bekämpfen.Kein Gift im Park: Bienengefährliche Mitteln auf öffentlichen Flächen verbieten.Milben natürlich bekämpfen:Varroamilbe gezielt mit umweltgerechten Methoden bekämpfen, um dadurch Bienenkrankheiten zu minimieren.Robuste Bienen züchten: Zucht von robusteren, unserem Klimaangepassten Bienenvölkern unterstützen.Mehr Bio-Blumen: Anlage von Bienenweiden und Blühpflanzen für Insekten in Wiesen, öffentlichen Grünflächen, Firmengeländen sowie an Straßenrändern fördern.ImkerInnen fördern: Die Arbeit der ImkerInnen durch eine Leistungsabgeltung an die Imkervereine unterstützen.Bewusstsein schaffen: Informationen weitergeben und Bewusstseinsbildung für ein bienenfreundliches Verhalten betreiben.Neu-ImkerInnen unterstützen.

Ausführliche Infos finden Sie in unserer Broschüre zum Download!

Für weltweit Biologische Landwirtschaft,auch Haushaltsgifte in Haus und Garten möglichst meiden…

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Fipronil-Insektengift und drei weitere Bienengifte dürfen in der (Bio)Landwirtschaft Gott sei Dank nicht mehr angewendet werden, in der Haushalt-Schädlingsbekämpfung wie als Insekten-Ameisen-Ausrottungs-Mittel ist der Todesstoff weiter erhältlich?Haushalts-Schädlingsbekämpfungsmittel mit Fibronil sind krebserregend für Menschen,aber auch für Fische und Vögel schädlich.
Bio-freundliche EU-Experten wollen aber nun vermehrt hoffentlich alle krebserregende Bienengifte in chemischen  Pflanzenschutzmittel wie die schädlichen Neonicotinoide weiter verbieten. Das wäre ganz einfach,indem  endlich weltweite Bio-Landwirtschafts-Kriterien überall verpflichtend geltend werden.

Die Bienen sind in Gefahr

Umso wichtiger ist es, entschieden gegen das akute Bienensterben vorzugehen. Die industrielle Landwirtschaft richtet laufend großen Schaden an: Der Einsatz giftiger Chemikalien und der Fokus auf Monokulturen bedrohen nicht allein den Fortbestand ganzer Bienenvölker und der nützlichen Insektenwelt,sondern bedrohen immer mehr die Gesundheit von uns Menschen.

BESSER gesundheitsfreundlich, bienenfreundlich ,,Bio“!!!

Setzen wir jetzt auf eine bienenfreundliche Landwirtschaft: Unterzeichnen wir die Petition für weltweit Bio-Lebensmittel-Produktion!

So will Rupprechter die ÖVP grüner machen

Link: hier

Mit uns Imkern und den Honigbienen ist nicht zu spaßen

frei(wörtlich zitiert) nach Peter Gnam(Kronenzeitung)
Als österreichischer Landwirtschafts-und Umweltminister(!)ist Nike Berlakovich Geschichte
Zu Recht, muß man sagen, denn wer eine Ausweitung des Bienensterbens durch die Verharmlosung von Pestiziden in Kauf nimmt,dem fehlt das Gespür für die Umwelt.Und wer sich -wie Berlakovich es getan hat -zunächst weigert, Details über die Menge an Pestiziden bekannt zu geben, die pro Jahr von der US abhängigen EU-Landwirtschaftschemie-Lobby verordneterweise tonnenweise auf europäisch-amerikanisch versklavte österreichische genfreie Biofelder aufgebracht wird, der hat sich ohnehin als Politiker disqualifiziert.
Natürlich geht es in Sachen Pestizide um bäuerliche Existenzen, die „angeblich“ gefährdet wären, wenn etwa konventioneller Mais nicht behandelt werden darf, das aber ist ein himmelschreiender Irrtum, denn wer auf bio umstellt hat nur anfangs etwas Ertragsverluste, aber sobald sich der Boden erholt, steigt der Ertrag und vor allem die Qualität der Landwirtschaftsprodukte werden biologisch und damit gesünder für Natur und Menschen.
Es gibt also nur diesen Bioweg, das Bienensterben(Menschen die an Krebs sterben) hinten anzuhalten und gleichzeitig die Bauern zu ERZIEHEN ihre Böden nicht mit Chemie zu verseuchen.
Besonders die kleinen Bio-Bauern zeigen den Weg vor, dass es auch ohne Pestizide geht.Denn dass die monströsen Gen-Agrarindustriellen mit ihren hochbezahlten Lobbyisten in Brüssel, die am liebsten alles mit Pestiziden vollspritzen würden, um den Profit zu vervielfachen auf Kosten der Zukunft BIO-ERDE, ist eine langwierige irregeleitete hochbezahlte lebensfeindliche Verhaltenstörung die gesetzwidrig sein sollte und darum nach Änderung schreit.
Der neue Landwirtschaftsminister ist also gefordert und wird wohl die Fehler seines Vorgängers nicht wiederholen wollen.
Denn Österreich hat etwas zu verteidigen und mutig dabei voranzuschreiten und weltweites Vorbild zu sein – nämlich die Biolandwirtschaft zu verteidigen, die nur genfreie gesundheitsfreundliche Produkte produziert wo die Bienenwelt sowie die Menschengesundheit nicht Schaden nimmt.Nicht nur das mittlerweile verbotene – aber immer noch lange im Boden vorkommende Maisbeizmittel sowie auch im konventionellen Weinbau werden gesundheitschädliche und bienentötliche Mittel von der Eu zugelassen die es im kleinen Österreich früher nicht gegeben hat.Besonders gefährlich ist das, von der EU zugelassene ultragefährliche Bienengift und Menschengesundheits-gefährdente Fipronil, der für die Bekämpfung der Erdäpfelschädlinge im konventionellen Landbau den konverntionellen Bauern von EU vorgeschrieben wird und lebensgefährlich kurz vor der Zulassung steht.Dass dabei der Bio-Boden auf Jahre kontaminiert wird und die Produkte gesundheitsgefährlich und nebenbei die Bienen und Nützlinge sterben wird rücksichtslos in Kauf genommen.
Zur Erinnerung und Warnung:
Berlakovich wurde in der Öffentlichkeit als Bienen-Mörder(Menschen-Mörder) beschimpft weil er, so der damalige Vorwurf, nicht die österreichischen vorbildlichen BIO-Interessen vertritt sondern die Interessen der chemischen Industrie-Lobby vertrete.
Gesiegt haben damals wir Imker und Naturfreunde und Menschenfreunde und es ist ratsam sich besser nicht noch einmal mit uns anzulegen.*
Darum:
Neuer Minister will hoffentlich nicht die Fehler seines Vorgängers machen
HOFFENTLICH: Andrä Rupprechter schützt Bienen und Menschengesundheit!
Wien: Die Bienen(und Menschen) dürfen hoffentlich in Zukunft gesund in den Frühling schwärmen.
Denn der neue Umweltminister ist österreichisch- bio-freundlich und kämpft um unsere genfreie bio-Landwirtschaft mutig zu verteidigen.Schon zu Beginn seiner Amtszeit hat Andrä Rupprechter mit eindeutiger Haltung gegen die das biologische genfreie Österreich vereinnnahmen-wollende mächtige Chemieindustrie aufhorchen lassen.
*Es muß endlich ein Umdenken im Pestiziddrama geben und ENDLICH für Menschen und Bienengesundheit Biolandbau-Umstellungs-Lösungen und Naturschutzgesetze diesbezüglich gefunden werden.
Darum besser die im Biolandbau schon lange verwendeten Nützlinge wie Fadenwürmer, Marienkäfer usw.statt gefährlicher Neonicotinoide ,die unbarmherzig Nützlinge wie Schädlinge gesundheitsschädigend und bodenlebenvernichtend alles abtöten.
Des weiteren hat er vor statt intensiver Monokultur, (die ohne Chemie gar nicht auskommen kann), auf ökologisch biologisch-dynamische Boden-Bearbeitung auch unter anderem mittels Fruchtfolge wie die kleinen Bio-Bergbauern und kleinen biobauern im ländlichen Raum schon lange arbeiten auf Biolandbau-Umstellung zurückzukommen.
Zusätzlich startet Rupprechter heute das mit 2,4 Millionen Euro dotierte Forschungsprojekt „Zukunft Bienen(und Menschengesundheit), dass ohne weltweite Umstellung auf biologische Landwirtschaft kaum Zukunft hat, wird auch noch soviel Geld investiert.Das Bienensterben ist Beweis genug!Das Geld müssten wir bekommen die schon lange kämpfen!
Erste Nagelprobe:
Das ultragefährliche Bienengift „Fipronil“welche auch die Menschengesundheit gefährdet steht zur Bekämpfung eines Erdäpfelschädlings unmittelbar VOR DER ZULASSUNG.
GLOBAL 2000 und wir alle wollen den Österreicher „an seinen Taten messen“ und wachsam bleiben.

Bienenparadies Retzerland in Niederösterreich


Eu verbietet neuerlich Bienengift(Fipronil)

Freude bei uns Naturfreunde und Imkern


Jubelstimmung & Freude bei uns Naturschützern und Imkern:
Am Montag rangen sich die EU-Staaten in Europa ENDLICH zu einem Verbot für die 3 giftigsten Pestizide durch, die bislang europaweit Millionen Bienen das Leben gekostet hat.
Clothiandin, Imidacloprid und Thiamethoxan das -so sagt sogar Agro-Industrie-freundliche EU-Gesundheitsbehörde EFSA als bedenklich eingestuft hatte.
Genau jene chemischen Pflanzenschutzmittel werden jetzt verboten.In Brüssel waren 15 der 27 europäischen Länder FÜR den Vorschlag der Kommission.
Untersagt werden die Beizmittel bei Sonnenblumen, Raps, Mais und Baumwolle.Vorerst erlaubt bleibt leider derzeit noch der Gebrauch der Chemikalien aber für konventionelles Wintergetreide und konventionell angebaute Pflanzen, die keine Bienen anziehen.

Im Biolandbau gibt es keine Probleme mit dem Bienensterben.

Auch für die Aussaat von konventionellen Mais in diesem Sommer gelten die Bestimmungen derzeit leider noch nicht.
Sowohl Greepeace als auch GLOBAL 2000 üben dennoch weiterhin Kritik: „Es darf keine Ausnahmebestimmungen geben.“
Petition unter: www.bienenschutz.at

Im Bio-Landbau gibt es kein Bienensterben!

Summ mir das Lied vom Tod.

Bienen bestäuben 75 % unserer wichtigsten Kultur­pflanzen und sind so nicht nur für das Ökosystem, sondern auch für uns Menschen von großer Bedeutung. Leider wehren verschiedene Pflanzen­schutz­mittel nicht nur schädliche Insekten ab, sondern haben auch verheerende Auswirkungen auf die Bienen.

Unsere Bienen

Für die Lebens­mittel­produktion sind vor allem Honig- und auch Wildbienen von großer Bedeutung. Auch andere Insekten wie Schmetterlinge oder Fliegen machen wertvollste Bestäubungs­arbeit. Ohne diese wären die Menschen und zahlreiche Tier­arten um einen Teil ihrer Nahrungs- und Lebens­grundlage beraubt. Ohne die Bestäuberleistung von Bienen, Wildbienen, Hummeln und anderen Insekten müssten wir auf gut ein Drittel unserer Nutzpflanzen verzichten oder andere Bestäubungsmethoden finden. Bei bis zu 75% der Kulturpflanzen sind sie auch am Ernteerfolg maßgeblich beteiligt. 4.000 in Europa angebaute Gemüsesorten gibt es nur dank fleissiger Bienen.

Seit mehreren Jahren sterben weltweit auffällig immer mehr Bienenvölker. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unsere Landschaft wird immer monotoner. Dadurch verlieren Bienen ihre Lebens- und Futtergrundlage. Immer weniger blühende Blumen, Gräser, Sträucher und Bäume bedeuten weniger vielfältige Nahrung.

Parasiten und Krankheiten machen Bienen zusätzlich das Leben schwer. Auf Äckern und in Gärten werden zudem giftige Chemikalien zur Schädlingsabwehr oder Unkrautbekämpfung eingesetzt. Viele davon sind für Bienen giftig.

In Österreich
werden jährlich rund
3.500t chemische
Pflanzenschutzwirkstoffe
in Verkehr gebracht.

Ursachen

Immer monotonere Landschaften bedeuten schwindende Artenvielfalt und Verluste von intakten Ökosystemen und sind eine der Hauptgründe für das Bienensterben. Unterschiedliche Blütenpflanzen sind wichtig für einen vielseitigen Speisezettel der Biene. Die IUCN geht aber davon aus, dass in den nächsten Jahrzehnten weitere 20.000 Blütenpflanzen verschwinden werden. Im Gegensatz zur Honigbiene, die vom Menschen gepflegt wird, brauchen Wildbienen aber auch ungestörte Lebensräume um Nester bauen zu können. Diese werden immer seltener.

Auch Parasiten, Viren oder Bakterien machen Bienen krank. Die Varroamilbe ist mittlerweile weltweit eine ernsthafte Bedrohung für Bienenvölker. Sehr viele Imker sind damit konfrontiert. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der regelmäßige Kontakt mit Umweltgiften Bienenvölker schwächen und krankheitsanfälliger machen.

In der Landwirtschaft, aber auch in Privatgärten oder öffentlichen Grünflächen werden in Österreich jährlich rund 3.500t chemische Pflanzenschutzmittelwirkstoffe verkauft, zur Unkrautbekämpfung oder zur Schädlingsabwehr. Genaue Zahlen über den Einsatz sind nicht bekannt.

Breitbandherbizide dezimieren die Artenvielfalt und rauben der Biene dadurch ihr Lebensgrundlage. Insektizide töten nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge. Im Gegensatz zu oberflächlichen Behandlungen verteilen sich systemische Pestizide in der ganzen Pflanze. Bereits das Saatgut wird damit behandelt Bienen sind diesen Giften während der ganzen Vegetationsperiode ausgesetzt. Aber auch gesprührt werden viele bienentödliche Insektizide. Die zur Gruppe der Neonicotinoide gehörenden Wirkstoffe Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam oder sind besonders bienenschädlich. Sie können ihren Orientierungssinn beeinträchtigen und zu höherer Mortalität in Bienenvölkern führen.

Aber auch Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin sind sehr gefährlich für die Bienen und sollten daher verboten werden.

Das Bienensterben

Vor allem Imker aus Europa und Nordamerika vermelden seit den späten 1990er-Jahre ungewöhnliche hohe Verluste von Bienenvölkern. Vor allem mittel- und südeuropäische Länder sind davon betroffen – auch Österreich.

Wie stark die Anzahl Wildbienen oder andere Bestäuber­insekten betroffen sind, weiß man nicht genau.

«Bye bye Biene» –
der Greenpeace Report

Wenn Sie das nächste Mal eine Biene sehen, dann denken Sie daran, dass ein Großteil der Nahrungs­mittel, die wir zu uns nehmen, maßgeblich von Insekten­bestäubung abhängig ist. Es handelt sich dabei um eine entscheidende Öko­system­dienst­leistung, die von Bienen und anderen Bestäubern erbracht wird.

Report anschauen

Lösungsansätze

Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt im Kulturland und der Schutz von intakten Ökosystemen bieten Bienen eine Umwelt die sie zum Leben brauchen. Hecken, Buntbrachen und möglichst vernetzte Lebensräume tragen dazu bei.

Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel muss zur Norm werden. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft werden im biologischen Landbau keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet. Unkrautbekämpfung erfolgt mechanisch, Förderung der Artenvielfalt gehört dazu. Abwechselnde Kulturen sind in einer bienenfreundlichen Landwirtschaft ein weiteres Instrument, um den Schädlingsdruck auf Äckern zu minimieren. Naturgärten und Parks mit einheimischen Pflanzen sind weitere Gewinne. Auch hier soll auf chemische Pestizide verzichtet werden und eine hohe Artenvielfalt gefördert werden.

Die Bienen
befinden sich in
Not und brauchen
Ihre Hilfe.

Greenpeace fordert

  • Umweltminister Berlakovich muss als ersten Schritt den Kommissionsvorschlag von 15. März 2013 zum teilweisen Verbot von drei der bienentödlichsten Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide unterstützen (namentlich: Imidachloprid, Tiamethoxam, Clothianidin).
  • Ein europaweiter Aktionsplan zum vollständigen Verbot aller für Bienen und andere Bestäuber gefährlichen Pestizide muss folgen (inklusive Imidachloprid, Tiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin). Bis zum Inkrafttreten des europaweiten Verbots muss sich Minister Berlakovich für ein Aussetzen der Zulassung dieser Pestizide in Österreich einsetzen.
  • Eine Umverteilung der Förderungen, weg von chemieintensiver industrieller Landwirtschaft hin zu ökologischer Landwirtschaft, muss eingeleitet werden.
  • Ein klarer Schwerpunkt auf die Förderung biologischer Landwirtschaft im neuen Agrarumweltprogramm 2014-2020, mit dem Ziel eine Verdopplung der Bio-Anbauflächen in Österreich von 20% auf 40% bis 2020 zu erreichen.
  • Die Fruchtfolge, das Kernelement einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Landwirtschaft, muss Fördervoraussetzung im neuen Agrarumweltprogramm werden.


Danke für Ihren Einsatz gegen Bienengifte!
Danke für Ihren Einsatz gegen Bienengifte!
Rufen Sie jetzt Ihre Regierung an!

Lassen Sie uns sicherstellen, dass die Politiker in der EU unsere Forderung wahrnehmen und starke Maßnahmen ergreifen, um Bienen vor gefährlichen Pestiziden zu schützen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um das Landwirtschaftsministerium von Herrn Berlakovich anzurufen und ihn zu bitten, das vollständige Verbot der Bienengifte zu unterstützen.

Einen dringenden Anruf machen

Rufen Sie jetzt direkt im im Landwirtschaftsministerium von Herrn Berlakovich an. Die Telefonnummer ist: +43 1711 000

Hier finden Sie einige hilfreiche Gesprächsargumente:

Ich fordere Sie dazu auf, den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Einschränkung der Verwendung von neonikotinoiden Pestiziden zu unterstützen.
Eine umfassende, wissenschaftliche Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit hat ergeben, dass neonikotinoide Pestizide ein „hohes, akutes Risiko“ für Honigbienen darstellen.
Die wissenschaftlichen Befunde sind eindeutig. Nun muss Europa handeln, um den Schwund unserer Bienen zu stoppen, bevor es zu spät ist.
Dem Druck der Unternehmenslobby nachzugeben, was die Zeitfristen, Durchsetzung oder Reichweite dieser Einigung anbelangt, ist ein Schlag für unsere Demokratie, unsere Lebensmittelversorgung und die Umwelt.

Bitte seien Sie höflich und geduldig. Wenn die Telefonleitungen besetzt sind, versuchen Sie es solange, bis Sie durchkommen.

Es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die gierigen Biotech-Firmen wollen die alleinige Kontrolle über das Saatgut haben — die Quelle unserer Nahrung. Doch wenn wir entscheidende europäische Staaten dazu drängen, die zerstörerischen Patentvorhaben zu verhindern, können wir diesen Angriff auf unsere BIO-Nahrungsmittel stoppen. Klicken Sie hier, um unsere BIO-Lebensmittel zu verteidigen:
Jetzt unterzeichnen

Bienensterben und dessen Ursachen

Bayer CropScience ein Unfall.

Insektizide Pflanzenschutzmittel (PSM) aus der Gruppe der Neonikotinoide werden in der Landwirtschaft gegen beißende und saugende Schadinsekten eingesetzt, vornehmlich als Beizmittel zum Schutz der Saat – zum Beispiel Mais, Raps und Sonnenblumen – und im Obstbau. Für Bienen gelten sie offiziell als ungefährlich. Etwa zeitgleich mit der Einführung dieser PSM wurden in Nordamerika und Europa unerwartet hohe Verluste von Bienenvölkern beobachtet. Typisch für das klinische Bild war ein plötzlicher Zusammenbruch der betroffenen Völker, wie er in dieser Art noch nie beobachtet worden war: die Bienenkörbe waren leer, die Brut verhungerte. In den USA entstand der kennzeichnende Begriff colony collapse disorder. Man vermutete, dass sich die Bienen verflogen hatten, ein bislang unbekanntes Phänomen. Untersuchungen an Überlebenden stellten teilweise Infektionserreger und Parasiten fest, darunter die Varroa-Milbe, ein weit verbreiteter Parasit, der Bienenvölker bei starkem Befall töten und durch Übertragung von bienen-pathogenen Viren, Infektionen hervorrufen kann. Auf Grund dieser Zusammenhänge vermutete man eine Schwächung des Immunsystems der Bienen als Ursache der Völkerverluste, hervorgerufen durch die Summe der parasitären und mikrobiellen Erreger, und Begriffe wie Bienenseuche und Bienen-Aids kamen auf. Zumindest in Deutschland scheinen die staatlichen Bemühungen um die Aufklärung der Ursache(n) in Richtung Varroa und/oder Infektionen zu gehen. Chemisch-analytische Untersuchungen zum Nachweis bzw. Ausschluss bienentoxischer Wirkstoffe, wie von Seiten der Imkerverbände gefordert, spielen bislang keine Rolle.

In Frankreich wurde das Neonicotinoid Imidachloprid bereits 1999 für die Anwendung bei Sonnenblumen und in 2003 bei Mais dauerhaft verboten. Grundlage des Verbots waren unabhängige Versuche und chemische Analysen am Zentralen Forschungsinstitut für Landwirtschaft, die den „dringenden Verdacht“ auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Bienenvolksterben und dem Einsatz von Chlothianidin,Fipronil und Imidachloprid ergeben hatten. Das Verbot ist bis heute gültig und wurde auf alle Kulturen ausgeweitet.

Über die pharmakologischen Wirkungen der Neonikotinoide bei Bienen ist bisher wenig publiziert. Als hochwirksame Nervengifte können sie für Bienen unter bestimmten Umständen tödlich sein. So kamen im Sommer 2008 in Baden-Württemberg etwa 11.500 Bienenvölker durch Abrieb von Clothianidin beim Ausbringen von gebeiztem Maiskorn ums Leben. Der (zum Zeitpunkt der Anwendung noch nicht zugelassene) Wirkstoff wurde auf behördliche Anordnung zum Beizen von Saatmais eingesetzt, als vorsorgliche Maßnahme gegen die für Baden-Württemberg befürchtete Ausbreitung des erstmals im benachbarten Elsass aufgetretenen Maisbohrers. Da der Wirkstoff nicht ausreichend auf dem glatten Maiskorn haftete, kam es bei der Aussaat durch pneumatisch betriebene Sämaschinen zu staubförmigem Abrieb, der vom Wind verbreitet wurde und Blüten in der Umgebung kontaminierte. Nach Einschätzung von
Eine Vergiftung von Bienen aus analoger Ursache, allerdings durch Imidachloprid-haltigen Abrieb, war bereits in 1997 in Italien (http://www.youtube.com/watch?v=-OSrAPK-eaE beobachtet und publiziert worden.

Während diese Fälle als „ akzidentelle“ Vergiftungen gelten können, die ggfls. durch technische Verbesserungen bei Formulierung und Sämaschinen in Zukunft vermieden werden können, wurde kürzlich eine tödliche Vergiftung durch Gutationswasser aus anwendungsgerecht behandelten Maispflanzen nachgewiesen. Nicht nur junge Maispflanzen, sondrn alle Pflanzen, können überflüssiges Wasser bei hoher Boden -Feuchte und hoher Luftfeuchte als so genanntes Gutationswasser in Tröpfchen über Spaltöffnungen der Blätter ausscheiden. Laborversuche haben gezeigt, dass Gutationswasser von Maispflanzen, die aus Clothianidin-gebeizter Saat stammten, für Bienen akut toxisch ist: sie sterben innerhalb weniger Minuten. Diese Exposition stellt eine anwendungs-inhärente Gefahr dar, die sich durch technische Maßnahmen nicht vermeiden lässt. Bayer CropScience (16.2.2009) stellt die Gefahr in Abrede: „Nach allen Bayer CropScience derzeit vorliegenden Erkenntnissen und fachlichen Einschätzungen haben die von saatgebeizten Pflanzen abgegebenen Flüssigkeitstropfen (Gutation) in Verbindung mit darin enthaltenen Pflanzenschutzmittel-Rückständen unter landwirtschaftlichen Praxisbedingungen keinen Einfluss auf die Gesundheit von Bienenvölkern. Der Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen des Julius-Kühn-Instituts, einer Bundesbehörde, in Österreich die AGES in Wien, liegen keine Berichte über Bienenvergiftungen durch Gutationswasser vor.“

Neben akuten Vergiftungen dürfte die langfristige Aufnahme niedriger, subletaler Dosen eine bedeutsame Exposition für Bienen sein. Für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln werden derartige Untersuchungen bislang nicht gefordert.

Quelle

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