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Österreichischer Gesundheits-Tipp: Die Rückenmuskeln stärken!

Der Ischiasnerv reagiert auf Medikamente auf Dauer beleidigt!

Guter NÖ- Rat: Palmkatzerl-Tee statt Schmerzmedikamente

Bandscheibenvorfall oder Piriformis-Syndrom?

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/hg-bandscheibenvorfall-piriformis-syndrom-100.html

Warum ein kleiner Beckenmuskel die gleichen Symptome wie ein Bandscheibenvorfall auslösen kann.
Wie ein Blitz schießt der heftige Schmerz in den unteren Rücken ein. Schon wieder Ischias! Oder ist es diesmal doch ein Bandscheibenvorfall? Wer häufig Probleme im Lendenwirbelbereich hat, stellt sich immer wieder diese Frage. Strahlen die Beschwerden sogar bis ins Bein hinunter, tippen auch die Ärzte zunächst auf Bandscheibe. Aber hier besteht Verwechslungsgefahr! Ganz ähnliche Symptome löst nämlich das sogenannte Piriformis-Syndrom aus.

Wer  liebt nicht seinen Garten?Hier kann man wunderbar entspannen. Die zum Teil harten körperlichen Arbeiten wie Umgraben, Heckenschnitt oder tief gebücktes Unkrautjäten machen  nichts aus. Doch von einer auf die andere Minute ist Schluss damit. Bei der Gartenarbeit schießt plötzlich ein heftiger Schmerz in seinen unteren Rücken ein: Plötzlich kann man sich kaum aufrichten. Jegliche Bewegungen waren nur ganz, ganz klein machbar.“ Auch in den folgenden Tagen kann man nur mühsam laufen. Man quält sich zum Arzt. Der Arzt tippt auf einen Bandscheibenvorfall und verschreibt Physiotherapie. Langsam bessert sich der Schmerz. Aber ganz verschwinden die Beschwerden nicht: „Wenn man aus dem Sitzen aufsteht, hat man erst mal einen Schmerz, der zieht sich in den Gesäßmuskel hinten runter und geht bis in den Oberschenkel. Man kann nach dem Aufstehen erst mal keinen Schritt machen, muss sich stattdessen hinstellen und abwarten.“

Als Hauptsache-Gesund-Physiotherapeutin Gitte Baumeier diese Symptome hört, ist ihr sofort klar, solche Beschwerden müssen nicht unbedingt von der Bandscheibe kommen. Sie tippt auf das sogenannte Piriformis-Syndrom. Mit einem speziellen Test untersucht die Hallenserin den Rentner. Er muss sich dazu in Rückenlage hinlegen. Die Physiotherapeutin hebt nun das betroffene Bein – es ist dabei lang gestreckt – ganz langsam immer höher an. Bei einem echten Bandscheibenvorfall wäre das selbst unterhalb eines Winkels von 60 Grad sehr schmerzhaft. Um den sogenannten Prolaps  ganz sicher auszuschließen, muss der Betroffene jetzt zusätzlich noch seinen Fuß anwinkeln. Für Bandscheibenpatienten ist das eine hochschmerzhafte Haltung. Der Betroffene spürt jedoch gar nichts. Er kann sein Bein beschwerdefrei mit gestrecktem Knie bis 90 Grad in die Luft strecken. Er leidet eindeutig unter dem Piriformis-Syndrom.


Der Musculus Pirirformis (im Bild 1) liegt in den tieferen Schichten der Hüfte. Der birnenförmige Muskel sorgt dafür, dass wir das Bein nach außen und nach hinten drehen können. Er sitzt am Oberschenkelknochen und zieht nach hinten oben zum Kreuzbein. Und genau dort am unteren Rücken kann er Probleme bereiten, die sich wie Bandscheibenbeschwerden anfühlen.  Das kommt, weil bei beiden Krankheitsbildern im Grunde das Gleiche passiert. Etwas drückt auf den empfindlichen Ischiasnerv (im Bild 2) . Das kann eine vorgefallene Bandscheibe, aber eben auch ein verdickter Piriformismuskel sein. Möglich ist das, weil in dieser Beckenregion alles recht eng beieinander liegt. Der Ischiasnerv und der Piriformis verlaufen ganz dicht nebeneinander gemeinsam durch eine knöcherne Öffnung des Beckens. Eine Überlastung, eine Verletzung oder eine dauerhaft ungünstige Körperhaltung führen zu Entzündungen des Muskels. Dadurch schwillt er an und drückt den Nerv ab. Typische Anzeichen für das Syndrom sind stechende Schmerzen im Bereich des unteren Rückens bis ins Gesäß und den hinteren Oberschenkel. Auch Kribbeln oder Taubheitsgefühle bis hinunter in Wade und Zehen treten manchmal auf. Vor allem bei sehr langem Sitzen werden all diese Beschwerden schlimmer.

Der Betroffene  ist erleichtert, dass es nicht die Bandscheibe ist. Aber wie wird er die Beschwerden wieder los? Droht ihm ein operativer Eingriff?  Gitte Baumeier kann ihren Patienten beruhigen. Mit gezielter Physiotherapie kann der Muskel gedehnt werden. Das macht ihn wieder schlanker und der Druck auf den Ischiasnerv wird bald nachlassen. 

Allerdings kann diese Behandlung nur wirken, wenn sich der Betroffene auch im Alltag künftig anders belastet. Gitte Baumeier zeigt ihm, was das bedeutet. Sie hat für ihn und alle Betroffenen drei Alltagstipps.

Aufrechte Körperhaltung

Wer vornübergebeugt geht und steht, überfordert den Beckenmuskel. Er muss in dieser Haltung Schwerstarbeit leisten, damit der Körper nicht vornüber kippt. Deswegen sollten Betroffene darauf achten, sich möglichst häufig besonders aufrecht zu halten. Wer sich bei bestimmten Arbeiten leicht nach vorne beugen muss, kann einen Trick anwenden. Statt breitbeinig lieber in einem Ausfallschritt stehen. Das vordere Bein trägt so einen großen Teil der Last des Oberkörpers.

Ins Hohlkreuz gehen(Bauch einziehen)

Wer über Kopf agiert, zum Beispiel eine hohe Hecke schneiden möchte, sollte seinen Rücken sogar überstrecken und im Hohlkreuz arbeiten. Was bei anderen Rückenproblemen eher schädlich ist, tut dem kleinen Beckenmuskel gut.

Körpergröße anpassen

Nicht immer stimmt bei Tätigkeiten im Stehen die Höhe des Arbeitstisches. Bei vielen Menschen ist das zum Beispiel in der Küche so. Unweigerlich fallen zum Beispiel beim Geschirrspülen die Schultern nach vorne und der Rücken wird krumm. Das überfordert den Piriformis. Wer nicht gleich seine ganze Küche umbauen möchte, für den hat Gitte Baumeier auch einen Tipp. Stellen Sie sich doch mal ganz breitbeinig vor das Spülbecken. Sie werden dadurch kleiner und der Rücken lässt sich besser gerade halten.


Naturheilpraxis: Schüssler-Salze beim akuten Bandscheibenvorfall

Zusätzlich zu den ärztlichen und physiotherapeutischen Anwendungen:
Schüssler-Salze Nr.1 Calcium fluoratum D12, 4-6x tägl. 2 Tabl.,
Nr.2 Calcium phosphoricum D6, 4-6x tägl. 2 Tabl.
Nr.7 Magnesium phosphoricum D6, 4-6x tägl. 2 Tabl.
Nr.8 Natrium chloratum D6, 4-6x tägl. 2 Tabl.

Zusätzlich Nr.7 Salbe / Creme / Lotion
Mehrmals täglich einreiben oder einmassieren, um die verkrampfte Muskulatur zu entspannen .
Wichtig: Disziplin und Ausdauer

Nach den akuten Beschwerden sollte unbedingt regelmäßige Muskeltraining, gezielte krankengymnastische Übungen durchgeführt werden. Außerdem sollte die Lebens- und Ernährungsweise neu überdacht werden.

Bandscheibenvorfälle heilen oft von selbst …

Bei einem Bandscheibenvorfall ist Panik nicht nötig: Er besteht zu 95 Prozent aus Wasser, das im Laufe der Zeit abtransportiert wird. Bis es soweit ist, kann den meisten Patienten mit Medikamenten und Physiotherapie geholfen werden. Eine Operation ist nicht immer nötig. Von Mascha Brichta

Ein stechender Schmerz im Rücken,es ist furchtbar, man kann sich kaum bewegen;der Hausarzt tippt auf einen Bandscheibenvorfall und überweist zum Radiologen. Dieser bestätigte nach Aufnahmen mit Computer- und Magnetresonanz-Tomographen einen Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule.
Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit.“80 Prozent sind wegen eines Rückenleidens mindestens einmal im Leben in Therapie“ sagt der Orthopäde Martin Marianowicz aus München, Vorsitzender der deutschen Sektion des World Institut of Pain mit Sitz im US-Bundesstaat Texas.

Allerdings können die Schmerzen viele Ursachen haben. Ein Bandscheibenvorfall sei eher die Ausnahme. „Nur in zehn Prozent der Fälle ist ein Vorfall für die Beschwerden verantwortlich.“ Daher sei eine sorgfältige Diagnostik und exakte Schmerzbestimmung wichtig. Grundsätzlich ist die Wirbelsäule sehr belastbar und hält selbst großem Druck stand.

Das gilt auch für die 23 Bandscheiben. Diese faserknorpeligen Verbindungen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern dienen der Stoßdämpfung. Im Laufe des Lebens nutzen sie sich aber ab. Der Faserring, der jede einzelne Bandscheibe umgibt, kann brüchig werden, ähnlich wie bei einem Fahrradschlauch. Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der Ring und entlässt seinen gallertartigen Kern in das umgebende Gewebe: Die Bandscheibe „fällt vor“.

„Ein Bandscheibenvorfall ist eine ganz normale Verschleißerscheinung unserer Wirbelsäule, die man bei fast jedem Über-30-Jährigen nachweisen kann“, sagt Nils Graf Stenbock-Fermor, Vorsitzender des Deutschen Orthopäden-Verbandes in Köln. Doch nicht jeder Vorfall verursacht Schmerzen: „Es kommt darauf an, wohin der Kern rutscht“, erläutert Stenbock-Fermor. Wenn ein Nerv bedrängt wird oder der Vorfall gegen das Rückenmark drückt, könne dies heftige Beschwerden verursachen.

Die Hälfte der Patienten leiden unter plötzlich auftretenden Schmerzen, während bei den restlichen Betroffenen der Verlauf schleichend ist. Auch die Symptome variieren, sagt Marianowicz. In der Regel haben Betroffene zu Beginn reine Rückenschmerzen. Später entwickle sich ein Rücken- und Beinschmerz, der durch den Druck auf die Nervenwurzel entsteht. In den meisten Fällen sei die akute Phase nach vier bis sechs Wochen vorüber.

Der Beinschmerz bleibe aber oft länger bestehen, da das Gewebe noch weiterhin auf den Nerv drücke. Wie lange die Schmerzen insgesamt anhalten, sei von Fall zu Fall unterschiedlich. „Zwischen einer Woche und zwei Jahren ist alles möglich.

Dennoch besteht kein Grund zur Panik: „Der Körper heilt sich selbst. Ein Bandscheibenvorfall besteht zu 95 Prozent aus Wasser das im Laufe der Zeit abtransportiert wird“, sagt Stenbock-Fermor. Bis es soweit ist, kann den meisten Patienten mit entzündungshemmenden, schmerzstillenden Medikamenten und Physiotherapie geholfen werden, ergänzt Bettina Zieseniß, Schmerztherapeutin aus Hamburg.

wie bei Arthrose Therapieform: So wie bei Gelenkerguß-Synovialflüssigkeit-Punktation-Durch den geringeren Druck im Gelenk wird eine Schmerzreduktion erzielt. Parallel dazu kann eine lokale Therapie durchgeführt werden, um den Schmerz in den Griff zu bekommen. Es können bestimmte Substanzen direkt ins Gelenk (häufig ins Knie,Hüfte,Kreuz) gespritzt werden. Verwendet werden Gemische aus dem entzündungshemmenden Kortison und Lokalanaesthetika. Hyaluronsäure ist ein Teil der normalen Gelenksflüssigkeit und kann ebenfalls ins (Knie)Gelenk gespritzt werden. Dies kann für einige Monate die Gelenksflüssigkeit verbessern und durch die bessere Gleitfähigkeit die Beschwerden lindern. Bei jeder Injektion in ein Gelenk besteht ein gewisses Infektionsrisiko; deshalb müssen solche Injektionen von geübten Ärzten unter streng sterilen Bedingungen erfolgen.

Die Beschwerden sollten dabei unbedingt ausreichend gelindert werden, um der Entstehung eines sogenannten Schmerzgedächtnisses vorzubeugen: Wenn Schmerzen länger als drei Monate anhalten, können die sensiblen Nervenzellen diese erlernen und dann selbst harmlose Reize als Schmerz missdeuten. Um gar nicht erst in einen solchen Teufelskreis zu geraten, empfiehlt Zieseniß den zeitlich begrenzten Einsatz geringer Dosen von Schmerzmedikamenten.
Diese unterstützen die schmerzhemmenden Systeme im Gehirn und beugen so der Entstehung eines Schmerzgedächtnisses vor.

Daneben ist Bewegung der Schlüssel zur schnellen Genesung. Stenbock-Fermor rät Betroffenen, so bald wie möglich regelmäßige Spaziergänge zu machen und gelenkschonenden Sport zu betreiben. Er empfiehlt einen konsequenten Aufbau der Rückenmuskulatur an Geräten. Denn allein die Muskeln seien in der Lage, den Nerv und die Bandscheiben zu schützen.

Außerdem bietet sich zur Therapie und Prävention von Rückenproblemen ein gezieltes Training der kleinen Wirbelsäulenmuskulatur an speziellen Sportgeräten, wie sie beispielsweise in Rückenzentren eingesetzt werden. Eine Operation ist nur sehr selten notwendig. „Allein wenn messbare Schädigungen der Nerven vorliegen, die sich etwa in Taubheitsgefühlen oder Problemen beim Wasserlassen äußern, muss der Vorfall operiert werden“, sagt Marianowicz. Dies sei aber nur bei vier Prozent aller Betroffenen der Fall. Bei allen anderen könne ein operativer Eingriff vermieden werden.

„80 Prozent der in Deutschland durchgeführten Bandscheibenoperationen sind medizinisch überflüssig“, kritisiert er. Außerdem bestehe das Risiko, dass vernarbtes Gewebe nach der OP an derselben Stelle den Nerv bedränge, so dass die Schmerzen weiterhin bestehen. Zusätzlich werde die hochsensible Statik der Wirbelsäule verändert, was leicht Folgeprobleme auslösen könne.

So unterscheiden sich Bandscheibenvorfall, Ischias und Hexenschuss

Manchmal verliert man bei den ganzen Fachausdrücken den Überblick – oder können Sie mir auf Anhieb den Unterschied zwischen Ischias, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall nennen? Sicherlich nicht…
Generell bezeichnen Hexenschuss und Ischias einen Beinschmerz, der im Verlauf des Ischiasnervs zu finden ist. Aber häufig wird auch der Schmerz damit bezeichnet, der vom Rücken ins Bein ausstrahlt. Er hat seine Ursachen in Verschleiß, Instabilität von Wirbelkörpern oder Bandscheibenvorwölbungen bzw. Bandscheibenvorfall. Durch diese Schäden wird die benachbarte Nervenwurzel gereizt; hierdurch kommt es zu den Schmerzen.

Unter einem Bandscheibenvorfall dagegen versteht man, dass Teile der Bandscheibe in den Spinalnerven- oder Rückenmarkskanal vortreten. So lässt sich sagen, dass nicht jeder Hexenschuss durch einen Bandscheibenvorfall verursacht wird.
Aber ein Bandscheibenvorfall führt fast immer zum Hexenschuss.

Bandscheibenvorfall: Behandlung

Spüren Sie keine Beschwerden, wird Ihr Bandscheibenvorfall meist nicht behandelt. Die Rückenschmerzen, die nicht von Lähmungserscheinungen begleitet werden, verschwinden nach kurzer Zeit wieder von selber.

Halten die Schmerzen über vier bis fünf Tage an und werden von Lähmungserscheinungen oder Kribbeln und Taubheitsgefühl begleitet, bekommen Sie Medikamente als Infusion, Zäpfchen oder Tabletten.

Zudem sollten Sie sich bei so einem Bandscheibenvorfall einer physikalischenTherapie mit Wärmereizen und Elektrotherapie unterziehen.

Eine Operation bei Bandscheibenvorfälle ist heute eine Seltenheit.

Wann ist eine OP dennoch nötig?
Eine Notoperation ist nur in 10% der Bandscheibenvorfälle nötig(Reiterhosensyndrom)

° Lähmungen und Empfindungsstörungen, deren Auslöser der Bandscheibenvorfall ist

° zu starke Beschwerden, die drohen chronisch zu werden

°Schmerzen über Wochen hinweg, bei denen keine Therapie anschlägt

°eine Häufung von Bandscheibenvorfällen

°wenn man Mastdarm- und Harnfunktionen nicht mehr kontrollieren kann, und Stuhl und Harn plötzlich abgehen, aber es kann auch sein, dass Sie gar keinen Harndrang mehr verspüren. Dann ist eine Notoperation nötig, weil sich die Nerven sonst nicht mehr regenerieren lassen.

Bandscheibenvorfall
Erfahren Sie hier, wie Sie einen Bandscheibenvorfall behandeln können, auf welche Warnzeichen Sie besonders achten müssen und wie Sie einen Bandscheibenvorfall vermeiden.

Jedes Jahr erleiden mehr als 180.000 Bundesbürger einen Bandscheibenvorfall, etwa 70.000 von ihnen werden operiert. Das sind viel zu viele Operationen, warnen ganzheitlich orientierte Orthopäden – zumal der Eingriff bei einem Viertel der Patienten keine echte Besserung bringt.
Muskelverspannungen führen zur Abnutzung der Bandscheiben

Ein Bandscheibenvorfall ist fast immer der Schlusspunkt einer seit Jahren im Verborgenen fortschreitenden vorzeitigen Bandscheiben-Abnutzung. Ursache sind einseitige Muskelverspannungen, die zu einer ungleichmäßigen Belastung der wichtigen Polster zwischen den einzelnen Wirbeln führen. Meist ist die Lendenwirbelsäule, dass sogenannte Kreuz, betroffen. Selten erkranken die Bandscheiben der Halswirbelsäule.
Typische Ursachen für Verspannungen der Rückenmuskeln sind:

°zu langes Sitzen bzw. verkrampfte Sitzhaltung
°Tragen von Lasten stets auf derselben Seite
°Stehen mit durchgedrückten Knien
°falsches Schuhwerk: zu hohe Absätze, kein Fußbett
°Heben aus dem Kreuz statt aus den Knien
°seelischer Stress: Überlastung, Kummer und Ängste

Wo der Druck am höchsten ist, wird der Knorpel der Bandscheiben stark zusammengepresst; er kann nachts nicht mehr genug nährstoffhaltiges Wasser aufnehmen und sich nicht wieder zu voller Dicke aufpumpen.
Die beste Medizin: gezielter Muskelaufbau

Die fehlende Regeneration der Bandscheibe verstärkt den druckbedingten Schaden, die Stoßdämpfer werden flacher. Dadurch verkrümmt sich die Wirbelsäule, und die dazugehörige Muskulatur gerät erneut unter ungesunden, oft schmerzhaften Zug. Daraus entwickelt sich der typische Teufelskreis aus Verspannung, Schmerzen, Schonhaltung, erneuter Verspannung und so fort. Der Bandscheibenschaden nimmt zu, bis eines Tages (z. B. bei einem schnellen Bücken) der Faserring der Bandscheibe reißt – der gefürchtete Bandscheibenvorfall ist da.
So entsteht ein Bandscheibenvorfall

Eine gesunde Bandscheibe sitzt passgenau als Stoßdämpfer auf den Wirbelkörpern. Leiert der Faserring, der die Bandscheibe in Form hält, aus, wölbt sich das Innenpolster vor und drückt den Faserring auf die Nervenwurzel. Bei echten Bandscheibenvorfällen reißt der Faserring ein, das Innenpolster rutscht durch und drückt direkt auf die Rückenmarksnerven. Die Folge sind Schmerzen bis hin zu Lähmungen.
Fiedermuskeln: Festes Korsett für die Bandscheiben

Die beste Vorbeugemaßnahme dagegen ist ein gezielter Aufbau der Rückenmuskeln, die als „Takelage“ Ihre Wirbelsäule wie den Mast eines Segelschiffs aufrecht halten. Das sind über 140 Muskeln!

Besonderes Augenmerk sollten Sie dabei den Fiedermuskeln schenken. Sie verbinden die einzelnen Wirbel fest miteinander, sodass die Bandscheibe nicht herausrutschen kann.
Bettruhe und Bewegung lindern den akuten Bandscheibenvorfall
Im akuten Fall wird zunächst einmal ganz klassisch verfahren und

° Bettruhe verordnet, um die Wirbelsäule zu entlasten. Die Unterschenkel sollten bei auf übereinander gestapelten Kissen oder Decken lagern.
° Medikamente dämpfen den Schmerz. Zum Einsatz kommen Mittel wie Voltaren oder Ibuprofen, Kortison zum Abschwellen, muskelentspannende Mittel, bei starken Schmerzen Antidepressiva oder Opiate in Form eines Schmerzpflasters.
° Dann wird die Wirbelsäule wieder sanft mobilisiert, um die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Dies ist auch die wichtigste Maßnahme gegen einen Rückfall. Helfen kann dabei alles, was entspannt, aber die Muskeln gezielt aufbaut und gleichzeitig ein neues Körpergefühl weckt. Dazu gehören Übungen nach Feldenkrais, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Pilates,Kieser-Training oder die Rückenschulung, wie sie von etlichen Krankenkassen angeboten wird.

Die Behandlung von Bandscheibenvorfällen wird schon seit Jahren kontrovers diskutiert. Einig ist man sich darin, dass die Schulmedizin in der Regel zu schnell operiert. Im nächsten Beitrag erfahren Sie, welche Alternativen Sie haben.

Bandscheibenvorfall heilen ohne große Operation

Wer unter einem Bandscheibenvorfall leidet, muss nicht immer gleich unters Messer. Bei der sogenannten endoskopischen Nukleotomie wird ein ca. 2,5 mm dünnes Röhrchen unter örtlicher Betäubung an den Vorfall geschoben. Die Chirurgen arbeiten durch dieses Röhrchen mithilfe feiner Instrumente und eines Enzyms, dass den Vorfall schrumpfen lässt.

Bei einem anderen Verfahren wird der Vorfall mit einer Salzlösung gespült. Das Salz entzieht der Bandscheibe Wasser, sie schrumpft und die Schmerzen verschwinden.

Ein drittes Verfahren füllt die bei Bandscheibenvorfällen entstehenden Knorpellücken mit körpereigenem Knorpel wieder auf. So wird das Risiko eines erneuten Vorfalls deutlich reduziert.

Welche Sportarten nach Bandscheibenvorfällen erlaubt?
Bewegung in jedem Fall hilfreich? Wie ist es nach einem Bandscheibenvorfall?
Nach einem Bandscheibenvorfall sollten Sie auf jeden Fall erst einmal gezielte Rückenübungen durchführen, so wie sie in einer Rückenschule angeboten werden. Für anderen rückengesunden Sport gilt: Erlaubt ist, was keine Schmerzen verursacht.
Allerdings sollten Sie erst nach dem Aufbautraining wieder aktiv werden.

Halten Sie sich dennoch an die Regel, dass Sie Sportarten vermeiden sollten, die Ihre Wirbelsäule zu stark belasten. Hierzu gehören Tennis oder Squash, aber eben auch Alpinski. Darüber hinaus sind Sportarten Gift für Sie, bei denen es zu Körperkontakt kommt, wie Fußball oder Basketball.

Von Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking profitieren Sie dagegen auch nach einem Bandscheibenvorfall.

Um Ihren Rücken stark und kräftig zu machen, gibt es einen sehr guten Weg: Mobilisieren und dehnen Sie Ihre Rückenmuskeln.

Schmerztherapie bei Wirbelverschiebung(Bandscheibenvorfall)im Lendenbereich:


Schmerzarzt Dr.Reinald BrezovskyFA für Neurochirurgie,Hochtontherapie und Manuelle Medizin Wien und Linz in der aktuellen „Ganzen Woche

Bei Schmerzen von Po bis zum Knöchel.Bei Bandscheibenvorfall im Lendenbereich Was hilft:

Schmerzarzt Dr.Brezovsky:

Grundsätzlich wird heutzutage bei Bandscheibenvorfällen weniger schnell operiert als noch vor zehn Jahren.Wenn beim Stehen auf der rechten Fußspitze keine Schwäche festzustellen ist und auch der Achillessehnen-Reflex nicht abgeschwächt ist oder fehlt, ist es sinnvoll, mit konservativen Therapien die Beschwerden zu lindern.Oft schrumpft der Bandscheibenvorfall von selbst(so wie auch Dr.Prikasky(Retz)auch richtig geraten hat)und eine Operation wird vermieden.
Neben Infusionen und Infiltrationen können sanfte Therapien wie Akupunktur, Elektroakupunktur mit „P-stim“ oder Hochtontherapie,eine mittelstarke Wechselstromtherapie(Wärmepflaster)rasch schmerzlindernd wirken.

Tipp von mir: Kräuter-Pferdebalsam hat auch kurzfristig gegen Schmerzen geholfen.


Auch manuelle Therapieformen wie zB. craniosacrale Osteopathie können in solchen Fällen äußerst hilfreich sein.Wichtig ist, frühzeitig einen Spezialisten aufzusuchen, um unnötige Schmerzen zu vermeiden.

NERVENSCHMERZEN/HONIG als Heilmittel

Unser frisch geschleuderter Honig eignet sich hervorragend zum Abheilen von Geschwüren.Wenn der Arzt sich nicht mehr zuhelfen weiß, gibts immer noch den Honig als Hausmittel.Man nimmt ein sauberes Leinenfleckerl, streicht unseren Imker-Heilhonig darüber,glättet mit dem Messer und bringe das >Pflaster auf die Wunde des Knechtes, die nicht heilen will.In wenigen Tagen wird z.B.das wunde Gesicht einer Gesichtsrose sich verbessern.
Honigpflaster legt man 8 Stunden lang auf,wäscht dann mit lauwarmen Kamillentee oder Ringelblumentee, lässt an der Sonne trocknen ohne abzutrocknen.Dann ev.Schwedenkräuter abtupfen.wieder an der Luft trocknen.
Einen Heilhonig erhält man, wenn er sehr Pollen-reich ist und der >Imker den Honig #nicht aufzuckert um die Menge zu erhöhen.ER duftet hervorragend.Der Heilhonig hat sehr wenig Wassergehalt und hat sehr viele noch nicht gänzlich erforschte Heilstoffe.Vor allem, wenn ein kleines Moor in der Nähe ist.Die Bienen trinken von dem >Heilmoor und der Honig davon ist einzigartig heilsam sowohl für die wunde Haut äußerlich als auch innerlich gegen Rheuma.<Man kann auch mit frischer Honigmilch das Gesicht abwaschen.<Honigmilch(Biomilch) muß längere Zeit auf der Haut bleiben und soll nicht sofort abgewaschen werden.Man könnte auch BioRahm oder BIOButtermilch oder Topfenmaske(mit Honig) oder BIOSauermillch mit Honig eine Maske machen und über Nacht einwirken lassen.Die BIOTopfenmaske mit Honig eignet sich besonders,weil sie wenig feucht ist. Wichtig ist das der Kopfposterüberzug und das Bettzeug mit einem umweltfreundlichen pflanzlichen Waschmittel
(Baby )gewaschen wird.>Lehmerde-Maske mit Heilhonig hilt auch, vor allem gegen den Juckreiz,Ebenso gegen den Juckreiz wirkt Schwedenkräuter und Propolis.Apfel-Essigwasser(mit Honig) oder Zitronenwasser mit Honig als Desinfektion.Die Wunde sollte nicht nässen und es soll nicht gekratzt werden.Man könnte auch eine Bienenwachssalbe mit Propolis probieren,weil sie nicht nässt.Man kann auch von der Naturkosmetik der Serie NONIQUE (Körpercreme:mit BioNoni-Frucht,BioAloe Vera,BioGranatapfelund BioAcaibeere..).zu dieser fertigen Körperpflegecreme Propolis dazu und Bienenwachs….dann ist die hervorragende Körperpflegecreme nicht so feucht.Dies kann man dann über Nacht als GEsichts-Maske verwenden.Nächsten Tag mit Kamilentee abwaschen.

NERVENSCHMERZEN

EIN RATGEBER FÜR BETROFFENE

Nervenschmerzen betrafen allein im Jahr 2017 rund 300.000 Menschen. Die starken Schmerzen belasten die Betroffenen sehr, hinzu kommen häufig Symptome wie Missempfindungen oder sogar Lähmungserscheinungen. Doch gibt es Behandlungsmöglichkeiten, welche einerseits die Ursachen behandeln und andererseits die Symptomatik abschwächen können.

Wir zeigen Ihnen, was Nervenschmerzen eigentlich sind, wer häufig betroffen ist und was Sie tun können, wenn sie die Schmerzen fest im Griff haben. Neben der „herkömmlichen“ Medikation gibt es auch Hausmittel gegen Nervenschmerzen, die Ihnen Linderung verschaffen können. Sie müssen also nicht unbedingt zur gefürchteten Chemiekeule greifen.

WAS SIND NERVENSCHMERZEN?

Nervenschmerzen oder Neuralgien sind auf Erkrankungen der Nerven beruhende, starke Schmerzen, die häufig zusätzliche Symptome mit sich bringen. Bei Nervenschmerzen ist entweder ein Nerv oder ein ihm versorgendes Blutgefäß beschädigt oder erkrankt. Die Schmerzen werden von Patienten meist als „stechend“ oder „brennend“ beschrieben. Charakteristisch „schießen“ sie ähnlich wie ein elektrischer Schlag durch den Körper.

Sie werden von den so genannten nozizeptiven Beschwerden abgegrenzt, bei denen die Nerven lediglich die Überträger der Schmerzen im Körper darstellen. Patienten, die an Nervenschmerzen leiden, sind aber häufig von beiden Beschwerdearten betroffen.

©Sebastian Kaulitzki – stock.adobe.com

URSACHEN FÜR NERVENSCHMERZEN

Häufige Ursachen von Nervenschmerzen sind einerseits bereits vorliegende Erkrankungen wie die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus, bei der ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel zu Beschädigungen an den Nervenfasern führen kann, oder die Multiple Sklerose, eine chronisch entzündliche Erkrankung des Nervensystems.(Schmerzmittelmissbrauch)

Ebenso können Bandscheibenvorfälle oder Wirbelsäulenverletzungen in Nervenschmerzen resultieren – oder die Neuralgien sind eine Folge der Gürtelrose (Herpes Zoster). In diesem Fall spricht man von einer Post-Zoster-Neuralgie, die nach Abklingen der charakteristischen Bläschen auftritt und mehrere Wochen lang anhalten kann.

Auf der anderen Seite stehen äußere Faktoren wie Alkoholmissbrauch oder die Einnahme von Medikamenten, welche Nervenschmerzen auslösen können. Beispielsweise führen Medikamente, die im Rahmen einer Chemotherapie verabreicht werden, oft zu Nervenbeschädigungen und damit verbundenen Schmerzen. Auch nach einem Unfall oder einer Operation sind die starken Beschwerden möglich; wenn etwa infolge dessen Nerven durchtrennt oder verletzt wurden.

RISIKOGRUPPEN FÜR NERVENSCHMERZEN

Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen haben im Vergleich zu anderen Personen ein erhöhtes Risiko für eine Neuralgie, da die Krankheiten manchmal zu beschädigten Nervenfasern führen. Auch sind Frauen häufiger betroffen als Männer.

Wer Mängelerscheinungen wie zum Beispiel einen Vitamin-B12-Mangel aufweist, hat ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Nervenbeschädigungen.

BRENNEND, STECHEND, BOHREND: SYMPTOME VON NERVENSCHMERZEN

Nervenschmerzen äußern sich einerseits durch die brennenden, stechenden und oft anfallsartig auftretenden Schmerzen. Andererseits erkennen Sie Nervenschmerzen an neurologischen Auffälligkeiten wie Kribbeln in bestimmten Körperteilen bis hin zu Taubheit, Muskelzuckungen und Lähmungen.

Bei einer Zervikalneuralgie, welche den Halsnerv betrifft, können Schwindelgefühle und Übelkeit auftreten. Eine lokale Nervenentzündung hingegen wird häufig von Muskelschwäche und einer erhöhten Schweißproduktion begleitet. Leiden Sie an Nervenschmerzen am Kopf, können die Symptome bis in die Augen und Wangen ausstrahlen.

Doch nicht nur diese körperlichen Symptome von Nervenschmerzen, auch psychische Folgen machen den Betroffenen zu schaffen. Durch die anhaltenden Schmerzen ziehen sie sich aus dem Alltag zurück, entwickeln Angstgefühle oder können nachts nicht mehr erholt durchschlafen. Dadurch steigt das Risiko für eine Depression.

NERVENSCHMERZEN ERKENNEN

Sind es „normale“ Beschwerden oder Nervenschmerzen im Rücken? Die Symptome richtig zuzuordnen, fällt Patienten häufig schwer. Aufschluss gibt eine Untersuchung beim Arzt. Steht der Verdacht im Raum, dass eine Nervenbeschädigung vorliegt, wird zum Beispiel eine MRT-Untersuchung vorgenommen. Diese zeigt, ob etwa die Symptome am Kopf durch Nervenschmerzen verursacht werden oder eine andere Erkrankung vorliegt.

SCHWIERIG, ABER NICHT UNMÖGLICH: DIE BEHANDLUNG VON NERVENSCHMERZEN

Nervenschmerzen gelten leider als sehr schwer behandelbar, da sie auf herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol in der Regel nicht ansprechen. Auch ist es erforderlich, die Therapie neuropathischer Schmerzen exakt auf den Patienten abzustimmen. Die bisherige Krankengeschichte, die Art und Lokalisation der Nervenschmerzen sowie die Intensität entscheiden mit darüber, ob etwa Medikamente, eine Physiotherapie oder andere Ansätze in Frage kommen.

Auch spielt die Ursache für die Neuralgie natürlich eine tragende Rolle für die Behandlung.

BEHANDLUNG DURCH MEDIKAMENTE: SCHMERZEN LINDERN UND NERVEN SCHONEN

Die Behandlung von Nervenschmerzen kann mit Medikamenten erfolgen. Meist sind diese die erste Herangehensweise bei „frischen“ Neuralgien. Auch ist nach intensiven Schmerzphasen dringend Erholung für den Betroffenen gewünscht, da Nervenschmerzen die Lebensqualität natürlich merklich einschränken.

Die Therapie neuropathischer Schmerzen mit Arzneien setzt auf Antiepileptika, Opioide oder Antidepressiva. Während Antiepileptika und Opioide häufig zum Einsatz kommen, wenn der Patient über stechende, plötzlich einsetzende Schmerzen klagt, sind Antidepressiva eher bei beständigen Schmerzen anwendbar. Manchmal werden auch Antiepileptika und Antidepressiva miteinander kombiniert.

Eine Dauerlösung sind diese Arzneien jedoch nicht. Auch bekämpfen sie nicht die Ursache der Nervenschmerzen, sondern lediglich die Symptomatik.

BEHANDLUNG DURCH BESTIMMTE THERAPIEN

Die Neuralgie-Behandlung kann auch durch externe Maßnahmen erfolgen. Patienten besuchen dann einen Massage- oder Physiotherapeuten, um Verspannungen zu lösen und Fehlstellungen, etwa von der Wirbelsäule, zu korrigieren. Diese können Nervenschmerzen ungünstig beeinflussen.

Eine weitere Therapieform, die sich bei Nervenschmerzen oft bewährt hat, ist die Osteopathie. Ebenso kommt die Akupunktur in Frage.

NERVENSCHMERZEN NATÜRLICH BEHANDELN

Wenn Sie an Nervenschmerzen leiden, aber nicht dauerhaft Schmerzmedikamente einnehmen möchten, können Sie auch homöopathische Arzneien oder Hausmittel anwenden. Die Therapie neuropathischer Schmerzen profitiert außerdem von der richtigen Ernährung und bestimmten Verhaltensweisen.

HOMÖOPATHIE BEI NERVENSCHMERZEN

Für die Neuralgie-Behandlung eignen sich Wirkstoffe wie Actaea spicata und Stannum metallicum. Ersteres kann vor allem im Gesichtsbereich Nervenschmerzen natürlich behandeln, zweiteres kommt zum Beispiel für Patienten mit periodisch auftretenden, teilweise wetterabhängigen Schmerzschüben in Frage.

Je nach Schmerzart und Konstitution des Patienten sind auch noch weitere homöopathische Medikamente verfügbar.

Universell einsetzbar bei Nervenschmerzen ist hingegen ein Wirkstoffkomplex aus Uridinmonophosphat, Cytidin, Folsäure und B12. Das Produkt Neuro-orthim® vereint all diese Wirkstoffe, die bei der Regeneration von Nerven helfen können. Sie unterstützen die Selbstheilung des Körpers und eignen sich für eine langfristige Einnahme.

HAUSMITTEL GEGEN NERVENSCHMERZEN

Glücklicherweise gibt es auch Hausmittel gegen Nervenentzündungen und Nervenschmerzen, die bei vielen Patienten die Linderung der Beschwerden unterstützen. Vor allem in chronischen Fällen können sie sich positiv auf das Krankheitsbild auswirken und die Symptome oft etwas abschwächen.

  • Warme oder kalte Umschläge: Ob Ihnen Wärme oder Kälte mehr Erleichterung in puncto Nervenschmerzen verschafft, müssen Sie austesten. Jeder Patient empfindet andere Auflagen als angenehm. Wärme gilt als durchblutungsfördernd, Kälte betäubt den Schmerz schnell an Ort und Stelle. Auch ein Wechsel zwischen Wärme- und Kälteumschlägen kann wirken. Für die Wärmebehandlung eignen sich warme Wickel oder die Bestrahlung der betroffenen Hautstellen durch Infrarot-Licht, weiterhin können Sie ein Wärmekissen verwenden. Kälteumschläge werden entweder in Form eines in kaltem Wasser getränkten Handtuchs oder als Eisbeutel angewendet.
  • Scharfe Wirkstoffe: Wie bei vielen Erkrankungen und Beschwerden kann auch bei Nervenschmerzen Ingwer helfen. Die scharfen Wirkstoffe der Pflanze unterstützen die Heilung von Nervenentzündungen und anderen entzündlichen Prozessen im Körper. Ähnlich sieht es mit dem Wirkstoff Capsaicin aus, der zum Beispiel im Cayenne-Pfeffer eigentlich für die nötige Schärfe sorgt. Als Salbe wirkt er hingegen durchblutungsfördernd und schmerzstillend.
  • Verschiedene Öle: Kühlendes Pfefferminzöl oder entzündungshemmendes Johanniskrautöl eignen sich für die Anwendung in Massage-Form, während Olivenöl als Bestandteil der mediterranen Küche von innen heraus einen positiven Effekt auf Nervenschmerzen haben kann.

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ERNÄHRUNG BEI NERVENSCHMERZEN – BESTEHT EIN EINFLUSS?

Bei der erfolgreichen Neuralgie-Behandlung spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Leiden Sie an einer Nervenentzündung, sollten Sie entzündungsfördernde Nahrungsmittel wie beispielsweise stark weißmehlhaltige Produkte, Schweinefleisch oder zuckerhaltige Lebensmittel vermeiden. Auch zu viel Kochsalz und Kuhmilch sollten vom Speiseplan gestrichen werden, wenn Sie Nervenschmerzen natürlich behandeln möchten.

Stattdessen sollte viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Ergänzen Sie die „nervenbewusste“ Ernährung am besten durch Tees wie Grünen Tee, Brennnessel-Tee oder Weidenrinde-Tee. Ersterer wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus, zweiterer gilt als entzündungshemmend und letzterer kann aufgrund eines enthaltenen Wirkstoff Schmerzen ähnlich erfolgreich lindern wie Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure.
 

BESTIMMTE TEES AUCH BEI DEPRESSIONEN HILFREICH

Leiden Sie an Depressionen durch die chronischen Nervenschmerzen, sind unruhig oder leichter reizbar? Dann setzen Sie zusätzlich auf Tees wie Johanniskraut oder Baldrian. Diese wirken beruhigend und sorgen bei vielen Betroffenen beispielsweise für einen besseren Schlaf. Bei Johanniskraut müssen Sie jedoch mögliche Wechsel- und Nebenwirkungen in der Kombination mit anderen Medikamenten beachten. 
 

DAS RICHTIGE VERHALTEN BEI NERVENSCHMERZEN

Verzichten Sie vor allem bei akuten Schüben der Nervenschmerzen auf Zigaretten und Alkohol. Diese können die Nerven zusätzlich reizen. Versuchen Sie, allgemein für Entspannung zu sorgen – erlernen Sie beispielsweise die progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Meditationsformen.

Zu den Hausmitteln gegen Nervenentzündung gehört auch die Empfehlung, sich regelmäßig zu bewegen und beispielsweise gezielte Übungen durchzuführen. Gerade bei Nervenschmerzen im Rücken können sie entlastend sein. Sie beugen mit sportlicher Betätigung und regelmäßiger Bewegung außerdem Übergewicht vor, das sich negativ auf Nervenschmerzen und Nervenentzündungen auswirken kann.

NERVENSCHMERZEN IM RÜCKEN IM ÜBERBLICK

Ein brennender Schmerz im Rücken, dazu Begleiterscheinungen wie Taubheit und Kribbeln auf der Haut sprechen oft für Nervenschmerzen als Ursache. Diese können wiederum auf verschiedenen Krankheiten oder auch Unfällen beruhen.

URSACHE FÜR DEN ELEKTRISIERENDEN SCHMERZ IM RÜCKEN

Die Ursache für Nervenschmerzen im Rücken und Symptome wie Missempfindungen oder Lähmungserscheinungen muss durch einen Arzt eindeutig festgestellt werden. In Frage kommen beispielsweise:

  • Rückenmarksverletzungen: Wird infolge einer Rückenmarksverletzung Druck auf die Nervenwurzeln ausgeübt, kann dies in Nervenschmerzen resultieren. Ein elektrisierender Schmerz im Rücken mit starker Intensität ist ein ebenso typisches Symptom wie Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle. Rückenmarksverletzungen treten meist nach Unfällen auf. Sie sind oft die Folge einer Beschädigung der Wirbelkörper, die das Rückenmark umgeben.
  • Bandscheibenvorfall oder –vorwölbung: Zu einem Bandscheibenvorfall kommt es, wenn der weiche Gallertkern der Bandscheibe verrutscht und aus seiner Faserknorpelhülle austritt und damit auf die Nervenwurzeln drücken. Bei einer Bandscheibenvorwölbung verlagert sich die Bandscheibe auch nach außen, der Faserknorpel bleibt allerdings intakt. Beide Formen können sich in vergleichbaren Symptomen äußern, eine ärztliche Diagnose ist für die Behandlungsoptionen entscheidend. 
  • Ischialgie: Ein brennender Schmerz im Rücken, der rechts oder links in Erscheinung tritt und in die Beine ausstrahlen, ist ein übliches Merkmal der Ischialgie. Die Ursachen können in Druckschäden, z.B. durch einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich und in Nervenentzündungen unterschieden werden. Auslöser für einen Entzündeten Ischias können beispielsweise Herpes Zoster-Viren oder die Erreger der Lyme-Borreliose sein. 
  • Erkrankungen: Nach einer Gürtelrose oder bei Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, kommen Nervenschmerzen im Rücken gehäuft vor. Weiterhin können Diabetiker infolge eines dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegels betroffen sein; charakteristischerweise beginnen die Nervenschmerzen dann aber nicht im Rücken, sondern in den Füßen und breiten sich langsam nach oben im Körper aus.
  • Operationen: Verletzungen der Nerven treten manchmal nach Operationen auf. Die betroffenen Patienten leiden dann ebenfalls an einem brennenden Schmerz im Rücken.

WANN SIND ES KEINE NERVENSCHMERZEN IM RÜCKEN?

Nicht alle Schmerzen im Rückenbereich sind Nervenschmerzen. Beispielsweise nach Verrenkungen oder durch andauernde Verspannungen können Rückenschmerzen ohne Beteiligung der Nervenwurzeln und -fasern auftreten.

Sie erkennen diese meist an dumpfen oder klopfenden Schmerzen, die sowohl in Ruheposition als auch bei Bewegung auftreten. Während Nervenschmerzen im Rücken Symptome wie Lähmungserscheinungen mit sich bringen können, sind es bei anderen Rückenschmerzen eher Muskelverhärtungen oder – teilweise sogar von außen sichtbare – Fehlstellungen. Auch tritt normalerweise kein plötzlicher, elektrisierender Schmerz im Rücken auf, sondern die Beschwerden bleiben permanent bestehen. Eine Ausnahme bildet der Hexenschuss, der unmittelbar mit heftigen Schmerzen einhergeht.

POST-ZOSTER-NEURALGIE: KOMPLIKATION NACH DER GÜRTELROSE

Die Krankheit Gürtelrose geht nicht nur mit einem bläschenartigen Ausschlag einher, es können ebenso starke Schmerzen auftreten. Es handelt sich dabei um neuropathische Schmerzen, die in Zusammenhang mit den Viren stehen, welche sich entlang der Nerven ausbreiten.

Während sie im Rahmen einer Herpes-Zoster-Erkrankung noch als übliches Symptom angesehen werden, gelten Nervenschmerzen nach der Gürtelrose als Komplikation. Mediziner sprechen dann von einer Post-Zoster-Neuralgie.

VERLAUF DER GÜRTELROSE UND ZOSTER-NEURALGIE

Normalerweise zeigt sich eine beginnende Gürtelrose zunächst unspezifisch, beispielsweise an Symptomen wie Müdigkeit, Mattigkeit und einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Anschließend verspürt der Betroffene Missempfindungen wie Kribbeln oder Juckreiz auf der Haut, bevor sich Nervenschmerzen entwickeln. Danach zeigt sich der Gürtelrose-Ausschlag in Form von mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen, vorwiegend einseitig im Rücken- oder Brustbereich.
Im Laufe der Erkrankung klingen die Bläschen und Begleitsymptome wie die Nervenschmerzen ab, meistens nach etwa zwei bis vier Wochen. Doch wenn die Nervenschmerzen nach der Gürtelrose bestehen bleiben, auch wenn kein Ausschlag mehr vorhanden ist, handelt es sich wahrscheinlich um die gefürchtete Post-Zoster-Neuralgie.

NERVENSCHMERZEN NACH GÜRTELROSE: RISIKOFAKTOREN

Risikofaktoren für die Post-Zoster-Neuralgie, die auch noch einige Wochen oder Monate nach der Erkrankung vorhanden ist, sind das fortschreitende Alter sowie das Geschlecht: Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Weiterhin neigen Patienten mit Gürtelrose-Symptomen im Augenbereich dazu, eine Post-Zoster-Neuralgie zu entwickeln.

BEHANDLUNG DER POST-ZOSTER-NEURALGIE: NATURHEILKUNDE UND MEHR

Worauf diese anhaltenden Nervenschmerzen nach einer Gürtelrose beruhen, ist nicht eindeutig geklärt. Daher zielt die Behandlung vorwiegend auf die Linderung der Beschwerden, ein wichtiger Punkt, um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern. Daher sollten Sie sich bei starken Nervenschmerzen nach einer Gürtelrose unbedingt an einen Spezialisten wie einen Schmerztherapeuten oder einen Neurologen wenden, um die weitere Behandlung zu planen. Diese richtet sich immer individuell nach dem Patienten und seiner Krankengeschichte.

Unterstützend zur Schmerztherapie können Sie Haus- und Heilmittel gegen Neuralgien ausprobieren. Dazu gehören Kälte- und Wärmeumschläge sowie Tees und eine gesunde Ernährung. Auch unser Produkt Neuro-orthim® kann bei der Selbstheilung des Körpers infolge einer Post-Zoster-Neuralgie helfen.

POLYNEUROPATHIE: MEHRERE NERVEN IN MITLEIDENSCHAFT

Eine Polyneuropathie liegt vor, wenn eine Funktionsstörung des peripheren Nervensystems vorhanden ist. Betroffen sind vorwiegend Diabetiker, aber auch Menschen, die jahrelang große Mengen Alkohol konsumiert haben. Weitere polyneuropathische Ursachen sind ein Vitaminmangel, die Einnahme bestimmter Medikamente oder eine Schilddrüsenunterfunktion. In seltenen Fällen liegen polyneuropathische Ursachen in der Vererbung begründet; die Erkrankung ist dann angeboren. Andere Patienten erfahren nie, weshalb sie an einer solchen Krankheit leiden. Trotz aufwändiger Untersuchung wird in vielen Fällen keine polyneuropathische Ursache erkennbar.


SYMPTOME DER POLYNEUROPATHIE

Die Polyneuropathie-Symptome ähneln den allgemeinen Symptomen bei Nervenschmerzen. Neben dem starken Schmerz, der etwa jeden zweiten Patienten einer Polyneuropathie betrifft, kommen folgende Symptome vor:

  • Kribbeln und Taubheitsgefühle
  • Muskelschwäche
  • Gestörtes Temperaturempfinden

Vor allem die letztgenannten Polyneuropathie-Symptome bringen Risiken mit sich. Durch eine Muskelschwäche werden Patienten beim Gehen unsicher und neigen zu Stürzen, während das gestörte Temperaturempfinden dafür sorgt, dass Wärme und Kälte nicht richtig wahrgenommen werden. So sind leicht Verbrühungen möglich.

POLYNEUROPATHIE: KRANKHEITSVERLAUF UND THERAPIE

Der Krankheitsverlauf der Polyneuropathie ist schleichend; oft bemerken Patienten die Erkrankung erst in einem späten Stadium. In diesem ist die polyneuropathische Behandlung dringend angeraten. Diese zielt vor allem auf die Beseitigung der Ursache; Diabetiker müssen beispielsweise ihren Blutzuckerspiegel in den Griff bekommen, während Alkoholiker auf die Einschränkung des Alkoholkonsums zielen sollten. Bei einem Vitaminmangel muss dieser durch Nahrungsergänzungsmittel oder die Umstellung der Ernährung ausgeglichen werden.

Liegt keine erkennbare polyneuropathische Ursache vor, sollen vor allem die Symptome eingeschränkt werden. Zwar ist eine Polyneuropathie in vielen Fällen nicht vollständig heilbar, die polyneuropathische Behandlung sorgt aber im besten Fall dafür, dass die Symptome im Alltag wenig einschränken.

Mit Wärme gegen beleidigten Ischiasnerv(Hexenschuß)

Eine akute Ischialgie können wir durchaus ein paar Tage lang selbst behandeln.

Leichte Missempfindungen oder Taubheitsgefühle der Haut im Versorgungsgebiet des Ischiasnervs sind hier kein Hinderungsgrund. Wenn wir allerdings Schwierigkeiten haben, unsere Blase oder unseren Darm zu kontrollieren oder wenn sich Lähmungserscheinungen in einem Bein einstellen, müssen wir unbedingt zum Arzt. Hier kann es sich um einen schweren Bandscheibenvorfall handeln, bei dem ärztliches Eingreifen erforderlich ist.

In jedem Fall ist die Druckentlastung der erste Therapieschritt. Als Erste Hilfe Maßnahme sollten wir uns dazu flach auf den Rücken legen und die Unterschenkel so auf einen Stuhl oder auf ein dickes Kissen legen, dass Knie und Hüftgelenk einen rechten Winkel bilden. Diese sogenannte Stufenlagerung entlastet die Wirbelsäule und verringert den Druck auf die Nervenwurzeln.

In der akuten Phase werden Bettruhe und Schonung meistens als wohltuend empfunden. Allerdings ist ein wichtiges Ziel der Behandlung, dass wir schnell wieder beweglich werden. Dazu muss der Zustand aus Schmerz und Schonhaltung durchbrochen werden. Je mehr wir jede Bewegung scheuen und eine Schonhaltung einnehmen, umso mehr verkrampfen sich unsere Muskeln und der Schmerz verstärkt sich. Bleiben wir daher besser nicht tagelang im Bett liegen und bewegen Sie uns besser so normal wie möglich. Lesen wir, mit welchen Anwendungen wir die Schmerzen rasch lindern.

Im Akutfall erhöhen Wärmeanwendungen bei Ischiasschmerzen die Durchblutung, wirken entspannend auf die Muskulatur und dadurch auch schmerzlindernd. Geeignete Wärmeanwendungen zur Schmerzlinderung sind:

– Heizkissen

– im Ofen erwärmtes Kirschkernkissen

– Rotlicht

– Fangopackungen

– Heublumensack

Legen wir die Wärmequelle unserer Wahl direkt auf die untere Wirbelsäule auf, die Rotlichtlampe stellen wir so auf, dass das warme Licht in etwa 20 cm Entfernung auf den schmerzenden Bereich strahlt. Zwei weitere, besonders wirksame Wärmeanwendungen finden wir hier:

Warmer Kneipp-Guss: Schrauben wir für diese Wasseranwendung den Kopfteil unserer Handbrause ab, und stellen wir das Wasser auf eine Temperatur von 42°C ein. Richten wie nun den Wasserstrahl aus dem Brauseschlauch 3 bis 5 Minuten auf die schmerzende Muskulatur.

Wärmendes Heilkreide-Bad: Die im Inneren der Ostseeinsel abgebaute Rügener Heilkreide zeichnet sich durch eine besonders hohe Wärmespeicherung aus und gilt als besonders wirksam gegen Ischiasschmerzen. Fügen wir die Kreide (2 kg ab 12 € in der Apotheke) gemäß der Angabe auf der Verpackung einem 38 bis 40°C warmen Vollbad bei, und baden wir 20 Minuten lang darin. Duschen wir uns anschließend warm ab, und ruhen wir noch mindestens eine halbe Stunde im warmen Bett.

Heiße Rolle: Rollen wir ein Frottierhandtuch eng zusammen, und stülpen wir die Rolle an einem Ende trichterartig auf. Gießen wir nun heißes Wasser in den Trichter, und drücken wir die Handtuchrolle auf den schmerzenden Bereich am Rücken.

US-Fitnesstrend Crossfit: Experten warnen

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…nie ohne Aufwärm-und Dehnungsübungen Fitnessgeräte benützen.Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss drohen.

 

Mistel (Viscum album)

Drogenname: Visci herba
Pflanzenart, Höhe: Riemenblumengewächs(Loranthaceae), mehrjährig, 50 cm
Standort: Halbschmarotzer auf Laub- und Nadelbäumen
Vermehrung: Samen werden durch Drosseln verbreitet
Blütezeit: März bis April
Sammelzeit: Mai und Dezember
Verwendete Teile: Blätter und dünne Stängel im Mai, Juni;Beeren im Winter
Inhaltsstoffe: Alkaloide,Oleanolsäure,Harzalkohole,Viscin,Querecetin,Urson,Vicotoxin,Mistellektin,Cholin,Bitterstoffe,Inosit,Pyridin,fette Öle,ätherisches Öl,Magnesium;
Eigenschaften: blutzuckersenkend,blutdrucksenkend,blutstillend,krampflösend,zusammenziehend,krebshemmend;

Sammeln in der Natur
Misteln wachsen als Schmarotzerpflanzen auf Bäumen;man muß also den blick nach oben richten, um sie zu finden.
s ist nicht mehr selbstverständlich dass die naturverbundenen Bio-Bauern damit einverstanden sind, wenn man von den Bäumen Misteln entfernt.
Die besten Misteln stammen von der Eiche; sie wurden früher zu Vogelleim verarbeitet.

Konservieren/aufbewahren
man schneidet ausschließlich die beblätterten Blattspitzen ab und trocknet sie an einem luftigen Ort; am besten ein einem nicht zu kühlem Zimmer,Wintergarten;
Das getrocknete Sammelgut am besten in luftigen Papiersäcken lagern.

Volksglaube und Mythologie
Nach der Sage öffnet ein Mistelzweig die Pforten zur Unterwelt und sollte vor Zauberei und Krankheit schützen.
In der germanischen Mythologie brachte die Mistel dem Frühlingsgott Baldur den Tod, weil sie als einzige Pflanze nicht geschworen hatte, Baldur zu schützen.Auch wurde Freyas Sohn durch einen Mistelpfleil getötet.
Den Kelten war die Mistel, die auf einer Eiche wuchs, so heilig, dass sie sich ihr nur unter Verbeugungen und Gebeten näherten.
Sie wurde am sechsten Tag vor Neumond von weißgewandeten Priestern mit einer goldenen Sichel geernten und in einem weißen Mantel aufgefangen.Man schlachtete zu diesem Fest zwei weiße Stiere und weihte die Zweige mit deren Blut.Die Eichenmistel ist in der Zwischenzeit weitgehend verschwunden, sie heute zu finden gilt als großes Glück.
die Beeren der Mistel fasste man in Silber und trug sie um den Hals.Die Mistel sollte den Baum vor schädlichen Auswirkungen schützen;dasselbe nahm man vom Menschen an.Fand man eine Mistel auf einen Haselstrauch oder Weißdorn, so sollte ein Schatz darunter vergraben sein.
Fand ein Mädchen eine Mistel am Apfelbaum, so sollte es bald zur Braut werden.Jägern sollte der Mistelzweig Glück beim Jagen und Schießen bringen.Von den vielen Bräuchen rund im die Mistel ist nur noch das Aufhängen der Mistelzweige zur Weihnachtszeit erhalten.
Wer eine Frau darunter führt soll sie KÜSSEN dürfen.Zwischen Europa und Asien galt die Mistel als geheimnisumwitterte Pflanze der Götter.
Sie war immer ein Fruchtbarkeitssymbol, das angeblich gegen Besessenheit(=Krankheit)schützte.
Manchmal findet man noch alte Rosenkränze, die genau aus diesen Grund aus dem Mistelholz geschnitzt wurden.

Anwendungen
Die Verwendung der Mistel in der Krebstherapie geht auf den Anthroposophen Rudolph Steiner zurück.Mistelextrakte hemmen bei manchen Krebsarten das Tumorwachstum, weil sie die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen und Zellwucherungen entgegenwirken.
Die Mistel-Inhaltsstoffe gehören zu den am besten untersuchten in der Pharmazeutik;vor allem die Wirkung auf Krebs hat es auf über 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen gebracht.
Mistelpräparate, Misteltee,so die neuesten Forschungen, besitzen immunstärkende Eigenschaften.Sie verbessern die Lebensqualität von Krebskranken und machen die Nebenwirkungen einer Strahlen-oder Chemotherapie erträglicher.
Die körpereigenen Immunzellen steigen(im Tierversuch)auf das mindestens Fünffache.

Die Volksmedizin kennt die Teeanwendung bei Krämpfen, Epilepsie,inneren Blutungen,Störungen des Blutkreislaufes,Hoher Blutdruck,Schwindel, schwachem Gedächtnis,Migräne, Kopfschmerzen,Konzentrationsschwäche,Drüsenschwäche und Zuckerkrankheit.

…die krampflösenden Eigenschaften haben sich bei Asthma bewährt, außerdem zur Nachbehandlung nach einer Geburt.
Misteln können Arteriosklerose günstig beeinflussen.Auch Nüsse helfen bei Adernverkalkung.
Während sich Visxotoxin vor allem in den Blättern und Stängel befindet, ist Mistellektin vor allem in den Mistelbeeren vorhanden.
für gute Mistelpräparate wird deshalb zweimal gesammelt; aus Blättern und Früchten werden Auszüge hergestellt.
Mistelblätter dürfen weder gekocht noch überbrüht werden.

Misteltee zubereiten hilft den Blutdruck zu regulieren :

2 Teelöffel voll der getrockneten und zerkleinerten Pflanzenteile (aber ohne Beeren und 1 Jahr gut abgelagert!) werden in 1/4 Liter kaltem Wasser am Abend angesetzt und am Morgen abgesiehen und aufgewärmt. Gleich nach dem Aufstehen eine Schale davon trinken und die nächste dann am späten Nachmittag. 3 Wochen lang durchführen, ehe man 1 Woche pausiert.

Tee: 2 Teelöffeln Misteln werden mit 1/4 Liter kalten Wasser aufgegossen und über Nacht stehen gelassen.Danach abseihen und trinken.
2 Tassen pro Tag sind ausreichend.

°In Apfelwein angesetzt und mit Meisterwurz vermischt, wird aus der Mistel ein Mittel gegen Bluthochdruck und Schlaganfall.

°Auch eine äußerliche Anwendung der Mistel ist möglich.Aus einem starken Aufguß(1 Hand voll Misteln auf 1 Liter Wasser)macht man Kompressen oder Auflagen bei Ischias,(Bandscheibenvorfall) oder einer schmerzhaften Nervenentzündung, auch bei einer Rheumaattacke.

TCM
Die thermische Wirkung ist neutral, die zugeordneten Organe sind Niere, Leber und das Herz.
Mistel leitet das Herzfeuer aus, das die Herzkanäle verstopft, sie vertreibt Windfeuchtigkeit, nährt Blut und Haut und beeinflusst das Nieren-und Herz-Yi positiv.
Die Traditionelle chinesische Medizin(TCM) verwendet sie bei Epilepsi, bei Erkrankungen der Sehnen und Knochen und bei Blutdruckproblemen.

Homöopatie
Viscum alba wird zur Stärkung der Abwehrkräfte gegeben; außerdem bei hohen Blutdruck oder Arteriosklerose.In hohen Potenzen zur Krebstherapie.

Mistelessenz

1 Hand voll zerkleinerte Mistelstängel und Blätter mit soviel Alkohol(Obstschnaps-bio oder Kornbrand-bio)übergießen, dass die Kräutermasse völlig mit Alkohol bedeckt ist.
8 Wochen in der Sonne stehen lassen, abfiltern und tropfenweise verwenden.
Darauf achten dass die Tinktur nicht mit Metall in Berührung kommt.Nur Porzelanlöffel verwenden.
Wer es besonders gut machen will,bereitet dieselbe Essenz auch aus den Mistel-Beeren und mischt beide Flüssigkeiten anschließend zusammen.

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