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Schöllkraut(Chelidonium majus)

Hauptgebrauch: Warzen, Flechten

Anwendung und Wirkung:Wegen der großen Vergiftungsmöglichkeit mit tötlichem Ausgang soll Schöllkraut trotz seiner desinfizierenden Wirkung mit Vorsicht verwendet werden.

Die Volksmedizin empfiehlt den frischen Saft des Krautes oder der Wurzeln äußerlich bei Warzen, Hühneraugen, Hautkrebs, Hauttuberkulose, Krätze und Flechten.

Innerlich soll das Schöllkraut mit äußerster Vorsicht verwendet werden.Der Tee(Frischsaft)regt den Magen und die Galle an, fördert den Stoffwechsel, senkt den Blutzucker,, wirkt harn-und gallentreibend, schmerzstillend und krampflösend auf Darm, Gallenblase und Bronchien.
Der Tee wird bei Leber -und Gallenblasenentzündung, Gelbsucht, Magen-und Darmbeschwerden,Wasserstauungen, Nieren und Blasenleiden empfohlen.Er hilft auch bei Magengeschwüren, Reiz-und Krampfhusten, Asthmaleiden, Brennen beim Urinieren und bei Ohrensausen.

Kneipp und Maria Treben schreiben dass das Schöllkraut sogar Krebs heilt.

Wilfort empfiehlt es bei Magenkrebs.

Das getrocknete Kraut verliert nach 6 Monaten seine Heilkraft.

Die Volksheilkunde empfiehlt den Auszug bei Gicht, Reuma , Hämorrhoiden, Menstuationsbeschwerden und Magenkrebs.; der frische Saft wird bei Hornhautflecken, Augenenzündungen durch Skrofulose und bei grauem Star verdünnt in die äußeren Augenwinkel gestrichen.

In „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ wird über Heilerfolge bei Hautkrebs am Augenlid und bei Schuppenflechte, die als unheilbar galt, berichtet.Quelle: „Heilkräuter“Geschenke Gottes für Deine Gesundheit.

Das Schöllkraut wird in der Volksheilkunde auch treffend Warzenkraut genannt.Die Anwendung des Schöllkrautes ist denkbar einfach: ein Schöllkrautstengel wird abgebrochen oder sauber abgeschnitten, und mit dem austretenden, orangefarbenen Saft werden dann die Warzen betupft.Beginnen sollte man mit dieser Behandlung am Tag nach Vollmond und dies genau 14 Tage lang bis zum Neumond fortführen.Dann muß sofort mit der Behandlung aufgehört werden, sonst hilft sie wenig oder gar nicht.
Nicht lange nach der Behandlung verfärben sich die Warzen dunkel, werden schwarz und fallen einfach ab, ohne eine Narbe zu hinterlassen.

Schöllkrauttinktur bei Verdauungsbeschwerden:
Auch eine Schöllkrauttintur kann man selbst herstellen, die man innerlich aber auch äußerlich einsetzen kann und die man durch Konservierung mit Alkohol das ganze Jahr über zur Verfügung hat.
Hierzu füllt man klein geschnittenes Schöllkraut in ein Glas oder eine Weithalsflasche locker ein, füllt mit reinem Alkohol oder Selbstgebranntem auf und lässt alles zugestoppelt(wegen dem Verdunsten)alles unter gelegentlichen Schütteln zwei bis drei Wochen lang ziehen. Nach dem Absehen und Abfiltern gibt man die Tinktur in kleine Fläschchen und nimmt sie nur tropfenweise ein.
Bei Verdauungsbeschwerden nimmt man vor jedem Essen 10-20 Tropfen verdünnt mit etwas Tee oder Wasser.

Bei offenen Hautstellen reibt man die Tinktur vorsichtig ein oder tröpfelt sie auf(wie Jod)Hier muß man aber in Kauf nehmen, dass es etwas brennt.Wenn die Tinktur zu stark sein sollte, kann man sie vorher mit etwas Wasser verdünnen, oder man versucht es alternativ mit frisch gepressten Schöllkrautsaft.

Quelle: Hausapotheke Gottes

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