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Öko-Klima-Kritik an Weltrekord-Funken in Lustenau – vorarlberg.ORF.at

https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2960389/

Das Abbrennen des Funkens stellt eine enorme Belastung für die Luft dar, kritisiert die Naturschutzanwaltschaft.

Die Kritik von Naturschutzanwältin Katharina Lins richtet sich nicht generell gegen das Brauchtum des Funken-Abbrennens, sondern gegen die Höhe und die Menge des Holzes, das dabei verbrannt wird: 

Rund 100 Tonnen sind es. 

Grundsätzlich sei das Verbrennen von Holz aus gutem Grund unter freiem Himmel verboten, sagt Lins: „Das Holz ist zwar ein biologischer Stoff, er produziert aber sehr viele Rauch, wenn man ihn außerhalb von gut wirksamen Anlagen verbrennt.“

Ausnahmen gebe es nur für Brauchtumsfeuer. Dem Weltrekord-Funken kann sie dennoch wenig abgewinnen: „Holz in dieser Menge zu verbrennen, so viel Rauch  zu erzeugen und auch Energie zu verschwenden, finde ich eigentlich nicht notwendig.“ 

In Vorarlberg gibt es eine Verordnung, die das Funken-Abbrennen als Brauchtum genehmigt. Normalerweise läuft die Ausnahme Mitte März ab. Für den Weltrekord-Funken wurde sie vonseiten des Landes aber verlängert.

Funken fast 60 Meter hoch 

Die Lustenauer Funkenzunft will mit ihrer Aktion den bisherigen Weltrekord in der Kategorie „höchstes Lagerfeuer“ überbieten, den die norwegische Hafenstadt Ålesund hält: 

Am 25. Juni 2016 brannte dort ein Mitsommerfeuer (Slinningsbålet) in der Höhe von 47,396 Metern. Die Lustenauer wollen den Rekord auf 58,60 Meter schrauben – mehr dazu in Lustenauer Funken-Bauer jagen Weltrekord.

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