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Chronischer Folsäuremangel(so wie Kieselsäuremangel) durch nicht biologische landwirtschaftliche Produkte

Ein Folsäuremangel macht sich zunächst mit unspezifischen Symptomen wie Reizbarkeit, Konzentrationsschwächen und depressiven Verstimmungen bemerkbar.

Welche Symptome treten auf?

Müdigkeit
Depression
Blässe, vor allem an den Innenseiten der Lippen und Augenlider, sowie am Zahnfleisch
Atemnot
Herzklopfen

Bei schweren Fällen kann es zu Herzenge (Angina pectoris), Kopfschmerzen und Schmerzen in den Beinen beim Gehen (Claudicatio intermittens) kommen.

Weitere typische Symptome eines Folsäuremangels: Eine rötliche, glatt erscheinende Zunge, beeinträchtigter Geschmackssinn, Verdauungsstörungen, Magendruck, Durchfall.

Ursachen des Folsäuremangels

Folsäurearme Ernährung: Vor allem Alkoholiker, Drogenabhängige, aber auch ältere Menschen mit einseitiger Ernährung sind gefährdet.
Erhöhter Bedarf: Dieser besteht bei vermehrter Zellproduktion, etwa bei Überproduktion von roten Blutkörperchen aufgrund von Blutzellzerfall (hämolytische Anämie), während der Schwangerschaft, während Phasen starken Wachstums (Pubertät) und auch bei Patienten in chronischer Dialysebehandlung.
Verminderte Aufnahme bei Dünndarmerkrankungen, die eine generell herabgesetzte Nahrungsaufnahme verursachen, z. B. Zöliakie (Glutenallergie).

Wie verhindert man Folsäuremangel?

Nehmen Sie eine abwechslungsreiche Kost zu sich.
Achten Sie auf ausreichende Zufuhr an Folsäure
Folsäure ist besonders in(bio) Bohnen, Haferflocken, Pilzen, Broccoli, Rindfleisch, Leber, Hefe, Spargel, Kuh- und Muttermilch enthalten.

Natürliche Folsäure in der Nahrung
Natürliche Folsäure ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, folgende konnte ich finden:

Grundsätzlich wird Folsäure aus tierischen Nahrungsmitteln besser resorbiert als aus pflanzlichen.

(bio)Folsäurequellen aus dem Tierreich:

Rinderleber

Eigelb

Milch

Käse

Milchprodkte

Pflanzliche Folsäurelieferanten:

dunkelgrüne Blattgemüse(bio)

Salat

Bohnen

Spargel

Weißkohl

Rosenkohl

Spinat

Brokoli

Tomaten

Karotten

Orangensaft

Vollkornprodukte

Weizenkeime

Nüsse

Hier einige genauere Angaben:

Lebensmittel

Mikrogramm
(je 100 Gramm)

Weizenkeime

520

Sojabohnen

230

Schweineleber

220

Eigelb

154

Fenchel

100

Chinakohl

85

Spargel

85

Spinat

80

Blumenkohl

55

Endivien

50

Roggenvollkorn

40

Kopfsalat

35

Linsen

35

Brokkoli

35

Haferflocken

25

Vollkornreis

16

An Folsäure reiche Lebensmittel enthalten in 100 Gramm

Weizenkeime 304 mcg
Rinderleber, gegart 242 mcg
Orangensaft 223 mcg
Schweineleber, gegart 88 mcg
Spargel, frisch 73 mcg
Rosenkohl, frisch 72 mcg
Eigelb 70 mcg
Wirsingkohl, frisch 66 mcg
Broccoli, frisch 60 mcg
Blattspinat, frisch 56 mcg

Und hier noch einiges Bemerkenswertes:

Tomaten gelten als ein wichtiger Folsäure-Lieferant. Dennoch wird derzeit an einer gentechnisch manipulierten Tomate gearbeitet, die noch mehr Folsäure enthalten soll. Ich frage mich, wozu?

Milch und Leinöl gelten als Schützer der B-Vitamine:

Kuhmilch enthält sogenannte konjugierte Linolsäuren (CLA), das ist eine Fettsäurengruppe, die krebshemmend wirkt. Interessant: Freilandkühe haben besonders viel davon. Wissenschaftler der Uni Jena haben festgestellt, dass Milch von Kühen, die im Sommer ausschließlich auf der Weide gehalten werden, dreimal mehr CLA enthält, als die Milch von Kühen, die im Stall gehalten werden. CLA kommt in Vollmich und fettreichen Milchprodukten und Käsesorten vor. Fettarme Milchprodukte enthalten weniger oder gar keine CLA.

Auch Leinöl schützt die B-Vitamine und somit auch die Folsäure. Vielleicht sollten wir wie früher einfach mal wieder Pellkartoffeln mit Quark zu Mittag essen ? Auch lecker: Einen Kräuterquark als Brotaufstrich herstellen und ein wenig Leinöl unterrühren.

Schutz durch Nüsse:

Bei der Auswertung der Adventist Health Study, bei der von 1977 bis 1982 die Ernährungsgewohnheiten von über 30.000 Adventisten erfasst wurden, zeigte sich, dass Studienteilnehmer ein um 24 % niedrigeres Herzinfarktrisiko hatten, wenn sie ein- bis viermal die Woche Nüsse aßen. Bei Personen mit täglichem Nussverzehr war das Herzinfarktrisiko um 50 % verringert. Die Fortsetzung dieser Studie über einen Zeitraum von 12 Jahren bestätigte die ersten Ergebnisse: Bei hohem Nussverzehr kam es seltener zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und ohne diese Krankheiten erhöhte sich bei Männern die Lebenserwartung um 5,6 Jahre, bei Frauen um 4,7 Jahre. Auch bei älteren Menschen über 80 Jahre zeigte sich ein deutlicher Schutzeffekt des Nusskonsums gegen Erkrankung der Blutgefäße.

Jetzt kommt die Jahreszeit der Nüsse. Dies mag uns an den Brauch erinnern, in der Vorweihnachtszeit wieder einen Teller voller Nüsse nebst Nussknacker auf den Tisch zu stellen.

Studentenfutter , geröstete Mandeln, Wallnüsse in Honig oder ganz einfach eine Dose gerösteter Erdnüsse dürften hier auf ganz einfache Art und Weise für ausreichende Abwechslung sorgen.

Einige Menschen haben einen erhöhten Bedarf an Folsäure:

schwangere und stillende Frauen
ältere Menschen, Senioren
Frauen in den Wechseljahren
Frauen mit fehlendem Eisprung (Östrogendominanz, Progesteronmangel)
Menschen mit einer Essstörungen
Menschen mit chronischen Darmerkrankungen
bei Mangel- oder Fehlernährung
Menschen mit chronischen Blutungen (Myome)
Menschen mit perniziöser (megaloblastärer) Anämie als Folge eines B12-Mangels
Menschen mit hohem Alkoholgenuss
Menschen, die gern rauchen, sowie
bei Einnahme bestimmter Arzneimittel (Antikonvulsiva, Pille, einige Zytostatika, Barbiturate)

Andere Menschen sollten Folsäure eher meiden:

· an Krebs erkrankte Menschen

· Epileptiker

…weitere Mangelerscheinungen bei nicht biologischer Ernährung:
Kieselsäuremangel:
Bei Kieselsäuremangelmein Tipp: bioBraunhirse 3 mal täglich roh ins bioJoghurt für Haare, Knochen Fingernägel und Gelenke

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