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Mutterkraut(Tanacetum parthenium, Chrysanthemum parthenium)

Mutterkraut(Tanacetum parthenium, Chrysanthemum parthenium)

Volksnamen: Frauenminze, Mutterkamille, Bertram, Goldfederich
Drogennamen: Chrysanthemi parthenii folium
Pflanzenart,Höhe: Korbblütler(Asteraceae)mehrjährig, 3o bis 4o cm.
Boden und Standort: Lehmboden, Halbschatten bis Sonne
Aussaat: Frühling
Vermehrung: Wurzelteilung
Blütezeit: Juni bis August
Sammelzeit: MAi bis September
Verwendete Teile: Blätter und Blüten
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Campher, Chrysanthenylacetat, Flavonoide, Sesquiterpenlactone, Harze, Gerbsäure, Pyrethrin
Eigenschaften: schmerzlindernd, beruhigend, krampflösend, fiebersenkend, uterusstimmulierend;

Sammeln in der Natur:
Man findet das Mutterkraut in der Nähe von Siedlungen, Bauernhöfen und Natur-Bio-Gärten.
Man findet sie gelegentlich verwildert ist aber eine typische Gartenpflanze.

Konservieren/Aufbewahren
Die Blätter kann man frisch verwenden,getrocknet wird im Halbschatten indem man die Stängel mit den Blättern bündelt, aufhängt und anschließend die Blüten und Blätter abstreift.In luftigen Papiersäcken lagern.

Mutterkraut gegen Kopfschmerzen

Blätter als Brotbelag(2-3 Blätter am Tag )genügen um Migräne vorzubeugen;

Kräuterbutter mit Mutterkraut für eine Woche etwa 2o Blätter;Estragon und Zitronenschale und Petersilie nehmen den bitteren Geschmack.

100 Gramm weiche Butter mit Kräuter mischen.Das Muttterkraut sollte jeden Tag eingenommen werden.Butter mit Kräuter in eine Rolle einrollen und im Kühlschrank(hält eine Woche) oder in der Tiefkühltruhe einfrieren.

Mutterkraut-Tinktur tropfenweise verwenden bei Kopfschmerzen(Migräne) oder sonstigen Schmerzen aller Art

Anwendungen
Wie seine engen Verwandten, der Rainfarn und die Kamille kennt man das Heilkraut als Zierpflanze im Garten; es wächst problemlos nach Selbstaussaat heran und hat eine Fülle hübscher weißer Blüten;Nicht nur in England verwendet man das Mutterkraut gerne als Vorbeugung gegen Migräne.Selbsterfahrungen unserer Mütter und Großmütter erbrachten die so erfreulichen Ergebnisse, dass wissenschaftlich bestätigt die Pflanze die Fähigkeit besitzt, Kopfschmerzen zu lindern, indem sie die Krämpfe der glatten Muskeln beruhigt.
Darum darf diese Pflanze nicht in Vergessenheit geraten.

Man kann die etwas bitter schmeckenden Blätter und Blüten roh auf (Bio)-Brot essen., man kann aber auch Blatt und Blüte trocknen und als Heißaufguß bereiten.
Der Tee wirkt Appetit-fördernd und beruhigend.Wie die meisten Bitterkräuter hilft er der Leber bei der Entgiftung.Man sollte den Tee auch bei sonstigen Schmerzen z.B. bei Trigeminus-Neuralgie und Ischias-Schmerzen versuchen.

Tee:
1 Teelöffel getrocknete Droge wird mit 1/4 Liter kochendes Wasser übergossen, einigen Minuten ziehen lassen.

Im Gesichtswasser oder in einer Gesichtspackung wirkt Mutterkraut bei (Alters)Flecken im Gesicht und bei Hautunreinheiten.Kompressen können bei Ohrensausen aufgelegt werden.

Mutterkraut ist seit der Antike ein Mittel bei der Geburt.Es übt eine anregnede Wirkung auf die Gebärmutter aus, das heißt bei verzögerter Mensturationsblutung gibt es den erlösenden Impuls.Während des Geburtsvorgangs, wenn die Wehen nur zögerlich kommen, ist es ein sanftes Mittel, um sie wiederum in Gang zu bringen.Da es dabei auch den verspannten Gebärmutterhals entkrampft, kann dies sehr hilfreich sein.
In der Schwangerschaft selbst ist die Anwendung nicht empfehlenswert.

Traditionelle chinesische Medizin(TCM):
Die Blüten haben kühle thermische Wirkung.Die zugehörigen Organe sind Leber, Magen, Dickdarm.
die Pflanze vertreibt feuchte Kälte im unteren Erwärmer und im Kopf,sie löst Leber-Qi-Stagnationen auf.

Mutterkrautsirup:
1 Handvoll frische oder getrocknete Blüten und Blätter mit soviel (bio)Weißwein übergießen, dass die Kräutermasse gut bedeckt ist.Immer wieder kontrollieren ob man nicht Weißwein zugießen muß.für 3 Wochen an einen dunklen Ort stellen, dann erhitzen aber nicht kochen lassen, abfiltern, dabei die Blüten gut ausdrücken und mit der selben Menge Honig vermischen.Teelöffelweise einnehmen Bei Asthma, Heuschmupfen, Bronchitis, Kopfschmerzen und >Leberanregend bei Leberträgheit.
Kühl lagern und alsbald verbrauchen.

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