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Rückenschmerzen

Etwa 30 Prozent der Bevölkerung in Europa(EU)leiden an Rückenscherzen; die daraus entstehenden Kosten für Behandlung und Krankengeld belaufen sich auf fast 20 Milliarden Euro pro Jahr – eine echte Volkskrankheit also.
Rückenschmerzen werden meist durch muskuläre Verspannungen ausgelöst.Diese kommen entweder durch Bewegungsmangel, oder aber bei Sportlern und vor allem“fleißigen Leistungsträgern in der Arbeitswelt“ durch einseitige oder falsch ausgeführte Bewegungsabläufe zustande.Ein weiterer wichtiger Entstehungsfaktor könnte das Gemüt sein.Studien der Universität Halle brachten heraus, daß sich unter Rückenpatienten besonders viele „fröhliche und stressbelastete Durchhalter“seinen Kummer durch Zukunftssorgen oder Angst mit vordergründiger Locker- und Glückseligkeit überspielt; so neigen „kämpferische Durchhalter“ zu Fatalismus, nach dem Motto:
Was soll man schon machen, dagegen kann man ohnehin nichts ausrichten.

Bloß keine Ruhe
Bettruhe ist bei Rückenschmerzen, auch bei akuten Vorfällen wie etwa Ischias oder Hexenschuß, genau das Falsche.Schonung verlängert vielmehr den Krankheitsverlauf.Besser ist es so weit wie möglich aktiv zu bleiben, um die natürlichen Heilungsprozesse an der Wirbelsäule zu unterstützen.
Eine finnische Studie dokumentiert, dass langfristig diejenigen Rückenpatienten den besten Krankheitsverlauf zeigen, die trotz der Schmerzen ihren gewohnten Alltagsgeschäften nachgingen.Am schlechtesten ging es hingegen dieser Untersuchung jenen Patienten, denen völlige Schonung und Bettruhe verordnet wurde.

Mir hat geholfen:
°Teufelskrallesalbe-Weihrauchbalsam
°getrockneter Weidenblättertee gegen Schmerzen und Entzündung
°Schnapsauflagen mit Schwedenkräuter,Arnika,Chinaöl und BIO-Topfen, Bockshornklee(Trigonella phoenum- graecum)Bockshornkleeauflagen stimulieren den Körper zur Ausschüttung von entzündungshemmenden Hormonen,ausserdem enthält Bockshorn Saponine, die dafür sorgen, daß seine Wirkstoffe auch zu den tieferen Gewebeschichten in der Wirbelsäulenregion gelangen;
Die Anwendung erfolgt am besten über Pulverauflagen, die man als „Teuto-Wäremeauflagen“ in der Apotheke erhält oder kostengünstig selber herstellt.
Die Zubereitung:
Verrühren sie das Pulver mit lauwarmen Wasser zu einer klebrigen Masse, die dann auf ein Leintuch verstrichen wird.Anschließend das Leintuch zusammenfalten, sodaß oben und unten ein oder zwei Tuchlagen auf den Bockshornkleebrei liegen.Schließlich diese Auflage auf den schmerzenden Rücken deponieren.Schon nach wenigen Minuten kommt es zu einem wohlig wärmenden Gefühl.Dauer der Anwendung: 20 Minuten einmal pro Tag.

Gesunder Rücken kann sehr entzücken

Sorgen sie für ein ausgewogenes Muskelkorsett!Denn muskuläre Dysbalancen führen zu einer ungünstigen Belastung der Wirbelsäule.Typisch für uns Büroarbeiter ist eine Verkürzung der Hüftbeugemuskeln und eine Schwäche der Bauch- und Gesäßmuskeln.Die Folge: Die Hüfte ist permanent leicht gebeugt, es kommt zu einer starken „Delle“im Lendenwirbelbereich und einer dementsprechenden Fehlbelastung der Bandscheiben.
Die richtige Antwort lautet hier:
Streckung der Hüftbeuger auf der einen, Kräftigung der Bauchmuskeln und der rückseitigen Oberschenkel auf der anderen Seite.
Es ist also keineswegs so, daß man die Rückenmuskeln kräftigen muß, wenn man etwas für seinen Rücken tun will.Denn die sind durch unseren aufrechten Gang ohnehin schon stark genug.
°Heben wir Lasten nicht „aus dem Kreuz“ sondern gehen wir dabei in die Hocke.
Sollte die vorgebeugte Haltung nicht zu vermeiden sein, achten wir darauf, daß unsere Beine etwas gebeugt sind und die Rückenmuskeln unter Spannung stehen.
Bedenken wir: wer auf Gemüts-bezogenem Gebiet *halsstarig ist und sich unter keinen Umständen „biegen“ lassen will, erhöht auf Gefühlsebenen Wege das Risiko für Rückenbeschwerden.Ähnliches gilt für „krankhaft ehrgeizigen Menschen.Es ist sicher nicht möglich, solche Charaktereigenschaften über Nacht abzustellen.Doch es lohnt sich, daran zu arbeiten.Denn die aufgezählten Gemüts- Merkmale fördern ja nicht nur Rückenprobleme – sie machen es uns ja auch im gesellschaftlichen Leben nicht unbedingt leichter.

°Vitamin B-Gabe fördert die Magnesiumaufname und ist krampflösend
°Malz
°regelmäßige Dehnungsübungen, Ferse abwechslungsweise wegstrecken, Bauch einziehen, eingezogen halten und weiteratmen stärken die Rückenmuskeln …usw..
°Schulmedizin: Physikalische Therapie!

Kräuterpfarrer Weidinger und Pfarrer Kneipp setzen bei Rückenschmerzen auf die heilsamen Kräfte eines Heublumenbades.
500 g Heublumen(von einer biologisch gewachsenen Wiese)in kaltes Wasser ansetzen,30 Minuten ziehen lassen, dann absehen und den Sud ins warme Badewasser geben.

Weidenrindenbad bei Ischias-Schmerzen oder Hexenschuss!
Weidenrinden-Bad:
Die entzündungswidrige Wirkung macht die Weidenrinde (Salix alba)zu einem hervorragendem Hausmittel als Badezusatz.Sie kann von April bis August gesammelt werden.Fingerdicke 2-bis 3 jährige Zweige eigenen sich dazu am besten.Alle in der Rinde enthaltenen Stoffe wie Gerbstoffe,Salze,Salicylsäure in glykosidischer bindung und nicht zuletzt das Salicin.Aus dieser Zusammensetzung heraus ergibt sich die beruhigende und schmerzlindernde Kraft, die ein Weidenrindenbad vermittelt.
Man nimmt es am Abend mit ziemlich warmen Badewasser
8 Stunden lang wird während des Tages 250 g zerkleinerte und getrocknete Weiden-Rinde in 2 Liter kaltes Wasser angesetzt.15 Minuten gut aufkochen:Abseihen.Dem ‘Badewasser zufügen!

Schmerz lass nach:
Vitamin E gilt als natürlicher Schmerzhemmer, weil es die Ausschüttung körpereigener Opioide anregt.Darüber hinaus wirkt es blutungsstillend und entzündungshemmend.In einer Studie der Universität Teheran half es auch bei Menstruationsbeschwerden ähnlich gut wie das bekannte Schmerzmittel Iboprofen;darüber hinaus wurde auch eine deutliche Verringerung der Blutmenge beobachtet beobachtet.Die tägliche Vitamindosis war allerdings mit 400 IE(Internationalen Einheiten)pro Tag relativ hoch.Solche Mengen können erstens nur über entsprechende Präparate erreicht werden, zweitens sollten sie nicht über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten zum Einsatz kommen – insofern Vitamin E als wasserlöslicher Stoff im Falle einer Überdosierung nicht ohne weiteres ausgeschieden wird.
Am besten, man arbeitet mit einem kombinierten Vitamin B-E-Magnesium-Präparat (denn Magnesium hilft ja bei Schmerzen ebenfalls).Bei der tägliche Dosierung sollte das Vitamin 400 IE nicht übersteigen.Die entsprechenden Präparate („Magnesium -Plus-Hevert“)erhalten wir in der Apotheke.

Natürliche Vorkommen

Vitamin E wird ausschließlich von Pflanzen synthetisiert. Die höchsten Gehalte weist bio-Weizenkeimöl auf (2,4 Gramm Vitamin E pro Liter Öl). Aber auch in bio-Sonnenblumen und bio-Maiskeimöl ist das Verhältnis von mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu Vitamin E sehr günstig.

Bewegen+regen=Segen
Bewegung und frische Luft sind das A&O in der Vorbeugung von Knochenschwund.Schon stramme Spaziergänge von mindestens 4 Stunden pro Woche schützen vor Osteoporose und den damit einhergehenden Brüchen in der Hüfte.
Dies ist das Ergebnis einer Studie der kalifornischen San Diego University.Spaziergänge schützen nicht nur durch ihren Bewegungsreiz vor Knochenabbau, sondern auch dadurch, daß wir den Körper dem Sonnenlicht aussetzen und dadurch die Produktion von Vitamin D anregen.

Rauchen schwächt Knochen.

Kalzium-Tabletten können Herzinfarkt begünstigen

Kalzium-Tabletten können das Risiko erhöhen einen Herzinfarkt zu erleiden.

Kalziumalternative:Kefir-bio(Derzeit bei Zielpunkt *Gott sei Dank* wieder erhältlich)Erhältlich bei Spar derzeit noch nicht in BIO-Qualität.
Als Milchprodukte enthält (bio)Kefir überdurchschnittlich viel Kalzium.
Er verbessert darüber hinaus die Kalziumverwertung unseres Körpers.Sein Vitamin D unterstützt die Verarbeitung von Kalzium in unseren Knochen.Schließlich konnte er in mehreren Studien zeigen, daß er die Phosphatausscheidung unseres Körpers anregt.Darum ist die Bio-Qualität bei Kefir so wichtig, damit Kefir auch wirklich wirkt .Denn Phosphate in der Nahrung kommt von der enormen Überdüngung der konventionell angebauten Nahrungsmitteln.Bioernährung ist phosphatarm.
Insofern das Phosphatsalz unsere Kalziumaufnahme blockiert.
und man bei bei „nicht biologischer“ konventioneller Fertigkost schon fast von einer schleichenden Phosphatvergiftung reden kann., MUSS der BIO-Kefir als wichtiges Instrument in der Osteoporose-Therapie angesehen werden.
Trinken wir täglich 2-3 Gläser BIO-Kefir.

Großmutters Rezepttipp gegen Osteoporose(Knochenschwund)
bio-Kefir-Topfen(Quark) mit Kräutern (für 2 Personen)

Zutaten:
1 Pkg bio-Topfen(250 g)
1 Portion(250 g)Kefir-bio
3 Bio-Knoblauchzehen(ab nächsten Donnerstag 16.1.2014 bei Hofer günstig in Aktion)
Kalziumreiche Kräuter
Schnittlauch,Petersilie,Basilikum, Dill, Wildkräuter,
1 BIO-Zwiebel
2 Alo-Blätter(ohne Stacheln) oder 1 bio-Gurke
Kräutersalz
Pfeffer,Pfeferoni

…alles gut mischen.
Dazu schmecken bio-Kartofeln oder Dinkelreis-bio bei Hofer erhältlich.

Die kichernde Venus beschert fest Knochen!


Die Venuskicher(Cicer arietinum)enthält in Bioqualität zahlreiche Phytoöstrogene, die quasi als Ersatz für weibliche/männliche Hormone wirken und dadurch den Kochenabbau der besonders bei Frauen aber bei schlechter nicht biologischen Ernährung und Bewegungsmangel auch vielfach schon auch bei Männern den Knochenabbau während der Wechseljahre reduzieren können.
Man erhält Venuskicher-Granulate in Bioqualität auch in Apotheken.
Zerkauen wir davon einen Teelöffel pro Tag, am besten noch vor dem Frühstück.

Feste kochen für feste Knochen
°Nicht rauchen und nur wenig Alkohol.

Rauchen und größere Mengen an Alkohol können den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen.
Auch Bewegungsmangel fördert den Knochenschwund, und wenn wir uns nicht mindestens 30 Minuten an der frischen Luft bewegen, riskieren wir, dass unser Körper zu wenig Vitamin D für die Kalziumverwertung aus der Nahrung erhält.

Oxalsäure beeinträchtigt die Kalziumverwertung und ist oftmals für Harnsteine verantwortlich.

Man findet Oxalsäure in:

Kaffee-Instantpulver
Mangold
Petersilie
Rhabarber
Spinat
Kakao-Pulver
Nüssen
Pfefferminzblättern
Rote Rüben
Schwarztee

Diese Salze verbinden sich mit den Kalzium-Ionen zu Kalziumtriphosphat, das vom Körper kaum verwertet werden kann.
Bei sehr hoher Phospahtzufuhr, beispielsweise durch konventionelle Süßwaren oder Cola-Getränke, ziehen die gierigen Phosphatmoleküle ihre Kalziumpartner sogar aus Blut und Knochen heraus.
Es ist also durchaus gerechtfertigt, bei überdüngten konventionellen phosphathaltigen Lebensmitteln von den wirklich großen Risikofaktoren für eine Osteoporose zu sprechen:

Zu ihnen gehören „nicht bio-Produkte“ wie
Fleisch
Cola-Getränke
konventionelles Speiseeis
konventionelle Fischfrikadellen
konventionelle Bohnen
konventionelle Sojabohnen
konventionellen Schmelzkäse
konventionelle Schokolade
und
welche Kinder und wir alle so lieben:
konventionelle Fischstäbchen

Auch frischer konventioneller Fisch sowie konventioneller Hart- und Frischkäse enthalten –
wenn sie nicht bio- Qualität sind große Mengen an Phosphat, sind aber in BIO-Qaulität und aufgrund des hohen Kalzium-und Vitamin D-Gehaltes als unbedenklich einzustufen sondern sogar als knochenkräftigend bekannt
.

Info: Knochen-freundliche bio-Ernährung zum Beispiel bei Bandscheibenvorfall!

Gefahr durch künstliches Phosphat?

E339, E340, E341: Diese kryptischen Bezeichnungen stehen für künstliches Phosphat, das die EU-Gesetzgebung erlaubt. Doch laut Medienberichten sind die Zusätze nicht immer harmlos. SPIEGELonline etwa schreibt: „Menschen mit chronischen Nierenproblemen sollten bei Phosphat vorsichtig sein und besser biologische Kost essen.“
Die Niere schonen, phosphatarm und BIO essen.
Es ist ein Gebot der Stunde dass die komplette Landwirtschaft weltweit biologischen Richtlinien folgen muß.

Enzyme wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd
Im menschlichen Körper sind bisher etwa 30.000 verschiedene Enzyme bekannt, die Stoffwechselprozesse der verschiedensten Art in Gang setzen, beschleunigen oder auch bremsen. Die Enzyme selbst sind aus Aminosäuren aufgebaute Eiweißmoleküle, die allein durch ihre Anwesenheit wirken und sich bei den Stoffwechselvorgängen nicht verändern.

Bromelain und Papain heißen die beiden wichtigsten eiweißspaltenden Enzyme. Bromelain ist Bestandteil der Ananasfrucht, Papain findet sich in der noch grünen Schale der Papaya. Trypsin und Chymotrypsin, zwei weitere proteolytische Enzyme, werden aus den Sekreten der Bauchspeicheldrüse gewonnen. Diese Enzyme beschleunigen den natürlichen Entzündungsablauf, indem sie Zelltrümmer und in der Wundumgebung anfallende Plasmaproteine sowie Fibrin (Protein der Blutgerinnung) abbauen. Zusätzlich aktivieren sie die Fresszellen der Immun-Abwehr (Phagozyten) und beschleunigen den Abtransport der Abbauprodukte über den Blut- und Lymphweg. Die dabei entstehende abschwellende Wirkung vermindert den Gewebedruck auf die Nervenzellen, sodass es auch zu einer Schmerzlinderung kommt.

Diese Wirkungen können Sie sich zunutze machen, indem Sie bei Entzündungen der unterschiedlichsten Art Fertigpräparate aus Enzymen einnehmen. Bei welchen Beschwerden Ihnen diese Therapie helfen kann und was Sie dabei beachten sollten:
Eine Enzym-Therapie wird nicht von den gesetzlichen Kassen erstattet. Die entsprechenden Medikamente sind nicht rezeptpflichtig und eignen sich gut zur unterstützenden Selbstbehandlung. Bei diesen Beschwerden können Ihnen Enzyme helfen:

– Nebenhöhlenentzündungen

– Rheuma

– Schwellungen nach operativen Eingriffen

– Muskelschmerzen (z. B. bei Fibromyalgie, Muskelkater)

– Wundheilungsstörungen

– begleitend bei Krebserkrankungen

– Arthrose

– chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)

– Harnwegs- und Prostata-Entzündungen

– Venenentzündungen

– Prellungen und Verstauchungen

– entzündliche Zahnerkrankungen

Schon im Jahr 2001 konnte eine Studie der Universität Köln zeigen, dass ein Papain-Präparat die Auswirkungen einer schulmedizinischen Brustkrebsbehandlung verringern kann. Die Forscher hatten 239 Patientinnen, die einen operativen Eingriff, eine Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie hinter sich hatten, etwa ein Jahr lang täglich mit einem entsprechenden Präparat behandelt. Die bei derartigen Behandlungen üblichen Nebenwirkungen konnten bei 75% der Patientinnen der Enzym-Gruppe verringert werden. In der Kontrollgruppe ohne Enzympräparate gaben nur 55% eine Besserung an. Das sollten Sie bei einer Enzym-Therapie beachten:

– Nehmen Sie die Präparate auf nüchternen Magen entweder eine halbe Stunde vor oder zwei Stunden nach den Mahlzeiten ein.

– Beginnen Sie bei akuten Entzündungen mit einer Stoßtherapie, bei der Sie für zwei Tage dreimal täglich fünf Dragees einnehmen. Reduzieren Sie anschließend auf zweimal täglich zwei Dragees.

– Enzyme erhöhen die Aufnahme von Antibiotika ins Blut. Sie können sie daher parallel zu den vom Arzt verordneten Medikamenten einnehmen.

– Enzyme nicht in Eigenregie anwenden bei: Blutgerinnungsstörungen, Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Marcumar® und Acetylsalicylsäure (ASS), Einnahme von Kortison und Rheumamitteln, schweren Leber- und Nierenschäden

Aktuell

Rückenschmerzen Jeder zweite Deutsche leidet unter Rückenschmerzen. Mit unserem Schwerpunktthema zeigen wir Ursachen, Hintergründe, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Diabetes Unser Schwerpunktthema Diabetes listet alle wichtigen und aktuellen Themenbreiche der Volkskrankheit Diabetes auf.

Bauchschmerzen Kaum ein anderes Symptom kann derart viele unterschiedliche Hintergründe haben. Lesen Sie auch alle möglichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Naturheilkunde Was ist eigentlich die Naturheilkunde? Wie ist sie entstanden und was zeichnet die Naturheilkunde aus? Hier bekommen Sie entsprechende Antworten.

Osteopathie Was machen eigentlich Osteopathen und welche Behandlungsweisen werden angewandt? Wir wollen in diesem Artikel darüber Aufschluss geben.

Starke Bauchschmerzen Wann sind akute Bauchschmerzen ein Notfall und welche Erkrankungen können die Ursache dafür sein?

Naturheilkunde – Naturheilverfahren » Symptome
Gesäßschmerzen
Schmerzen am Po

Der Schmerz kommt mit einem Schlag Der im Volksmund bekannte „Hexenschuß“ wird in der medizinischen Fachsprache auch als „Lumpago“ bezeichnet.Darunter versteht man plötzlich auftretende starke und meist über mehrere Tage anhaltende Rückenschmerzen, die vor allem im Lumpalbereich, also der Ledengegend, vorkommen. Meist erkennen die Betroffenen keinen direkten Auslöser für die Schmerzen. (Bei Fitnessgeräten unbedingt Aufwärmtraining und Dehnungsübungen nicht vergessen um Verletzungen zu vermeiden) Die Ursachen können vielfältig sein: Muskelverspannungen oder -zerrungen sowie Blockaden eines Gelenks der Ledenwirbelsäule können zu einem Hexenschuß führen.Meist sind aber Fehlbelastungen der Wirbelsäule, eine untrainierte Rückenmuskulatur oder ein beleidigter Ischiasnerv der Grund für die akuten Schmerzen und nicht, wie oft fälschlich angenommen ein Bandscheibenvorfall. Ein Hexenschuß trifft vor allen Menschen im mittleren Alter, zwischen 40 und 50 Jahren(später selten). Was tun wenn man schmerzgeplagt ist und sich ohne Schmerzen kaum rühren kann?
Als Erstes gilt es, die Wirbelsäule zu entlasten.Das erreicht man mit der sogenannten Stufenlage.dafür legt man sich auf den Rücken und lagert die Beine im rechten Winkel auf einen Hocker, einem Ball …hoch.
Wärmebehandlungen oder Kälteanwendungen können die Schmerzen lindern.Was besser wirkt muß man selber herausfinden.Dann eigenen sich Wärmepflaster oder -salben wie reizende Wirkstoffe (wie etwa Teufelskralle oder Chili.)oder die altbewährte Wärmeflasche oder Körnerkissen die man im Mikro 3 Minuten aufwärmt.Eine Massage mit einem Eisbeutel regt die Durchblutung an und kann so entspannend wirken.Auch leichte und vorsichtig sorgfältig durchgeführte Dehnungsübungen können helfen, die Rückenmuskulatur zu lockern.
Dafür haltet man sich an einem Stuhllehne oder Geländer fest, geht einen Schritt zurück und beugt sich nach vorne.In dieser waagrechten Position dehnt man den Rücken, indem man mit dem Hinterteil in die entgegengesetzte Richtung zieht.
Wichtig ist, den Körper nicht ruhig zu stellen(aber auch nicht zu überfordern), wie früher empfohlen wurde.Durch die absolute Bettruhe ziehen sich die Muskeln immer mehr zusammen und der Körper verkrampft. die Schmerzen werden wieder stärker und der Teufelskreis startet von vorne.

Bei Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühl sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.Ebenso empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt, wenn man mit den Beschwerden durch den Hexenschuss nicht mehr alleine zurecht kommt.
Durch schmerzstillende Injektionen(oder bei leichteren Schmerzen Weidenblättertee) kann der Schmerz rasch verringert werden und weitere Maßnahmen wie etwa eine Physiotherapie kann folgen.

Lange Zeit haben Ärzte bei unspezifischen Rückenschmerzen, Hexenschuss und Bandscheibenproblemen Schonung verordnet. Das Gegenteil hat sich jedoch als richtig erwiesen. Denn Bettruhe verlangsamt den Heilungsprozess, Bewegung dagegen fördert ihn sogar bei einem unkomplizierten Bandscheibenvorfall.

Wissenschaftler der Universität Heidelberg konnten im Jahr 2009 aufzeigen, dass viele Ärzte ihre Rückenpatienten diesbezüglich falsch behandeln. Die Forscher hatten 630 Rückenschmerz-Patienten in orthopädischen Praxen mittels eines Fragebogens vor der Behandlung und noch einmal sechs Monate danach zu ihren Beschwerden befragt. Es zeigte sich in der ersten Befragung, dass die Orthopäden vor allem Bettruhe, Physiotherapie und Spritzen verordnet hatten. Die zweite Befragung ergab, dass sich durch diese Behandlung bei 66 % der Patienten, bei denen die Schmerzen noch nicht chronisch gewesen waren, die Beschwerden verschlechtert hatten, bei über der Hälfte der chronischen Rückenschmerzpatienten hatte sich nichts geändert, 13 % von ihnen hatten sogar noch stärkere Schmerzen. Nur etwa ein Drittel aller Studienteilnehmer erfuhr durch die Behandlung eine Besserung ihrer Schmerzen. Die Studien zeigen, dass viel zu viele passive Behandlungsmethoden eingesetzt werden und die Ärzte ihre Patienten zu deutlich mehr Bewegung ermuntern sollten. Welche Sportarten Ihrem Rücken gut tun:

Durch Bewegung wird die Durchblutung erhöht, wodurch sich der Gewebestoffwechsel verbessert und körpereigene schmerzhemmende Substanzen (Endorphine, z. B. Serotonin und Gamma-Aminobuttersäure) produziert werden. Gleichzeitig kräftigt Bewegung die Muskulatur, sodass sie die Wirbelsäule wie ein stützendes Korsett schützen kann. Diese Sportarten tun Ihrem Rücken gut:

– Rückenschwimmen, Kraulen

– Aquajogging, Aquagymnastik

– Radfahren

– Joggen

– Walking, Nordic-Walking

– Wandern

– Skilanglauf

– medizinisches Krafttraining am Gerät(…vorher unbedingt aufwärmen und dehnen um Sehenzerrung zu vermeiden)

Beim Schwimmen empfehlen Rückenexperten das Rückenschwimmen oder Kraulen. Vom Brustschwimmen wird eher abgeraten, da hier leicht die Gefahr besteht, dass der Rücken ins Hohlkreuz gerät. Radfahren stärkt Ihre Rückenmuskulatur nur, wenn Sie auf Ihrem Fahrrad die richtige Sitzposition haben. Lassen Sie die Höhe von Sitz und Lenkstange sowie die Sattel- und Lenkerneigung am besten von einem Fachmann einstellen. Joggen sollte nur, wer weniger als 90 kg wiegt, da bei einem höheren Gewicht Gelenke und Wirbelsäule zu stark belastet würden. Wenn Sie mehr wiegen, ist für Sie Wandern oder Walking besser geeignet.

Alle Sportarten, bei denen Ihr Rücken zeitweise überstreckt werden muss (z. B. Tennis, Gymnastik und Squash), sind weniger rückenfreundlich. Auch Golfspielen oder Kegeln kann wegen der bei dieser Sportart notwendigen schnellen Drehbewegungen des Rumpfes Ihren Rücken eher belasten als stärken.

Wenn Sie joggen, sollten Sie möglichst nicht bergab laufen und auch darauf achten, auf welchem Untergrund Sie laufen. Am geeignetesten ist ein weicher, elastischer Boden, wie Sie ihn etwa auf Waldwegen vorfinden. Laufen auf Asphalt ist wegen der fehlenden Stoßdämpfung eher ungeeignet. Falls sich in Ihrer Umgebung keine Laufstrecke mit weichem Untergrund befindet, müssen Sie unbedingt mit speziellen Laufschuhen für Ausgleich sorgen.

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