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Archiv: Donnerstag, 2. August 2018

…ein neues Energiekonzept aus New York

Öko-Strom für Umwelt und Nachbarschaft: ein neues Energiekonzept aus New York

Immer mehr Menschen produzieren Öko-Strom auf ihrem eigenen Dach und manchmal mehr als sie selber brauchen können.

Der Öko-Strom fließt dann zwar zurück in das Stromnetz, aber meist zu sehr schlechten Preisen.

In einem Stadtteil von New York kann man diesen Strom jetzt seinen Nachbarn im Ort verkaufen.

Organisiert und abgerechnet wird der Handel durch Blockchain, dieselbe Technologie, die auch virtuelle Währungen wie Bitcoin unterstützt.

Der Vorteil: das schafft mehr Wettbewerb und soll die Strompreise billiger machen.


Das Projekt in Brooklyn ist weltweit ein Vorreiter. 


Ein österreichisches Startup-Unternehmen ist ganz vorne mit dabei. Bericht: Angelika Ahrens aus New York.

Umwelttechnik: Schweizer Start-up filtert CO2 – Wissen – Süddeutsche.de

https://www.sueddeutsche.de/wissen/umwelttechnik-schweizer-anlage-filtert-co-aus-der-atmosphaere-1.3538486!amp

Ende Mai ist die Anlage in Betrieb gegangen. Sie soll jährlich 900 Tonnen Kohlendioxid aus der Luft holen. 

Das entspricht dem Ausstoß von hundert Menschen in Europa. Wissenschaftler sprechen von „negativen Emissionen“, wenn Kohlendioxid auf diese oder andere Weise aus der Atmosphäre entfernt wird – ein Ansatz, der im Kampf gegen den Klimawandel in den vergangenen Jahren viele Anhänger gewonnen hat. 

Gelingt es nicht, den Treibhausgas-Ausstoß radikal zu reduzieren, könnte man die Emissionen auf diese Weise wieder ausgleichen, so die Hoffnung.

„Wenn die globale Mitteltemperatur bis 2100 um nicht mehr als zwei Grad Celsius ansteigen soll, müssen wir schon in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts beginnen, der Atmosphäre umfassend Kohlendioxid zu entziehen“, sagt Sabine Fuss vom Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Dazu bedarf es einer enormen Infrastruktur. 

„Um sie rechtzeitig realisieren zu können, müssen wir bereits heute darüber nachdenken, wie sie aussehen und finanziert werden könnte“, erklärt die Klimaforscherin.

Viel wichtiger ist es, die Emissionen drastisch zu senken“

Doch Climeworks sieht vor, das Kohlendioxid anders zu verwenden, etwa für die Produktion von Treibstoffen. Dazu kooperiert das Unternehmen mit der Firma Sunfire aus Dresden. In einer Demonstrationsanlage setzt Sunfire Wasser per Elektrolyse unter Strom, sodass sich Sauerstoff und Wasserstoff trennen. Aus Wasserstoff und Kohlendioxid wird dann ein synthetisches Erdöl hergestellt, das sich zu Benzin-, Diesel- oder Kerosinersatz weiterverarbeiten lässt. Wenn die Elektrolyse mit Ökostrom betrieben wird, sind solche Treibstoffe klimaneutral; bei ihrer Verbrennung wird so viel CO₂ frei, wie zur Herstellung verwendet wurde.

„Wird das Kohlendioxid aus der Atmosphäre genutzt, um künstliche Kraftstoffe herzustellen, trägt das zum Klimaschutz bei. Es führt aber nicht unbedingt zu negativen Emissionen“, kommentiert Klimaforscherin Fuss. „Dazu muss man das Kohlendioxid dauerhaft aus dem gesamten Kreislauf entfernen.“ Das abgeschiedene CO₂ müsste in den Untergrund gepresst werden, etwa in ausgediente Erdgaslagerstätten, um es unwirksam zu machen.

Noch ist die Technologie teuer und unrentabel

Stefan Schäfer vom Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam sieht Ansätze für negative Emissionen grundsätzlich skeptisch. „Die Technologie eignet sich nicht, um CO₂ in Mengen aus der Atmosphäre zu entfernen, die nötig wären, um die Erderwärmung deutlich zu verlangsamen“, sagt der Klimaforscher. Schäfer hält es generell für gefährlich, sich bei der Eindämmung des Klimawandels auf negative Emissionen zu verlassen; sei es mit dem Climeworks-Konzept oder mit großflächiger Aufforstung. „Viel wichtiger ist es, die Emissionen drastisch zu senken sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren.“

Hinzu kommt: Bislang gibt es noch kein Geschäftsmodell, das die CO₂-Entfernung profitabel macht. Wer würde für die negativen Emissionen bezahlen? Und die Climeworks-Technologie ist teuer: Rund 500 bis 600 Euro soll es kosten, mit der Anlage in Hinwil eine Tonne Kohlendioxid aus der Luft zu filtern. Wirtschaftlich lohnend ist das nicht; die Chemieindustrie verkauft CO₂ weit günstiger.

Climeworks-Gründer Gebald will die Kosten mit mehr Automatisierung und Effizienz in Fertigung und Betrieb auf 200 bis 300 Euro reduzieren. Mit einer Weiterentwicklung des Filtermaterials könnten sie nochmals fallen, auf rund 100 Euro. Doch das ist immer noch ein Vielfaches dessen, was der Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid heute kostet: Der Preis für EU-Emissionszertifikate liegt derzeit bei nicht einmal fünf Euro. Gebald setzt jedoch darauf, dass CO₂-Ausstoß mittelfristig so teuer wird, dass sich negative Emissionen rechnen. „Wir wollen mit Geschäftsfeldern wie der Verwendung von CO₂ in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie oder der Produktion von Treibstoffen eine Brücke zu dem Punkt schlagen, bis es sich rentiert, Kohlendioxid aus der Luft dauerhaft zu speichern“, sagt er.

Klimawandel Schutzschirm gegen den Klimawandel

Schutzschirm gegen den Klimawandel

Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

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  • GeoengineeringSchutzschirm gegen den Klimawandel

    • Ein internationales Expertenteam fordert eine Debatte über die Risiken und Chancen der gezielten Manipulation des Klimas, das Geoengineering.
    • Ausgangspunkt ihrer Überlegungen ist die Tatsache, dass die globalen Treibhausgasemissionen nach dem Jahr 2050 auf null sinken müssen, wenn die Erderwärmung auf zwei oder gar 1,5 Grad begrenzt werden soll.
    • Es gibt zwei grundverschiedene Ansätze, um den Thermostat der Erde künstlich zu regulieren.

    Von Joachim Laukenmann

    Im Jahr 2031, in dem der Film „Snowpiercer“ spielt, gibt es kaum noch Menschen auf der Erde. Die wenigen Überlebenden hausen in einem langen Zug, der pausenlos um die vereiste Erde rauscht. Jahre zuvor haben 79Länder beschlossen, das Kältemittel CW-7 in die obere Atmosphäre zu sprühen, um die Erderwärmung zu stoppen. Doch das Experiment ist fehlgeschlagen, nun herrscht eine globale Eiszeit, in der fast alles Leben erfriert.

    Der Film von 2013 hat einen aktuellen Kern: die gezielte Manipulation des Klimas, das Geoengineering. Tatsächlich halten dies manche Forscher für die letzte Hoffnung der Menschheit im Kampf gegen den Klimawandel. Andere sehen darin ein unkalkulierbares Risiko.

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    Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

    GeoengineeringWarnung vor dem Klima-Pfusch

    Klimawandel Geoengineering

    Algenteppich vor der ostchinesischen Küste: künstlich angelegt, sollen die Organismen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnehmen – und nach ihrem Tod mit in die Tiefe nehmen.

     (Foto: AFP)

    Algenteppiche und künstliche Vulkanpartikel: Anstatt über mehr Klimaschutz zu verhandeln, wollen manche die Erde kühlen. Doch für „Climate Engineering“ ist es noch zu früh.

    Von Christopher Schrader

      Technische Eingriffe ins Klimasystem mit dem Ziel, die Erde vor weiterer Erwärmung zu bewahren oder gar zu kühlen, sind in den kommenden Jahrzehnten unpraktikabel. Daher scheidet das sogenannte Geo-Engineering bis zur Mitte dieses Jahrhunderts als Element einer Klimaschutz-Politik aus, ist ein großes, internationales Team von Experten überzeugt.

      „Wenn man damit voreilig beginnt, verfehlen die Eingriffe entweder ihre Wirkung oder lösen unerwartete Nebenwirkungen aus“, sagt Mark Lawrence vom Institut für Nachhaltigkeitsstudien in Potsdam, der Koordinator des Eutrace genannten Forschungsprojekts. „Ein nicht abgestimmter und nicht demokratisch legitimierter Einsatz könnte gesellschaftliche und im Extremfall sogar militärische Konflikte auslösen.“ Das Forscherkonsortium aus Frankreich, Norwegen, Österreich, Großbritannien und Deutschland hat seinen Bericht vergangene Woche in Berlin vorgelegt.

      Die Experten plädieren dafür, bereits jetzt die internationale Diskussion über ein Abkommen zu beginnen, um Maßnahmen des sogenannten Geoengineerings zu regulieren. Es bedürfe einer womöglich jahrzehntelangen Debatte in den Gesellschaften, damit sie mutwillige Eingriffe in das Klima gutheißen.

      Für die Speicherung von Kohlendioxid fehlt die Infrastruktur

      Rein technisch gesehen fallen die Ideen für die Klimaregulation in zwei Kategorien. Die erste umfasst Verfahren, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entnehmen. Das könnte zum Beispiel geschehen, indem Algen der Meere mit Eisen gedüngt werden, damit sie sich stark vermehren, dabei CO2 aus der Atmosphäre entnehmen und es nach ihrem Tod mit die Tiefe nehmen. Dieses Verfahren ist bereits mehrmals getestet worden, viele Experten sehen die Versuche als gescheitert an.

      In die gleiche Kategorie fällt der Vorschlag, verstärkt Energie aus Biomasse zu erzeugen. Beim Verbrennen müssten Kraftwerke das von den Pflanzen der Atmosphäre entnommene Kohlendioxid auffangen und tief in der Erde speichern. Diese CCS genannte Technik ist bislang im Zusammenhang mit Kohlekraftwerken diskutiert worden; in Deutschland und anderen Ländern gibt es dagegen massiven Widerstand. Selbst wenn dieser schwinde, mache eine dann BECCS genannte Technik große Probleme, sagt Mark Lawrence. „Sie hätte erst dann signifikante Wirkung auf das Klima, wenn es eine internationale Infrastruktur gibt, deren Größe etwa der Mineralölindustrie entspricht.“ Diese aufzubauen, dauere Jahrzehnte.

      Die zweite Kategorie möglicher Eingriffe soll das auf der Erde ankommenden Sonnenlicht schwächen. Vorbild dafür sind Vulkanausbrüche, die große Mengen Schwefelpartikel in hohe Schichten der Atmosphäre katapultieren und so die Erde abkühlen. Dieser Effekt ließe sich womöglich technisch erzielen, wenn Flugzeuge oder Höhenballons solche Partikel freisetzen. „Die Idee klingt einfach, aber wenn man weiterdenkt, stößt man auf viele Probleme und Unwägbarkeiten“, sagt Lawrence. So dürften zwar die Temperaturen sinken, aber das CO2 in der Luft würde weiterhin die Niederschläge verändern und die Meere versauern lassen.

      Warnung vor Alleingängen

      Die Wissenschaft brauche noch Jahrzehnte, die Effekte genau zu verstehen. 

      Sollte eine Nation vorher im Alleingang damit anfangen, etwa um sich von der Reduktion seiner CO2-Emissionen freizukaufen, dürften sie massive internationale Sanktionen treffen, so die Eutrace-Forscher. 

      Es könnte sogar sein, dass Ballone mit Schwefelpartikeln von anderen Staaten abgeschossen würden. „Die Politikwissenschaftler in unserer Gruppe halten die Gefahr, dass sich eine Nation dem aussetzt, für relativ gering“, sagt Lawrence. 

      Ein gescheiterter Alleingang könnte zudem dazu führen, dass die Menschen auch Grundlagenforschung zur Klimawirkung von Partikeln in der Atmosphäre ablehnen.

      Die Absage an die Techniken sei nicht absolut zu verstehen, so die Wissenschaftler. Geo-Engineering solle weiter erforscht werden, für den Fall, dass die Welt es von 2050 an brauche. 

      Die Beschäftigung mit den Verfahren dürfe sich nicht auf Technik und Naturwissenschaft beschränken; die internationale Debatte über Akzeptanz und Regulierung müsse gleichzeitig beginnen. Mark Lawrence ist optimistisch: „Selten hat so früh wie diesmal eine interdisziplinäre Diskussion über eine Technologie begonnen. Hier sehe ich eine Chance, betroffene Gruppen in Wirtschaft, Politikund Gesellschaft rechtzeitig einzubinden.“

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      Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

      GeoengineeringSchutzschirm gegen den Klimawandel

      • Ein internationales Expertenteam fordert eine Debatte über die Risiken und Chancen der gezielten Manipulation des Klimas, das Geoengineering.
      • Ausgangspunkt ihrer Überlegungen ist die Tatsache, dass die globalen Treibhausgasemissionen nach dem Jahr 2050 auf null sinken müssen, wenn die Erderwärmung auf zwei oder gar 1,5 Grad begrenzt werden soll.
      • Es gibt zwei grundverschiedene Ansätze, um den Thermostat der Erde künstlich zu regulieren.

      Von Joachim Laukenmann

      Im Jahr 2031, in dem der Film „Snowpiercer“ spielt, gibt es kaum noch Menschen auf der Erde. Die wenigen Überlebenden hausen in einem langen Zug, der pausenlos um die vereiste Erde rauscht. Jahre zuvor haben 79Länder beschlossen, das Kältemittel CW-7 in die obere Atmosphäre zu sprühen, um die Erderwärmung zu stoppen. Doch das Experiment ist fehlgeschlagen, nun herrscht eine globale Eiszeit, in der fast alles Leben erfriert.

      Der Film von 2013 hat einen aktuellen Kern: die gezielte Manipulation des Klimas, das Geoengineering. Tatsächlich halten dies manche Forscher für die letzte Hoffnung der Menschheit im Kampf gegen den Klimawandel. Andere sehen darin ein unkalkulierbares Risiko.

      Klimawandel Warnung vor dem Klima-Pfusch

      Warnung vor dem Klima-Pfusch

      Algenteppiche und künstliche Vulkanpartikel: Anstatt über mehr Klimaschutz zu verhandeln, wollen manche die Erde kühlen. Doch für „Climate Engineering“ ist es noch zu früh. Von Christopher Schrader mehr …

      Nun fordert ein internationales Expertenteam um Matthias Honegger vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam eine Debatte über die Risiken und Chancen dieser Technologie. Die 18 Fachleute hatten sich auf eine Initiative der in der Schweiz ansässigen Stiftung Risiko-Dialog hin ausgetauscht. In der vergangenen Woche haben die Wissenschaftler einen Bericht an die Adresse des Schweizer Bundesamts für Umwelt (Bafu) veröffentlicht.

      Energiepflanzen könnten CO₂ aus der Luft holen. Aber auf welchen Äckern ist Platz dafür?

      Ausgangspunkt ihrer Überlegungen ist die Tatsache, dass die globalen Treibhausgasemissionen nach dem Jahr 2050auf null sinken müssen, wenn die Erderwärmung auf zwei oder gar 1,5 Grad begrenzt werden soll. Mit den aktuell vorliegenden Klimaschutzversprechen der Staaten werden diese Ziele jedoch weit verfehlt – derzeit steuert die Welt eher auf etwa 2,5 bis 3,5 Grad Erwärmung im Vergleich zu vorindustrieller Zeit zu.

      Es gibt zwei grundverschiedene Ansätze, um den Thermostat der Erde künstlich zu regulieren. Das ist erstens die Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre, das Carbon Dioxide Removal (CDR). Sogar der Weltklimarat IPCC rechnet mit CDR: In den meisten Szenarien zur Begrenzung der Erwärmung auf weniger als zwei Grad ist die Technologie ein wichtiger Teil der Bilanzen. Bis zu 14 Milliarden Tonnen CO₂ müssten demnach gegen Ende des Jahrhunderts pro Jahr aus der Luft gefischt werden – das entspricht fast der Hälfte der heute vom Menschen jährlich verursachten Emissionen. Bereits in gut zehn Jahren müsste damit begonnen werden.

      TAGES-ANZEIGER/JCAN

      „Niemand weiß, wie das gehen soll, schon gar nicht in diesem Umfang“, sagt Co-Autor Thomas Peter, Atmosphärenchemiker an der ETH Zürich. Das zeige ein Blick auf die wohl bekannteste CDR-Methode, den Anbau von Energiepflanzen. Diese nehmen beim Wachstum CO₂ auf und werden verbrannt, um Energie zu gewinnen. Das dabei frei werdende CO₂ soll eingefangen und im Untergrund gelagert werden, „BECCS“, heißt das in der Fachsprache, für „Biomass Energy with Carbon Capture and Storage“.

      Das Verfahren wäre jedoch nicht nur erheblich teurer als die Vermeidung von CO₂-Emissionen. Möchte man jährlich rund 14 Milliarden Tonnen CO₂ aus der Luft filtern, müssten Energiepflanzen auf ein- bis zweimal der Landfläche Indiens angebaut werden. „BECCS würde mit der Lebensmittelproduktion konkurrieren und hätte einen enormen Wasserbedarf“, sagt Co-Autor Anthony Patt, der an der ETH Zürich über angewandte Klimapolitik forscht.

      Ein völlig anderer Ansatz ist das weit riskantere Solar Radiation Management (SRM), das auch im Film „Snowpiercer“ zum Einsatz kam. Dabei wird eine Art Sonnenschirm über der Erde aufgespannt, etwa indem reflektierende Partikel in die Stratosphäre gebracht werden, sogenannte Aerosole. SRM bekämpft zwar die Erderwärmung, beseitigt aber nicht deren Ursache – die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre bleibt unangetastet. Weil dieses auch in die Ozeane vordringt, ändert SRM nichts an der Meerwasserversauerung, welche den Korallen zusetzt. Auch befürchten Experten, das Verfahren könnte Niederschlagsmuster verändern. Und würde der Sonnenschirm dereinst wieder zugeklappt, würde die Temperatur auf der Erde innerhalb weniger Monate auf ein Niveau hochschnellen, das der vollen Treibhauswirkung der realen CO₂-Konzentration entspricht – mit katastrophalen Folgen.

      SRM wäre zwar vergleichsweise billig und einfach anzuwenden. Aber das heißt auch: Ein Land könnte den Sonnenschirm eigenmächtig aufspannen. Das birgt das Risiko zwischenstaatlicher Konflikte.

      „Vermutlich kann SRM tatsächlich die Erde kühlen, so ähnlich, wie das auch Vulkanausbrüche tun“, sagt Ulrike Niemeier vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. „Aber ich halte vor allem das Konfliktrisiko für zu groß, es ist unkalkulierbar, wie die Menschen reagieren, wenn sich das Klima durch SRM ändert.“ Immerhin würde man damit auch in den Wasserzyklus eingreifen; selbst wenn das Ganze ungefähr so wirkt wie erwartet, könne es durchaus in einigen Ländern noch trockener werden. „Man wüsste ja auch nie, was eine Folge des Geoengineerings ist, und was nicht“, sagt Niemeier. Jede Naturkatastrophe könnte als Konsequenz aus dem Experiment betrachtet werden und entsprechend Wut und Hass provozieren.

      Der IPCC über Geoengineering

      Im Bericht des Weltklimarats IPCC aus dem Jahr 2013 über die wissenschaftliche Basis des Klimawandels wird Geoengineering angesprochen. In der von allen Ländern verabschiedeten Zusammenfassung heißt es, eine umfassende quantitative Bewertung sowohl des Solar Radiation Managements (SRM), bei dem die Sonneneinstrahlung gebremst wird, als auch der Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre (CDR) sei mangels wissenschaftlicher Belege ausgeschlossen. CDR-Methoden hätten auf globaler Ebene Grenzen. SRM-Methoden wiederum hätten zwar Modellierungen zufolge das Potenzial, einen globalen Temperaturanstieg in wesentlichem Maß auszugleichen. Jedoch würden sie auch den Wasserkreislauf verändern und die Ozeanversauerung nicht verringern. Beide Methoden brächten Nebenwirkungen und Langzeit-Konsequenzen auf globaler Ebene mit sich. Der Klimaforscher Thomas Stocker von der Universität Bern, der den betreffenden IPCC-Bericht geleitet hat, hält ein Abwägen des Geoengineering zwar für wichtig. „Die Debatten müssen aber auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnis erfolgen. Ich bin der dezidierten Überzeugung, dass SRM auf keinen Fall angewendet werden darf, da die Risiken einfach viel zu hoch sind.“ SZ

      Trotz der möglichen Gefahren sehen die Autoren des Berichts ein gewisses Potenzial für den irdischen Sonnenschirm namens SRM – wenn er denn klug zur Anwendung käme. Der Sonnenschirm könnte etwa vorübergehend die Temperaturspitze im Verlauf der Erderwärmung kappen, bis genug CO₂ aus der Atmosphäre geholt ist. „So könnte SRM theoretisch helfen, einige der schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden“, sagt Patt. Das Problem: Es ist unbekannt, ob sich ein Maß an SRM finden lässt, das die größten Gefahren umgeht, aber die Vorteile nutzt. „Daher verlangen wir mehr Forschung zu diesem Thema“, sagt Patt.

      „Werden SRM- und CDR-Technologien nicht erforscht und vor allem nicht reguliert, setzen wir uns erheblichen Risiken und geopolitischen Spannungen aus, wenn ein Land eigenmächtig Geoengineering einsetzen sollte“, sagt Co-Autor Christoph Beuttler von der Stiftung Risiko-Dialog. „Es braucht dringend einen offenen, faktenbasierten Dialog darüber, welche Risiken wir als Gesellschaft eingehen müssen oder wollen.“ Laut Thomas Peter steuert die Welt mit großen Schritten auf einen Punkt zu, an dem Geoengineering unumgänglich wird. „Die Gesellschaft und die Politiker müssen wissen, was auf uns zukommt, wenn wir die Treibhausgasemissionen nicht massiv reduzieren.“

      Die Autoren des Berichts schlagen vor, die Schweiz solle den Dialog zum Geoengineering anstoßen. „Bisher war Geoengineering beim Bafu kein großes Thema“, sagt Andreas Schellenberger von der Abteilung Klima des Bafu. „Wir werden das Thema aufgreifen und intern darüber diskutieren, wie wir damit umgehen werden.“

      Klimawandel Der Mythos von der Klimawandel-Pause

      Der Mythos von der Klimawandel-Pause

      Der weiße Wolf

      Der weiße Wolf

      Wir haben ihn vorher nie gesehen:
      in unseren alten Bilderbüchern
      waren die Wölfe stets grau und böse,
      so wurden sie auch Dir erzählt.

      Beim Erzählen hatten wir es ohne zu wissen vielleicht längst im Bauch das UN-Tier’s wölfisches Wesen erlernt und waren niemals wieder Rotkäpchen und Geißlein.

      Du aber,-Kind tratest, als winziger Retter unseres früh verlorenen Vertrauens, streng vor unseren zwinkernden Schauer und verlangtest nach einem weißen Wolfe für die Wälder des Unheils.

      Und ein reines Erschrecken fuhr uns
      Über die trüb gewordenen Spiegel unserer Augen, und wir erkannten den mit kindlicher Milch gesäugten aus dem weißen Rund deines Blickes.

      Seither sitzt er an unseren Tischen,
      lehrt uns das Brot mit Sanftheit zu nehmen, trägt unser Körbchen Gutes behutsam und bewacht bei Nacht unser Lager, daß wir wie fröhliche Geißlein schlafen.

      Jetzt erst sind unsere Märchen Märchen.

      Auch wenn es Nacht ist…

      Auch wenn es Nacht ist
      Auch wenn du mein Antlitz bedeckst
      Ich lese in deinen Händen

      Glatt an der bergenden Mulde
      Fühl ich die Kiesel der Kindheit
      Zärtlichkeit aus Tierfell
      Rauheit von Rindenbooten
      Und den erloschenen Staub des ersten getöteten Falters

      Und wie in leeren Muscheln
      Das Brausen des Meeres nachtönt
      Spür ich die fremde Kühle
      Vom Schwesterherz der einstmals Vertraute Geliebten,
      Die dich schuldlos verließ?

      Hier aber nistet das Grauen
      Das dich zum Manne machte:
      Die widerwillige Aufdringlichkeit
      Mit den Geräten Keins,
      Der
      metallene Biß der Schlange.

      Und mein eigener Atem:
      Vegeblichkeit, Schuld, Trauer,
      Läßt er in deinen Händen
      nicht schon merkliche Spur?

      Auch wenn es Nacht ist, Nacht
      Inmitten von Angst und Zerstörungen,
      Weil Du noch einmal im Namen der Liebe
      so mein Antlitz bedeckst
      Wächst zwischen Aufruhn und Anruhn
      eine entsühnte Landschaft
      Landschaft aus Schutt und Gras.

      Nachhaltig



      Gönnt mir den Schlaf!

      Nur noch an Gottes Ohr geht mir der Atem tief und leise.

      Ein wenig Feuchtigkeit und Erde ist genug der Speise für meines Lebens gräserkühlen Flor.

      Wölbt keinen Hügel, dies wär schon zuviel!

      Erlaubt mir ganz dem andern grün zu gleichen.

      Ein treues Mäuslein gibt am jüngsten Tag dem Herrn ein Zeichen,

      wo einst mein Herz aus Angst in Heiterkeit zerfiel.

      Kern: „Am Ende wird uns keine Mauer helfen“ | krone.at

      https://www.krone.at/1747560

      Christian Kern live im Interview, Vorschläge zur Migration:

      ○Lager vor Ort in Afrika unter UNHCR-Aufsicht

      ○ Begrenzung der Migration in Österreich

      ○Zugang für Migranten zum Arbeitsmarkt in Österreich

      Die Flüchtlingsroute übers Mittelmeer hat sich nach Spanien verlegt.Die spanische Regierung hat die EU um Hilfe gebeten und wird sie auch erhalten.

      Für 12.September gibt es ein Österreich-Treffen in Madrid mit Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez.

      Das EU-Ministertreffen des spanischen Ministerpräsident Pedro Sánchest in Salzburg(Ö) ist für 20.September vorgesehen.

      EU-Präsident Juncker möchte auch für Tunesien und Marokko zusätzliche Mittel für die geordnete Flüchtlingshilfe freimachen.

       

      Ankerzentren in Bayern  sollen Rückführungen beschleunigen?


      EU-Vorsitz Österreich: Grüner SPÖ-Erfolg in Sachen Glyphosat!Da wo die SPÖ am Ruder ist, ist LEBEN und grüne Gesundheit: Kärnten punktet als erstes ehrlich GRÜNES Bundesland mit  ,,Glyphosat-Verbot“!

      Darum ist die Hitze jetzt so gefährlich • NEWS.AT

      https://www.news.at/a/hitze-gefahr-tipps-10243577

      Kräuter-Lavendelsaft mit Ingwer und Honig

      Die Hitze hat Österreich fest im Griff. Bis zu 36 Grad soll es in den kommenden Tagen haben. Das ist nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch lebensgefährlich. Darauf sollten Sie jetzt daher ganz besonders achten.

      „Hitze“, erklärt Prof. Hans-Peter Hutter, „bedeutet Hitzestress. Und der kann massiv belastend sein.“ Weil der Organismus alles daran setzt, die Körpertemperatur konstant auf rund 37 Grad zu halten. Um das zu bewerkstelligen, wird mehr Blut in die Extremitäten und die dort angesiedelten Hautpartien gepumpt. Man beginnt zu schwitzen, die Feuchtigkeit verdunstet und der Körper wird gekühlt. Damit es aber überhaupt erst soweit kommt, muss das Herz mehr arbeiten. „Alles in allem bedeutet das eine teils hohe Belastung für unser Herz-Kreislaufsystem ebenso wie für unsere Atemorgane“, erklärt der stellvertretende Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin des Zentrums für Public Health an der MedUni Wien.

      Sieben sichere Tipps gegen Hitze
      Tipps gegen die Hitze im Büro

      Vermehrt gefährdet sind demnach jene, die an einer Herz- oder einer Lungenerkrankung leiden. Aber auch neurologische Erkrankungen spielen hier eine Rolle. So sind die Fähigkeit zu schwitzen und der damit einhergehende Kühleffekt etwa bei Menschen mit einer Querschnittslähmung nur bedingt gegeben. Zur Hauptrisikogruppe zählen laut Hutter aber alleinstehende, teils auch demenzkrankeMenschen höheren Alters, die die notwendigen Maßnahmen, um sich vor der Hitze zu schützen, oft selbst nicht mehr ergreifen können und deren körpereigene Hitzeabwehrmechanismen nicht mehr einwandfrei funktionieren.

      Hitzetod – leider keine Seltenheit

      Die Fähigkeit, sich der Hitze anzupassen, nimmt im Alter nämlich ab. Ebenso wie das Durstgefühl. So kann es passieren, dass ein wichtiges Alarmsignal für eine drohende Austrocknung übersehen wird, während der Kreislauf auf Hochtouren läuft. In einer Situation wie dieser wird das Herzkreislaufsystem dem Experten zufolge überdurchschnittlich stark belastet. Deshalb sei es möglich, dass Menschen aufgrund von Hitze vorzeitig versterben. „Im Jahr 2017 gab es in Österreich mehr Hitze- als Verkehrstote.“ Die Hitzeperiode 2003 wiederum forderte hierzulande 130 Opfer. Rund 70.000 waren es im gesamten europäischen Raum. Ein Problem also, das man nicht unterschätzen sollte.

      »Im Jahr 2017 gab es in Österreich mehr Hitze- als Verkehrstote«

      Unterschätzen sollte man auch nicht das Risiko für Säuglinge und Kleinkinder. Denn bei ihnen sind die überlebensnotwendigen Anpassungsmechanismen an die Hitze noch nicht voll ausgeprägt. So viel zu den individuellen Faktoren. Und wie steht es um die äußeren? „Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto größer die Belastung“, weiß der Umweltmediziner. Auch Windstille verschärft das Problem. „Die aktuelle Situation ist definitiv eine Periode mit einem ausgeprägten Risiko für hitzeassoziierte negative Gesundheitsfolgen“, warnt Hutter. Zwar lässt sich derzeit noch eine gewisse Luftbewegung beobachten, doch hat es bereits über etliche Tage deutlich mehr als 30 Grad. Darüber hinaus ist die Ozonkonzentration derzeit stark erhöht.

      Weil es ein Reizgas ist, beeinträchtigt Ozon unsere Atemwege und stellt somit einen zusätzlichen Belastungsfaktor dar. Am Wochenende etwa wurde dem Umweltmediziner zufolge der sogenannte Ozon-Zielwert an allen Wiener Messstellen in Österreich überschritten. Dieser Zielwert wird folgendermaßen definiert: Während einer Dauer von acht Stunden pro Tag sollte die Ozonkonzentration einen Mittelwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht überschreiten. Tatsächlich betrug sie am Wochenende bis zu 140 Mikrogramm pro Kubikmeter. „Das bedeutet nicht, dass gleich akute Probleme auftreten müssen. Aber zumindest Personen, die geschwächt oder vorbelastet sind, wie zum Beispiel Asthmatiker, wird empfohlen, sich definitiv zurückzunehmen.“

      So schützen Sie sich vor der Hitze

      Ein handfestes Problem dagegen stellt die mitunter ausbleibende nächtliche Erholung dar. Kühlt die Wohnung nachts nicht ab, so leidet der Schlaf, wodurch der Organismus zusätzlich strapaziert wird. Umso wichtiger ist es daher, die eigenen vier Wände möglichst kühl zu halten. Dies lässt sich am ehesten durch den Einsatz von Jalousien bewerkstelligen. Der Experte rät, die Fenster tagsüber geschlossen zu halten und nur in den Morgen- und den Abendstunden zu lüften. Auch Ventilatoren helfen. Klimaanlagen sollten, wenn dann nur mit Hausverstand eingesetzt werden. „Die Klimaanlage laufen zu lassen, während die Fenster tagsüber sperrangelweit offen sind, ist nicht okay“, mahnt der Experte für Umweltmedizin. Darüber hinaus sollten technische Maßnahmen erst dann ergriffen werden, wenn sämtliche andere Möglichkeiten voll ausgeschöpft worden sind, da sie letztlich zur Verschärfung des Problems beitragen.

      © APA/Martin Hirsch

      Lässt sich das Aufheizen der Wohnung nicht verhindern, sollte man Orte aufsuchen, die die ersehnte Kühle bieten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von sogenannten „cooling centers“. Eine Kirche etwa wäre ein solches. Abgesehen davon sollte man die Anzeichen einer Überhitzung in jedem Fall ernst nehmen. „Wenn man jung ist, glaubt man, es wird schon wieder vergehen. Gefährdet sind aber nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen“, warnt der Experte. Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und ein Abfall der körperlichen sowie der geistigen Leistungsfähigkeit können auf eine Überhitzung hindeuten. Ebenso wie ein trockener Mund.

      Durst – höchste Alarmstufe

      „Wenn man Durst hat, ist es eigentlich schon zu spät“, mahnt Hutter und rät, über den Tag hinweg viele kleine Portionen an Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Abgesehen davon gilt: Je fitter man ist, desto besser kann man der Hitze trotzen. „Daher ist es wichtig, dass man Vorsorge betreibt.“ Neben ausreichend Flüssigkeit sollte man leichte Kost zu sich zu nehmen und vorübergehend etwas kürzer zu treten. Körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten nicht während der größten Hitze stattfinden. Und natürlich empfiehlt es sich, auch die Kleidung der Temperatur anzupassen.

      »Wenn man Durst hat, ist es eigentlich schon zu spät«

      Machen sich erste Symptome einer Überhitzung bemerkbar, heißt es: eine kühle Umgebung aufsuchen, sich setzen, die Füße hochlagern und Wasser trinken. Feuchte Tücher auf Stirn und Oberkörper helfen beim Abkühlen. Bleiben die Symptome weiterhin bestehen, ist der Gang zum Arzt unabdingbar. Darüber hinaus gilt es während der Hitzeperiode nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der Menschen in seiner Umgebung zu achten. „Nachbarschaftshilfe ist jetzt enorm wichtig“, weiß Hutter. Oft reicht es schon, wenn man Hausbewohnern höheren Alters anbietet, einen Einkauf für sie zu erledigen oder die Fenster zu verdunkeln.

      Auch interessant: Hitzefrei – Gibt es das wirklich?

      Buchtipp

      © Manz Verlag

      Was genau bedeutet eigentlich Klimawandel? Wie wirkt er sich auf Umwelt, Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen aus. Welche Temperatur ist ideal? Und wer ist vom Klimawandel besonders betroffen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Hans-Peter Hutter, Hanns Moshammer und Peter Wallner in „Klimawandel und Gesundheit“.
      Erschienen bei Manz Verlag Wien, 134 Seiten, 21,90 Euro
      ISBN: 978-3-214-07803-4

      EU-Vorsitz Österreich.Ein Fünftel der Äcker in Österreich sind schon ökologisiert- Bio! 5 %mehr als 2017!Öko-Kritik Österreichs an US-Gen-Soja-Geschäfte der EU um die Autoindustrie zu stärken.Frage des Tages: Wo sind unsere Umweltschützer beim Thema Gensoja-Importe aus der USA?

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