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Archiv: Mittwoch, 4. Oktober 2017

Streit um Donauwasserbewässerung fürs Weinviertel

Nach Glyphosat-Debatte, die die SPÖ gewonnen hat geht es jetzt ums Wasser.
Wenn Landwirte wegen Trockenheit 50% weniger Erträge haben, heißt das, das halbe Einkommen.Die Pläne, Donauwasser ins Weinviertel zu leiten, werde trotz Kritik geprüft. Die Grünen im Landtag erteilten dem Bewässerungsplan mit Donauwasser im Weinviertel eine Abfuhr.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace betrachtet das Projekt mit dieser Größenordnung skeptisch.

Bewässerung mit Maß und Ziel ist sinnvoll“, sagt Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster.

Wenn aber ganze Teile Niederösterreichs landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar sind, dann habe auch künstliche Bewässerung keinen Sinn mehr.

Im Sommer sei der Wasserpegel der Donau ohnehin oft so niedrig, dass Schiffe gerade noch fahren könnten. Außerdem könnte die Energiewirtschaft darunter leiden. „Jeden entnommenen Kubikmeter würde sie spüren“, sagt Schuster.

Anrainerstaaten wie Slowakei und Ungarn wären von einem derartigen Projekt betroffen, weshalb man es mit der Internationalen Donauschutzkommission abstimmen müsste.

Technisch wäre die Bewässerung des Weinviertels mit Donauwasser kein Problem, sagt Bewässerungsexperte Peter Cepuder von der Universität für Bodenkultur Wien.

„Die Ressourcen sind da, die Donau hat viel Wasser.“ Weder Schiffsverkehr noch Anrainerstaaten flussabwärts müssten sich Sorgen machen, die Wassermenge, die benötigt würde, wäre vernachlässigbar.

In der Donau fließen 6000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, der Marchfeldkanal würde vier bis fünf Kubikmeter pro Sekunde entnehmen. Auch wenn es beim Weinviertel-Projekt das Doppelte wäre – und dann spreche man bereits von einem Riesenprojekt -, würde das den Wasserpegel kaum verändern. Ökologisch wäre die Bewässerung mit Donauwasser unbedenklich. „Die Qualität des Donauwassers ist ausgezeichnet“, sagt Cepuder. Sollte es zu einem Schiffsunfall oder Ähnlichem kommen, könnte man eine Sicherungskette organisieren, durch die der Kanal geschlossen würde.

Frage nach Wirtschaftlichkeit

Die Frage sei, ob es wirtschaftlich ist, über so viele Kilometer Rohre zu verlegen und das Wasser bis ins Weinviertel zu pumpen. Donauwasser für das südliche Wiener Becken hält Cepuder nicht für notwendig. Die sich dort befindende Mitterndorfer Senke (Giftgrundwasser?)sei das größte Grundwasserdepot Mitteleuropas und könnte zur Bewässerung verwendet werden? Aber wahrscheinlich gebe es dort Interessenten, die eine andere Nutzung präferierten, etwa Wasser-Kraftwerksbetreiber.

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Es geht bergauf…

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