Wilmas Bienenblog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Archiv: November 2013

Gruß im Advent am Andreastag

Grußkartenfreunde

Ein Witz in Ehren
Die Frau des Hauses schmiegt sich liebevoll an ihren ehelichen Betriebsführer:
Ach sag mir doch Liebling, was dich so bedrückt!Wir haben uns doch einmal geschworen,
alles gemeinsam zu tragen.Du kannst mir alle deine Sorgen sagen-was immer es auch sei, Liebling, wir werden gemeinsam damit glücklich!
„Also gut“, sagt er darauf,“wenn du es wirklich wissen willst,Schatz:Heute früh kam ein Brief aus der Gebärklinik, in dem man uns mitteilt: wir beide sind Vater geworden…!“

:)***

Frau SELIG kommt von der Abmagerungskur zurück und wird am Bahnhof von ihrem fünfjährigen Bub freudig begrüßt, der mit dem hübschen jungen Kindermädchen auf sie gewartet hat.Sie gibt ihm viele Bussi und die Schokolade, die sie ihm mitgebracht hat, und, zu Hause angekommen, führt sie ihn gleich in ihr Zimmer, nimmt ihn auf den Schoß und sagt: „Na Fritzerl, jetzt erzähl mir einmal, wie es dir ergangen ist in der langen Zeit!“Da sagt der Fritzerl: „Mir war sehr bang nach dir, liebe Mutti, aber der Papi war sehr lieb zu mir.Auch das Kinderfräulein war sehr lieb zu mir.Aber stell dir vor – auch der Papi war sehr lieb zu dem Kindermädel!Einmal waren der Papi und das Kinderfräulein so müde!Da sind beide in das Schlafzimmer gegangen und haben die Tür von innen abgesperrt und den Schlüssel abgezogen.Ich hab aber durch das Schlüsselloch geschaut und hab gesehen, wie sich beide ausgezogen haben und…“
Die Mutti ist zur Salzsäule erstarrt und unterbricht die Erzählung.“Fritzl, das war ja sehr interessant, was du mir da erzählt hast, aber sei so lieb und erzähl mir die ganze Geschichte noch einmal…heute abend, ja?Wenn dein Vater dabei ist…nach dem Nachtmahl!Aber erst bis ich dich frage, verstehst du?“
Nach dem Abendessen sitzt die Familie „Selig“ noch gemütlich beisammen, nur die Frau Mama wirkt sehr angespannt und nervös.Scheinheillig fragt sie ihren Sohn:“Fritzerl, die hast mir noch gar nicht erzählt, was alles so war in meiner Abwesenheit.Ist es dir gut gegangen mein Kind?“
Der Fritzl begann seinen großen Monolog:“Mutti, mir war bang nach dir, aber der Papa war lieb zu mir, und das Kinderfräulein war lieb zu mir.Der Papa war auch lieb zum Kinderfräulein: einmal ist er mit ihr ins Schlafzimmer gegangen, hat zugesperrt.Ich hab durchs Schlüsselloch geschaut und hab gesehen, wie sie sich ausgezogen haben.Und weißt du, Mutti, was sie dann gemacht haben?Dasselbe was du gemacht hast mit dem Onkel Gustav, als der Papi damals in Paris war…!“

:)**

Tonsur:Landeplatz für den heiligen Geist.

Treue: Zeitraum zwischen zwei Seitensprüngen

Tugend: Mangel an Gelegenheit

Traumwohnung: Eine Wohnung, die so groß ist, daß die Frau nicht zu ihrer Mutter zurück will, und so klein, daß diese nicht auf Besuch kommen kann.

Star: Ein Mensch, der viele jahre seines Lebens hart gearbeitet hat, um bekannt zu werden, und der sich dann hinter einer dunklen Brille verbergen muß, damit man ihn nicht erkennt.

Metaphysik: die Suche in einem dunklen Zimmer nach einer schwarzen Katze, die gar nicht drin ist.

Kaffeekränzelkeks-Schnitte(bio)***

***Zutaten:
Boden:20 dag Honig(oder Staubzucker bio),4 Dotter(bio), Vanilleschote,,1/8 Liter Öl(bio)1/8 L Wasser,10 dag gemahlene Nüsse,,10 dag Bio-Mehl(Dinkel)1 Pkg Weinsteinbackpulver(bio)4 Eiklar(Schnee)bio,
Creme: 2 Schlagobers mit Agaragar oder Mascarponekäse(bio) (statt 2 Pkg Qimiq Vanille)1 Becher Vanillejoghurt(bio)10 dag Honig(oder Biostaubzucker)1/4 Liter Schlagobers bio.Belag:Kaffeekränzelkekse(Haferkekse bio bei Hofer)Marmelade

Zubereitung:
Schnee schlagen;zur Seite stellen.
Dotter, Honig, Vanille schaumig rühren, sehr langsam Öl und Wasser dazugeben.Mehl, Nüsse mit Backpulver und Vanillemark vermischen und einrühren.Zuletzt den Eischnee unterheben.
Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und bei 180°C backen.Qimiq oder ersatzweise geschlagenes mit AgarAgar eingerührtes Schlagobers oder ersatzweise 2 Pkg. Mascarbonekäse(bio) glatt rühren.Vanillejoghurt und Honig unterrühren und das geschlagene Schlagobers unterheben.Creme auf den ausgekühlten bio-Kuchen streichen und diesen kurz kalt stellen.Mit den Bio-Haferkeksen vom Hofer oder selbst gebackene Kekse belegen,in die Mitte der Kekse etwas Marmelade geben, Nochmals kühl stellen.
*****

…ein paar christliche Witze dazu:

Der Firmenchef sagt zum Bewerber: „Wenn Sie bei uns anfangen wollen, müssen Sie zwei Dinge wissen:
Erstens: Wir legen großen Wert auf Sauberkeit. Haben Sie sich ihre Füße auf der Fußmatte vor der Tür abgetreten?“
„Aber natürlich!“, antwortet der Bewerber!
„Zweitens: Wir legen hier sehr viel Wert auf Ehrlichkeit! Wir haben gar keine Fußmatte!“

Ein Missionar wandert durch die Steppe Afrikas zu einem noch unbekehrten Stamm. Auf einmal stehen vor ihm zwei Löwen. Der Missionar schließt die Augen und betet: „Herr, mein Gott, mach aus diesen Löwen fromme Christen!“. Als er die Augen öffnet, sitzen die Löwen da mit zusammengefalteten Pranken und beten: „Komm Herr Jesus, sei du unser Gast, und segne, was du uns bescheret hast.“

Zwei Jungen prügeln sich auf der Straße. Ein älterer Herr kommt dazu und sagt: „Jungs, hört doch auf damit. Wisst ihr denn nicht, dass man seine Feinde lieben soll?“ – Beide Jungs hören auf und starren den älteren Mann an. Dann sagt der eine trotzig: „Wir sind aber keine Feinde – wir sind Brüder!“

Auf dem Weg zur Kirche fragt der Lehrer die Kinder der Sonntagsschule: „Und warum muss es in der Kirche immer still sein?“ Da antwortet ein schlaues Mädchen und sagt „Weil dort immer Leute sind, die schlafen…?“

Auf einem Bahnhof steht ein wohlbeleibter Bischof in violett gesäumter Soutane und sieht plötzlich vor sich einen General in schneidiger Uniform. Er erkennt in ihm einen ehemaligen Klassenkameraden, den er schon damals in der Schule nicht leiden konnte.
Darum geht er auf ihn zu und fragt: „Entschuldigen Sie, Herr Schaffner, wann geht der nächste Zug nach Köln?“
Der General mustert ihn von oben bis unten und antwortet dann: „Um 16:52 Uhr , gnädige Frau, aber in ihrem Zustand würde ich lieber nicht mehr reisen.“

„Was für ein wunderschönes Gotteshaus!“ begeistert sich ein Fremder vor der Kirche eines bekannten Urlaubsortes.
„Ja“, sagt ein Einheimischer, der davor in der Sonne sitzt. „Das will ich meinen. Wir schonen es aber auch sehr …“

Ein Schotte möchte die Sterbeanzeige für seine verstorbene Frau in der Zeitung veröffentlichen lassen. Als er gefragt wird, was in der Anzeige stehen soll, sagt er: „Sarah ist tot“. Der Anzeigenverkäufer meint, dies sei nach 45 Jahren Ehe vielleicht ein wenig kurz. Er macht darauf aufmerksam, dass drei Wörter in der Anzeige genausoviel kosten, wie sieben Wörter. Der Schotte überlegt einen Moment und diktiert dann: „Sarah ist tot – garagengepflegter Opel zu verkaufen“.

„Ein Mann treibt mitten im Ozean und ist kurz vor dem Ertrinken. Kommt ein Schiff und bietet ihm Hilfe an. „Nein“, sagt der Mann, „ich warte darauf, daß Gott mich rettet.“ Ein paar Minuten später ein Hubschrauber über ihm. Der Pilot ruft ihm zu: „Halten Sie sich an dem Seil fest.“ „Nein“, ruft der Mann zurück, „ich warte darauf, daß Gott mich rettet.“ Kurz darauf taucht ein U-Boot auf, und die Luke öffnet sich. „Schwimmen Sie hierhin, dann können wir Sie hereinziehen“, schreit der Kommandant. „Nein“, brüllt unser Mann zurück, „ich warte darauf, daß Gott mich rettet.“ Schließlich, als keine Hilfe mehr in Sicht ist, schaut der Mann zum Himmel und fragt: „Lieber Gott, warum rettest du mich nicht?“ Und eine Stimme aus den Wolken antwortet: „Ich habe dir ein Schiff, einen Hubschrauber und ein U-Boot gesandt. Der Rest liegt an dir.“

Eine Frau steht vor dem Richter – sie hatte im Supermarkt eine Dose Pfirsiche gestohlen. Der Richter will wissen, wieviele Pfirsiche in der Dose waren. „Naja, so acht bis zehn“, antwortet die Frau. „Dann verurteile ich Sie zu acht Tagen Haft!“ erklärt der Richter. Daraufhin meldet sich der Ehemann der Angeklagten und sagt:
„Herr Richter, meine Frau hat auch noch eine Dose Erbsen geklaut …“

Ein Amerikaner macht eine Stadtrundfahrt in Paris und lässt sich die Sehenswürdigkeiten zeigen. Am Triumphbogen erklärt der französische Taxifahrer, dass es ein Bauwerk von Weltruhm sei, 20.000 Tonnen schwer. Der Amerikaner fragt nur, wie lange man für den Bau gebraucht hat. Als er erfährt, dass es 15 Jahre waren, lacht er und sagt: „In Amerika braucht man dafür 15 Tage.“
Der Franzose ist leicht säuerlich. Am Louvre das gleiche Spiel, der Franzose nennt eine Bauzeit von 20 Jahren, der Amerikaner behauptet in Amerika geht das in 20 Tagen. Endlich kommen sie zum Eiffelturm. Der Amerikaner fragt: „Oh boy, what is that?“
Der Franzose antwortet: „Keine Ahnung, stand gestern noch nicht da!“

Was ist der Unterschied zwischen Hunden und Katzen?
Der Hund sagt sich:
Du kümmerst dich um mich, du gibst mir zu essen, du bist immer für mich da, du sorgst dich um mich, du suchst meine Nähe …
… – du musst Gott sein!
Die Katze sagt sich:
Du kümmerst dich um mich, du gibst mir zu essen, du bist immer für mich da, du sorgst dich um mich, du suchst meine Nähe …
… – ich muss Gott sein!

„Herr Pfarrer, stört es Sie eigentlich, wenn ich während der Predigt auf meine Armbanduhr sehe?“
„Nein, das stört mich nicht. Was mich allerdings stört, ist, wenn Sie dann fassungslos die Augen aufreißen, die Armbanduhr abnehmen, an Ihr Ohr halten, schütteln, wieder an Ihr Ohr halten, um zu überprüfen, ob sie noch funktioniert.“

Lichterfest „Chanukka“ erinnert an jüdischen Befreiungskampf

Der Papst ist in Amerika und fährt mit seinem Chauffeur auf der Autobahn. „Mein Sohn“, sagt er zum Chauffeur, „ich bin der Papst und man lässt mich nichts mehr machen. Einmal in meinem Leben möchte ich noch selbst Auto fahren. Wechseln wir den Platz!“ Gesagt, getan, der Papst fährt – aber leider zu schnell, ein Polizeiauto fährt vor und stoppt ihn.
Der Polizist sieht den Verkehrssünder, wird blass und ruft seinen Chef an: „Was soll ich tun?“ „Strafen natürlich“, lautet die barsche Antwort. „Aber nein, das geht nicht, es ist eine hohe Persönlichkeit…!“ Der Chef stutzt: „Wer soll es denn sein? Strafen – es wird schon nicht der Gouverneur sein…“ Der Polizist: „Der Gouverneur? Viel höher!“ Darauf wieder der Chef: „Lächerlich, das wäre ja der Präsident der Vereinigten Staaten…“ „Nein“, unterbricht ihn der Beamte, „viel höher!“
„Machen Sie keine dummen Witze und sagen Sie mir endlich: Wer ist es?“
Darauf der Polizist: „Ich weiß es auch nicht genau, aber der Papst ist sein Chaffeur!“

In der Katholischen Mariahilfkirche wird ein neues Taufbecken eingeweiht. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes freut sich die gesamte Gemeinde. Ein älterere Herr betet im Gottesdienst voller Inbrunst:

„Herr, wir danken dir für das neue Taufbecken. Das alte konnte das Wasser ja nicht mehr halten …“

Ein Ehepaar hatte zwei Söhne – 8 und 10 Jahre alt. Die beiden stellten eine Menge Unsinn an, sodass immer, wenn im Dorf etwas passiert war, die beiden Jungs unter Verdacht standen.
Die Mutter wusste sich schließlich keinen Rat mehr und bat den örtlichen Pfarrer ein Gespräch mit ihren beiden Söhnen zu führen. Der Pfarrer war bereit, wollte beide aber getrennt sprechen. Zuerst nahm er sich den Jüngeren vor.
„Weißt du, wo Gott ist?“ fragte er den Jungen. Der starrte ihn an, sagte aber keinen Ton. Der Pfarrer wiederholte die Frage – immer noch keine Antwort. Allmählich wurde der Pfarrer ärgerlich. Er stellte die Frage noch einmal lauter – und ein letztes Mal sehr laut. Da sprang der Junge auf, rannte wie von Furien gehetzt aus dem Raum bis nach Hause.
Zu Hause angekommen sprintete er hoch ins Zimmer seines Bruders. „Jetzt sind wir echt in Schwierigkeiten“, erklärte er ihm. „Gott wird vermisst, und sie denken, wir waren es!“

Zwei Mädchen streiten sich darüber, welcher Pfarrer der bessere ist.
„Unser Pfarrer“, sagt die eine, „kann über jeden Gedanken mindestens eine Stunde am Stück reden!“
„Ach, das ist doch noch gar noch gar nichts“, trumpft die andere auf. „Unser Pfarrer kann sogar eine Stunde reden, ohne einen einzigen Gedanken zu sagen!“

Während des Gottesdienstes betritt der Prediger die Bühne und sagt zu seiner Gemeinde: „Heute sage ich nur, was mir der Heilige Geist direkt eingibt“.
Nach zwei Minuten Stille fragt ein Zuhörer: „Und, was sagt er Dir“?
„Dass ich mich hätte vorbereiten sollen“, gibt der Prediger zu.

Ein kleiner Junge kommt kurz vor Weihnachten in die Kirche. Er geht zur Krippe und nimmt eine Figur weg. Der Pfarrerköchin sieht es, denkt sich aber: „Nagut, lass ich den Jungen mal machen.“ Als der Junge verschwunden ist, geht die Pfarrersköchin zur Krippe und sieht, dass die Josef-Figur weg ist.
Am nächsten Tag kommt der Junge wieder in die Kirche und geht zur Krippe. Er nimmt wieder eine Figur weg. Die Pfarrersköchin denkt sich: „Okay, morgen sprech ich ihn mal an.“ Als er wieder zur Krippe geht, bemerkt sie, dass die Maria-Figur weg ist.
Am nächsten Tag kommt der Junge wieder. Als der Pfarrersköchin ihn gerade ansprechen will, legt der Junge etwas an die Krippe, also wartet die Pfarrersköchin.
Als der Junge weg ist, geht die Pfarrersköchin zur Krippe und findet dort einen Brief. Sie macht ihn auf und liest: „Liebes Christkind, wenn ich dieses Jahr wieder nicht mein Mountainbike bekomme, siehst du deine Eltern nie wieder!“

Billy Graham erzählt vom Anfang seines Dienstes, dass er in eine kleine Stadt zum Predigen kam. Da er noch ein paar Briefe versenden wollte, fragte er einen kleinen Jungen, wo in der Stadt die Post zu finden sei. Nachdem der Junge ihm den Weg beschrieben hatte, bedankte sich Billy Graham und lud ihn ein. „Wenn du heute Abend in die Kirche kommst, dann kannst du hören, wie ich den Weg erkläre, wie man in den Himmel kommt.“
„Ich glaube nicht, dass ich kommen werde“, antwortete der Junge. „Sie wissen ja nicht mal den Weg zur Post!“

Eine engagierte predigende Pfarrersköchin geht mit dem Mikrophon in der Hand vor der Gemeinde auf und ab. Als er zu weit nach rechts kommt, spannt sich die Schnur des Mikrophons. Also wendet er sich nach links. Auch dort geht er zu weit und die Schnur spannt sich bedrohlich. Als sie zur Mitte zurück kehrt, flüstert ein kleines Mädchen seiner Mutter zu:
„Meinst du, die tut uns was, wenn die Leine reißt?“

Einfaches selbst gemacht!

Eingelegter Frischkäse

250 g schnittfester Frischkäse (oder Magertopfen-bio)
2 Knoblauchzehen
einige kleine Kräuterzweige
1 Tl bunte Pfefferkörner
3 Wacholderbeeren
Zitronenschale(bio)
eine Chilischote
eventuell geriebene getrockene Kräuter(bio)

Käse in ein Glas schlichten, beim Topfen Kugerl formen und in den getrockneten Kräutern wälzen – die restlichen Zutaten mit Öl vermengen und über den Käse gießen, der Käse muss mindestens 1 cm überdeckt sein.

Nüsse in Honig

200 g Walnusskerne
250 g Waldhonig
25 ml Nuss-Schnaps
Rumrosinen
getrocknete Chilischote
bunte Pfefferkörner

Die Walnüsse rösten und in die Gläser eng einschlichten. Den Honig im Wasserbad erwärmen (ca. 45°), mit den anderen Zutaten vermengen und über die Nüsse leeren. Es sollten keine Luftblasen entstehen und die Nüsse sollten ca. 1 cm bedeckt sein. Die Gläser fest verschließen und ca. 5 Wochen ziehen lassen.

Auch als Geschenk würde sich ein Kräuterbadesalz sehr gut eignen.

Rezept: Abwechselnd eine Schicht selbstgemachtes Kräutersalz oder eine Schicht getrockneter Kräuter wie Rosmarin,Bohnenkraut oder Ysop und eine Schicht Salz in ein bauchiges Glasgefäss.Mit Salz abschließen.Einige Wochen stehen lassen und dann verschenken oder selbst gebrauchen.
Für ein selbstgemachtes hauterneuerndes Salzpeeling eine halbe Tasse Kräutersalz mit einer halben Tasse bio-Seasamöl oder Olivenöl(bio) verrühren.
Anwendung: Die Badewanne nur bodenbedeckt mit Wasser anfüllen und dann die Haut mit der Salzölmischung von den Füssen beginnend einreiben.Langsam heißes Wasser zugießen.ist der ganze Körper abgerieben, ist die Badewanne voll.Noch 20 Minuten liegen bleiben, nicht abduschen nur abrubbeln.Viel trinken und im Bett nachschwitzen.Die Haut fühlt sich nachher viel frischer und glatter an.

Caritas-Präsident mahnt SPÖ und ÖVP: Politik-Hickhack bringt gar nichts.Kein Streit sondern an Lösungen muß gearbeitet werden!

Wien. Angesichts der ungelösten Probleme von sozialen Themen über Gesundheit bis zu Bildungsfragen vermisst Caritaspräsident Michael Landau bei den Koalitionsverhandlungen eine „klare Debatte über die politischen Ziele“.Landau: Das Hickhack zwischen SPÖ und ÖVP schadet nur und bringt gar nichts.“

Landau sagte, die wichtigste Frage der Koalitionsverhandler sollte nicht sein, „was wir uns leisten können, sondern was wir uns leisten wollen“.Der Caritaspräsident mahnt die Regierungsparteien: Ich erwarte mir von den Verhandlern, dass sie nicht streiten, sondern an Lösungen arbeiten.Österreich braucht eine handlungsfähige Regierung, und zwar möglichst rasch.“Landau zitiert Ex-CDU-General Geißler, der einmal sagte,“die Behauptung, es gibt kein Geld stimmt nicht.Es gibt Geld wie Dreck.Es haben nur die falschen Leute.“

Köstliche bio-Keksrezepte für die Weihnachtsbäckerei

Weihnachtliches Hagebutten-Apfelbrot

Weihnachtliche Hagebutte

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Im Gasthaus Hirschenwirt in Nölling im Dunkelsteiner-Wald verwendet man die Hagebutte für die Weihnachtsbäckerei, es gibt Hagebutten-Kletzenbrot. Ein Vitamin-C-Spender in der kalten Jahreszeit.

1,5 kg Äpfel(bio)
500g bioZucker oder Honig
500g Rosinen(bio)
500g Nüsse
5 Löffel Hagebutten Marmelade
2 klein Löffel Zimt
2 Ess- Löffel Kakao-Pulver
1 kleinen Löffel Lebkuchengewürz
1/4 L Rum
klein geschnittene Hagebutten
etwas Salz untermengen

Die Masse über Nacht kalt stellen in den Kühlschrank. Am nächsten Tag mengt man das Mehl- Backpulver Gemisch (ein kg Mehl + 3 Pck Backpulver) unter die Masse. Ofen vorheizen und bei 150 Grad cirka 45 Minuten gold-braun backen und das herrliche Hagebutten- Winterbrot ist fertig.

Letzte Blumen,Begräbnis im Winter

Letzte Blumen

Im Oktober
knickt der Reif
die letzten Blumen

Nur in Gärten
bleibt ein Rest
für Allerseelen

Was im Freien
überlebt
das zittert furchtsam.

Letzte Blumen
rühren mich
wie Abschiedstränen.

Begräbnis im Winter

Verfroren stehn
die Trauergäste
um das Grab.

Die Augen sind
vor starrer Kälte
tränenlos.

Das Priesterwort
verhallt vor Zittern
ungehört.

Das Herz erfriert.
Nicht weinen können,
welch ein Schmerz!

„Tag für Tag“ mit +Marga Swoboda!

Was war Marga Swoboda für ein Mensch?Die Sprache war ihr Werkzeug, das Schreiben war ihr Leben.Geboren am 15 April 1955 in Düns,Voralberg.Mit 13 wollte sie "unbedingt und ganz dringend"zur Zeitung, mit 18 verdiente sie bei der NEUEN in Bregenz ihr erstes Zeitungsgeld. die gute alte Schule des Bleisatzes: Marga schwärmte oft vom süßen Duft aus Blei und Papier, von diesen Zeiten als man Texte und Fotos noch dem Lokführer mitgegeben hat, damit sie rechtzeitig in die Redaktion kommen.Rasanter Aufstieg in den Presseolymp.Mit zwei kleinen Kindern und großen Plänen verließ sie in den Achzigerjahren Vorarlberg.In Wien dann der rasante Aufstieg in den Presseolymp."Kronenzeitung","Basta", "Wienerin, "ganze Woche" und "Kurier".Bei den Mostschädeln taufte sie einen "Trend"Reportage über das niederösterreichische Mostviertel und gewann den Klagenfurter "Internationalen Publistik-Wettbewerb".Es war ein leiser poetischer Text.Marga Swoboda fühlte sich zum Stillen, Unspektakulären hingezogen.Nur so konnten ihre feinsinnigen, sensiblen Menschenporträts entstehen.Begegnungen mit Kaiserin Zita oder dem Fußballgott Zinédine Zidane.Reportagen von Hochzeiten und Begräbnissen.Liebeserklärungen an Katzen und Käuze."Ich will nur Geschichten erzählen",sagte Marga Swoboda über ihre einzigen Motivation zu schreiben.Die "Krone"war mehr als 20 Jahre lang ihre journalistische Heimat.Als Chefin der "Krone bunt", als Porträtistin und Kolumnistin ."Mutterhaus" nannte sie die Redaktion in der Muthgasse und schickte ihre Kolumnen aus Grinzing, Lichtenstein oder Paris.wo immer sie "Tag für Tag" schrieb, Marga Swoboda stellte eine Verbindung her zur Welt draußen, zu den Ereignissen und Menschen, zu ihren Lesern.sie erreichte die Herzen vieler trauernder Eltern.Ihre Lebens-und Leidensgeschichte :Nur sie selbst konnte ihre privaten Tragödien überhaupt in Worte fassen.Berührend und schmerzvoll ihre Auferstehungsgeschichte. Ostern 2006 in der "Krone bunt", die sie Bernhard und Fanny, ihren verstorbenen Kindern widmete.sie habe einmal gelesen, daß Haifisch-Mütter, wenn sie ein Junges verlieren, das Junge siebzehn Jahre auf dem Rücken durch das Meer tragen, schrieb sie und erreichte die Herzen vieler trauernder Eltern.Wie soll ich jemals noch eine Zeile schreiben, fragte sie sich, in der Versteinerung, ängstlich, zugeschnürt?Marga Swoboda schreib weiter, Tag für Tag.Für ihre drei Söhne Fabian, Moritz und Simon.Und für Millionen Leserinnen und Lese.Ihre Krankheit wollte sie für sich behalten.Marga war erst 58 als sie am vergangenen Mittwoch starb.

Ernst Trost schreibt in der Krone heute: „Es ist so traurig, von dir nur in Vergangenheitsform schreiben zu können und den Tag anfangen zu müssen ohne -Tag für Tag-

…Das kann ICH von MIR nicht behaupten….Zugegeben hab ICH „Tag für Tag“ selten gelesen weil peinharte unbarmherzige Wahrheit ohne Heiligenschein-Motivations-Sinn oftmals sehr weh tun kann und Dinge auf den Punkt bringen will und peinhart aufrütteln will, wo wir uns einhüllen und abschotten wollen in warmer Glückseligkeit und Scheuklappenblick nur für DAS GUTE und nicht immer bloß bodenständigem Festhalten an himmlischen Idealen die eine- für manche BLOSS Schein-Welt- im Dasein erhalten wollen, um das Gute zu fördern und das Böse zu IGNORIEREN und damit dem Bösen die Daseinsberechtigung zu entziehen.Wenig verstand sie unsere FELSENFESTE katholische-für die Sünde tot-Systemerhaltung um das Heilige nicht den Schweinen vorzuwerfen zu müssen“.Dass unsere katholisch-christliche Allerweltsheil-Ideologie und Himmel auf Erden-Glück nicht bloss auf vergangene Märchen beruhte,lies Marga Swoboda rund um den 2.April 2005 bis nach Rom reisen um live mitzuerleben dass unsere Heiligen-Barmherzigkeits-Mystik lebt(Festhalten am Glauben bis zur Passion des Fleisches bis zuletzt um das Böse in Gutes zu wandeln, damit Umkehr möglich bleibt für die Rettung der Welt) und der christliche Gott im Heiligen Geist Ewigkeitscharaker hat und die göttlicher Würde der oft unsichtbaren und verborgenen Menschlichkeit in einem tierisch-unbarmherzig- Mediensystem erhaltenswert bleiben muß.
Uns verband aber trotzdem eine Journalisten-Weisheit : Der Wahrheit und dem Leben verpflichtetet!Wenn WIR wenigstes wie Hund und Katz gewesen wären …wären wir Freunde gewesen.So aber waren Marga und ICH eher wie Tag und Nacht.Trotzdem versuch ich ihr Leben zu verstehen. Die Wahrheit niedergeschrieben bis es weh tat*Krieg der Worte *Den Nagel auf den Kopf getroffen*Nägel mit Köpfen gemacht*Hart im Nehmen und Geben*Worte wie scharfe Schwerter*kein Parton gekannt*unbarmherzig gegenüber Satten,bequemen und versteinerten gleichgültigen Herzen*sich des Hasses und der Bitterkeit nicht geschämt einem untätigen Gott gegenüber,der die Not sieht und nichts dazutut um sie zu lindert.Egozentrisch stolz verharrend im Menschsein trotz trauriger Schicksalsschläge und einen Gott angeprangert welcher nicht anwesend war(…aber doch Raum und Zeit gab zum Leben?!)Abschied von einer Journalistenseele die nur „freie Seelen“zu lieben schien aber das gekreuzigte Wort hasste?-bis sie sich wie ein Wassertropfen mit dem Meer verband.Auferstanden nicht im Schokoladenhimmel,sondern mit denen sein, die einen festen Schritt haben,die teilen mitten unter den Geizigen.Dankbar mitten unter den Undankbaren,hungern mitten unter den Satten.Mit einfachem Licht gehen durch siebenfache Finsternis – um zu leben wie die Lilien auf dem Feld und die Vögel des Himmels.Um zu tanzen durch unsere Reihen der ewig Ernsten, um uns ein Lächeln zu zaubern in trostloser Zeit.
Was uns verbindet: „Wenn ich nicht mehr schreibe bin ich tot!“
Marga(Meine Zeitreise)…“das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen…Oskar Werner wollte hier dem Himmel ein Stück näher sein.Schad,dass viele Leute das Paradies nur als Garten Eden des Geldes begreifen.

Heute Montag,2.12.2013 findet im Wiener Stephansdom eine Seelenmesse statt.Beginn ist um 18 Uhr,die Messe wird von Kardinal Christoph Schönborn zelebriert.
Gebet:
Was ihrem Leben Sinn gab:
Gesagt,was sie tràgt,
Erzählt von dem was sie und uns alle hält,
und Trost gibt im Alltag.
Den Grund gezeigt
ihres Vertrauens,
die Quelle ihrer Kraft mitgeteilt;
berichtet von ihrem Weg ihrer Mitte,
damit wir unseren Weg zu gehen wagen
und den Grund finden
und die Quelle
und Vertrauen schöpfen bei all dem,
dem sie vertraut.
Geschrieben,geredet,
gelebt inmitten alltäglicher Schicksale damit die Zeit nicht trostlos bleibt.

Kardinal Schönborn bezeichnete ihre Kolumnen als „Evangelium des Alltags“!

Märchenhaft blühender Garten

Teig:1000 g Dinkelmehl(bio),4 gestrichene Teel.Weinsteinbackpulver,4 Eier(bio)400 g Honig oder bio-Rohrzucker,abgeriebene Schale einer bio-Zitrone 500 g Butter(bio),50-80 g Gewürzmischung aus gleichen Teilen Muskatnußpulver,Zimtpulver, Nelkenpulver,oder Lebenkuchengewürz(fair trade) und 200 g geschälte Hanfsamen oder 200 g Mandeln(bio)

Knetteig im Kühlschrank ca.1 Stunde kühlen; auf mit Backpapier ausgelegtes-Blech ca. 8-12 Minuten bei 175-200 Grad backen


Von den zwölf Monaten
Es war eine Mutter, und die hatte zwei Töchter; die eine war ihre eigne, die andere ihre Stieftochter. Die eigne Tochter hatte sie sehr lieb, die Stieftochter konnte sie nicht einmal ansehen, bloß darum, weil Maruschka schöner war, als Holena. Die gute Maruschka wußte von ihrer Schönheit nichts; sie konnte sich gar nicht erklären, warum die Mutter so böse sei, so oft sie sie ansehe. Alle Arbeit mußte sie selbst verrichten: die Stube aufräumen, kochen, waschen, nähen, spinnen, weben, Gras zutragen und die Kuh allein besorgen. Holena putzte sich nur und ging müßig. Aber Maruschka arbeitete gern, war geduldig, und ertrug das Schelten, das Fluchen der Schwester und Mutter wie ein Lamm. Allein dies half nichts, sie wurden von Tag zu Tag schlimmer, und zwar bloß darum, weil Maruschka je länger, desto schöner, Holena desto garstiger ward. Die Mutter dachte: »Wozu sollt‘ ich die schöne Stieftochter im Hause leiden, wenn meine eigne Tochter nicht auch so ist? Die Burschen werden auf Brautschau kommen Maruschka wird ihnen gefallen, Holena werden sie nicht haben wollen!« Von diesem Augenblicke an suchten sie der armen Maruschka loszuwerden; sie quälten sie mit Hunger, sie schlugen sie, doch sie ertrug’s geduldig und ward von Tag zu Tag schöner. Sie ersannen Qualen, wie sie braven Menschen gar nicht in den Sinn gekommen wären.
Eines Tages – es war in der Mitte des Eismonats – wollte Holena Veilchen haben. »Geh‘, Maruschka, bring‘ mir aus dem Walde einen Veilchenstrauß! Ich will ihn hinter den Gürtel stecken und an ihn riechen!« befahl sie der Schwester. »Ach Gott, liebe Schwester, was fällt Dir ein! Hab‘ nie gehört daß unter dem Schnee Veilchen wüchsen,« versetzte das arme Mädchen. »Du nichtsnutziges Ding, Du Kröte, Du widersprichst, wenn ich befehle? Gleich wirst Du in den Wald gehen, und bringst Du keine Veilchen, so schlag‘ ich Dich todt!« drohte Holena. Die Stiefmutter faßte Maruschka, stieß sie zur Tür hinaus, und schloß diese hinter ihr. Das Mädchen ging bitter weinend in den Wald. Der Schnee lag hoch, nirgend war eine Fußstapfe. Die Arme irrte, irrte lange. Hunger plagte sie. Kälte schüttelte sie; sie bat Gott, er möchte sie lieber aus der Welt nehmen. Da gewahrt sie in der Ferne ein Licht. Sie geht dem Glanze nach und kommt auf den Gipfel eines Berges. Auf dem Gipfel brannte ein großes Feuer, um das Feuer lagen zwölf Steine, auf den Steinen saßen zwölf Männer. Drei waren graubärtig, drei waren jünger, drei waren noch jünger, und die drei jüngsten waren die schönsten. Sie redeten nichts, sie blickten still in das Feuer. Die zwölf Männer waren die zwölf Monate. Der Eismonat saß obenan; der hatte Haare und Bart weiß wie Schnee. In der Hand hielt er einen Stab, Maruschka erschrak, und blieb eine Weile verwundert stehen; dann aber faßte sie Mut, trat näher und bat: »Liebe Leute, erlaubt mir, daß ich mich am Feuer wärme, Kälte schüttelt mich!« Der Eismonat nickte mit dem Haupte und fragte sie: »Weshalb bist Du hergekommen, Mädchen? Was suchst Du hier?« – »Ich suche Veilchen,« antwortete Maruschka. – »Es ist nicht an der Zeit, Veilchen zu suchen, wenn Schnee liegt,« sagte der Eismonat. – »Ich weiß wohl,« entgegnete Maruschka traurig, »allein Schwester Holena und die Stiefmutter haben mir befohlen, Veilchen aus dem Walde zu bringen; bring‘ ich sie nicht, so schlagen sie mich todt. Bitte schön, Ihr Hirten, sagt mir, wo ich deren finde?« Da erhob sich der Eismonat, schritt zu dem jüngsten Monat, gab ihm den Stab in die Hand, und sprach: »Bruder März, setz‘ Dich obenan!« Der Monat März setzte sich obenan und schwang den Stab über dem Feuer. In dem Augenblicke loderte das Feuer höher, der Schnee begann zu tauen, Bäume trieben Knospen, unter den Buchen grünte Gras, in dem Grase keimten bunte Blumen und es war Frühling. Unter Gesträuch verborgen blühten Veilchen, und eh‘ sich Maruschka dessen versah, gab es ihrer so viele, als ob wer ein blaues Tuch ausgebreitet hätte. »Schnell, Maruschka, pflücke!« gebot der März. Maruschka pflückte freudig, bis sie einen großen Strauß beisammen hatte. Dann dankte sie den Monaten und eilte froh nach Hause. Es wunderte sich Holena, es wunderte sich die Stiefmutter, als sie Maruschka sahen, wie sie einen Veilchenstrauß trug; sie gingen, ihr die Tür zu öffnen, und der Duft der Veilchen ergoß sich durch die ganze Hütte. »Wo hast Du sie gepflückt?« fragte Holena störrig. »Hoch auf dem Berge, dort wuchsen ihrer unter Gesträuch in Menge,« erwiederte Maruschka. Holena nahm die Veilchen, steckte sie hinter den Gürtel, roch an sie, und ließ die Mutter riechen; zur Schwester sagte sie nicht einmal: »Riech auch!«
Des andern Tages saß Holena müßig beim Ofen, und es gelüstete sie nach Erdbeeren. »Geh‘, Maruschka, bring‘ mir Erdbeeren aus dem Walde!« befahl Holena der Schwester. »Ach Gott, liebe Schwester, wo werd‘ ich Erdbeeren finden! Hab‘ nie gehört, daß unter dem Schnee Erdbeeren wüchsen,« versetzte Maruschka. »Du nichtsnutziges Ding, Du Kröte, Du widersprichst, wenn ich befehle? Gleich geh‘ in den Wald, und bringst Du keine Erdbeeren, wahrlich, so schlag‘ ich Dich todt!« drohte die böse Holena. Die Stiefmutter faßte Maruschka, stieß sie zur Tür hinaus, und schloß diese fest hinter ihr. Das Mädchen ging bitter weinend in den Wald. Der Schnee lag hoch, nirgends war eine Fußstapfe. Die Arme irrte, irrte lange: Hunger plagte sie, Kälte schüttelte sie. Da gewahrt sie in der Ferne dasselbe Feuer, das sie den Tag zuvor gesehen. Mit Freuden eilte sie darauf zu. Sie kam wieder zu dem großen Feuer, um welches die zwölf Monate saßen. Der Eismonat saß obenan. »Liebe Leute, erlaubt mir, daß ich mich am Feuer wärme, Kälte schüttelt mich,« bat Maruschka. Der Eismonat nickte mit dem Haupte und fragte: »Warum bist Du wieder gekommen, was suchst Du?« – »Ich suche Erdbeeren,« entgegnete Maruschka. – »Es ist nicht an der Zeit, Erdbeeren zu suchen, wenn Schnee liegt,« sagte der Eismonat. »Ich weiß wohl,« antwortete Maruschka traurig, »allein Schwester Holena und meine Stiefmutter haben mir befohlen, Erdbeeren zu bringen; bring‘ ich sie nicht, so schlagen sie mich todt. Bitte schön, Ihr Hirten, sagt mir, wo ich deren finde!« Der Eismonat erhob sich, schritt zum Monat, der ihm gegenüber saß, gab ihm den Stab in die Hand und sprach: »Bruder Juni, setz‘ Dich obenan!« Der schöne Monat Juni setzte sich obenan, und schwang den Stab über dem Feuer. In dem Augenblicke schlug die Flamme hoch empor, der Schnee zerschmolz alsbald, die Erde grünte, Bäume umhüllten sich mit Laub, Vögel begannen zu singen, mannichfaltige Blumen blühten im Walde und es war Sommer. Weiße Sternlein gab es, als ob sie wer dahin gesäät hätte. Sichtbar aber verwandelten sich die weißen Sternlein in Erdbeeren, die Erdbeeren reiften schnell, und eh‘ sich Maruschka dessen versah, gab es ihrer in dem grünen Rasen, als ob wer Blut ausgegossen hätte. »Schnell, Maruschka, pflücke!« gebot der Juni. Maruschka pflückte freudig, bis sie die Schürze voll hatte. Dann dankte sie den Monaten schön, und eilte froh nach Hause. Es wunderte sich Holena, es wunderte sich die Stiefmutter, als sie sahen, daß Maruschka in der That Erdbeeren bringe, die ganze Schürze voll. Sie liefen, ihr die Tür zu öffnen, und der Duft der Erdbeeren ergoß sich durch die ganze Hütte. »Wo hast Du sie gepflückt?« fragte Holena störrig. – »Hoch auf dem Berge, dort wachsen ihrer in Fülle unter den Buchen,« erwiederte Maruschka. Holena nahm die Erdbeeren, aß sich satt, und gab auch der Mutter zu essen; zu Maruschka sagten sie nicht einmal: »Kost‘ auch!«
Holena hatten die Erdbeeren geschmeckt, und es gelüstete sie des dritten Tages nach roten Äpfeln. »Geh‘ in den Wald, Maruschka, und bring‘ mir rote Äpfel!« befahl sie der Schwester. – »Ach Gott, liebe Schwester, woher sollten im WinterÄpfel kommen?« versetzte die arme Maruschka. – »Du nichtsnutziges Ding, Du Kröte, Du widersprichst, wenn ich befehle? Gleich geh‘ in den Wald, und bringst Du keine rote Äpfel, wahrlich, so schlag‘ ich Dich todt!« drohte die böse Holena. Die Stiefmutter faßte Maruschka, stieß sie zur Tür hinaus, und schloß diese fest hinter ihr. Das Mädchen eilte bitter weinend in den Wald. Der Schnee lag hoch, nirgends war eine Fußstapfe. Allein das Mädchen irrte nicht umher, es ging gerade auf den Gipfel des Berges, wo das große Feuer brannte, wo die zwölf Monate saßen. Sie saßen dort, der Eismonat saß obenan. »Liebe Leute, erlaubt mir, daß ich mich am Feuer wärme, Kälte schüttelt mich,« bat Maruschka, und trat zum Feuer. Der Eismonat nickte mit dem Haupte und fragte: »Weshalb bist Du wieder gekommen, was suchst Du da?« – »Ich suche rote Äpfel,« antwortete Maruschka. – »Es ist nicht an der Zeit,« sagte der Eismonat. – »Ich weiß wohl,« entgegnete Maruschka traurig, »allein Schwester Holena und meine Stiefmutter haben mir befohlen, rote Äpfel aus dem Wald zu bringen; bring‘ ich sie nicht, so schlagen sie mich todt. Bitte schön, Ihr Hirten, sagt mir, wo ich deren finde!« Da erhob sich der Eismonat, schritt zu einem der ältern Monate, gab ihm den Stab in die Hand, und sprach: »Bruder September, setz‘ Dich obenan!« Der Monat September setzte sich obenan und schwang den Stab über dem Feuer. Das Feuer glühte rot, der Schnee verlor sich, aber die Bäume umhüllten sich nicht mit Laub, ein Blatt nach dem andern fiel ab, und der kühle Wind verstreute sie auf dem falben Rasen, eins dahin, das andere dorthin. Maruschka sah nicht soviele bunte Blumen. Am Thalhang blühte Altmannskraut, blühten rothe Nelken, im Thale standen gelbliche Eschen, unter den Buchen wuchs hohes Farnkraut und dichtes Immergrün. Maruschka blickte nur nach roten Äpfeln umher, und sie gewahrte in der Tat einen Apfelbaum und hoch auf ihm zwischen den Zweigen rote Äpfel. »Schnell, Maruschka, schüttle!« gebot der September. Maruschka schüttelte freudig den Apfelbaum; es fiel ein Apfel herab. Maruschka schüttelte noch einmal; es fiel ein zweiter herab. »Schnell, Maruschka, eile nach Hause!« gebot der Monat. Maruschka gehorchte, nahm die zwei Äpfel, dankte den Monaten schön, und eilte froh nach Hause. Es wunderte sich Holena, es wunderte sich die Stiefmutter, als sie sahen, daß Maruschka Aepfel bringe. Sie gingen ihr öffnen. Maruschka gab ihnen die zwei Äpfel. »Wo hast Du sie gepflückt?« – »Hoch auf dem Berge; sie wachsen dort, und noch giebt’s ihrer dort genug,« erwiederte Maruschka. »Warum hast Du nicht mehr gebracht? Oder hast Du sie unterwegs gegessen?« fuhr Holena zornig gegen sie los. »Ach liebe Schwester, ich habe keinen Bissen gegessen. Ich schüttelte einmal, da fiel ein Apfel herab; ich schüttelte zum zweiten Mal, da fiel noch einer herab; länger zu schütteln erlaubten sie mir nicht. Sie hießen mich nach Hause gehen,« sagte Maruschka. »Daß der Donner in Dich fahre!« fluchte Holena, und wollte Maruschka schlagen. Maruschka brach in Tränen aus, und bat Gott, er solle sie lieber zu sich nehmen, und sie nicht von der bösen Schwester und Stiefmutter erschlagen lassen. Sie floh in die Küche. Die genäschige Holena ließ das Fluchen und begann einen Apfel zu essen. Der Apfel schmeckte ihr so, daß sie versicherte, noch niemals in ihrem Leben so was Köstliches gegessen zu haben. Auch die Stiefmutter ließ sich’s schmecken. Sie aßen die Aepfel auf, und es gelüstete sie nach mehr. »Mutter, gieb mir meinen Pelz! ich will selbst in den Wald gehen,« sagte Holena. »Das nichtsnutzige Ding würde sie wieder unterwegs essen. Ich will schon den Ort finden, und sie alle herabschütteln, ob es wer erlaubt oder nicht!« Vergebens riet die Mutter ab. Holena zog den Pelz an, nahm ein Tuch um den Kopf, und eilte in den Wald. Die Mutter stand auf der Schwelle, und sah Holena nach, wie es ihr gehe.
Alles lag voll Schnee, nirgend war eine Fußstapfe zu schauen. Holena irrte, irrte lange; ihre Genäschigkeit trieb sie immer weiter. Da gewahrt sie in der Ferne ein Licht. Sie eilt darauf zu. Sie gelangt auf den Gipfel, wo das Feuer brennt, um das auf zwölf Steinen die zwölf Monate sitzen. Holena erschrickt; doch bald faßt sie sich, tritt näher zu dem Feuer, und streckt die Hände aus, um sich zu wärmen. Sie fragt die Monate nicht: »Darf ich mich wärmen?« und spricht kein Wort zu ihnen. »Was suchst Du hier, warum bist Du hergekommen!« fragt verdrießlich der Eismonat. – »Wozu fragst Du, Du alter Thor? Du brauchst nicht zu wissen, wohin ich gehe!« fertigt ihn Holena störrig ab, und wendet sich vom Feuer in den Wald. Der Eismonat runzelt die Stirn, und schwingt seinen Stab über dem Haupte. In dem Augenblicke verfinstert sich der Himmel, das Feuer brennt niedrig, es beginnt Schnee zu fallen, als ob wer ein Federbett ausschüttelte, eisiger Wind weht durch den Wald. Holena sieht nicht einen Schritt vor sich; sie irrt und irrt, und stürzt in eine Schneewehe, und ihre Glieder ermatten, erstarren. Unaufhörlich fällt Schnee, eisiger Wind weht, Holena flucht der Schwester, flucht dem lieben Gott. Ihre Glieder erfrieren in dem warmen Pelz.
Die Mutter harrte auf Holena, blickte zum Fenster hinaus, blickte zur Tür hinaus, konnte aber die Tochter nicht erharren. Stunde auf Stunde verstrich, Holena kam nicht. »Vielleicht schmecken ihr die Äpfel so gut, daß sie sich nicht von ihnen trennen kann,« dachte die Mutter, »ich muß nach ihr sehen!« Sie zog ihren Pelz an, nahm ein Tuch um den Kopf, und ging, Holena zu finden. Alles lag voll Schnee, nirgend war eine Fußstapfe zu schauen. Sie rief Holena; niemand meldete sich. Sie irrte, irrte lange; Schnee fiel dicht, eisiger Wind wehte, Maruschka kochte das Essen, besorgte die Kuh; doch weder Holena, noch die Stiefmutter kam. »Wo bleiben sie so lange!« sprach Maruschka zu sich, und setzte sich zum Spinnrocken. Schon war die Spindel voll, schon dämmerte es in der Stube, und es kam weder Holena, noch die Stiefmutter. »Ach Gott, was ist ihnen zugestoßen?« klagte das gute Mädchen, und sah zum Fenster hinaus. Der Himmel strahlte von Sternen, die Erde glänzte von Schnee, es ließ sich niemand sehen; traurig schloß Maruschka das Fenster, machte das Kreuz, und betete ein Vaterunser für die Schwester und Mutter. Des andern Tages harrte sie mit dem Frühstück, harrte sie mit dem Mittagsmahl; doch sie erharrte weder Holena, noch die Stiefmutter. Beide waren im Wald erfroren. Der guten Maruschka blieb die Hütte, die Kuh und ein Stückchen Feld; es fand sich auch ein Hauswirth dazu, und Beide lebten in Frieden glücklich mit einander.

[Slowakei: Joseph Wenzig: Westslawischer Märchenschatz]

Österrreichs neuer Caritaspräsident „Landau“ erzählt Conny Bischofsberger von der Kronenzeitung wie politisch „Caritas“ sein soll


Mittwoch 13.11.2013
Uhrzeit 12.25
Die Wahl steht fest.Österrreichs neuer Caritaspräsident „Landau“ erzählt Conny Bischofsberger von der Kronenzeitung wie politisch „Caritas“ sein soll:
Zunächst fühle ich mich sehr geehrt, daß mich Franz Küberl als Nachfolger vorgeschlagen hat…Wir stehe vor großen Herausforderungen; die nächsten Jahre werden nicht einfach, weil wir die sozialen Auswirkungen der Wirtschaftskrise schmerzlich spüren werden.
Caritas heißt Nächstenliebe ohne Wenn und Aber.Dieser Auftrag gilt für Frauen und Männer, Für Priester und Laien.Auch ich werde umbequem sein, den Finger in Wunden legen.Hartnäckig, irritierend und hoffentlich mutig.

Papst Franziskus ist eine ungeheure Ermutigung, wenn er sagt, dass die Kirche auf die Seite der Armen gehört.Armut ist nicht nur der Auftrag der Caritas, sondern der gesamten Kirche.Österreich hat ein sehr dichtes Netz der Solidarität., gerade in den Pfarren geschieht sehr viel für Menschen in Not.Der Papst hat vor einer Globalisierung der Gleichgültigkeit gewarnt, und er hat recht: Die Not der Menschen geht uns immer etwas an, wir tragen als Menschen einfach Verantwortung füreinander.Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem man hört: „Ich bin ja ned die Caritas.“
Landau nimmt künftige Regierung sozialpolitisch in die Pflicht!
Die Caritas ist vielleicht der Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen.Es kann nicht sein, daß für eine Kärntner Pleitebank Milliarden aufgebracht werden und gleichzeitig der Versuch unternommen wird, bei den Schwächsten der Gesellschaft zu sparen.

Der heutigen Kronenzeitungausgabe liegt ein Erlagschein für die Opfer des Taifuns „Haiyan“auf den Phillipinen bei.Kennwort: Kathastrophenfonds Caritas PSK Kontonummer 7.700.004 BLZ 60.000

Die Caritas ersucht um Spenden:

Spendenkonto:

PSK 7.700.004

BLZ 60.000

Kennwort: „Katastrophenfonds Caritas“

Spenden sind auch per SMS mit dem Kennwort „Taifun“ und dem gewünschten Spendenbetrag an die Telefonnummer 0664/660.3333 möglich.

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