Wilmas Bienenblog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Archiv: Juni 2013

Daß Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen; Psalm 85,11


Es gehört mehr Mut dazu ein guter Christ zu sein als ein schlechter.Kolping

Stockrose!Wer keinen Eibisch zu Hand hat,dafür aber eine Stockrosenpflanze kann alle Anwendungen des Eibisch auch auf die herrlichen Blüten des Malvengewächses übertragen …

heute,am 26.November 2014 blüht immer noch eine Stockrose.
Es hat noch nicht gefroren.Auch die Belagonien an den Fenstern sind noch in voller Blüte!


Stockrosentee im Frühjahr:

Aus den Blütenblättern der Stockrosen kann man einen Tee kochen. Dafür nimmt man 2 Teelöffel voll der getrockneten und zerkleinerten Pflanzenteile, übergießt sie mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lässt das Ganze 15 Minuten lang zugedeckt ziehen. Hernach abseihen und mit ein wenig Hong süßen. Hilft das Blut zu reinigen und den Frohsinn im eigenen Inneren wieder zu entdecken.

Mädesüß enthält wie die Weide viel Salicylsäure …

Mädesüß-Wein:

Man nehme 5 bis 6 Blütendolden vom Mädesüß, die man von der Pflanze mit kurzen Stängeln abschneidet und gibt sie in eine Literflasche, um sie mit naturbelassenem Weißwein zu übergießen. 8 Tage in einem kühlen Raum stehen lassen und zum Abschluss abseihen und abfüllen. Kühl und lichtgeschützt aufbewahren. Wenn einem die Sorgen über den Kopf wachsen, ab und zu ein Stamperl davon trinken, um das Gemüt aufzuhellen.

Gott kann nicht weniger lieben!(Blutweiderichwaschungen und Auflagen bei Krampfadern und Neurodermitis)


Gott liebt uns nicht mehr als die anderen.
Und er liebt die anderen nicht mehr als uns.
Und er liebt Deine Eltern, den Vater, die Mutter,Verwandte oder Ehepartner Freunde nicht mehr als Dich;
noch dich mehr als alle deine Nächsten.
Wenn du glaubst , dass Gott Dich mehr liebt
als die anderen, irrst du gewaltig.
Jemand hätte dich einen eitlen und falschen Kathechismus
und eine eitle und falsche Theologie gelehrt.

Wenn Du glaubst,Gott liebe die anderen mehr
als Dich hast du Dich geirrt.
Gott liebt nicht jemanden mehr, noch liebt er jemand weniger.
Denn er kann nur
auf eine Art lieben: bis zum äußersten.
wenn er irgend jemand weniger liebte,
wäre er nicht Gott

Gott ist nicht in der Lage, nicht zu lieben.
Und auch kann er nicht
weniger oder mehr lieben.
Daher ist er Gott
Wir lieben mehr
oder weniger und wir hassen sogar.
Er tut das nicht.
Auch fällt er keine Entscheidung darüber,
wer ein Kilo
Liebe verdient hat oder wer
nur 300 Gramm.
das Problem der Liebe ist nicht Gottes Problem,
sondern unser.

Die Sonne erleuchtet die ganze Erde,
aber wenn jemand ihr die Türe verschließt,
tritt ihr Licht nicht ein.
Es ist nicht die Sonne, die weniger leuchtet,
es sind wir, die wir nicht zulassen,
daß sie uns leuchtet.
Es ist nicht Gott, der weniger liebt,
es sind wir, die wir ihn weniger
oder mehr aufnehmen

Beim nächsten Mal,
wenn du versucht bist zu sagen,
daß Gott dich weniger oder mehr liebt,
überdenke deine Theologie.
Gott liebt immer
auf dieselbe Art bis zum äußersten.
Aber es gibt Menschen, die ganz
oder nur teilweise antworten.
Jesus war in seiner Antwort vollkommen.
Daher hat es (ausgenommen den Heiligen)
niemand
auf dieser Welt gegeben,
der so sehr geliebt hat wie er.
Gott hat Jesus bis zum äußersten geliebt
und Jesus hat Gott bis zum äußersten geliebt.
Aus diesem Grunde sagen wir, daß Jesus
der geliebte Sohn ist.
geliebt, weil
er geliebt hat!

Text wörtlich aus Ir ao Povo.August 1997,S.12
Übersetzung
Georg Hannöver

Blutweiderich

Blutweiderich ist zusammenziehend,stopfend,juckreizhemmend,blutstillend.Das Kraut hat eine gewisse antibakterielle Wirkung bei Blutungen,Katarr,Magenübersäuerung und Infektionskrankheiten.Gebräuchlich bei starker Menses und außerdem bei Weißfluss.Ein Absud ist für Sitzbäder oder zum Waschen gereizter Haut geeignet,besonders bei Scheidenjucken,Scheidenentzündung,Hauterkrankungen und Ekzeme,Krampfadern, Neurodermitis.Bei Krampfadern legt man frisch angequetschtes Blutweiderichkraut auf die betroffenen Stellen auf,deckt mit einem lockeren Verband ab und lässt die Pflanze über Nacht wirken.Die Abkochung eignet sich als Reinigungslösung bei Verletzungen und Abschürfungen,außerdem als Mundwasser bei Verletzungen im Mund und als leichtes Augenwasser.

Bio-Fibel

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freunde!

Die Bio-Fibel 02-13 mit einem feinen Schwerpunkt zum 40. Geburtstag des FiBL ist online.

Es erwartet Sie: Urs Niggli im Gespräch, Bio-Wissen zu aktuellen FiBL Österreich-Arbeiten (Mc Kioto, Blühstreifen, Bio-Kompetenzzentrum und Zweinutzungshühner), eine Biogenuss-Reise ins Waldviertel sowie die Tasting_forum-Nachlese zu Brot & Butter.

http://issuu.com/freiland/docs/bio-fibel2_13druck300dpi

Die nicht nur optisch sondern auch haptisch sehr ansprechende Druckversion können Sie gerne kostenlos unter http://www.freiland.or.at/?Konsumentenservice:Bio-Fibel bestellen. Spenden werden bei uns gerne unter „gefällt mir“ verbucht.

Ich wünsche viel Freude beim Lesen

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Geßl

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Dipl.-Ing. Reinhard Geßl, KonsumentInnen-Information, Tierhaltung

Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Österreich)

NEU SEIT 15.5.2013: A1010 Wien, Doblhoffgasse 7/10

Alt: 1070 Wien, Seidengasse 33-35/13

T: +43 (0)1 9076313-35 oder +43 (0)676 4059098

E: reinhard.gessl@fibl.org

I: www.fibl.org www.bio-wissen.org

Bio-Fibel

Zeitschrift für Wissen aus der Biologischen Landwirtschaft

Auf 24 Seiten werden in der Bio-Fibel  – unter anderem – aktuelle österreichische Forschungsprojekte aus der und zur Biologischen Landwirtschaft für KonsumentInnen verständlich und spannend aufbereitet. Weiters gibt es ausführliche Interviews mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zu jenen Themen und Fragestellungen, für die die Biologische Landwirtschaft als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts Alternativen oder Lösungen anbieten kann.
Die Bio-Fibel wird vorgabengemäß kostenlos zugesandt.

Bestellen
Einfach eine E-Mail unter Angabe von Namen und Adresse an office@freiland.or.at senden oder Online-Bestellung ausfüllen (siehe Menü: Online bestellen). Die Bio-Fibel wird Ihnen dann ab der darauffolgenden Nummer automatisch zugesandt.
Stornieren können Sie Ihr Bio-Fibel-Abo ohne Angabe von Gründen per E-Mail (office@freiland.or.at) oder telefonisch (+43/(0)1/4088809)

In der aktuellen Ausgabe:

Im Gespräch: FiBl Geschäftsführer Urs Niggli. Wir befragten den charmanten Agrarprofessor zu den Grenzlinien der Bioforschung, die Marktmacht der Bio-Muffel, eine sichere Strategie gegen das Verhungern, die Unsinnigkeit eines globalen Veganismus und die reale Schwierigkeit sich 100 % Bio zu ernähren.
Neugierig geworden? Dann lesen Sie das aktuelle Interview in der Bio-Fibel 2/2013.

Weiters finden Sie: McKioto – Cooles Essen, Blühstreifen – Wo sich Bienen zu Hause fühlen, Henne & Hahn – Willkommen Jungs sowie eine Rückschau auf die ultimative Brot & Butter Verkostung im Kochstudio essen:z. 
Bestellen Sie kostenlos!

Bio-Fibel jetzt neu auch online: Bio-Fibel 2/2013

FREILAND-Journal (1991-2007)
Mehr Information zur artgemäßen Nutztierhaltung und rund um das Thema Ernährung finden sie in FREILAND-Journal. Die Beiträge wurden von anerkannten Fachleuten aus dem jeweiligen Gebiet verfasst und sind auch für Laien gut verständlich.
Übersicht der erschienen Artikel (pdf, 610 KB)


Danke!Global 2000!Erfolge für den Schutz der Bienen und der Menschen

…gleich zwei Forderungen von GLOBAL 2000 fanden im gestrigen Landwirtschaftsausschuss eine Mehrheit bei den Parlamentsparteien. Nach langem hin und her in der Politik wurde nun ein Verbot der bienengiftigen Neonicotinoide für das gesamte Wintergetreide beschlossen, was über das bestehende EU-Verbot hinausgeht. Wintergetreide hat nach Mais und Raps die größte Anbaufläche mit rund 360.000 Hektar. Dass diese Fläche zukünftig für den Neonicotinoid-Einsatz tabu sein wird, ist eine wichtiger Erfolg für den Schutz der Bienen.

Das Thema Bienensterben und Neonicotinoide hat die Arbeit von GLOBAL 2000 seit dem Jahr 2004 regelmäßig und konstant begleitet. Daher ist unsere Freude, nach neun Jahren diesen Erfolg feiern zu dürfen, entsprechend groß!

Ebenfalls beschlossen wurde das von GLOBAL 2000 geforderte Verbot des Totspritzens von erntefertigem Getreide mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Eine „Praxis“, die in den vergangenen Jahren zunehmend in Österreich Verbreitung fand und zu Rückständen von Glyphosat in Backwaren führt. Dies ist die wahrscheinlichste Ursache für die in einer aktuellen GLOBAL 2000-Studie festgestellten Belastung der ÖsterreicherInnen mit diesem Unkrautvernichtungsmittel, das im Verdacht steht, fruchtschädigend und krebserregend zu sein.

Wir werden jetzt ein Auge darauf haben, dass es bei der Übersetzung des Beschlusses in einen Gesetzestext zu keiner Verwässerung des Verhandlungserfolgs kommt und uns weiterhin für ein Totalverbot der bienengefährlichen Neonicotinoide und Glyphosat in Österreich einsetzen.

Liebe Grüße,
Ihr GLOBAL 2000-Team

PS: Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz: Jetzt spenden.

Kurse: Die letzten Kurse in dieser Praxissaison behandeln nicht nur die Varroa-Bekämpfung sondern auch das richtige Einwintern der Bienenvölker. Was kommt auf mich zu wenn die Honigernte beendet ist und wie unterstütze ich meine Bienen bei den Winter- Vorbereitungen?

29.06.2013 von 14-18 Uhr an der LFS Mistelbach mit IM Wolfgang Oberrisser
30.06.2013 von 09-13 sowie 14-18 Uhr an der LFS Mistelbach mit IM Albert Schittenhelm
Landw. Fachschule Mistelbach
2130 Mistelbach, Winzerschulgasse 50

29.06.2013 von 09-13 sowie 14-18 Uhr an der LFS Pyhra mit IM Günter Wudy
12.07.2013 von 08-12 sowie 13-17 Uhr an der LFS Warth mit IM Spanblöchl und IM Oberrisser
20.07.2013 von 09-13 Uhr an der LFS Gießhübl mit IM Josef Niklas
30.07.2013 von 09-13 sowie 13-17 Uhr an der LFS Edelhof mit Ing. Erich Strobl

Im Gebet nennen wir Dich „Maria“!

Gewöhnlich nennen wir Dich Maria

Gewöhnlich nennen wir Dich Maria
Mensch wie wir
Mit Zweifel,Sorgen Ängste
aber auch mit viel Gefühl und Gottvertrauen
Gott des Lebens
Dein Wille geschehe

Gewöhnlich nennen wir Dich Maria
hörfähige Frau
Blüte Israels
Hast verstanden was gemeint ist
mit „Höre Israel“

Gewöhnlich nennen wir Dich Maria
Schwester und Freundin
Magd des Herrn
auf den verzweigten Wegen des Lebens
Rund um den Erdball
kennt man Dein Lied
der Poesi
Magnificat
Einforderung der Gerechtigkeit
aber mit viel Liebe,Geduld und Zärtlichkeit.

Gewöhnlich nennen wir Dich Maria
Gefährtin und Freundin
und Wegbegleiterin
treu und liebend
beim Durchhalten
der täglichen Mühen des Alltags
Hab keine Angst!
Du hast Gnade gefunden in den Augen Gottes!
Die Schuld ist glücklich!
Die Huld währt ewig!

Gewöhnlich nennen wir dich Maria
Wegführerin und Heimat
du aussergewöhnlich
bescheidene
große
gewöhnliche Frau

…frei nach Johannes Ithaler

Johanniskraut(Hypericum perforatum)

Johanniskrauttinktur
2 Teelöffel getrocknetes Johanniskraut mit 100 ml Kornschnaps oder Obstler ansetzen,10 Tage stehen lassen, danach abfiltern.1 Teelöffel nach den Mahlzeiten ist verdauunsfördernd und hilft auch bei hohen Blutdruck.

Johanniskrautöl
Frisch gesammelte Blüten und Knospen werden etwas angequetscht und in ein weithalsiges Glas gegeben.so viel kalt gepresstes Olivenöl(bio)daraufgießen bis die Blütenmasse zu schwimmen beginnt.6-8 Wochen in die Sonne stellen und täglich schütteln.Wenn das Öl dunkelrot geworden ist, kann man es abseihen, auspressen und in kleine Flaschen füllen.Es muß kühl gelagert werden.

Sonnenöl
Frische Kastanienblüten mit einem hochwertigen Hautöl(Avokado-,Weizenkeim-oder Jojobaöl)ansetzen.Auf einen warmen Platz stellen und abgedeckt stehen lassen, bis das Johanniskraut blüht.Jetzt die Kastanienblüten abfiltern, das gewonnene Öl über frische angequetschte Johanniskraut-Blüten und Knospen geben.Nochmals 4-6 Wochen in der Sonne stehen lassen,abfiltern.Man hat nun ein Pflegemittel für die Haut-vor und nach dem mäßigen Sonnenbaden.


Im Meer des Lebens,Meer des Sterbens,
in beiden müde geworden,
sucht meine Seele den Berg,
an dem alle Flut verebbt.
Japan,7.Jhdt.

Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte und das Amen des Universums.Novalis

Dein Geheimnis meine Freundin

Der Herr hat dich so verehrt
kristallklar wie eine Quelle,
mädchenhafter
als die leisen Wellen des Meeres.
Der Herr hat Dein "JA" gehört.
Frei seit Kinderzeit,
spricht der Herr zu Dir.

Dein Geheimnis, mein Freundin
ich möchte es entdecken,
in dieses Meer der Freude,
will ich tauchen.
Ja, wenn ich es könnte,
würde meine Welt sich ändern,
und Dein Geheimnis, mein Freundin
würde ich erzählen.

Du wurdest die Geliebte des Herrn
und Inbegriff der Zärtlichkeit
blühender Garten in Licht getaucht.
Und wenn die Welt Dich versteht,
zeigst du jedem Geschöpf
deinen wahren Frieden und deine Freude.
Zezinho

Kristina Bach – Lass mich brennen oder frier´n

Flimmerndes Herz unter der Haut
manchmal sagst du es mir viel zu laut.
Zum Zufriedensein ist es zu früh

ich hab‘ noch Träume.
Ich brauch so viel mehr
ich brauch‘ das Gefühl

daß du mich willst und
daß ich dich spür.
Ich brauch dieses Heiß oder Kalt

schon sehr bald.

Dann laß mich brennen oder frier’n

nur laß mich irgendetwas spür’n

nur da zu sein ist nicht genug.
Sag Asche oder Glut

und damit kann ich leben.
Und wenn die Sterne exlpodier’n

dann laß mich brennen oder frier’n.
Die ungeschminkte Zärtlichkeit
uns’rer ersten Zeit

die vermiß ich heut‘.

Ohne Tabus Leben berühr’n

dich in der Seele und hautnah spür’n.
Wo sind die Flammen der Nacht
die sich begegnen.
Das Leben ist leicht
laß mich nicht allein

irgendwann kann es zu spät dazu sein.
Irgendwo schläft ein Vulkan

zünd ihn an.

Dann laß mich brennen oder frier’n

nur laß mich irgendetwas spür’n

nur da zu sein ist nicht genug.
Sag Asche oder Glut

und damit kann ich leben.
Und wenn die Sterne exlpodier’n

dann laß mich brennen oder frier’n.
Die ungeschminkte Zärtlichkeit
uns’rer ersten Zeit

die vermiß ich heut‘.

Dann laß mich brennen oder frier’n

nur laß mich irgendetwas spür’n

nur da zu sein ist nicht genug.
Sei Asche oder Glut

und damit kann ich leben.
Und wenn die Sterne exlpodier’n

dann laß mich brennen oder frier’n.
Die ungeschminkte Zärtlichkeit
uns’rer ersten Zeit

die vermiß ich heut‘.
Die ungeschminkte Zärtlichkeit
will ich wieder spür’n

brennen oder frier’n.

Die Linde(Tilia grandifolia-Sommerlinde)

Eine Hand voll Gemisch aus Blüten,Blättern und der Rinde eines kleinen Astes mit Weißwein(bio)übergießen.Das Pflanzenmaterial soll gut bedeckt sein.Immer wieder aufschütteln und insgesamt 2 Wochen in der Wärme stehen lassen, dann abfiltern.Ein Likörglas voll ist eine Einschlafhilfe.

All die Winterkrankheiten mit Husten, Schnupfen, Fieber, Hals- und Ohrenschmerzen werden durch den Lindenblütentee gelindert.Der Tee hilft auch bei Husten, astmatischen Erkrankungen,als Anregung zur Schwitzkur, zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte und in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr.Vorbeugend getrunken erspart ein Lindenblütentee so manche fieberhafte Erkrankung, bei Erwachsenen aber auch bei Kindern.WER durchfroren nach Hause kommt, dem kann ein Lindenblütentee erwärmen und vor Schnupfen schützen.
Lindenhonig gehört zu den besten und beliebtesten Honigsorten.
Dankenswerterweise hat die Stadt Retz(in Niederöstrerreich) im Ort Obernalb und in der Stadt Retz selber statt der Kastanienbäume(…die immer wieder chemisch behandelt werden mußten -stattdessen- sehr viele Winterlinden gesetzt, so dass nach der Sommerlindenblüte bald die Winter-Lindenblüten-Tracht (für die Bienen) weitergehen kann.Winterlinden blühen NACH den Sommerlinden.

Konservieren/aufbewahren
Die Lindenblüten müssen mitsamt dem Hochblatt spätestens 3 Tage nach dem Aufblühen gesammelt und getrocknet werden.Man legt die Blüten auf Papier und trocknet im luftigen Halbschatten.-Sie müssen dunkel, geschützt gelagert werden.Schon geringe Feuchtigkeit verdirbt das Trockengut;es wird schimmlig.Genauso sorgsam geht man mit der Rinde vor, die man von den jungen Ästen schält,schnell trocknet und in Dosen oder Glasgefäßen aufhebt.Nach einem Jahr(höchstens bis 2 Jahren) haben sich die Wirkstoffe weitgehend verflüchtigt und man kann damit noch Kräuterpolster machen.

Volksglaube und Mythologie

Die Linde galt als heiliger Baum, der Wohnsitz der Göttin Freya, der Schutzherrin der weiblichen Gerechtigkeit.In früheren Zeiten wurde unter der Dorflinde Gericht gehalten,aber auch die Feste fanden um sie herum statt.
Die Linde sollte Mittelpunkt der Zauberrosengärten der Zwerge sein und in der Nibelungensage begann unter ihr "Siegfrieds Glück und Ende".

Im Baumkult wurden der Linde Opfer gebracht, weil sie den Ort, an dem sie steht, vor Schaden bewahrt und Krankheiten der Bittsteller, die zu ihr kommen abnahm.Vielleicht gibt es deshalb so viele Gemeinde- und Kapellenlinden.“Der Baum mitten in der Welt“ -Kremsmünster-Österreich)ist eine Linde.
Zu Pfingsten, vor Sonnenaufgang steckte man Lindenzweige zu Haus und Stall, um böse Einflüsse abzuwehren.Lindenbast sollte vor dem Bösen schützen.

Der Tee aus der inneren Rinde wirkt bei schwierigen und schmerzhaften Urinieren, er ist bei Unterleibsbeschwerden angebracht, die von einer Verschleimung der Niere(It.Pfarrer Künzle)kommen.In Wein gekochte Lindenblüten sind ein Mittel gegen Blutarmut.

Äusserlich ist Lindenblütenwasser(leichter geseihter Tee) eine gute Augenkompresse bei überanstrengten Augen oder ein aufbauendes Gesichtswasser für gestresste Haut.Ist bei Sommersprossen und Runzeln angezeigt.

Nervenschwache und depressive Menschen sollten sich lange unter blühenden Lindenbäumen aufhalten, der Duft hat (wie in der Nähe von Bienenstöcken der Honigduft) eine beruhigende Wirkung.Dafür verantwortlich bei den Lindenblüten ist der Duftstoff „Farnesol“, der intensiv sommerlich in die Nase steigt.

Bei Blähungen,Verstopfungen.Durchfall,Appeditlosigkeit,aufgeblähten Bauch und häufigem Aufstoßen nehme man morgens und abends 1 Messerspitze Lindenholzkohle.(Apotheke)
Gepulverte Lindenkohle tut aber nicht nur den Menschen gut, sie heilt auch Durchfälle bei Haustieren, vor allem wenn sie wegen einer Vergiftung entstehen.
Das Pulver auf Wunden gesteut ,heilt bösartig übelriechende Geschwüre und beseitigt die Eiterungen.
Das Pulver ist auch ein natürliches Zahnreinigungsmittel.

Die Lindenblätter eigenen sich zum Einfärben von Wolle und Stoff.Es entstehen gelb und Brauntöne.
Das weiche aber doch elastische Lindenholz hat Hunderte Künstler dazu angeregt, die herrlichsten Schnitzwerke zu hinterlassen.
Prachtvolle Altäre in den alten Kirchen wurden aus dem „heiligen“Holz gemacht.

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