Wilmas Bienenblog

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Archiv: März 2013

Neue Technologie(Energie UNBEGRENZT speichern): Sommersonnenwärme mit modernen Latentspeicher zum Heizen für den Winter nutzen:

Thermobatterie

Mithilfe der Thermobatterie ist es möglich anfallende Wärmeenergie aufzunehmen und den wesentlichen Teil – bis zu zwei Drittel – als “latente Wärmeenergie” zeitlich unbefristet sowie verlustfrei zu speichern.

Bei Bedarf kann diese in geeigneten Mengen freigesetzt und anschließend genutzt werden. Der Rest der aufgenommenen Wärmeenergie wird konventionell als “sensible” – fühlbare – Wärme gespeichert. Diese Speicherung ist verlustbehaftet und daher zeitlich begrenzt.

Für die verlustfreie Speicherung der latenten Wärme werden zwei Effekte genutzt. Zum einen ist das der Übergang der Speichersubstanz von einer festen in eine flüssige Phase bei ca. 58 °C, zum anderen die Fähigkeit der Substanz, diese flüssige Phase unter bestimmten Bedingungen auch bei nachfolgender Abkühlung als “unterkühlte Schmelze” beizubehalten.

Anwendungsmöglichkeiten:

Dieser Speicher ist in erster Linie für Anwendungen interessant, bei denen Wärme in einem Temperaturbereich zwischen 30 °C und 90 °C, hauptsächlich jedoch bei ca. 55 °C bereitgestellt werden muss. Zum Beispiel bei Heizungsanlagen und Anlagen zur Bereitstellung vom Warmwasser in Wohngebäuden.

Er ist unter Anderem interessant als Ergänzung zu Solarthermie-Anlagen. So ist es zum Beispiel möglich, den Bedarf einer Niedrigenergiehauses – das KfW 40 Haus – sicher und ausschließlich mittels der von seinem Dach gewonnenen Solarenergie zu decken. Beim Einsatz als Ergänzung zu konventionellen Heizsystemen, vor allem Öl- oder Gasbrennern, lassen sich signifikante Einsparungen an Primärenergieträgern erzielen.

Nutzung der latenten Speicherfähigkeit:

Ein Latentwärmespeicher kann Wärme verborgen(lat.latere), überlange Zeit VERLUSTFREI mit Wiederholzyklen speichern.
Dies geschieht durch Ausnutzung der Enthalphie reversibler thermotynamischer Zustandsänderungen eines Speichermediums.

Phase 1
Die kristline Natriumazetatmischung(Speichermedium)wird aufgeschmolzen.
Notwendig sind ca.80 Grad über ca 3 Stunden.

Phase 2
Die bei der Abkühlung des Speichermediums frei werdende Wärme kann genutzt werden.Eine Speicherung ist über die durch die Isolierung der Latentwärmespeicher hinaus gewährleistete Kurzzeitspeicherung nicht möglich.

Phase 3
Das Speichermedium erreicht die sogenannte unterkühlte Schmelze.
d.h.Trotz Abkühlung auf Umgebungstemperatur wird nicht wieder der frühere Aggregatzustand „fest“ eingenommen;Das Speichermedium bleibt flüssig.

Phase 4
In der unterkühlten Schmelze kann die latent enthaltene Wärme(bis zu zwei Drittel der ursprünglich eingebrachten Wärme)LANGFRISTIG und VERLUSTFREI gespeichert werden.

Phase 5
Bei Bedarf wird die Wärme abgerufen.In den das Speichermedium zum kristallieren gebracht wird.
Dies erfolgt durch die Auslösung.
Die dabei frei werdende Wärme(ca. 55 Grad)kann im Heizkreislauf genutzt werden.

Die Firma hat erst im November 2012 den Inovationspreis erhalten.
Weitere Infos: hier

Wärmespeichertechnologie
Studentenherberge nimmt Thermobatterie als Zwischenlager für erneuerbare Energie in Betrieb

Schon in diesem Jahr 2013 soll die Produktion starten.
Es wird derzeit ein Maschinenpark gebaut.
Leider ist die Technik noch sehr teuer, aber es wäre die Lösung aller Energieprobleme weil man auch Energie verlustfrei versenden kann und die Speicherprobleme der Solarenergie wären gelöst.

Es gibt Diskussionen dass auch alte Öltanks dahingehend umgebaut werden können.

Von guten Mächten …Herr Deine Liebe…

Die Fußwaschung als heilsames Zeichen…

Stärke eines niedrigen Gewächses:

Junges, sprießendes Waldmoos, auf dem man auch gerne barfuß geht, sammeln und frisch oder getrocknet anwenden. 2 Handvoll davon in 1 Liter Wasser kurz aufwallen und dann 20 Minuten ziehen lassen. Nach dem Abseihen dem Fußbadewasser beifügen, um damit die Füße stark und schmerzfrei zu machen.

EUROPA-Projekt hat Zukunft!Erinnerung wachhalten!Noch immer aktuelle Worte am Puls der Zeit, die Mut und Zuversicht geben: Ausschnitte der Ansprache von +Johannes Paul bei seiner Begegnung mit der österreichischen Jugend(10.September 1983)

Am 2. April 2005 gegen 15:30 Uhr sprach er mit sehr schwacher und gebrochener Stimme auf Polnisch seine letzten Worte: „Lasst mich ins Haus des Vaters gehen!“. Kurz vor 19 Uhr fiel er ins Koma. Ab 20 Uhr zelebrierte Stanisław Dziwisz unter Mitwirkung von Kardinal Marian Jaworski, Stanisław Ryłko und Mieczysław Mokrzycki eine Messe am Fußende des Krankenbetts. „Um 21:37 Uhr entschlief Johannes Paul II. im Herrn“,

wörtlich aus der Rede ausschnittsweise zitiert:

Liebe junge Freunde!Brüder und Schwestern!
... Die Welt und die Zeit in der wir leben, sind eine große Herausforderung für euch.Ihr seid betroffen vom Elend und Hunger in weiten Teilen der Erde und von soviel Ungerechtigkeit.Ihr warnt vor der tödlichen Gefahr gigantischer Waffenarsenale und eines drohenden Atomkrieges.Ihr macht euch Sorgen um die Umwelt.Ihr wißt, das viele Menschen, durch Arbeitslosigkeit bedroht sind.Viele Menschen sind auch geistig unterdrückt und können ihren Glauben nicht in Freiheit bekennen.Das alles schafft da und dort das Gefühl, das Leben habe wenig Zukunft, wenig Sinn.
In einer solchen Situation fliehen manche aus der Verantwortung: in kurzlebiges Vergnügen, in die Scheinwelt des Alkohols und der Drogen, in unverbindliche sexuelle Beziehungen, in Gleichgültigkeit, Zynismus oder Gewalt.Für einige wird die Flucht in den Tod zum scheinbar letzten Ausweg.

Aber die Mitte der Nacht ist zugleich schon der Anfang des Tages.Die Schwierigkeiten unserer Zeit wecken bei vielen Menschen, besonders bei den jungen, auch die kühnsten Träume, die besten Kräfte des Geistes, des Herzens, der Hände.Es erwacht die Bereitschaft zu teilen und das Leben ohne Berechnung einzusetzen.
Die Welt ist Gottes Schöpfung.In ihr ist ohne Unterlaß Gott, der ewige Vater, am Werk.So wird auch das Geschaffene durchsichtig auf Gott hin: die großen Ereignisse ebenso wie die scheinbar unbedeutenden Dinge, an denen man leicht achtlos vorübergeht.
Die Evangelien bezeugen also: die Kraft, die Jesus und sein ganzes Leben durch und durch bestimmt, ist seine Bindung an Gott den Vater.
Für uns sollte diese Botschaft Jesu von der beständigen Gegenwart Gottes inmitten dieser Schöpfung eine Quelle der Zuversicht sein: Gott kennt uns. Er kennt uns besser als wir uns selber kennen.Er liebt uns, auch wenn diese Liebe oft verborgen ist.ER ist ein Gott der uns Zukunft gibt.ER ist nicht ein Gott der Toten, sondern der lebendige und lebenspendende Gott.Ihm können wir uns anvertrauen, in ihm Wurzeln schlagen.Wenn wir fallen, dann fallen wir nicht tiefer als in Gottes Hand.
Das hat Jesus in den 33 Jahren seines Weges inmitten der Menschen vorgelebt.Das hat er gemeint als er sagte > ich bin der Weg<. Jesu Botschaft ist aber zugleich ein Anspruch.Zuneigung und Vertrauen zu ihm sollte in Nachfolge einmünden.Gefühle allein reichen nicht.Wir müssen bereit sein, unser Wollen und Handeln auf ihn auszurichten. Daran lässt der Herr keinen Zweifel: >Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt<(Joh.14,21) Ihr werdet, liebe Freunde, die kommende Geschichte der Kirche prägen.Ich bin überzeugt, dass ihr keine Kirche wollt, die die Forderungen Jesu verkürzt oder die Schätze des Glaubens zu billigen Preisen veräußert.Ihr wollt eine Kirche, die deutlich spricht und glaubwürdig lebt.Ohne sich an den Zeitgeist auszuliefern, soll sie den Menschen Hoffnung vermitteln. Wir tun dies: -indem wir unter den Menschen die Überzeugung wachhalten, dass die Erlösung der Strukturen von der Erlösung der Herzen abhängt. -indem wir das Heil nicht allein von unserer eigenen Anstrengung, sondern vor allem als Gottes Geschenk erwarten. -indem wir Gott als unsere endgültige Erfüllung verkünden und die Angst nimmt, das Glück zu verpassen, wenn wir es uns nicht in raschen Zugriff selbst verschaffen.(keine Gier) -indem wir eine fröhliche Einfachheit leben, weil wir in Gott unsren wahren Reichtum haben. Jesus sagt heute zu jeden von euch, was er einst zum heiligen Franz von Assisi gesagt hat:
Du sollst mein Haus, die Kirche wiederaufbauen.
Viele träumen von einer anderen, ganz neuen Kirche.
Christus fordert euch jedoch auf, ihm euren Einsatz für die gegenwärtige Kirche zu schenken: diese sollt ihr "wiederaufbauen",diese soll erneuert werden.
Heute schon kann euer Dienst beginnen, die Kirche von morgen bauen zu helfen:
Eine Kirche, die keine Trennung kennt, weder die Trennung der Konfessionen noch der Generationen; eine Kirche die vielen Heimat bietet und doch deutlich macht, dass diese Welt nicht unser endgültige Zu Hause ist.
In dieser Kirche habt ihr alle einen Platz, eine Aufgabe.Ihr baut diese Kirche als junge Christen, als künftige Mütter und Väter, als gläubige Menschen in vielen Berufen und Lebensbereichen.

Eure Aufgabe ist groß junge Freunde!Aber Jesus sagt auch zu euch: >Fürchtet euch nicht<.Laßt euch nicht lähmen durch Unheilspropheten.Verschreibt euch nicht dem Motto: >Alles oder nichts<, sondern habt Mut und Geduld zu kleinen Schritten.Denkt selbst nach und lasst euch nicht durch fremde Parolen leiten. Jesus sagt auch zu euch: >Kehrt um, bekehrt euch<.Schiebt eure Verantwortung nicht auf andere, auf die Gesellschaft, auf den Staat,auf die Kirche. Kehrt um aus der Klage und Anklage zur Eigenverantwortung. Jesus sagt zu Euch:>Ich sende euch<.Bleibt nicht sitzen in der Bequemlichkeit!Bleibt nicht sitzen mit euren Zweifeln und Ängsten, sondern geht!Ihr wißt den Weg.Gehen wir diesen Weg miteinander.

Ansprache Johannes Paul II. zum Abschluß der Europa-Vesper auf den Heldenplatz in Wien.

...Der wahre Friede kommt aus den geöffneten Herzen dessen, der am Kreuz erhöht alle an sich zieht.Unter diesem Kreuz steht Österreich, unter diesem Kreuz steht Europa.Denn im Kreuz ist Hoffnung.
Österreich - selbst im Herzen Europas gelegen - hat in besonderer Weise dessen Geschicke geteilt und entscheidend mitgeprägt.Die - trotz aller Krisen und Spaltungen fortbestehende kulturelle Gemeinsamkeit des europäischen Kontinents ist ohne den Inhalt der christlichen Botschaft nicht zu verstehen.
Diese - mit antikem Geist großartig verschmolzen - bildet ein gemeinsames Erbe, dem Europa seinen Reichtum und seine Kraft verdankt, das blühende Gedeihen von Kunst und Wissenschaft, Bildung und Forschung, Philosophie und Geisteskultur...
Niemand kann sich der Tatsache verschließen - und wer wäre davon nicht tiefst betroffen -,daß die gemeinsame Geschichte Europas nicht nur leuchtende, sondern auch dunkle, schreckliche Züge trägt, die mit den Geist der Menschlichkeit und der Frohen Botschaft Jesu Christi unvereinbar sind.Immer wieder haben Staaten und Parteien haßerfüllt und grausam gegeneinander Krieg geführt.Immer wieder wurde Menschen ihre Heimat genommen, sie wurden vertrieben oder sahen sich angesichts von Not, Diskriminierung und Verfolgung zur Flucht veranlasst.Millionen von Menschen wurden auf Grund ihrer Rasse, ihrer Nation, ihrer Überzeugung oder einfach , weil sie anderen im Weg waren, ermordet.Es ist bedrückend, daß zu jenen , die ihre Mitmenschen bedrängten und verfolgten, auch gläubige Christen gehörten.
Doch nicht nur im staatlichen und politischen Leben ist Europas Geschichte von Zwietracht gezeichnet.Auch durch die eine Kirche Jesus Christi haben Glaubenspaltungen Grenzen und Gräben gezogen.ES kam zu erbittlichen Kämpfen, zu Unterdrückung und Vertreibung andersgläubiger und zu Gewissenszwang.Als Erben unserer Väter tragen wir auch dieses schuldbeladene Europa unter das Kreuz.
Das Österreich von heute - leider nicht nicht ganz Europa! - ist frei von fremder Herrschaft und kriegerischer Gewalt, frei von unmittelbarer äußeren Bedrohung, unbelastet von hasserfüllten inneren Auseinandersetzungen.Welch denkwürdiger und freudiger Kontrast zu mancher früheren Epoche.
Die jüdische Gemeinschaft, einst so fruchtbar mit den Völkern Europas verflochten und jetzt so tragisch dezimiert, mahnt uns gerade dadurch, jede Chance zu nützen, einander menschlich und geistig näherzukommen und miteinander vor Gott zu treten und von IHM her den Menschen zu dienen.Die Spaltungen unter den Christen sind heute Anlass und Aufforderung zu bewußter Gemeinschaft in Begegnung, Gebet und Diakonie.
Ihr Christen in Österreich und in allen Ländern des Kontinents!
Im Kreuz ist Hoffnung für eine christliche Erneuerung Europas, aber nur wenn wir Christen selbst die Botschaft des Kreuzes ernst nehmen.

Kreuz besagt: Das Leben für den Bruder(Schwester) einsetzen, um es zusammen mit den seinen zu retten
Kreuz besagt: Liebe ist stärker als Hass und Rache -
Kreuz besagt: Es gibt kein Scheitern ohne Hoffnung - keine Finsternis ohne Stern-keinen Sturm ohne rettenden Hafen.
Kreuz besagt: Liebe kennt keine Grenzen: beginnend mit den Allernächsten und vergißt nicht den Fernsten.
Kreuz besagt: Gott ist immer größer als wir Menschen, auch größer als unser Versagen -Leben ist stärker als der Tod.

Der geistige Kampf für ein Überleben in Frieden und Freiheit verlangt den gleichen Einsatz und Heldenmut, die gleiche Opferbereitschaft und Widerstandskraft, durch die unsere Väter damals Wien und Europa gerettet haben!

Wie kommt das Bio-Lamm zu Osterehren?

Das Lamm ist eines der wichtigsten Ostersymbole.
Es verkörpert Unschuld und Wehrlosigkeit – Attribute, die Jesu Christis Kreuzigung symbolisieren. Traditionellerweise wird das Lamm geweiht und nach der Auferstehungsmesse als erste Speise gegessen.
Lammfleisch – vor allem in Bio-Qualität – ist viel milder und sehr bekömmlich. Das liegt vor allem am sorgsamen Umgang mit den Tieren: Ja! Natürlich-Lämmer bleiben die ersten Monate ganz nah bei den Mutterschafen, werden mit Heu, Klee und Bio-Getreide gefüttert. Durch diese behutsame Ernährung und das harmonisches Umfeld schenkt uns das Bio-Lamm besonders hochwertiges, zart marmoriertes Fleisch, fettarm und von köstlichem Geschmack.

Die Offenbarung!Bleibe bei uns!Ich möchte dich begleiten!(Martin Gutl)

Bleibe bei uns!

Ich sah das Evangelium von Emmaus
in Deinen Augen.
Deine Leidensgeschichte ging zu Ende,
und der Einzug in das Reich des Lichtes
hatte schon begonnen.
Ein Teil von dir war schon drüben.
Deine Augen sagten mir:
Nun siehst du die Grenze
zwischen Diesseits und Jenseits.

Ich ging hinaus ins Freie,
ins Schneefeld, das die Sonne vergoldet hatte.
aus dem kleinen Raum
in das weite, weite Feld!
Abschied und Übergang.
Bleibe bei uns!
Es ist noch soviel zu sagen, zu zeigen
und Gott zu bezeugen.
Soll das die letzte Umarmung sein?
Liebe, du mußt auf neue Weise lieben!
Nun bist du bei Gott.
Du sprichst weiter in der Stille
und rückst uns die Ewigkeit näher.
Durch jeden liebevollen Menschen,
der hinübergeht in die andere Welt,
wird uns die Ewigkeit noch liebenswerter
.

Die Offenbarung

Hinter seinem gütigen Blick
lag unendlich viele Trauer.
Er beherrschte sich sehr.
Sein Aussehen täuschte.
Er war nicht aus der Fassung zu bringen.
Seine Augen und Ohren waren nach innen gewandt.
Er hörte die Vögel nicht mehr singen.
Er sah die Bäume im Wald nicht mehr.
Er konnte nicht beten.
Bis eine Hand ihn berührte,
die ihn mit Liebe aus dem Verlies
des eigenen Selbst
in die Weite des Kosmos führte.
Er entdeckte auf einmal
Vögel und Birken,
Menschen und Tiere
als Quelle der Freude.
Seit jener Stunde
sah er Gott in Menschengestalt
und war sich gewiß:
Er wird nie mehr allein sein.

Ich möchte dich begeiten
Ich möchte dich begleiten.
Nicht dass ich mehr wüßte als du,
nicht dass ich mehr sein könnte als du.
Ich schreibe, weil ich wie du
ein Mensch bin,
ein Mensch, der seit Jahrzehnten
leidenschaftlich sucht;
einer, der gefunden hat und wieder sucht.
Ein Mensch der betet;
für den es trotzdem Fragen gibt
wie für dich;
für den die Rätsel des Lebens
nicht schon gelöst sind;
ein Mensch, der manchmal
in die Seele des anderen
hineinblicken darf
und für den doch jeder
ein Geheimnis bleibt;
ein Mensch der Wege weist
und selbst in manchen Dingen
ratlos ist.

Ich möchte dich begleiten.
Ich bin kein Übermensch.
Ich wage nur,
mich dir mitzuteilen.
Ich möchte mir dir
die Spuren Gottes suchen,
mitten im Alltag.
Ich bin mit dir unterwegs,
Ich bin wie du unterwegs.

Auferstanden
Grab, das ist:
nicht mehr weiterkönnen.
Grab, das ist
keine Aussicht haben.
Grab, das ist:
zerbrochene Seele.
Grab, das ist
ausgeronnen.
Grab, das ist
tot.

Auferstanden, das ist:
Aufgabe haben.
Auferstanden, das ist:
Neuland sehen.
Auferstanden, das ist:
Liebe schenken.
Auferstanden, das ist:
vertrauen können.

… Osterbrot für den Ostertisch!

Kärntner Reinling
Der Reinling wird besonders zur Osterzeit gerne zum Frühstück gegessen, gemeinsam mit Ostereiern, Osterschinken, Eierkren und Hauswürsten. Und wenn im Rosental ein Mädchen am Ostermontag einem Burschen einen Reinling-Anschnitt gab, galt das als Zeichen ihrer Zuneigung. In Kärnten gehört der Reindling zu vielen Festen, Zusammen mit großen Schinken, Brot, Kren und Eiern wird er (ich glaube, am Karsamstag) in Weidenkörben zur Fleischweihe getragen.

Sendungshinweis: „Radio NÖ“, am 23.3.13

Die Rezepte werden von Generation zu Generation weitergegeben. Im Laufe der Jahre und geografisch bedingt haben sich verschiedenste Varianten entwickelt. Die richtige Schreibart „Reinling“ leitet sich von der Reine ab, in der das Gebäck gebacken wird.

Kärntner Reinling

Zutaten für 1 Reindling mit 10 Stück
Germteig (diese Menge reicht für 2 Reinlinge):

30 g Germ
120 ml lauwarme Milch
550 g Mehl (glatt)
3 Dotter
1 Ei
50 g Kristallzucker(oder Honig)
1 TL Vanillezucker
etwa 8 g Salz
45 ml Rum
Schale von ½ Zitrone (unbehandelt), abgerieben
100 g weiche Butter
Mehl zum Ausarbeiten

Füllung:

150 g Rosinen
½ TL Zimt (gemahlen)
100 g Vollrohrzucker oder Honig*
50 g Walnüsse, grob gehackt
Butter für die Form und zum Bestreichen
Mehl zum Ausarbeiten

Germteig: Germ zerbröseln, in der lauwarmen Milch auflösen und mit etwas Mehl zu einem Brei rühren, mit Mehl stauben und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 15 Minuten „gehen“ lassen. Hinweis: Das Volumen soll sich verdoppeln und die Oberfläche sollte grobe Risse zeigen. Dotter mit Ei, Kristall- sowie Vanillezucker, Salz, Rum und Zitronenschale schaumig rühren. Weiche Butter, Dampfl und restliches Mehl beifügen und – am besten mit den Knethaken des Handrührgerätes – zu einem glatten, weichen Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 20 Minuten auf das doppelte Volumen „gehen“ lassen. Füllung: Rosinen heiß waschen und gut abtropfen lassen. Zimt und Zucker vermengen. Etwas Butter schmelzen. Eine Gugelhupfform (möglichst nicht aus Keramik) mit Butter ausstreichen. Germteig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem etwa 5 mm dicken Rechteck ausrollen, mit Butter bestreichen und mit Zimtzucker sowie Rosinen und Walnüssen bestreuen. Teig fest einrollen, die Rollenenden aneinanderdrücken, sodass eine Art Ring entsteht; in die Form legen, leicht andrücken, mit Butter bestreichen und mit Klarsichtfolie zugedeckt etwa 45 Minuten aufgehen lassen. Im vorgeheizten Rohr bei 170-180 °C etwa 45 Minuten backen. Kuchen aus der Form stürzen und nochmals mit zerlassener Butter bestreichen.

…auf biologische Zutaten achten!

Orginaltext: Sonnengesang von Franz von Assisi



Biografie

Pater Pio mit bürgerlichem Namen Francesco Forgione wurde am 25. Mai 1887 in Pietrelcina,
einem kleinen Dorf in Süditalien, als achtes Kind einer Bauernfamilie geboren.
Schon früh zeigte sich bei ihm eine außergewöhnliche Frömmigkeit.
Wenn andere Kinder spielten, zog er sich zurück und betete.

Sein lang ersehnter Wunsch ging am 6. Januar 1903 in Erfüllung, als er in das Noviziat der Kapuziner eintrat.
Er war damals noch keine 16 Jahre alt. Ab diesem Zeitpunkt hieß er Frater Pio.
Schon zu dieser Zeit war seine Gesundheit sehr angeschlagen und er litt unter anderem an Tuberkulose.
Doch all seine Schmerzen und Leiden opferte er in langen Gebetsnächten zur Bekehrung der Sünder und für die“ armen Seelen“ im Fegfeuer auf.
Am 10. August 1910 wurde er in der Kathedrale von Benevento zum Priester geweiht.
Anschließend assistiert er dem Priester von Pietrelcina, bis er im November 1915 zum Militärdienst als Sanitäter eingezogen wurde.
Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes wurde er im März 1918 für untauglich erklärt.


Nach Aufenthalten in verschiedenen Klöstern kam er 1916 in das Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo,
in dem er bis zu seinem Tod am 23. September 1968 blieb.
Das einschneidenste Erlebnis ereignete sich morgens am 20. September 1918
als Pater Pio in Ekstase vor dem Chorkreuz betend, die 5 Wundmale unseren Herrn Jesus Christus erhielt,
welche immer offen, frisch und blutig blieben, sichtbar an den Händen, Füßen und der Brust.
Anfangs versuchte er es noch zu verheimlichen, doch die Nachricht der Stigmatisierung des ersten Priesters
in der Kirchengeschichte verbreitete sich wie ein Lauffeuer.
Um die Wunden an den Händen zu verbergen, trug der heilig mäßige Pater meist fingerlose Handschuhe.
Pater Pio musste unerträgliche Schmerzen erdulden, er verlor jeden Tag eine Tasse voller Blut.
Trotz vieler medizinischer Untersuchungen konnten die Ärzte keine Erklärung dafür finden
und es war nicht möglich das immerwährende Bluten zu verhindern.
Erst kurz vor seinem Tod, nach 50 Jahren, verschwanden die Wundmale von selber wieder.

Pater Pio wurde nun verehrt wie ein Heiliger.
Zu tausenden pilgerten die Gläubigen nach San Giovanni Rotondo um an seiner Messe teilzunehmen
und erlebten dort Pater Pio wie der Wirklichkeit entrückt.

Er galt auch als „Apostel des Beichtstuhls“ und viele fanden durch ihn wieder zum katholischen Glauben.
Seine prophetische Gabe wurde weithin gerühmt.
So hatte er dem damaligen jungen polnischen Priester Karol Woityla nicht nur die Wahl zum späteren Papst,
sondern auch das Attentat auf ihn, vorhergesagt.

Besonders galt sein Werk der Nächstenliebe, so sah er in den Kranken und Armen, das Bild Christi.
Vielen konnte er durch Gebet und Handauflegen heilen. 1940 begann Pater Pio Spenden für ein Krankenhaus zu sammeln.
1956 wurde das Krankenhaus Casa Sollievo della Sofferenza in San Giovanni Rotondo eröffnet, das zu den größten und modernsten Kliniken Italiens zählt.

Wichtig waren ihm auch seine „geistigen Kinder“, die sich ihm anvertraut haben.
Heute gibt es weltweit ca. 3000 Gebetsgruppen, die Pater Pio um Fürsprache bitten.
Schon zu Lebzeiten wies er darauf hin, dass er vom Himmel her, noch viel mehr zum Wohle seiner geistigen Kinder tun könne.

Am 23. September 1968 entschlief Pater Pio im Rufe der Heiligkeit
und wurde in der Krypta der alten Kirche in San Giovanni Rotondo in Anwesenheit von 100.000 Gläubigen beigesetzt.
Heute ist sein Grab eines der größten Wallfahrtsorte.
Es zählt zu den meistbesuchten Pilgerstätten, für Hilfesuchende aus der ganzen Welt.

Mai-Trunk von Hildegard von Bingen

Maitrank
Zusammensetzung: Frühlingswermutsaft, Honig und Wein

Indikation:
Universalgesundheitsmittel. Eines der wenigen Hildegardmittel, welche vorbeugend genommen werden können. Der Maitrank wärmt (tonisiert) den Magen, reinigt die Eingeweide (entschlackt) und bereitet eine gute Verdauung.
Die Bittersoffe des Wermuts regen den Leberstoffwechsel an und helfen so Schlackstoffe besser ausscheiden zu können. Weiters wird der Maitrank bei Erkrankung von Herz, Lunge, Magen, Augen, Eingeweide, Nieren und Gemüt (Melancholie) angewendet. Zur Verhütung von Arteriosklerose, Darmkrankheiten, Erkältungsanfälligkeit (Bronchitis, Grippe), Unterleibsleiden, Beinleiden.

Anwendung: von Mai bis Oktober an jedem dritten Tag (ca. 1/16 L) nüchtern trinken.

Anmerkung: „Es beseitigt in dir die Nierenschwäche (Lanksucht) und die Melancholie (Schwarzgalle) und klärt deine Augen, stärkt dein Herz und läßt nicht zu, daß deine Lunge krank wird. Es wärmt den Magen und reinigt die Eingeweide und bereitet gute Verdauung.“ Bei Hildegard ist der Wermut „Meister über alle Erschöpfung“, weshalb einsichtig wird, warum dieser „Maitrank“ so vielseitig wirkt.

Man benötigt ca. 2 Hände voll Wermutblätter, 2 Liter Weißwein, 150 g Honig.

Die Wermutblätter werden entsaftet. Das geschieht am einfachsten, indem man sie durch einen Fleischwolf dreht und den dabei entstehenden grünen Brei durch ein Tuch presst.
Von diesem Saft gibt man nun einige Suppenlöffel voll zu dem Wein. Man rechnet auf einen Liter ungefähr drei Löffel Saft. Genaue Mengenangaben gibt es nicht; der Wein sollte nicht zu bitter werden. Nun erwärmt man noch I50 g Honig, fügt ihn dem Wermut-Wein-Gemisch zu, schüttelt kräftig – und fertig ist das Lebenselixier.
Man nimmt von dem Wein jeden zweiten Tag ein Likörgläschen voll, bis der Vorrat aufgebraucht ist, am besten von Mai bis Oktober.

Mein Lieblingsrezept (für den Gründonnerstag)Erdäpfelspinattorte!

Erdäpfel-Spinattorte
(4 Personen)
Zutaten:
500 mehlige Erdäpfel(bio), 200 g weiche Butter(bio), 5 Eidotter(bio), 5 Eiklar(bio), Kräutersalz;
Fülle: 500 g Spinat, 100 g Schinkenspeck, 1 Knoblauch, Petersilie, Salz,Pfeffer,1 Ei, 50 g Parmesan

Zubereitung:
Erdäpfel kochen bzw. dämpfen und heiß durch die Presse drücken.
Fülle zubereiten: Den (Brennessel)Spinat in Salzwasser blanchieren, ausdrücken und klein hacken.
Schinkenspeck fein würfeln, in einer heißen Pfanne glasig anlaufen lassen, gehackten Knoblauch kurz mitbraten, Spinat und gehackte Petersillie untermischen.Überkühlen lassen und das Ei untermengen.Mit Pfeffer und ggf.Salz nachwürzen.Nun die weiche Butter mit den Dotter abtreiben.Eiklar zu steifem Schnee schlagen, mit einer Prise Salz ausschlagen.Schnee und Erdäpfeln locke(!) unter den Butterabtrieb heben.Die Hälfte der Masse in eine bebröselte Tortenform geben,glatt streichen, mit einer Gabel einstechen und mit Ei bestreichen.Bei 180°C ca.30-40 Minuten Backen.Schmeckt warm oder kalt.

Anwendungen:
Für Hippokrates, den berühmtesten Arzt der Antike, war die Brennessel die wichtigste Pflanze zur Blutreinigung, und daran hat sich nichts geändert.Heute ist wissenschaftlich nachgewiesen, was die alten Ärzte verschieben und was in der Volksmedizin immer angewendet wurde.Brennessel ist einer der wichtigsten Heilpflanzen zur Vermeidung von Blutarmut und Eisenmangel, ein VITALISIERUNGSMITTEL für LEBER, BAUCHSPEICHELDRÜSE,Magen,Darm und Galle.Man nimmt Brennessel zu Vorbeugung von Nierenerkrankungen, sie hilft bei Harnwegsinfekten und bei Prostatavergrößerung; der Harnfluß wird vergrößert, die Restharnmenge gesenkt.Weil Brennesseln Harnsäure austreiben, sind sie heilsam für Gicht- und Reumakranke.Man macht dazu wöchentlich einmal ein Vollbad mit den Absud, trinke Tee und Saft und esse Gemüse aus der Pflanze.Auch zur Durchblutungsförderung ist ein wöchentliches Vollbad angebracht.Brennesseltee entschlackt den Körper von Giftstoffen , die sich in den Muskeln, in den Gelenken und im Blut befinden.Die alten begnügten sich nicht mit einem Vollbad, sie nahmen ein Bad in den frischen Nesseln oder schlugen betroffene Körperteile mit den frischen Nesseln.

Nicht anzuraten ist die Brennessel-Anwendung bei eingeschränkter Herz-oder Nierentätigkeit oder bei starker Osteoporose weil auch Kalzium ausgeschwemmt wird was für die Knochen wichtig ist.

Tee: 2 gehäufte Teelöffel Wurzel oder Blätter(bei getrockneten Pflanzen die halbe Menge)werden in eine Tasse kochendes Wasser gegeben und 5 Minuten kochen gelassen.Anschließend abseihen.2 Tassen Tee pro Tag über 3 Wochen sind ausreichend für eine Kur.

Frauen mit Unterleibsproblemen sollen regelmäßig Tee trinken und Tee-Kompressen auf den Unterleib legen.Auch wenn einem sehr kalt geworden ist und man unter Schüttelfrost leidet, hilft eine heiße Tasse frischer Tee.Brennessel kann fast allen Kräutertees beigemengt werden, doch soll man sie nur 3 Wochen hintereinander verwenden, da es sich um eine sehr wirkungsvolle Pflanze handelt.Man setzt eine Weile aus und beginnt dann wieder von neuem.

Es gibt keine Kraut, das den Menschen mit so ausdauernder Anhänglichkeit folgt, wie gerade die beißende, brennende Brennessel.Dabei erobert sie sich meist Gebiete, die der Mensch zuvor zerstört hat oder wo seine Abfälle lagern.Wie keine andere Pflanze heilt sie den Boden indem sie viel Stickstoff umwandelt und bereitet mit ihren langen, kriechenden Wurzeln, den Humus für kommende Generationen.Sie bereitet den Menschen im zeitigen Frühjahr auch auf die aktivste Zeit des Jahres vor.eine Brennesselkur bringt die Lebensgeister so richtig auf Vordermann.Besonders wirksam ist die Kur wenn man frischen Pflanzensaft verwendet.Dieser Saft schmeckt nach Metall, das macht der hohe Eisengehalt.,aber er stimunliert mit seinen wichtigen Vitalstoffen sämtliche Körperfunktionen.Am besten ist es natürlich, wenn man den Saft frisch zubereitet.

Die Kur:
1.Tag: 3EL
2.Tag: 3 EL
3.Tag: 3 EL
4.Tag: 4 EL
5.Tag: 4 EL
5.Tag: 4 EL
6.Tag: 4 EL
7.Tag: 5 EL
8.Tag: 4EL
9.Tag: 4 EL
10.Tag: 5 EL
11.Tag: 5 EL
12.Tag 5 EL
13.Tag 6 EL
14.Tag 6 EL
15.Tag 6 EL
16.Tag 7 EL
17.Tag 7 EL
18.Tag 7 EL
19.Tag: 8 EL
20.Tag 8 EL
21.Tag 8 EL
22.Tag 9 EL
23.Tag 9 EL
24.Tag 9 EL
25 Tag 10 EL
26.Tag: 10 El
27.Tag: 10 EL

Damit ist die Kur zu Ende.Sie dauert etwa einen Monat.Der Saft soll nicht pur, sondern mit Wasser, Tee, oder sauerer Milch verrührt genommen werden.Leider kann man nicht die ganze Menge auf einmal frisch zubereiten.Selbst hergestellter Brennesselsaft ist höchstens 2 Tage lagerfähig.Beginnt man mit zu hohen Mengen, kann der Körper sich nicht darauf einstellen und reagiert u.U.mit Durchfall oder Erbrechen.Eine Frühjahrskur zur Entschlackung und Ankurbelung des Stoffwechsels kann natürlich auch mit Tee aus den frischen Blättern und Treibspitzen der Brennesseln durchgeführt werden.
3-4 Wochen lang sollte man dreimal täglich eine frisch zubereitete Tasse Tee trinken.

Eine alte Anwendung ist purer Nesselsaft mit Myrre gemischt, der an das Ende der Wirbelsäule getupft wird.Es soll die Menstruation hervorrufen.

Gegen Husten und Schmerzen in der Herzgegend kocht man Nesselsamen mit Honig und Wein.

Nesselsamen sind eine besondere Art.Sie regen die Körperfunktionen an und sind ein(auch im erotischen Bereich)stärkendes Tonikum.

Der Lebenswecker ist vor allem älteren Personen zu empfehlen, die vitalisierende Wirkung tut auch Rekonvaleszenten gut.Die Samen können vielerlei Anwendungen finden:
auf Brot gestreut, in Brot eingebacken, als Pulver in Gemüsespeisen, sogar in der Salatmarinade.Obligat sind 3-mal täglich 1 TL gemahlener Samen mit Wasser oder Honig gemischt.

Mit Brennessel-Wasser gewaschene Kopfhaut gesundet.Die bereits ausgefallenen Haare werden zwar kaum wieder nachwachsen, aber es werden alle Vorraussetzungen geschaffen, die noch verbliebenen zu behalten.Ein gutes Haarwuchsmittel ist ein Haarwasser aus Wurzeln, die man in Apfelessig siedet.Täglich in die Kopfhaut einmassieren.

Bei Nieren-oder Blasensteinen nimmt man eine Messerspitze pulverisierter Wurzeln pur, in Weißwein oder Tee.

Junge Blätter werden traditionell als Spinat oder Salat zubereitet; man gibt sie ausserdem in Kräutersoßen oder bäckt sie in Omlettenteig.
Bereitet man Salat, so überbrüht man die Blättchen mit kochendem Wasser, dann „brennt“ NICHTS mehr.

Brennesselreis:
Ein Risotto mit Zwiebeln und Olivenöl bereiten(Rezept auf jeder Risottopackung)Kurz vor dem Fertigwerden 150 g grob gehackte Brennesseln, die in etwas Olivenöl angedünstet wurdem dazugeben.wie gewohnt mit Parmesan servieren.

Hildegard von Bingen:
Ein Mensch, der gegen seinen Willen vergesslich ist, nehme die brennenden Nesseln und zerstoße sie zu Brei, setze diesen darauf etwas Öl zu, reibe, wenn er zum Schlafen geht, seine Brust und seine Schläfen damit kräftig ein.Tue dies wiederholt und die Vergesslichkeit bei ihm wird abnehmen.Die scharfe Wärme der brennenden Nesseln und die Wärme des (Oliven)Baumöles regen die zusammengezogenen Gefäße an, die bei wachen Bewußtsein etwas schlafen.

In der Tierheilkunde hat Brennessel bereits Tradition, besonders Pferden gibt der Samen im Fressen Feuer und Kraft, das Fell wird glänzend.
Hunde und Katzen soll man häufig etwas getrocknete Brennesselblätter unter ihr Futter mischen, auch ihr Fell wird glänzend und widerstandsfähig.
Kühe geben mehr Milch, wenn sie im Winter täglich 1 Trockenbüschel Brennessel fressen können.Hühner legen mehr Eier, wenn sie unter ihrem Futter auch die Samen befinden.Für gesunde Aufzucht von Gänsen und Enten schließlich ist die Pflanze unentbehrlich.

Brennessel ist eine wichtige Eisenpflanze wer Eisenmangel hat bzw. wenn die Eisenaufnahme im Körper gestört ist, hat man mit dieser Einschleuserpflanze eine biologische Formel gefunden, dem Organismus die Eisenresorption zu erleichtern und die eigene Eisenerzeugung anzuregen.

Graugrün bis cremig hell sind die Farbtöne, die man erreicht, wenn man Wolle,Baumwolle oder Seide in einem starken Sud aus Brennesseln färbt.
Auch Ostereier kann man mit Spinat einen Grünton färben.

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Volksglaube und Mythologie

In der Überlieferung wurde die Brennessel als antidämonisches Mittel im Stallzauber, als Blitz und Donnerpflanze, als Aphrotisiakum, als Orakelpflanze und als Kultspeise verwendet.
Brennessel und Schafgarbe gleichzeitig in der Hand gehalten, sollen gegen alle teuflischen Anfechtungen schützen.
Ziegen sollen vor allem Schaden geschützt sein, wenn in ihrem Stall ein Büschel Brennessel hing.
Brennesseln wurden in der Walburgisnacht(30.April)auf den Misthaufen gesteckt und mit einem Stock geschlagen.Böse Kräfte hatten dann angeblich keine Macht mehr über das Vieh.
In der Johannisnacht hängte man an die Fenster und Türen des Stalles Brennesselbüschel, das schützte das Vieh.
Wenn die Butter sich nicht ausrühren ließ, empfahl man, das Fass mit Brennesseln zu schlagen.
In die zur Käsebereitung bestimmte Milch wurde am Weihnachtsabend eine Brennesselwurzel gelegt und das Ganze am Dreikönigstag auf den Misthaufen gegossen, die Milchwirtschaft des ganzen Jahres würde besser laufen.
Durch Einlegen von Brennessel in Milch sollte die Milch weniger schnell sauer werden.
Beim Setzen von Kohl wurde eine Brennessel-Staude in die Erde gesteckt und mit einem Stein festgedrückt, das bewahrte den Kohl vor Raupenfraß.
Wo Brennessel stehen, schlug angeblich der Blitz nicht ein.
Am Gründonnerstag gesammelte Brennesseln, am Dachboden des Hauses aufgelegt, sollten deshalb das Haus vor Blitzschlag bewahren.

Schon seit der Antike gilt die Brennessel als Fruchtbarkeitsmittel.

Hühner mischt man Brennessel-Samen unter das Futter, damit sie recht gut legen.

Wuchsen die Brennesseln im Sommer übermäßig hoch, so gab es angeblich einen strengen Winter.So wie die Pflanzen blühten, so fiel auch die Dinkelernte aus.

Wenn im Frühjahr die Brennesseln mit durchlöchterten Blättern hochwachsen, so sollte es nach dem Volksglauben Hagelschlag geben.

Ein Gemüse aus Brennesseln am Gründonnerstag gegessen, sollte vor Geldmangel schützen.

Brennesseln galten überhaupt als kultische Speise des Frühjahrs, die für das ganze Jahr Krankheiten fern halten sollte.Wer ein gutes Jahr haben wollte, musste am ersten Tag des Jahres Brennessel-Kuchen essen.

Am Johannistag backte man Brennesselkrapfen , auch dies sollte Schutzfunktion haben.

Brennesseln sollen angeblich nicht „nesseln“wenn man bei ihrer Berührung den Atem anhielt

Brennesselessenz gegen Haarausfall
Eine Handvoll voll gewaschene und sehr fein gehackte Wurzeln werden mit Alkohol völlig bedeckt.DAs ganze 14 Tage bei gleichmäßiger Zimmerwärme ziehen lassen und dann durch ein Tuch filtern.Diese Tinktur ist für das tägliche einreiben der Kopfhaut gedacht und zerstört auch die Frisur nicht.Noch wirksamer wird die Essenz, wenn die frischen Wurzeln der großen Klette mit jenen der Brennesseln gemischt werden.

Essenz bei Prostataleiden
Frische Wurzeln waschen, in kleine Teile schneiden bzw.anquetschen.Ein Glas damit voll füllen.Obstschnaps(bio) oder Wodka(Korn)mit etwa 45 %Alkoholgehalt darübergießen, alle Wurzeln sollen bedeckt sein.3 Wochen in der Wärme ziehen lassen., täglich einmal schütteln.Dann abseihen, dabei den Pflanzenbrei ausdrücken.Man nimmt 20 Tropfen 3-mal täglich.

Grundrezept für Brennnesseltee

Überbrühe 2 TL kleingeschnittene, frische oder getrocknete Brennnesselblätter mit 150 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Tee vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen. Als entgiftende und stoffwechselanregende Kur sollten Sie sechs Wochen lang täglich morgens und abends eine Tasse von dem frisch gebrühten Tee trinken.

Durchblutungsförderndes Brennnesselöl

Schneiden Sie eine Handvoll frischer Brennnesselblätter klein und übergießen Sie sie in einem Schraubdeckelglas mit l naturreinem Olivenöl. Lassen Sie den Ansatz 2 Wochen stehen und schütteln Sie das Glas täglich einmal. Seihen Sie das Öl in eine dunkle Flasche ab und bewahren Sie es kühl auf. Als Einreibung hilft es u. a. gegen die Beschwerden bei Rheuma und Arthrose.

Haarwuchsfördernde Brennnesseltinktur

Übergießen Sie eine Handvoll gewaschene und kleingehackte Brennnesselwurzel mit Branntweinessig, so dass die Wurzelstücke gut bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz 2 Wochen ziehen und seihen Sie ihn dann durch ein feines Sieb in kleine Flaschen ab. Massieren Sie die Tinktur täglich ein- bis zweimal in die Kopfhaut ein.

So wirkt die Brennnessel

Zu medizinischen Zwecken werden sowohl die überirdischen Pflanzenteile als auch der verzweigte Wurzelstock der Brennnessel verwendet. Das sind die wichtigsten Inhaltsstoffe der Brennnessel:

In den Blättern:

– Nervenbotenstoffe (u. a. Histamin, Acetylcholin, Serotonin)

– Flavonoide

– Kieselsäure

– Ameisensäure

– Ätherisches Öl

– Kalium

In den Wurzeln:

– Pflanzenhormone (Steroide)

– Lectine

– Zuckerverbindungen

– Lignane

Die Botenstoffe und die Ameisensäure befinden sich in den Brennhaaren der Heilpflanze, wobei die Ameisensäure für die hautreizende du heftig juckende Bläschenbildung beim Hautkontakt verantwortlich ist. So wirkt die Brennnessel:

– entgiftend

– durchblutungsfördernd

– harntreibend

– durchspülend

– stoffwechselanregend

– entzündungshemmend

Welche gesundheitlichen Wirkungen die Brennnessel hat, ist davon abhängig, welche Pflanzenteile verwendet werden. In den Blättern sind die Flavonoide enthalten, die wassertreibend wirken. Diese sekundären Pflanzenstoffe erhöhen die Harnausscheidung und führen dadurch zu einer besseren Durchspülung von Harnleiter, Blase und Harnröhre. Die in den Wurzeln enthaltenen Pflanzenhormone erleichtern dagegen das Wasserlassen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung. Welche Inhaltsstoffe die Schmerzen und Entzündung bei Rheuma und Arthrose lindern, ist bis heute noch nicht genau geklärt.

Brennesseljauche ist ein guter Dünger.

Warum brennen Brennesseln? Weil die glasartigen Brennhaare bei leichter Berührung abbrechen, gelangen Tosxalbumine und Histamine in unsere Haut.Es beginnt zu jucken und zu brennen.(bei Rheuma gut)
Die Brennessel zählt zur ältesten Heilpflanze und wird zur Entgiftung und Entschlackung und bei Müdigkeit und Erschöpfung empfohlen.
Ein gutes Gegenmittel „beim Verbrennen“ mit einer Brennesel sind übrigens Ampfer,Klettenblätter,Breitwerich oder Spitzwegerich, die man zerquetscht und die betroffene Stelle mit dem Saft einreiben sollte, wenn unmittelbar kein Wasser in der Nähe sein sollte.Die Brennhaare verlieren die Wirkung wenn man sie mit kochendem Wasser übergießt oder in Öl einlegt.

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