Wilmas Bienenblog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Archiv: September 2011

Vereinigung für das solare Energiezeitalter: Verleihung der österreichischen Solarpreise 2011-Samstag, 1.Okt. 2011

http://www.eurosolar.at/solarpreis2011.html

http://www.eurosolar.at/

Von der Wiener Plattform „Atomkraftfreie Zukunft„werden zur Zeit Unterschriften gegen Atomreaktoren im Erdbebengebiet(wie etwa das AKW in Krsko in Slowenien)gesammelt.Die Unterschriftenliste kann im Internet heruntergeladen werden, unter
http://www.atomkraftfreiezukunft.at/

Ausgedruckte Listen werden auch zugeschickt – bitte um Rückmeldung unter post@atomstopp.at oder telefonisch
0732 – 77 42 75

Infoquelle: Atomstopp
Europa auf Atomkurs?
Hat Europa aus der Atomkathastrophe von Fukushima gelernt?

11.März 2011 – Fukushima
26.April 1986 – Tschernobyl

Diese Tage werden wohl unvergesslich bleiben.
Wohin steuert Europa?
Überblick (frei)von Roland Egger -Obmann von atomstopp

Status: Europa und die Atomkraft – Stand September 2011

Weltweit gibt es 440 betriebene Atomreaktoren
davon
Frankreich:58
+++Die Atomindustrie ist in Frankreich ein wichtiger Arbeitgeber und ein zweifelhafter Exportschlager. Präsident Sarkozy tourt seit seinem Amtsantritt im Jahr 2007 durch die Welt um die französische Atomtechnologie anzupreisen.Dabei ist das Vorzeigeprojekt EPR(Europäischer Druckwasserreaktor), das von Frankreich in alle Welt exportiert werden soll gehörig in Kritik geraten: Eine Kostenüberschreitung von bis zu 200% und eine Zeitplanüberschreitung von bis zu 5 Jahren beim EPR in Finnland kratzen am Image des Atomstaates
Eine Abkehr von der Atomenergie scheint in Frankreich aber unabsehbar. Der französische Atomkonzern AREVA zählt auch zum Bieterkreis für den Bau der neuen Temelin-Reaktoren in Tschechien. Vom Atomunfall am 12 September 2011(Brand in einer südfranzösischen Atomanlage) hat man sich im übrigen nicht aus der Fassung bringen lassen und den Unfall als Industrieunfall bezeichnet …. Radioaktivität sei keine ausgetreten.
Großbritanien: 18
Ebenso wie in Spanien lässt sich die Regierung in Großbritannien von ihrem Atomkurs nicht abbringen.Man träumt von einer „green economy“ und Atomkraft gehört dazu.Die 19 britische Atomreaktoren sollen schrittweise durch neue ersetzt werden.Konsequenzen aus Fukushima?Fehlanzeige.Großbritannien will mit seinem neuen Atomkurs die eigene Atomindustrie neu beleben und in der WElt konkurrenzfähig machen.
Deutschland: 17(8 deutsche Atomreaktoren werden nach Fukushima abgeschaltet)Bis zum Jahr 2022 sollen alle derzeit noch laufenden deutschen Atomreaktoren abgeschaltet werden.Der Ausbau der erneuerbaren Energie ist in Deutschland wie in Österreich mittlerweile unaufhaltsam.
Schweden: 10
Schon im Jahre 1980 wurde in Schweden der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen – nach einer entsprechenden Volksabstimmung.30 Jahre später – im Sommer 2010 – blieb davon aber nichts mehr übrig.Im schwedischen Parlament wurde festgelegt, alte Atomreaktoren am gleichen Standort durch neue zu ersetzen und damit auch weiterhin auf Atomenergie zu setzen.Und auch die Nuklearkathastrophe von Fukushima hat an diesem Kurs nichts geändert.
Spanien:8
Die spanischen Sozialisten haben 2004 auch mit den Versprechungen gewonnen, schrittweise die Nutzung der Atomenergie zu reduzieren und in den nächsten 20 Jahren endgültig auszusteigen.2006 wurde im Parlament ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Schon 5 Jahre später die Kehrtwendung. Die Laufzeiten der spanischen Atomkraftwerken werden von 40 auf 60 Jahre verlängert – die Nuklearkathastrophe von Fukushima änderte daran nichts.
Belgien:7
Im Jahr 2003 beschloss Belgien aus der Atomenergie auszusteigen und zwar innerhalb der Jahre 2015 bis 2025.Bereits 2006 wurden aber bereits Zweifel angemeldet.
Mehr als 50% des belgischen Stroms stammen aus Atomkraftwerken.2009 wurde von der Regierung gemeinsam mit dem belgischen Atomkonzern vereinbart, die ältesten Atomreaktoren bis 2025 laufen zu lassen – sie werden damit eine Laufzeit von 50 Jahren erreichen! Ursprünglich konzipiert sind die Atomreaktoren aber nur für eine Laufzeit von maximal 30 Jahren!Die Sicherheitsgefährdung ist also unabschätzbar!
Tschechien 6
Im August 2011 fixiert die tschechische Regierung ihren Atomkurs:der Uranabbau soll forciert, der Ausbau von Temelin beschleunigt, ein weiterer Atomreaktor am Standort Dukovany errichtet und ein weiterer -neuer-Standort geprüft werden. Dass man sich für Laufzeitverlängerung der bestehenden Atomreaktoren ausspricht passt in die nukleare Strategie des Landes. Die Umweltverträglichkeitsprüfung für die neuen Atomreaktoren Temelin 3 & 4 wird nach einem nicht EU-konformen Verfahren abgewickelt.Tschechien wittert durch den Atomausstieg in Deutschland seine Chance, massiv Atomstrom nach Deutschland verkaufen zu können.Rechtzeitig zum deutschen Atomausstieg im Jahr 2022 sollen nämlich die neuen Reaktoren von Temelin Strom liefern
Ungarn, Slowakei, und Finnland: jeweils 4
Ungarn: Der zuständige Staatssekretär für Energiefragen machte Anfang 2011 klar:Ungarn verfüge über keine Alternative zur Ausweitung seiner Atomkraftkapazitäten.Zu den derzeit 4 betriebenen Atomreaktoren am Standort Paks(in Betrieb seit den 1980er.Jahren)sollen bis 2030 sollen zusätzlich zwei Atomkraftwerke gebaut werden.Ursprünglich sollten die Laufzeiten der Atomreaktoren zwischen 2012 und 2017 enden,2005 wurde im ungarischen Parlament jedoch eine Laufzeitverlängerung von 20 Jahren für die Atomreaktoren in Paks beschlossen.Auch nach Fukushima bleibt in Ungarn die Atomenergie wichtig in der ungarischen Energiepolitik
Slowakei:Zusätzlich zu den 2 derzeit betriebenen Atomreaktoren am Standort Mochpvce werden 2 Atomreaktoren gerade fertiggestellt.
Die EU-Kommission hat sich in ihrer Stellungnahme zur Fertigstellung von Mochovce kritisch zum Sicherheitsniveau geäußert- mehr kann die EU-Kommission allerdings nicht tun.Denn es obliegt jedem Staat in der EU alleine, festzulegen wie und welchem Sicherheitsniviau zu genügen ist.
Europaweit einheitliche Sicherheitsnormen gibt es nicht.Das AKW Mochovce verfügt über keine Sicherheitshülle – die Anlage ist unzureichend gegen Flugzeugabstürze geschützt.
Finnland:
Das Vertrauen in die Atomkraft ist in Finnland ungebrochen. die finnischen Atomreaktoren werden von 85% der Bevölkerung als sicher eingestuft.Fukushima hat – wenn überhaupt – einen vorsichtigen Meinungsumschwung gebracht.Nur mehr 48% der Finnen wollen dass die bereits geplanten Reaktoren Nummer 6 und 7 tatsächlich gebaut werden- vor Fukushima waren es immerhin 53%.Pläne für einen Atomreaktor Nummer 8 liegen bereits in der Schublade. Finnland ist atomfreundlich – die Medien unterstützen diesen Kurs, wie auch alle politischen Parteien mit Ausnahme der Grünen.
Bulgarien und Rumänien: jeweils 2

Bulgarien: Dass sich die Investoren des AKW Belene zurückgezogen haben, hängt ursächlich mit den nicht mehr kalkulierbaren für dieses bulgarische Atomkraftwerk zusammen.Belene liegt wie das japanische Fukushima oder wie das slowenische Krsko – in einem Erdbebengebiet.Im Zuge des EU-Beitritts 2005 hatte sich Bulgarien verpflichtet, 4 Atomreaktoren am Standort Kosloduj stillzulegen und bei zwei weitere Reaktoren umfassende Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen.Für die Stilllegung der Reaktorenblöcke von Kosloduj lukrierte Bulgarien 850 Millionen Euro von der europäischen Union. Die Reaktoren von Kosloduj würden – so versicherten die Betreiber – ein Erdbeben der Stärke 7 aushalten und stärkere Erdbeben seien auf dem Balkan nicht vorstellbar….Dabei ist anzumerken: Die Reaktoren von Fukushima waren auf eine ERdbeben der Stärke 8 bis 8,3 ausgelegt.Tatsächlich erreichte das Erdbeben am 11. März eine stärke von 9
Rumänien:Zu den 2 Atomreaktoren am Standort Cernavoda sollen nach Regierungsplänen zwei weitere Reaktoren kommen – nicht etwa wegen Fukushima sondern wegen fehlender Investoren werden die Pläne aber frühestens im Jahr 2019 realisiert werden.
Niederlande und Slowenien : je 1
Niederlande:
Die Niederlande haben derzeit einen einzigen Atomreaktor von einer Leistung von 500 MW(entspicht der Leistung eines halben Temelinreaktors).Vom ursprünglichen Schließungsdatum 2013 ist die niederländische Regierung im Jahr 2009 abgegangen.Borsseele soll bis 2033/34 laufen.Der deutsche Atomkonzern RWE(bei dem der österreichische Alt-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel im Aufsichtsrat sitzt)hat zu Jahresanfang angekündigt, am Standort Borssele einen weiteren Atomreaktor in den Niederlanden bauen zu wollen.
Slowenien: Bekenntnis ZUR Atomenergie:Die Laufzeit von Krsko(Erdbebengebiet) soll verlängert werden und ein zweites Atomkraftwerk und ausserdem ein Endlager für die hochradioaktiven Abfälle errichtet werden
Nicht EU-Schweiz: 5
Ebenso wie in Deutschland wurde nach Fukushima in der Schweiz eine Entscheidung für einen Ausstieg aus der Atomenergie getroffen, wenn auch für einen vergleichsweise – langsamen – Bis 2032 sollen alle Atomreaktoren in der Schweiz abgeschaltet werden. Die Schweiz macht damit eine Kehrtwendung in ihrer Atompolitik: Vor Fukushima galt es als sicher, dass die alten Atomreaktoren durch neue ersetzt werden sollen, nicht jedoch vorher die Schweizer_innen in einer Volksabstimmung darüber befinden zu lassen

Demnach befinden sich in der EU 142 Atomkraftwerke und damit rund ein drittel aller weltweit betriebenen.

KEINE ATOMKRAFTWERKE betreiben derzeit folgende EU-Staaten:
°Portugal
°Luxenburg
°Dänemark
°Irland
°Griechenland
°ÖSTERREICH
°Malta
°Zypern,
°Italien
-Hat nach dem SuperGAU von Tschernobyl in einer Volksabstimmung im Jahr 1987 den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen; die drei damals betriebenen Atomkraftwerke wurden stillgelegt und das vierte – noch im Bau befindliche – nicht mehr fertiggestellt.Doch Jahrzehnte später waren die italienischen Politiker_INNEN drauf und dran, sich über das Volksvotum hinwegzusetzen und schon 2013 mit den Bau von neuen Atomkraftwerken zu beginnen.Bis 2030 soll ein Viertel des italienischen Stroms aus Atomkraftwerken stammen.Soweit der Plan…
Gegen diese Atompläne der Berluskoni-Regierung und den Wiedereinstieg Italiens in die Atomenergie gab es jedoch massive Proteste in der BEvölkerug, die wiederum in einer Volksabstimmung mündeten: Im Juni 2011 sprachen sich – wohl auch unter dem Schock von Fukushima – fast 90% gegen die Atomenergie aus! Damit dürften die Atompläne der Berlusconi-Regierung wohl zu den Akten wandern.
°Estland,
°Lettland,
°Litauen
– Bis 2020 soll ein Reaktor mit einer Leistung von 1.300 MW Strom liefern und damit die Abhängigkeit von Strominporten aus dem Ausland reduzieren, so die Ankündigung der litaunischen Regierung Mitte Juli diesen Jahres. Ein japanisch-amerikanisches Konsotium hat den Zuschlag für den Bau bekommen.Bis Ende des Jahres sollen die Einzelheiten zum Bau geklärt werden. Einer der Investoren – der amerikanische Konzern Westinghouse(=Lieferant für die Technik in Temelin)-hat erklärt warum Litauen als AKW-Standort interessant ist:die billige Arbeitskraft, um die Baukosten niedrig zu halten, willige Politiker und eine ausreichende Leistungskapazität, um Strom nach Mitteleuropa und Skandinavien exportieren zu können.
°Polen(Bau in Aussicht: Im Jänner 2010 hat die Regierung den Bau des ersten polnischen Atomkraftwerkes beschlossen;Baubeginn soll 2016 sein…

frei zitiert nach
Quelle:Medieninhaber und Herausgeber:atomstopp_atomkraftfrei leben

Chronischer Folsäuremangel(so wie Kieselsäuremangel) durch nicht biologische landwirtschaftliche Produkte

Ein Folsäuremangel macht sich zunächst mit unspezifischen Symptomen wie Reizbarkeit, Konzentrationsschwächen und depressiven Verstimmungen bemerkbar.

Welche Symptome treten auf?

Müdigkeit
Depression
Blässe, vor allem an den Innenseiten der Lippen und Augenlider, sowie am Zahnfleisch
Atemnot
Herzklopfen

Bei schweren Fällen kann es zu Herzenge (Angina pectoris), Kopfschmerzen und Schmerzen in den Beinen beim Gehen (Claudicatio intermittens) kommen.

Weitere typische Symptome eines Folsäuremangels: Eine rötliche, glatt erscheinende Zunge, beeinträchtigter Geschmackssinn, Verdauungsstörungen, Magendruck, Durchfall.

Ursachen des Folsäuremangels

Folsäurearme Ernährung: Vor allem Alkoholiker, Drogenabhängige, aber auch ältere Menschen mit einseitiger Ernährung sind gefährdet.
Erhöhter Bedarf: Dieser besteht bei vermehrter Zellproduktion, etwa bei Überproduktion von roten Blutkörperchen aufgrund von Blutzellzerfall (hämolytische Anämie), während der Schwangerschaft, während Phasen starken Wachstums (Pubertät) und auch bei Patienten in chronischer Dialysebehandlung.
Verminderte Aufnahme bei Dünndarmerkrankungen, die eine generell herabgesetzte Nahrungsaufnahme verursachen, z. B. Zöliakie (Glutenallergie).

Wie verhindert man Folsäuremangel?

Nehmen Sie eine abwechslungsreiche Kost zu sich.
Achten Sie auf ausreichende Zufuhr an Folsäure
Folsäure ist besonders in(bio) Bohnen, Haferflocken, Pilzen, Broccoli, Rindfleisch, Leber, Hefe, Spargel, Kuh- und Muttermilch enthalten.

Natürliche Folsäure in der Nahrung
Natürliche Folsäure ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, folgende konnte ich finden:

Grundsätzlich wird Folsäure aus tierischen Nahrungsmitteln besser resorbiert als aus pflanzlichen.

(bio)Folsäurequellen aus dem Tierreich:

Rinderleber

Eigelb

Milch

Käse

Milchprodkte

Pflanzliche Folsäurelieferanten:

dunkelgrüne Blattgemüse(bio)

Salat

Bohnen

Spargel

Weißkohl

Rosenkohl

Spinat

Brokoli

Tomaten

Karotten

Orangensaft

Vollkornprodukte

Weizenkeime

Nüsse

Hier einige genauere Angaben:

Lebensmittel

Mikrogramm
(je 100 Gramm)

Weizenkeime

520

Sojabohnen

230

Schweineleber

220

Eigelb

154

Fenchel

100

Chinakohl

85

Spargel

85

Spinat

80

Blumenkohl

55

Endivien

50

Roggenvollkorn

40

Kopfsalat

35

Linsen

35

Brokkoli

35

Haferflocken

25

Vollkornreis

16

An Folsäure reiche Lebensmittel enthalten in 100 Gramm

Weizenkeime 304 mcg
Rinderleber, gegart 242 mcg
Orangensaft 223 mcg
Schweineleber, gegart 88 mcg
Spargel, frisch 73 mcg
Rosenkohl, frisch 72 mcg
Eigelb 70 mcg
Wirsingkohl, frisch 66 mcg
Broccoli, frisch 60 mcg
Blattspinat, frisch 56 mcg

Und hier noch einiges Bemerkenswertes:

Tomaten gelten als ein wichtiger Folsäure-Lieferant. Dennoch wird derzeit an einer gentechnisch manipulierten Tomate gearbeitet, die noch mehr Folsäure enthalten soll. Ich frage mich, wozu?

Milch und Leinöl gelten als Schützer der B-Vitamine:

Kuhmilch enthält sogenannte konjugierte Linolsäuren (CLA), das ist eine Fettsäurengruppe, die krebshemmend wirkt. Interessant: Freilandkühe haben besonders viel davon. Wissenschaftler der Uni Jena haben festgestellt, dass Milch von Kühen, die im Sommer ausschließlich auf der Weide gehalten werden, dreimal mehr CLA enthält, als die Milch von Kühen, die im Stall gehalten werden. CLA kommt in Vollmich und fettreichen Milchprodukten und Käsesorten vor. Fettarme Milchprodukte enthalten weniger oder gar keine CLA.

Auch Leinöl schützt die B-Vitamine und somit auch die Folsäure. Vielleicht sollten wir wie früher einfach mal wieder Pellkartoffeln mit Quark zu Mittag essen ? Auch lecker: Einen Kräuterquark als Brotaufstrich herstellen und ein wenig Leinöl unterrühren.

Schutz durch Nüsse:

Bei der Auswertung der Adventist Health Study, bei der von 1977 bis 1982 die Ernährungsgewohnheiten von über 30.000 Adventisten erfasst wurden, zeigte sich, dass Studienteilnehmer ein um 24 % niedrigeres Herzinfarktrisiko hatten, wenn sie ein- bis viermal die Woche Nüsse aßen. Bei Personen mit täglichem Nussverzehr war das Herzinfarktrisiko um 50 % verringert. Die Fortsetzung dieser Studie über einen Zeitraum von 12 Jahren bestätigte die ersten Ergebnisse: Bei hohem Nussverzehr kam es seltener zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und ohne diese Krankheiten erhöhte sich bei Männern die Lebenserwartung um 5,6 Jahre, bei Frauen um 4,7 Jahre. Auch bei älteren Menschen über 80 Jahre zeigte sich ein deutlicher Schutzeffekt des Nusskonsums gegen Erkrankung der Blutgefäße.

Jetzt kommt die Jahreszeit der Nüsse. Dies mag uns an den Brauch erinnern, in der Vorweihnachtszeit wieder einen Teller voller Nüsse nebst Nussknacker auf den Tisch zu stellen.

Studentenfutter , geröstete Mandeln, Wallnüsse in Honig oder ganz einfach eine Dose gerösteter Erdnüsse dürften hier auf ganz einfache Art und Weise für ausreichende Abwechslung sorgen.

Einige Menschen haben einen erhöhten Bedarf an Folsäure:

schwangere und stillende Frauen
ältere Menschen, Senioren
Frauen in den Wechseljahren
Frauen mit fehlendem Eisprung (Östrogendominanz, Progesteronmangel)
Menschen mit einer Essstörungen
Menschen mit chronischen Darmerkrankungen
bei Mangel- oder Fehlernährung
Menschen mit chronischen Blutungen (Myome)
Menschen mit perniziöser (megaloblastärer) Anämie als Folge eines B12-Mangels
Menschen mit hohem Alkoholgenuss
Menschen, die gern rauchen, sowie
bei Einnahme bestimmter Arzneimittel (Antikonvulsiva, Pille, einige Zytostatika, Barbiturate)

Andere Menschen sollten Folsäure eher meiden:

· an Krebs erkrankte Menschen

· Epileptiker

…weitere Mangelerscheinungen bei nicht biologischer Ernährung:
Kieselsäuremangel:
Bei Kieselsäuremangelmein Tipp: bioBraunhirse 3 mal täglich roh ins bioJoghurt für Haare, Knochen Fingernägel und Gelenke

Unser Wildkräuter-Waldgarten voller blühender Topinabur

Topinambur ist mehr als eine Läppertracht für meine Bienen.
Wenn die Sonnenblumenfelder verblüht und geerntet sind dann fangt die Topinamburpflanze erst zu blühen an. Die Bienen lieben diese schon zur erstzunehmenden Herbsttracht gewordene- für Mensch und Tier sehr gesunde Knollenplfanze.
Auch die Glattblattaster wird so wie die Topinaburblüten jetzt eifrig besucht von den Bienen im Wildkräuter-Waldgarten.
Und sie honigen auch die Topinambur-Pflanzen und werden als gesundes natürliches Winterfutter von den Bienen als Winter-Vorrat eingelagert.
Jede Herbstläppertracht ist gut für die Gesundheit der Bienen, weil Hauptrachten für die Bienen fast immer Monokultur ist, und als Winterfuttereinlagerung weniger gut geeignet ist(Melizitosenhonig)Weil aber Windschutzgürtel als Kräutertracht dazwischen zur VErfügung stehen erleiden die Honigbienen keinerlei Schaden von den Beizmittle und Spritzmittel abgesehen in nicht biologisch bewirtschafteten Feldern.Gebeizte- für Bienen tödliche europäische Rapssorten, wo Rehe blinde davon werden ist ebenfalls eine aktuell tödliche Gefahr beim Wandern mit Bienen in nicht biologische Rapsfelder, weil die neumodernen(meist gebeizten) euopäischen ertragreichen Rapssorten nicht mehr von Bienenbestäubung abhängen sondern windbestäubend gezüchtete Arten sind aber die gebeizten nicht biologischen Rapssorten für Bienen absolut tödlich sind, wenn sie auch nur bei Wasserpflützen am Boden oder auf den Blättern der Maisfeldern trinken.
In nicht biologischen Rapsfeldern gewanderte Imker kommen nur mehr(wenn sie Glück haben) mit der Hälfte der Bienen heim als sie hingewandert sind weil die Bienen direkt im Rapsfeld am Beizmittel sofort sterben und die übrig gebliebenen wahrscheinlich den Winter nicht überleben wegen der geschwächten Imunabwehr.
Der hohe Diesel-Rußanteil im Stadtgebieten und die chemisch bearbeiteten Gärtnereibetrieben und nicht heimischen chemisch gedüngte und behandelten Kunstzuchtblumen auf den Gräbern macht den Stadthonig nicht wirklich besser als den Landhonig, trotz ausreichender Tracht in der Stadt.Unser Landhonig,der wenigstens noch mit natürlichen Pollenanteil gesegnet ist,was man von manchen möglicherweise aufgezuckerten Stadthonigen nicht wirklich immer behaupten kann; aber alles ist möglich wenn die Schädlingsbekämpfungsmethoden der Stadtgemeinden mit den Imker abgesprochen werden würden und die Weinbauern beim Plfanzenschutz die Abendzeiten einhalten wo die Bienen bereits im Stock sind und damit nicht direkt betroffen werden.Wenn man die Bienen bei Biofeldern aufgestellt hat und im Biogarten stehen hat ist Landhonig qualitativ immer noch bevorteilt gegenüber dem Stadthonig.Wenn verantwortliche Imker dafür geradestehen kann auch Stadthong in den Linden- und EDELKastanienalleen von guter Qualität sein,wenn nicht die Stadgemeinde gerade gegen die Minimiermotte bei den Kastanienbäumen und den verschiedenartigst zugelassenen Beizmittel und Düngemitteln und den Pharmapflanzen in den Gärtnereien die Bienenanzahl im Stock so dezimiert dass ein Überleben im Winter schwer gewährleistet werden kann.

Wie bei Menschen einseitige Ernährung zu Verdauungsproblemen führt so ist es auch bei den Bienen.
Bienen brauchen abwechslungsreiche Ernährung wie die Menschen; im Retzerland ist Gott sei Dank genug Kräuterläppertracht vorhanden sodass es den Bienen nie an Abwechslung fehlt.
Melizitosenhonig(Monokulturen) wird in den Waben steinhart und kann weder von den Bienen noch von uns Imkern geerntet werden.Wenn im Bienen-Volk im Herbst sehr viel Melizitosenhonig verbleibt kann es sein dass die Bienen bei vollen Futterwaben regelrecht verhungern weil die Waben zu hart sind im Winter zum Öffnen.Darum haben wir Imker(auch die Politiker und Landwirtschaftszuständigen) dafür zu sorgen dass die Bienen immer sehr abwechslungsreiches Futterangebot vorfinden und auch bei der Einfütterung darauf achten dass die Einfütterung so früh als möglich nach der letzten Schleuderung langsam aber stetig geschieht sodass genug Zeit für die Bienen bleibt Läppertracht dazu einzutragen, sodass das Winterfutter gemischt in den Waben zur Verfügung steht, sodass das Futter von den Bienen im Winter leichter verwertet werden kann.

Das herrliche Herbstwetter ist für meine Bienen eine Wonne und mancher wehmütiger Gedanke kommt bei mir auf wenn ich beim Birnenernten auf die sympathischen Imkerlehrer-Kollegen samt erfahrenen netten Freunden denke, die sich so nett bemüht haben uns Imker-Anfängern einen Überblick zu vermitteln, wie es sein könnte wenn Menschen(Imker),Bienen und Landwirtschaft gemeinschaftlich verbunden wären und auf einen Strang ziehen würden.
Es war regelrecht eine Meisterleistung der Kursleiter die ganze Palette der Bienenkunde in einer Woche maratonartig(von 8-18 Uhr fast durchgehend uns Imkerwissen so zu vermitteln dass wir zu Hause praktisch was anfangen können, gerade für uns, die wir uns die nachfolgenden Kurse zeit-und geldmäßig nicht mehr leisten können .
In der Woche habe ich alles gelernt was ich brauche um als Imker leben zu können.Dazu hab das Gefühl der Verbundenheit geschenkt bekommen, dass ich nicht allein bin und dass wir alle in einem Boot sitzen und gemeinsam weiterkämpfen für die Bienen um letztendlich den Leuten eine gesunde Honigkultur weitervermitteln und am Leben erhalten helfen können.
Ich hab sehr viel mitbekommen in dieser Woche in Warth, das kann man mit Geld nicht bezahlen.

Ich sage heute alle weiteren Imkerfortbildungskurse in Warth ab. Solange das Maisbeizmittel in Österreich nicht verboten ist, sehe ich keine Zukunftschancen als Imkerfacharbeiter beruflich mit meinen Honigbienen zu überleben, da die EU die Honigbienen offensichtlich schon aufgegebenen haben und bei der Bestäubung(wie Amerika) lediglich auf Wildbienen und Hummeln setzen weil diese weniger empfindlich auf Beizmittel und chemischen Pflanzenschutz sind…Gentechnikfuttermitteleinfuhr in der konventionellen Landwirtschaft wird die BIOlandwirtschaft in Österreich langsam ausbluten lassen und die Bienen nachhaltig zum Sterben verurteilen…

…sobald das Maisbeizmittel abgeschafft ist und die Einfuhr von gentechnischen Pflanzenschutzmittel und Futtermittel welche die Biolandwirtschaft verderben untersagt wird, werde ich meine Zeit-und geldaufwendige Imkerfortbildung fortsetzen und bis dahin das Imkern mit meiner Familie hobbymässig „BIOLOGISCH-naturnah und bienenfreundlich„weiterführen…
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Einfachste Honigauftaumethode der Honig-Wilma

Da wir kein Honigauftaugerät besitzen ist mir eine einfache, natürliche Honigauftaumethode als Idee eingefallen.
Je sortenreiner der Sonnenblumenhonig ist desto leichter kristallisiert er.Das war heuer bei uns der Fall.Der Sonnenblumenhonig kristallisierte in der Kanne ganz unten.Den obersten Honig bekamen wir noch sehr leicht aus der Kanne aber der Sonnenblumenhonig weiter unten war kristallisiert.Wie auftauen ohne Auftaugerät?Den Kunden wird angeraten fest gewordener sortenreiner Honig bis 42 Grad im lauwarmen Wasser ohne Qualitätsverlust aufzutauen.Und schon war die Idee geboren.Wir füllten eine Badewanne voll mit genau temperiertem Wasser und ließen die fest verschlossene Kunststoffkanne mit Sonnenblumenhonig darin auftauen.Schon nach einigen Stunden konnten wir den cremigen Honig gut in Gläser füllen.Das warme Wasser wurde nur mit solarbeheizten Warmwasser aufgewärmt und damit der Honig umweltfreundlich energieeffizient sehr schonend gleich der Bienenstockwärme aufgetaut.
Der Sonnenblumenhonig erhielt eine cremige Konsistenz ohne gerührt werden zu müssen.Die natürliche oranggelbe Farbgebung der Sonnenblumenpollen blieb vollständig erhalten.Geschmack sowie Geruch erinnern an ein blühendes Sonnenblumenfeld.So wurde der Sonnenblumenhonig unverändert, qualitätserhaltend in Gläsern gefüllt und steht anspruchsvollen, sortenreinliebenden Kunden in genügender Menge in der kalten Jahreszeit (zum Auftanken des Energiehaushaltes im Körper)zur Verfügung.Den Bienen sei Dank! Um das Auftauen des Honigs in Zukunft zu vermeiden wird der in Kannen gefüllte Honig frisch nach der Ernte so bald als möglich von der Kanne in Gläser gefüllt noch vor der Kristallisation, damit die Qualität des Honigs naturbelassen und unverändert in Zukunft zur Verfügung steht.

Varroaanzahl pro Volk nach AS-Behandlung im Durchschnitt unter 20

Da der Varroaabfall nach der gestrigen Ameisensäurebehandlung nach dem ersten Tag unter 20 liegt braucht erstmals nicht mehr behandelt werden.

„40 Gläser echten reinen Sonnenblumenhonig abgefüllt(schöne dottergelbe Farbe des Sonnenblumenhonigs,fruchtiger Geruch).
„Etiketten bei Schittenhelm morgen besorgen,da ich wegen der Elternhausverkaufsanfrage sowieso in diese Gegend komme.

Der Honigverkauf im Advent ist gesichert.

Varroabehandlung mit Ameisensäure bei 5 Völker

Gestern wurde eine Varroabehandlung durchgeführt bei 5 Völkern.30ml von unten auf ein feuchtes Schwammtuch mit 85%iger Ameisensäure.Achtung:AS-Schwammtuch muß unter dem Varrozähl-Gitter sein, damit Bienen nicht direkt mit der Ameisensäure in Kontakt kommen.Fallen mehr als 50 Varroen muß nach 5 Tagen die AS-Behandlung wiederholt werden.
AS-Behandlung und Fütterung sollte nicht zeitgleich erfolgen, da die Bienen wegen der AS_Behandlung das Futter verweigern könnten.Am besten vorher und nachher füttern.
Lernerfahrung:
Das Einfüttern sollte zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlossen sein.Am Besten einfüttern gleich nach der letzten Honigernte(10-20Kg) weil die Gefahr einer Räuberei jetzt in den Herbstwochen um sehr viel gefährlicher ist als gleich im Juli wo die Bienen nicht auf Räuberei angewiesen sind wie jetzt.
(…und weil im Juli noch genügend Tracht vorhanden ist im Gegensatz von jetzt wo es zwar Springkraut oder Buchweizen oder Goldrute als Läppertracht gibt aber keine Sonnenblume als Haupttracht wie im Juli wo die Bienen keine Not Nahrung gibt für die Bienen).

2 von 7 Völker durch Räuberei verloren

Dadurch dass ich eine Woche nicht bei meinen Bienen war verlor ich 2 Völker durch Räuberei.
Lernerfahrung:
Beim Einfüttern vor allem mit Honig(oder auch Biozucker) kann es leicht zur Räuberei kommen wenn der Nachbarimker noch nicht gleichzeitg eingefüttert hat.
Vor allem werden schwächere Völker leichter geräubert.Vor dem Einfütttern empfiehlt es sich schwächere Völker zu vereinigen und lieber mit weniger Völker aber mit starken Völker in den Winter zu gehen.Völker die geräubert werden sofort weg vom Stand bringen und entfernt aufstellen;Fluglöcher auch von den anderen Völkern verengen.
Um Räuberei zu verhindern lieber kleine Mengen aber öfter einfüttern.
Zugeflogenen Schwärme könnten auch Varroaschwärme sein.Varroakontrolle nicht vergessen.
Mit 5 Völker in den Winter zu gehen ist keine Schande.

Von der Imkerschule Warth direkt zum Retzer Weinlesefest wo mancher schon auf die „HONIG-WILMA“ wartete:

Die Woche in der Imerkschule Warth war nicht vergebens.Beim Kurs „Einführung in der Imkerei“ lernten wir alles was ein Imkerneuling braucht der von „Null“ anfängt.Die Kursleiter waren kompetent und praxiserfahren.Wir konnten neben den schriftlichen sehr guten Informationen auch sehr viel Wissen mitnehmen was das praktische Imkern betrifft.
Danach gings gleich zum Weinlesefest zum 3 tägigen Honigverkauf.
Das Geschäft ging gut.Das Wetter war himmlisch.Am Sonntag war mein Mann mit am Stand was mich sehr freute.Die Veranstalter des 57.Weinlesefstes waren allesamt zufrieden.Richard Lugner und seine Katzi waren auch da, sowie Landwirtschaftsminister Berlakovich der über die tötliche Wirkung vom Maisbeizmittel auf die HONIG-Bienen sehr gut informiert war aber diesbezüglich leider kein tröstliches Wort darüber verloren hatte.

…soviel neuwertiges Gewand geschenkt bekommen…wow

…nicht nur für mich auch für Mann und Sohn ist was dabei…und Kindersachen für die Nachbarn, das ist ja wie Weihnachten und Ostern zusammen….
Honig hab ich heute am Hauptplatz nur wenig verkauft, aber weil ich einen alten Retzer(60) Eierschwammerl mit Eier gekocht hab, hab ich einige Packungen frisch eingefrorene Eierschwammerl geschenkt bekommen.Jetzt hat er wieder Platz in der Gefriertruhe(was der alles hat…) und ich hab was für meine Familie, wenn ich in Warth bin die ganze nächste Woche.Wenn ich zurückkomm muß ich gleich mich aufs Weinlesefest stellen Honig verkaufen;Donnerstag ab 16 Uhr ist Hauermarkt.Jedoch der Sonnenblumen-Hanf–Kürbis-Honig gehört auch noch abgefüllt die nächste Woche.

Er weiß die ganzen Eierschwammerlplätze, die will er uns einmal zeigen,da kommt auch mein Mann mit.Aber erst im kommenden Jahr weil heuer ist kein Schwammerljahr.

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