Wilmas Bienenblog

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Archiv: Sonntag, 16. Mai 2010

Apfel-Nuß(Mandel)-Crumble

500 g BIO Äpfel, 1 EL Honig
Streußel: 150 g Dinkelmehl(Vollkorn), 90 g weiche Butte, 70 g Rohrzucker, 1/2 TL gemahlener Ingwer(oder frisch), 1 Prise Salz, 75 g gehobelte Mandel oder Mandelstifte(ersatzweise auch Walnüsse), Vanilleeis(BIO)

Das Rohr auf 210C vorheizen, Mehl, Butter, Salz, Ingwer und Zucker rasch verkneten.
Nüsse, Mandel, dazugeben und zu Streusel zerkrümeln. Die Äpfel entkernen. in grobe Würfel oder Spalten schneiden und in einer gebutterten Auflaufform verteilen und mit Honig beträufeln.
Das Rohr auf 180 C zurückschlate.Dann den Streußel drüberbröseln und im Rohr ca.15-20 Minuten backen bis der Streußel goldgelb ist.
Lauwarm mit Vanilleeis(BIO erhältlich bei Billa) servieren.

Natürliche Feinde der Varroa-Milbe: Kellerasseln & Bücherskorpione.

* Wissenschaftler brachten 1977 asiatische Bienen zu Forschungszwecken aus Asien nach Europa. Diese brachten die Varroa-Milbe mit hierher. Der Parasit saugt die Bienenbrut aber auch lebende Bienen aus.
Natürliche Feinde der Varroa-Milbe sind Pseudoskorpione, darunter auch der Bücherskorpion.
Sie lassen sich, wenn möglich, mit den Bienen in den Stock schleppen und sammeln dort regelrecht die Varroa-Milben von den Bienen.

Kellerasseln:
Die kleinen Panzerritter machen regelrecht Jagd auf die Milben und vertilgen eine Menge.


Bücherskorpion:

Varroa-Biologie

Varroa – Biologie

Varroa
Varroa
In der Schweiz wurden die ersten Bienenvölker 1984 vom Parasiten Varroa destructor befallen. Diese Milbe stammt ursprünglich von der asiatischen Biene Apis cerana. Fünf Jahre später war sie in nahezu allen Bienenvölkern der Schweiz verbreitet. Die Varroapopulationen müssen regelmässig reduziert werden, weil sonst die stark befallenen Völker absterben. Zur Entwicklung einer optimalen Bekämpfung ist ein möglichst breites Wissen über die Biologie des Parasiten notwendig. Intensive Forschungsarbeiten führten zu neuen Konzepten der alternativen Varroabekämpfung, welche für Mitteleuropa ihre Gültigkeit haben. Damit die Bekämpfungskonzepte in der Praxis erfolgreich sind, ist eine genaue Information über den Einsatz der dabei verwendeten Wirkstoffe notwendig.
Verbreitung
Mit dem ursprünglichen Wirt Apis cerana, welcher vor allem in Südostasien beheimatet ist, lebt die Milbe Varroa destructor in einem ausgeglichenen Verhältnis. Durch verschiedene Abwehrmechanismen, wie z. B. Putzverhalten und kürzere Verdeckelungsdauer der Arbeiter-innenbrut, kann sich die Milbe bei dieser Biene nur in der Drohnenbrut in beschränkter Zahl vermehren. Eine Behandlung der Milbe ist deshalb in diesen Völkern nicht notwendig. Im Osten Russlands kam es bereits 1952 zum Wirtswechsel vom Apis cerana auf Apis mellifera. Man geht davon aus, dass ein weiterer solcher Wirtswechsel ca. 1957 auch in Japan stattgefunden hat. Durch den Handel und den Austausch von Bienen sind die Milben beinahe weltweit verbreitet. Nur in Australien und gewissen Gebieten von Zentralafrika sind die Bienenvölker zur Zeit noch frei von Varroa destructor.
Verhalten
Die Milbe vermehrt sich ausschliesslich in der verdeckelten Bienenbrut. Gérard Donzé hat mit Hilfe von durchsichtigen Zellen den ganzen Verlauf der Vermehrung beobachtet und protokolliert.

Film: Matthias Rickli und Gérard Donze haben in einem Film von ca. 25 Minuten die wichtigsten Ereignisse im Leben einer Varroafamilie aufgezeichnet. Im weiteren sind darin auch einige Informationen über die Orientierung der Varroa enthalten.
Der Film kann bei folgender Adresse mit deutschem oder französischem Kommentar ausgeliehen werden:
Geschäftsstelle VDRB, Oberbad16, CH-9050 Appenzell
Typ: PDF
Hochorganisiertes Leben auf kleinem Raum: Die Fortpflanzung der Varroa Milben in den verdeckelten Brutzellen der Bienenvölker
G. Donzé, P. Fluri, A. Imdorf (1998)
Letzte Änderung: 24.02.2006 | Grösse: 440 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Wie viele Begattungen sind bei Varroamilben nötig?
G. Donzé, P. Fluri, A. Imdorf (1998)
Letzte Änderung: 02.02.2006 | Grösse: 169 kb | Typ: PDF

Die Sinneswelt und Orientierung der Varroa im Bienenvolk
Typ: PDF
Varroa destructor riecht mit den Beinen
F.X. Dillier, P. Fluri, P. Guerin (2001)
Letzte Änderung: 02.02.2006 | Grösse: 888 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Identifizierung von chemischen Orientierungsstoffen von Varroamilben (Varroa destructor) im Hinblick auf eine biologische Bekämpfung des Bienenparasiten
F.X. Dillier, P. Fluri, P. Guerin (2002)
Letzte Änderung: 02.02.2006 | Grösse: 4510 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Aktive Suche nach Bienenbrutzellen als mögliche Strategie der Varroamilben (Varroa destructor)?
F.X. Dillier, M. Dettli, P. Fluri (2002)
Letzte Änderung: 02.02.2006 | Grösse: 506 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Suchverhalten der Milbenweibchen (Varroa destructor) bei der Bienen-Brutzellenwahl unter Stockbedingungen
F.X. Dillier, A. Imdorf, R. Kuhn, P. Fluri (2003)
Letzte Änderung: 02.02.2006 | Grösse: 337 kb | Typ: PDF

Odour-mediated transfer to brood cells of its honeybee host, Apis mellifera, and olfactory cell responses of Varroa destructor to volatiles
F.X. Dillier, P. Guerin, P. Fluri, A. Imdorf, P. Blumer Meyre, M. Vlimant, P.A. Diehl (2003) Flüchtige Geruchsstoffe beeinflussen bei Varroa destructor den Abstieg von den Ammenbienen auf die Brut ihres Wirtes, Apis mellifera, und führen zu Antworten der olfaktorischen Rezeptorzellen (Dokument in Englisch, wählen Sie entsprechende Sprache)

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