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Archiv: Mittwoch, 21. April 2010

Heute im Garten gesichtet:“Zaunkönig“

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Zaunkönig

Diese Vogelart ist landesweit  geschützt

Der Zaunkönig, ein Vertreter der Sperlingsvögel, ist in seinem Lebensraum sehr gut getarnt. Bildquelle:www.gartenspaziergang.de

Zaunkönig         Bildquelle: www.gartenspaziergang.de

Der Zaunkönig ist der kleinste Vogel Europas

Der Zaunkönig gehört zur gleichnamigen Familie „Zaunkönige“, die mit 60 Arten weltweit verbreitet sind. Diese Art kommt von Nordamerika bis über die paläarktische Region des Erdballs vor und zählt zur Ordnung Sperlingsvögeln. Er ist einer der kleinsten Vögel Europas mit einem Gewicht von etwa 10 Gramm. Seine Gestalt ist rundlich; die Vögel sind oberseits braun, Flügel, Schwanz und Flanken sind schwach quergebändert.  Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt, unterseits etwas heller; das kurze Schwänzchen wird oft hochgestellt. Auffällig ist sein lauter schmetternder Gesang, in den lange Strophen und Triller eingebaut sind. Zaunkönige sind schlechte Flieger, sie besitzen daher nur kurze Flügel.

Llautsprechersymbol Gesang des Zaunkönigs

Llautsprechersymbol Warnruf

Der Zaunkönig bevorzugt reich strukturierte Lebensräume

Diese Vogelart benötigen deckungsreichen Flächen mit einer ausgeprägten Strauchschicht und  Wurzelanwürfen; Bruchholz oder Asthaufen sind wichtige Lebensraumstrukturen. Er besiedelt strukturreiche Laub- und Laub-Nadel-Mischwälder und meidet einförmige Forste . Er auch bewohnt Gärten und Parks mit verwilderten, deckungsreichen Ecken.
Die Nester sind seitlich offene, dickwandige Kugelnester aus Moos, Ästen, Nadeln und Federn. Diese werden im Dickicht von Wäldern mit zahlreichen Schlupfwinkeln, im Wurzelwerk, Felsnischen und im Uferbereich von Gewässern versteckt.  Das Männchen legt in seinem Revier bis zu zehn „Spielnester“ an, eines wird vom Weibchen angenommen.

Zaunkönige besorgen ihr Brutgeschäft früh im Jahr

Die Vögel haben bis zu zwei Jahresbruten. Legebeginn ist April bis Anfang Mai. Der Vogel legt 5-7 kleine, weiße, rötlich bis schwarz gesprenkelte Eier ins Nest; das Weibchen brütet. Nach etwa 14-17 Tagen schlüpfen die Jungen. Die Eltern füttern die Nestlinge   noch ca. 15-18 Tage. Danach bleiben die Jungen noch einige Zeit im Familienverband beisammen.  Zaunkönige ernähren sich hauptsächlich von Spinnen, Weberknechten, und  kleinen Insekten sowie deren Eiern. Ihre Beute suchen sie vor allem in Bodennähe, im Wurzelwerk und im Reisig. Ihr kleiner spitzer Schnabel erlaubt es ihnen, Futter auch in kleinsten Ritzen und Fugen zu suchen.

Zaunkönige sind Teilzieher

Nur ein Teil der Tiere überwintert, der andere Teil zieht bis Nordspanien, Südfrankreich und Norditalien. Die überwinternden Vögel suchen auch während der kalten Jahreszeit Insekten. Bevorzugt halten sie sich dann in Gewässernähe in Tieflagen auf.  In strengen Wintern können die Verluste bis zu 80 % betragen.

Diese Vogelart ist erfreulicherweise ungefährdet

Zaunkönige sind eine europaweit häufig vorkommende Vogelart.Sie gelten derzeit als ungefährdet.  Ihr Bestand gilt als relativ stabil. Nach FRÜHAUF(2005) in ZULKA; H.P. et al. (2005) ergibt sich folgendes Bild: Die Bestandessituation  ist beim Zaunkönig als „häufig“, die Bestandes- und Arealentwicklung als „stabil“, die Habitatverfügbarkeit als „sehr hoch“ und die  die Habitatentwicklung als „schwach positiv“  beschrieben.Direkte athropogene Beeinflussung ist nicht gegeben. Ungünstig wirken sich übertriebene „Waldhygiene“- Maßnahmen und Uferverbauungen aus, die zu einer Dezimierung der Bestände führen.Trotz dieses erfreulich positivenTrends zählt der Zaunkönig landesrechtlich zu den vollkommen geschützten Tierarten.

Literatur

Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Abfrage – Rote Listen

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

Vogelschutz-Richtlinie

Bonner Konvention

Biodiversität in Österreich

Birdlife

Umweltbundesamt

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Himmelschlüssel

http://www.helicotherapie.at/Himmelschluessel02.JPG

Himmelschlüssel

Echte Himmelschlüssel, Primula veris, primula officinalis.

Familie: Primulaceae

Man findet sie auf Wiesen, grasigen Berghängen, sie liebt kalkige Böden und blüht von April bis Mai.

Die dickfaserige Wurzel schmeckt nach Anis, die grundständigen Blätter sind runzelig, die Blumenkrone ist gelb, mit 5 orangefarbenen Tupfen.

Sie ist eine Futterpflanze für Schmetterlingsraupen.

Heilwirkungen: In der Volksmedizin werden und wurden, durch die Jahrhunderte, alle Teile der Pflanze verwendet. Hilfreich bei: Husten, Rheuma, Gicht, Harnproblemen, Migräne, Schwindel, Neuralgien, Schlafstörungen und bei Schwermut (heute eher Depression genannt). Die Pflanze enthält vor allem Saponine und Bitterstoffe.

Historie: Druidenpflanze, geliebt und geschützt von Erd- und Wasserwesen. Eine wichtige Zauberpflanze

im Mittelalter: Dort bekam sie auch den Namen: Schlüssel zum Himmel, Petripflanze oder St. Petri Kraut. Im Volksglauben entstand die Pflanze dadurch, dass ein Schlüssel dem heiligen Petrus auf die Erde fiel und auf der Erde dieser Schlüssel zur Schlüsselblume wurde. Im 15. Jahrhundert hieß die Pflanze auch „Teufelspisse“, weil der Teufel die Wurzel als WC benutzte und diese dadurch Löcher bekam. Wer sie nun in einer Lauge kochte, seinen Kopf darin wusch, der bekam geistige Klarheit und eine Kräftigung seines Gehirnes.

Es wird in Märchen und alten Geschichten erzählt, dass sie zu verborgenen Schätzen den Weg weist.

Recht viel Schönes wird über die Schlüsselblume erzählt in Gedichten, Versen und Liedern wird sie immer wieder gepriesen.

„Ich bin der Schlüssel zur Tempelpracht,

Die Blumen öffne ich in warmer Nacht,

Erschließe die Herzen zu Jubel und Wonne

Im goldenen Strahl der Frühlingssonne.“ – Agnes Franz

Flieg junger Adler…

Kanadischer Bananenkuchen

Zutaten 250 g Dinkelmehl(bio),150 g Zucker(bio) oder Honig,1 Pkg Vanillezukcer,125 g Butter(bio) 3 Eier
3-4 Bananen,6-8 getrocknete Früchte wie marillen ,Zwetschken …usw,Rosinen und Kirschrum,1 Prise Salz,2 Tl. Backpulver,etwas Zimt oder Lebkuchengewürz,1 El Ahornsirup oder Honig 1 Tl.Natron

Zubereitung:Trockenfrüchte in Rum aufkochen,auskühlen lassen,Eier trennen,Schnee von Eiern schlagen;Butter schaumig rühren.Zucker Dotter,Vanillezucker,zerdrückte Bananen und Zimt(Lebkuchengewürz) einrühren, Natron dazugeben,Mehl mit Backpulver vermengen und den Trockenfrüchten und Rosinen einrühren Ahornsirup(Honig) dazu,Zum Schluß den Eischnee dazu in einen gefettete und bemehlte Kuchenform füllen und 1/2 Stunde bei 180-170 Grad unterer-mittlere Schiene langsam backen und Rohr abdrehen und dann noch eine viertel Stunde im heißen Rohr lassen,ausgekühlt mit Schlagobers servieren.
Habs gestern ausprobiert ursuper geworden
Gutes Gelingen!

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