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Archiv: Dienstag, 26. Januar 2010

Aloe-Cocktail


Balkon- und ZimmerpflanzenAloen

Die Aloe vera ist nur eine von dreihundert verschiedenen Aloe-Arten. Viele davon gibt es im Kakteenland Steinfeld in der Südpfalz zu bewundern.

Manche werden riesig und eignen sich nur als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse. Andere bleiben klein und sind damit ideal für die Fensterbank. Aber egal, ob groß oder klein, alle haben die gleichen Ansprüche.

Sie sind sehr pflegeleicht und robust, nur kalte Temperaturen unter acht Grad vertragen sie nicht. Im Sommer kann man sie auch rausstellen.

Wie jede Pflanze freuen sich Aloen über frische Luft und Sonne. Man gießt immer dann, wenn der Boden durchgetrocknet ist. Gießt man sehr wenig, schrumpeln die Pflanzen eventuell etwas. Gießt man mehr, wachsen sie schneller.

Nur zwei Aloen-Arten besitzen die seit über dreitausend Jahren beschriebenen Heilkräfte. Je nach gewünschter Wirkung wird entweder die eine oder die andere eingesetzt.

Nun ist es im Kakteenland Steinfeld gelungen, aus Aloe arborescens und Aloe vera eine Hybride zu züchten, die als Aloe agens vertrieben wird. Sie vereint die guten Eigenschaften beider Eltern in sich.

Die Aloe arborescens wird vor allem zum gesunden Verzehr empfohlen, die Aloe vera ist die Favoritin beim Thema Hautpflege.

Verwendet wird auch Aloe agens allerdings hauptsächlich äußerlich, bei Sonnenbrand und als Hautpflegemittel.

Dazu schneidet man einfach ein Stück Blatt ab, schält es und schneidet es in der Mitte durch. Dann streicht man sich einfach mit der Innenseite über die Haut.

Das kühlende Gel zieht sofort ein und hinterlässt einen ganz leichten, pflegenden, angenehm erfrischenden Film auf der Haut. Den Rest können sie gleich essen und so auch von innen etwas für Ihre Schönheit tun.

Bei der Ernte sollten die Blätter der Aloe übrigens nicht abgeschnitten, sondern herausgedreht werden. Man macht lediglich einen kleinen Schnitt am Blatt-Ansatz und dreht die Blätter dann mit einem heftigen Ruck heraus.

So laufen die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze während der Lagerung und des Transports nicht gleich aus den Blättern heraus.

Aloenblätter werden immer beliebter. Sie eignen sich nicht nur zur äußeren Anwendung, sondern sind auch ein gesundes Nahrungsmittel.

Für einen Cocktail, der ausgesprochen gesund und vitalisierend wirken soll, schneidet man einfach dreihundert Gramm geschälte Blätter – am besten frisch geerntet – klein, püriert sie in einem Mixer und gibt fünfhundert Gramm Honig dazu.

Die relativ einfache Rezeptur veredelt man – der besseren Konservierung wegen – mit einem Gläschen Schnaps.

Danach muss das Ganze noch einmal kräftig durchgemischt werden – fertig ist ein Cocktail mit heilender Wirkung, der ursprünglich vom brasilianischen Franziskanermönch Romano Zago entdeckt und verbreitet wurde.

Man sollte ein Schnapsglas voll davon am Tag trinken. Die hier hergestellte Menge hält bei zwei bis drei Personen etwa einen Monat.

Damit die guten Stoffe nicht so schnell verloren gehen, sollte man den Aloe-Vital-Cocktail in einem verschließbaren Glasgefäß im Kühlschrank aufbewahren.

Kräutergarten im Schnee

Kräutergarten rund um den Vereins-Bienenstock im Jänner 2010.

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